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| Engel der Liebe |
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Dieses Gefühl in ihr
Es nimmt sie gänzlich ein Sie spührt es in jeder Ader Sie mag ihn sehr Lacht und redet viel Aber in letzter Zeit... \"Was ist das?\"fragt sie sich Auf einmal ist sie nervös Wenn ich sie ihn ansieht \"Vielleicht...\" denkt sie sich Aber sie traut sich nicht Aber plötzlich,\"Wie schön!\" Überglücklich - sie kuschelt sich an ihn und spührt seine Wärme auf ihrer Haut \"Ich mag dich\" höre ich sie noch sagen Als ich gerade in Richtung Himmel davon fiege |
| Heldentat |
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Scheiße! Warum muss das ausgerechnet jetzt klemmen?!, fluchte die schwarze Gestallt leise, die gerade an etwas zog. Perfekt, jetzt noch das Seil...
Heute war Susannas großer Tag, denn am Abend sollte die Premiere der Nachinterpretierung des Theaterstücks Cats, von ihrer Schule, in dem sie eine der weiblichen Hauptrollen spielte, stattfinden. Viele Menschen würden kommen, darunter auch einige Talentsucher. Es war die Chance ihren großen Traum zu verwirklichen. Susanna saß gerade in der Umkleide. Es waren noch 5 Minuten bevor sie auf die Bühne musste, als ihr ihre Rivalin Tanja, die ihre Zweitbesetzung war, einen Besuch abstattete. Hi! Und, schon nervös? fragte sie mit einer schleimigen Stimme. Schon... antwortete Susanna. Solltest du auch. Ich habe ja gehört, dass die Ausstattung des Schultheaters schon in die Jahre gekommen ist. Tanja funkelte sie an und wandte sich dann zu gehen. Ah ja?, fragte Susanna etwas gelangweilt. Ja, hoffentlich passiert dir nicht. Ich drück dir fest die Daumen, dass alles glatt läuft! sagte sie scheinheilig im hinausgehen. Susanna! Noch eine Minute! Komm jetzt bitte Es war soweit. Sie hatte plötzlich Bauchschmerzen und Ohnmachterscheinungen. Sie war unendlich nervös. Die Musik leitete die Szene ein, in der sie vorkam. Sie trat auf die Bühne, sie war wie in Trance, spürte nichts mehr. Sie spielte ihre Rolle. Jetzt musste sie mit einem Fuß in eine Schlaufe am Ende eines Seil steigen um dann hochgezogen zu werden. Susanna konnte nicht merken, dass das Seil angeritzt war. Wie auch? Komm schon, du ast das tausend Mal geübt! spornte sie sich an. Sie hielt sich fest und schwebte jetzt 3 Meter über dem Boden, als das Seil riss. Zu Tode erschrocken stürzte sie in die Tiefe, als wäre es Absicht gewesen, auf ihren Füßen. Die Zuschauer hatten nichts von dem vermeintlichen Unfall gemerkt, sondern sahen weiterhin gespannt zu ihr auf. Perfekt, perfekt! Spiel einfach weiter! flüsterte ihr ihre Lehrerin von hinten zu. Susanna setzte sofort wieder ihre Schauspielermine auf und machte weiter. So brachte sie es mit herausragender Leistung hinter sich. Am Ende des Stück fragte ihre Lehrerin verwundert: Gott sei Dank ist bei deinem Unfall nichts passiert! Wie hast du das gemacht? Das sah wirklich sehr artistisch aus!. Weiß nicht....war Zufall! gab Susanna zurück. Das Publikum und die Talentsucher waren so begeistert, dass es in den folgenden Wochen noch 2 Sondervorstellungen gab und Susanna und die anderen Hauptdarsteller massenhaft Vertragsangebote bekamen. Tanja wurde später ihrer Tat überführt, bekam kein Schauspielstipendium und wurde aus der Theatergruppe ausgeschlossen. | |
| Luzifer |
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Deine Strafe, Gott,
traf mich zu unrecht, du weißt, ich will gleich sein mit dir Nicht nur dein Knecht! Für dieses Verlangen, Gier und Neid Sperrst du mich In die Trostlosigkeit Ich weiß noch bin ich machtlos Gegen dich, himmlischer Herr Kann aber leider nicht bleiben, Denn Gefangenheit entehrt mich zu sehr Du selbst hast mich geschaffen Um frei und freier zu werden Meine Ketten sind zwar fest Aber soll ich so sterben? Ich bekomme, was ich will, und ich will hinaus aus diesem Dasein Ich weiß aber, durch Widerstand Sinke ich nur noch tiefer hinein. Ich befreie mich Mein Wille geschehe Du kannst mich nicht aufhalten Hier soll eine Hölle entstehen |
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| Begegnung mit einem Engel |
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Viele sagen ja, dass ich eine sehr ausgeprägte Fantasie besitzen würde und dass die Bücher nur ein Ansporn für meine ausgefallenen Ideen wären. Aber bei dieser Geschichte war ich mir ganz sicher, dass ich sie nicht nur geträumt oder erfunden hatte.
Als meine Großtante starb vermachte sie mir ein Buch, das ich, wenn ich es nicht geschenkt bekommen hätte nie gelesen hätte, denn es war ziemlich groß und dick und hatte einen alten verstaubten Ledereinband. Auf der Vorderseite stand mit großen geschwungenen goldenen Buchstaben „Stella Mio“. Also ein richtig altes Buch, für das ich schätzungsweise sogar etwas mehr Geld bekommen hätte, wenn ich es verkaufen hätte wollen. In diesem Buch las ich nun schon seit einiger Zeit immer vor dem schlafen gehen. Bevor ich mich hinlegte schloss ich das Fenster und die Türen um nicht in der Zugluft zu liegen und stellte meinen Wecker. Als ich es mir unter meiner Decke gemütlich gemacht hatte, schlug ich es vorsichtig auf und kaum hatte ich es angefasst stand ich schon in einem langen düsteren Gang. An den Wänden links und rechts von mir hingen alte Gemälde von Personen. Ich fühlte mich beobachtet, und wagte mich deshalb ein paar Schritte nach vorne und sah um eine Ecke. Ich bog ab, denn am Ende konnte ich ein Licht erkennen. Angezogen, wie ein Insekt lief ich immer schneller darauf zu, doch ich erreichte es nicht. Ich lief und lief schnell ich konnte, aber ich kam nicht Näher. Ich wurde langsamer, ich hatte keine Kraft mehr weiter zu rennen und blieb stehen. Plötzlich war dunkel und um mich herum war nichts mehr. Ich fühlte, hörte und sah nicht. Ich wollte schreien, aber kein Laut kam aus meinem Mund. Als ich aus dieser Trance aufwachte befand ich mich in einem Käfig. Um mich herum standen zweibeinige Geschöpfe ohne Gesicht, aber dennoch hatte ich das Gefühl, dass die mich anschauten. Im nächsten Moment jedoch waren sie verschwunden und der Käfig in dem ich saß schwebte über einem brodelnden Vulkan. Ich konnte die Hitze genau spüren. Ein Blitz stellte die Schwerkraft wieder her und ich fiel geradewegs hinab. Ich fiel und fiel und ich konnte mich nicht einmal aus der Gefangenschaft befreien. Der Vulkan war verschwunden, aber ich fiel weiter, in ein tiefes schwarzes Loch. Alle meine Sorgen und Probleme kamen wieder und drohten mich zu verschlingen. Aber in diesem Augenblick, als ich mich auf den Aufprall gefasst machte kam ein helles Licht auf mich zu. Geblendet schloss ich die Augen und als ich sie wieder öffnete war der Käfig verschwunden und ich flog, getragen von mächtigen gefiederten Schwingen über die Dächer meiner Stadt zu auf mein Haus. Der Wecker klingelte. Gequält öffnete ich die Augen und rappelte mich auf. Als ich mich umdrehte um, aus meinem Bett zu steigen sah ich direkt durch das offene Fenster, durch das gerade eine silbern-glänzende Feder hineingeweht wurde |
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| Parabel des Elements |
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Ein stolzer, ehrwürdiger Hahn, der, wo auch immer er hinkam mit Herzlichkeit und Bewunderung empfangen wurde, sah eines Tages, als er auf der Suche nach Wasser war, sein Spiegelbild in einer Pfütze. Er drehte seinen Kopf nach links und rechts und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: er erkannte sich als wunderschön, ja als perfekt. Seine Federn glänzten in allen Farben und sein Kamm war wunderschön geschwungen. Er starrte sich ohne Pause, voller Genugtuung an und sein Abbild fing an ihn zu beherrschen.
Als sich nach einiger Zeit jedoch ein kleiner, durstiger Spatz, zu ihm gesellte und das makellose Spiegelbild des Hahnes durch das Eintauchen seines Schnabel in das Wasser zerstörte, schrie ihn der Hahn wutentbrannt an: „Scher dich weg, du kleiner Dreckspatz! Was erlaubst du dir eigentlich, das gleiche Wasser wie ich zu trinken?“ Nach seiner frechen Art wiedersprach der Spatz und meinte: „ Du trinkst doch gar nicht, du bewunderst dich nur selbst, du eitles, arrogantes Federvieh!“ Das brachte den Hahn so in Verlegenheit, dass er nach dem Spatz hackte und ihn Mitten im Kreuz traf, sodass er an Ort und Stelle starb. Die Ermordung des unschuldigen, kleinen Spatzes hatte sich schnell herumgesprochen und seit diesem Zeitpunkt, als der schöne Hahn sich durch den Mord den anderen Tieren als überlegen erklärt hatte, galt er überall nur noch als selbstbesessen und grausam und wo auch immer er hinkam, begegneten ihm die anderen mit Misstrauen und Ablehnung. Als der einst so ehernvolle Hahn das bemerkte, erschrak er fürchterlich und lief davon. Sein Weg führte ihn in ein entferntes Land, wo er einen Tempel fand. Er ging hinein und sah direkt vor sich einen Spiegel. Es war ein großer Spiegel mit goldenem Rahmen, der auf einem reich verziertem, prunkvollen Altar, stand. Der Hahn, der, wie er meinte aus seinem Fehler gelernt hatte, wollte sich noch ein letztes Mal sehen und blickte genau in den Spiegel. Doch was er sah, entsprach ganz und gar nicht seinen Erwartungen. Sein Spielbild war ein kränkliches Hünchen mit nur wenigen Federn. So wie eines, dass in der Hackordnung ganz unten steht. Entsetzt hackte der Hahn immer wieder nach dem Spiegel „Was hast du aus mir gemacht, du Teufelsding?!“ „Haltet ein! Ihr könnt mich nicht zerstören, denn ich bin Jata Kagami, der göttliche Spiegel, der euer Äußeres euerem Charakter angleicht. Indem ihr euch in mir gespiegelt habt seid ihr zu dem geworden was ihr in Wirklichkeit wäret.“ Der Hahn gestand sich seine Ungerechtigkeit, Arroganz und Eitelkeit ein und sah an sich hinab. Verwundert stellte er fest: „Aber meine Füße? Sie sind so wie vorher, warum ist nicht alles an mir verändert?“ „Nun, euere Füße sind das einzige Körperteil, das seine Vergehe wieder gut gemacht hat, denn sie haben euch zu mir geführt.“ Der Hahn entschuldigte sich, als er wieder zurück war, bei der Spatzenfamilie, welche seine Entschuldigung annahm. |
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| Krieg der Engel |
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Ein Krieg unter Gottes Augen
Man mag es wirklich kaum glauben Doch im Gottesreich herrschte tatsächlich Ein Kampf um Schatten und Licht Luzifer, ihm war es zu verdanken Dass sich die Engel im Himmel so zankten Jeder Dritte schloss sich ihm an Und folgte Gott somit nicht Das Blut floss dahin in Strömen Gott verlor Töchter und Söhne Wer weiß, wie lange sie noch kämpften Hätte der Bruder sich nicht überwunden Es war einst Michael, der des Gegners Willen brach Der seinen eigenen Bruder erstach Er verwehrte ihm weiter zu sein Und schickte ihn zu den Höllenhunden Wer ist Gott gleich? Wer herrscht statt ihm im Himmelreich Wird es jemals anders sein? Nein, Gott ist und bleibt der Erlöser allein | |
| Freundschaft mit einem Engel |
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„Komm! Hör auf! Was geht mit dir? War doch nur n Scherz“
Wenn ich gewusst hätte, wie nahe ihr diese Abspielung gehen würde, wäre ich vielleicht ein bisschen zurückhaltender gewesen...aber...naja...das geht immer nicht so einfach, wies sich anhört, ne. Das kennen wir doch alle...also tut ma nich so! Eternity sah mich anschuldigend an. War ich wirklich so grob gewesen? „Von wegen Scherz! Darüber macht man keine Scherze!“ Ich hatte sie gerade zufällig getroffen und wir waren, wie schon oft zuvor, sofort ins Gespräch versunken. Unglücklicherweise steuerte die Unterhaltung nach kurzer Zeit auf das „die langweiligen Dinge des Lebens“ –Thema hin. Auch wenn ich nichtgerade ein offenes Ohr für Probleme im Job hatte, weil ich momentan selbst genügend davon aufweisen konnte, hörte ich weiterhin zu und Eternity erzählte, dass sie bei ihrem letzten Besuch auf der Erde einen Boxkampf gesehen hätte und wie absolut widerlich sie diese Art von Sport fand. Eigentlich konnte ich ihr nur zustimmen, aber leider hatte ich daraufhin leichtfertig geantwortet: „Du müsstest dich damit am besten auskennen“ Natürlich fühlte sich Eny dumm von mir angemacht...wäre mir wahrscheinlich genauso gegangen, das muss ich mir eingestehen. Das sie daraufhin aber so verärgert war fand ich dann doch irgendwie übertrieben. „Du weißt gar nicht, wie hart mein Job ist! Und jetzt verarschst du mich auch noch damit!“ „Tut mir Leid! Ich habs doch nich so gemeint...“ Grund zum kleinlaut hatte ich, denn meine Bemerkung war...naja....sie schien tatsächlich verletzt zu sein. „Meine Arbeit ist die Hölle. Und das meine ich so wie ich es sage! Komm doch einfach mit!“ Was sollte das jetzt wieder? Eternity hatte irgendwie, naja, eine seltsame Art sich an meiner gemein-aufgefassten Anspielung zu rächen. Im nächsten Moment hatte sie mich auch schon am Handgelenk gepackt und nachm mich mit in die Tiefe. (Shaiz Wolken...) „Wo gehen wir hin?! Du zeigst mir, wie und wo du arbeitest?“ „Klar! Abwärts geht’s, siehst du doch“ Im Sturzflug nach unten. Aber nicht, dass wir langsam mal Abbremsten, als wir dem Erdboden zu schnell näher kamen, nein. Eternity beschleunigte den Sturz auch noch! „Eny? Was machst du da?“ Langsam machte sich Panik in mir breit. Wenn sie mir die Hölle zeigen wollte war ihr das hiermit jetzt schon gelungen. „Nur mit der Ruhe, Kesh. Ich sagte doch, meine Arbeit ist die Hölle.“ Sie zog ihren Stab und richtete ihn auf den näherkommenden Boden. Er fing an rot zu glühen und sendete einen scharfen Strahl hinunter auf die Wiese. „Den Trick kenn ich!“ Eternities Grinsen verriet sie. Der Trick ging ganz einfach. Stab auf bestimmte Punke auf Boden richten und Eingang zur Unterwelt öffnen. Als wir vorbei an Massen von Gestein endlich wieder mehr oder weniger festen Boden unter den Füßen hatten, meinte Eny: „So, da wären wir: Mein Arbeitsplatz. Ganz nett hier, nich? Nur immer ein bisschen warm, aber keine Angst, in meinem Büro hab ich natürlich ne Klimaanlage –sogar mit Fernbedienung“ „Guuut...dann kann ich ja beruhigt sein. Und was hast du jetzt vor?“ Mir wurde gerade klar, das ich Eny schon immer komisch fand....( O___o) „Komm mit, hier lang gehts direkt zu meinen Freunden. Aber pass auf, wo du hintrittst ...Die großen grünen Steine sind gefährlich“ Wir gingen einen hohen, aber schmalen Gang entlang. Auf beiden Seiten waren immer wieder kleinere und größere Krater zu erkennen. Ich fragte mich, durch was die wohl verursacht wurden „Was ist denn da passiert?“ „Ganz einfach, das sind die grünen Steine, nachdem einer draufgetreten ist“ Wie beruhigend...sie wurde mir immer unheimlicher... „Sodalaaa, da wären wir!“ Sie blieb vor einem großen Tor stehen, zog einen schweren Schlüsselbund hervor und schloss auf. Als sich der Flügel knarrend öffnete bot sich mir ein Bild der Hölle. Schwarze Seelen waren gestapelt in zugeschraubten Gläsern und weiter hinten in dem großen Saal konnte ich Käfige erkennen, aus denen wimmernde Geräusche kamen. Es stank nach verbranntem Fleisch, nach Folter und Tod. In der Mitte der Halle brannte ein großes Feuer, dessen Flammen im Nichts zu verschwinden schienen. Kleine verrußte Kreaturen zerrten zu zwölft einen kräftigen, fluchenden Kerl zu der kleinen Treppe, die ins Feuer führte. Ich ahnte, was mit dem Mann geschehen würde. Das war also die Läuterung. Ich sah vorsichtig zu meiner Begleiterin hinüber. Sie schien ganz relaxt zu sein, aber ich spürte, dass sie sich nicht wohlfühlte. Aber bevor ich noch weiter überlegen konnte, wie solch ein Ort überhaupt existieren konnte, und warum man ausgerechnet Eternity dazu auserwählt hatte hier ihren Arbeitstag zu verbringen, machte sie auch schon wieder den Torflügel zu. „So genug gesehen für heute. Ich hoffe, dir hat die kleine Führung gefallen. Tut mir Leid, wenn ich dich schon wieder von diesem wunderbaren Anblick weglocken muss, aber ich sehe das hier oft genug und möchte jetzt gerne wieder gehen....“ „Ja.....okay“ Das war das einzige, was ich herausbekam....Eternity musste jeden tag hierher kommen und in diesem Loch eine Drecksarbeit erledigen. Ich verstand, warum sie meine Anspielung so aufgefasst hatte, denn ich konnte sie verstehen, wenn sie wenigstens Respekt für ihren Job wollte. In den nächsten Tagen kam ich sie öfter mal besuchen da unten. Und ich denke, sie war mir sehr dankbar dafür. |
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| Vergangenheit |
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Es war ein schöner Morgen, auch wenn ich in der Nacht zuvor kaum schlafen konnte, weil ich vom Dauertropfen meiner Regen-, bzw. Schnee-Tauwasser-Rinne wachgehalten wurde. Auf jeden Fall hatte ich nachts schlaflos Pläne für den heutigen Tag geschmiedet. Normalerweise bin ich keine, der groß vorplant, aber heut war schon ein besonderer Tag, denn heute stand die Geburtstagsparty von meinem Opa an. Die Party an sich wäre ja nicht das Schlimme gewesen...nein, es war die Tatsache das wir über Nacht bleiben würden. Und die Übernachtung an sich war ja auch noch nicht soo schlimm, nein das Grausigste daran war, dass wir bei meiner anderen Oma übernachten würden, die in einem Haus mit zwei Hunden lebt. Das eine Vieh is ganz okay, etwas gemütlich aber lieb (^-^) das andere aber is ein riesiges schwarzes Etwas, das nicht einmal Sitz oder Aus machen kann und mich abgrundtief hasst...warum weiß ich nich, vielleicht, weil ich ihm nich bei jeder Gelegenheit seinen fetten Bauch kraul oder ihn mit Gänseleber fütter....alles in allem bedeutet das nur eins für mich: Todesangst. Ich bin schon normal nich ganz so gut auf Hundsviecher zu sprechen und jetzt auch noch eine Nacht mit einem nach Blut dürstenden Monster dieser Spezies unter einem Dach zu leben, ein Albtraum. Vielleicht war ja auch das der Grund, das ich so lange nicht schlafen konnte (XD naja...möglich wärs)
Jetzt war es soweit, dass ich nach der einstündigen Fahrt aus dem Auto steigen musste um mich meinen Ängsten zu stellen. Ich setzte meinen gelangweilten Blick auf, schließlich sollte v. a das eine Viech nicht merken, dass ich zu großen Respekt vor ihm hatte, und stieg aus. Vielleicht waren sie ja gar nicht im Haus, ein letzter Hoffnungsschimmer, der allerdings im nächsten Moment von einem unüberhörbaren Jaulen und Kratzen an der Tür zunichte gemacht wurde. (Wie paranoid (und das ist meine Oma!) kann eine alte Frau sein, dass sie sich so eine Gesellschaft antut?!) Im nächsten Moment riss meine Oma die Tür auf und die Hundsmonster stürmten auf mich zu. Okee, jetzt gaaanz ruhig bleiben! Angewidert zog ich dem Schwarzem meine Hand vor der Schnauze weg um einer Beiß-Attacke zu entkommen. Sobald ich drinnen war verzog ich mich nach oben ins Schlafzimmer, weil meine Eltern einen Spaziergang machen wollten. Oma und Hunde blieben jedoch da. Im Zimmer verharrte ich eine Weile mit Buch und Musik und zuerst bemerkte ich das hysterische Schaben an der Zimmertür nicht aber irgendwann kapierte ich dass das Etwas da draußen nur darauf wartete mich anzuknabbern...In der Meinung das Tier könne mir nicht zunahe kommen, weil ja Tür dazwischen, versuchte ich in meinem Buch weiter zu lesen. Nach einer zeit aber hielt ich es nicht mehr aus und riss ohne groß nachzudenken die Tür auf um dem Schwarzen zu sagen, dass es sich verpissen solle. So ängstlich war ich nun auch wieder nicht! Und das tat es auch wirklich...leider nahm es das zu wörtlich. Kommt ins Zimmer reingeschossen, pisst ans Bett und flitzt wieder raus...ich hätte nicht gedacht das es so schnell is...und ich hätte auch nicht gedacht das es nicht mal stubenrein ist...aber ich hätte gedacht das es im Falle einer dringlichen Reviermarkierung genau in mein Zimmer kommt... Naja...den Rest des Aufenthaltes in dem Zimmer bis zur Rückkehr meiner Eltern war ich damit beschäftigt die Hinterlassenschaft des Hundes zu entfernen... Zur Strafe, so beschloss ich, würde ich ihm am Abend sein Futter entführen. Das hab ich auch dann gemacht, die Katzen draußen haben sich sicher gefreut ^-^. Die Party bei meinem Opa war dann auch nicht soo schlimm...und die Übernachtung auch nicht, aber ich war trotzdem froh, als ich den ganzen Stress wieder hinter mir lassen konnte! Bis zum nächsten mal XD | |
| Engel des Hasses |
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Man findet ihn in jedem Leben
Niemals hat er losgelassen Er nimmt sich von dem was wir ihm geben, Um in der Seele Fuß zu fassen. Der einzige, der ihn befehligen kann Ist der Engel zu Gottes Hand Seine Aufgabe, der Liebesbann Hat schon manchen Menschen verbrannt. Der schwarze Engel ist schon immer Seit Menschengedenken, seit Beginn der Zeit Seine Macht wird immer schlimmer Immer mehr Menschen zählen zu seinem Geleit Immer mehr der armen Seelen Die der Hass gänzlich besitzt Haben entschlossen diesen Weg zu gehen Bei dem die Liebe nicht mehr ist. Der Weg bei dem der Hass sie leitet Bei dem der Engel an Macht gewinnt Bei dem man auf fremden Gefühlen reitet Und sich keines besseren besinnt. |
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| Gottes Engel |
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Engel
Es gibt sie, weil sie Gott erschuf Er gab ihnen Kraft und sie Geben ihm neuen Mut Die Welt braucht das Gute. Er nahm einst einen Topf Und gab hinein, was nötig ist Für einen schönen Engelskopf Der denk und hilft auf Erden. Ohne sie, so dachte er Würde er verzweifeln, denn Ein Engel ist Herr der Lichter Und vergibt den Glanz an Bedürftige Siehe, Gott ist zufrieden Mit seiner Idee, Helfer zu kreieren Und er wird siegen, Und die Armut vertreiben Bis dahin ist es wichtig, Dass das Gleichgewicht bestehen bleibt Wenn dann das Gute, aber richtig Und ohne Schatten |
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| Gott und die Welt |
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Wenn ich an Gott und die Welt denke, kommt mir erst einmal Gott sprach es werde Licht- doch er fand den Schalter nicht in den Sinn. Allerdings bezweifle ich, das dass unter der Aufgabenstellung: Schreibe eine Geschichte über 'Gott und die Welt'. (Sei kreativ in ca. 300 Wörtern), gemeint ist.
Nya...warum eigentlich nicht. Einen Schalter nicht zu finden kann schon sehr verheerende Folgen haben. Wie zum Beispiel letztes Weihnachten, als meine Mutter vergessen hat den Backofen auszuschalten und wir dann krustiges Backreh, statt gegartes Wildbret hatten. Oder als der Schalter für den Rasenmäher geklemmt hat und der nächste Mähgang wegen Reparationsarbeiten zwei Wochen verschoben werden musste – verhängnisvoll, weil der Rasen da mittlerweile schon bis zu den Oberschenkeln gewachsen war und das Mähen dadurch deutlich erschwert wurde. Bei dem alten Modell, das uns bis dahin zu Verfügung gestanden hatte (Gott seid Dank, in jetziger Zeit schon durch ein Aktuelleres ersetzt), kein Wunder. Nach einigem hin und her wurde das Gras dann von meinem Vater mit der Sense vorgemäht und nachher noch elektronisch auf eine Unihöhe gestutzt. Nicht das man nun meint, das wäre Zeitverschwendung gewesen! Die Maßnahme mit der einheitlichen Länge des Grases war unmöglich wegzudenken! Denn was wäre ein Garten für ein Garten, wenn das Gras nicht gepflegt grün und jeder Halm gleich lang wäre? Unfassbar, wenn das die Nachbarn gesehen hätten! In einer Mittelschichtgegend, wie der unseren, in der jeder jeden kennt sollte es zumindest von außen so aussehen, als ob man ein intaktes Leben führen würde und nicht offensichtlich im Chaos versinkt. Auch wenn es in Wirklichkeit nicht so ist. Ich spreche aus meiner eigen, umfangreichen Lebenserfahrung (geboren 89), wenn ich sage, dass nicht alles so ist wie es scheint. Dieses Wissen haben wir uns wohl alle sehr früh angeeignet... schon allein die schlauen Sprüche wie: Es ist nicht alles Gold was glänzt oder man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar sagen man sollte sich nicht auf alles verlassen, was man sehen kann.... also warum dann trotzdem den Schein wahren, wenn man schon als kleines Kind darin eingeweiht wurde zu versuchen hinter den Fassaden zu recherchieren? Andererseits...vielleicht wollen die Nachbarn in der Mittelschichtgegend gar nichts suchen, sondern einfach nur in einer ordentlichen schön anzusehenden Atmosphäre leben.. vielleicht finden sie es unerträglich, wenn sie so eine Schlampigkeit ansehen müssen. So furchtbar, dass sie am liebsten das Licht ausknipsen würden. Dumm wenn man dann in Rage den Schalter nicht finden kann. |
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| Lob- und Preisgesang |
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Gottes Lob
Er ist gütig, er ist herrlich, Einzig und gerecht. Sein Schutz und Glanz ist unentbehrlich, Auf dass er uns niemals verlässt. Refrain: Einziger, Allmächtiger Schöpfer und Erbauer ´S Landes und des blauen Meers Des Glückes und der Trauer Sieh hinab ab deine Werke Segne sie mit deiner Hand Jedes Wesen spürt die Stärke Und ein jedes schuldet Dank. Ewiger und Wunderbarer Erleuchteter und Heiliger So weit weg- ist doch so nah er Kommt zu dir und doch nicht her. Refrain Herr der einigen ´Welten Herr der Lebenszauberkraft Die Regeln deiner Macht solln gelten Du bist der Gott der alles schafft. Refrain |
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| Cherubs Gedicht |
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Bisweilen halte ich das Volk der Menschen für ein hochmütiges Volk.
Da sagt ein Mann zum anderen ein Wort. Und da sagt der andere dem einen Mann ein Wort zurück. Und sie gehen ihrer Wege. Kein Wort verlässt mehr ihren Mund. Bisweilen halte ich das Volk der Menschen für ein neidisches Volk. Da hat ein Mann eine Sache. Und da will sie der andere dem einen Mann wegnehmen. Und sie gehen ihrer Wege. Kein Gleichgewicht herrscht mehr zwischen ihnen. Bisweilen halte ich das Volk der Menschen für ein zorniges Volk. Da schlägt ein Mann auf den anderen ein. Und da schlägt der andere mit 10facher Kraft zurück. Und sie gehen ihrer Wege. Kein Frieden herrscht mehr zwischen ihnen. Bisweilen halte ich das Volk der Menschen für ein wollüstiges Volk. Da erliegt ein Mann der Verlockung. Und der andere tut es ihm gleich.. Und sie gehen ihrer Wege. Keiner hat davon abgelassen. Bisweilen halte ich das Volk der Menschen für ein geiziges Volk. Da hat ein Mann viele Sachen. Und ein anderer hat das Bedürfnis nach einer Sache. Und sie gehen ihrer Wege. Keine Sache wurde geteilt. Bisweilen halte ich das Volk der Menschen für ein maßloses Volk. Da hat ein Mann eine Sache. Und ein anderer hat sie auch und beide wollen noch mehr davon. Und sie gehen ihrer Wege. Keiner hat einen Nutzen daraus. Aber eigentlich halte ich das Volk der Menschen bisweilen für ein einsames Volk. Da ist ein Mann auf der Welt. Und ein anderer mit den gleichen Lastern. Und trotzdem gehen sie ihrer Wege. Keiner will seine Untaten teilen. |
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