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  Engel der Liebe  Engel der Liebe
Die Liebe,
etwas wundervolles,
etwas schmerzvolles.
Ich wage es nicht sie zu deuten,
doch führe ich sie zueinander.
Das Leuchten in ihren Augen,
die geröteten Wangen,
das Lächeln,
das Gefühl eines Kusses.
Haben sie es vergessen?
Kalte Blicke,
das schmerzverzerrte Gesicht,
die eiserne Miene,
das Zerbrechen ihrer Herzen.
Muss es denn so oft so enden?
Warum ...
Selbst ich kann es doch fühlen ...
Warum kann ich ihnen dieses Licht nicht geben?

  Heldentat  Heldentat
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Langsam vielen die ersten Regentropfen. Es war kalt, und der Wind der durch die kahlen Bäume wehte, war kalt. Sogar die, die am dicksten in ihren Mänteln und anderen Kleidungsstücken eingepackt waren froren. Doch ihn kümmerte dies nicht. Von weit oben, sah er ihnen zu. Wie sie lachten, liebten, stritten und töteten. Schon seit langer Zeit hatte er keinem mehr geholfen. Weder zum Guten noch zum Bösen. Sie verstanden es doch sowieso nicht. Alles war so sinnlos geworden. Wozu noch? Wenn sie es nicht verstanden. Es gab wichtigeres als die Menschen. Jene die den Engeln Gefühle zu teil werden ließen. Er schüttelte den Kopf. Wiedereinmal wollte er nicht darüber nachdenken, wollte nicht zweifeln. Niemand konnte ihm gefährlich werden - ihm dem Engel des Wassers. Abgesehen von Gott und Teufel - und vielleicht den anderen Elementar-Engeln. Keine Sekunde wollte er zweifeln - an seiner Rebellion gegen Gott und Teufel. Viele hatte er bisweilen zusammen. Ja schon fast eine Armee. Dennoch kannte er die Pläne seines Führers nicht genau - nur dieser wollte keinen offenen Krieg. Was er nicht verstand. "Toya?" Ruckartig drehte er sich um - und sah in die Augen eines ihm bekannten Engels. Sie war es - ein kleiner Engel ohne eigentliche Bedeutung. Ihre Augen leuchteten in der Sonne. Sie war eine derer die keine Liebe kannte - außer der vorprogrammierten zu Gott. Ein seuftzer entkam ihm. "hm?" er sah sie fragend an - vielleicht war aus seinen Augen leichte Trübsinnigkeit zu sehen. Aber dies wusste er nicht. "Ich wollte nur nach dir sehen - es kam mir so vor als würdest du dich quälen..." Hastig schüttelte er den Kopf. "Nein" Seiner Stimme entkam ein leicht genervter Unterton, aber dies war normal. Er hasste es allen die Fröhlichkeit vorzuspielen, wie es viele Taten. Wieder einmal war es ihm zuviel und er breitete seine Schwingen aus, und erhob sich zuerst in die Luft und flog dann auf die Erde zu. Ihm war es erlaubt die Erde zu besuchen, ihr nicht. Vorsichtig setzte er einen Fuß nachdem anderen auf den Boden auf. Im Flug hatte er von der 'himmlischen' Aussehen zu seiner menschlichen Identität gewechselt. Seine Haare wie immer schwarz, ein langer schwarzer Mantel und Hose, und die schwarze Sonnenbrille. Hätte ihn so ein Engel im Himmel gesehen, würde man nicht glauben dass er einer von ihnen wäre. In letzter Zeit zweifelte er oft an seinem Tun. Sollte er wirklich gegen Gott und Teufel kämpfen? Oder war dies nur wieder eine seiner Launen. Er wusste es nicht. Toya spürte die Gegenwart von anderen Engeln - und von Dämonen. Junge, Alte, gefhärliche und hilflose. Aber es war ihm gleich. So wie vieles seit langer Zeit. Sein Weg führte in eine Stadt hinein. All die Bosheit und der Neid der in vielen Herzen der Menschen kochte hätte ihm früher das Herz zerissen. Heute ging er daran vorbei. Er hatte sich daran gewöhnt. Schließlich kam er dort an, wo er eigentlich nicht vorhatte hin zu gehen. Ein kleines Cafe am Rande eines Kaufhauses. Zumeist trieben sich hier die Engel und Dämonen herum - ob verbündet oder nicht; und Teufel und Gott wussten dies nicht - aber sie waren hier und kein Streit, kein Kampf einfaches nebeneinander leben. So wie er sich eigentlich wünschte. Einfach leben zu können wie man wollte, schon fast wie die Menschen - aber auch anders. Sein Platz war in einer der hinteren Ecken; dort saß er für gewöhnlich alleine und dachte nach. So wie heute. Ein junger Dämon stand ihm auf einmal gegenüber. Toya machte keine Anstalten ihn auch nur anzusehen. "Was willst du?" "Der Chef will dich sehn!" Wie gesagt der Dämon war jung, unerfahren, und naiv. "Sag ihm: Er soll sich am Arsch lecken!" kam es kurz und knapp von Toya. Der Dämon sagte nichts mehr und ging; Warum konnten sie ihm nicht einmal seine Ruhe lassen? Entweder nervte ihn Gott oder die Rebellenführer. Er hielt es nicht mehr aus und verschwand. Aber diesmal an eine kleine Bucht. Die Menschen waren zu geblendet um seine Schwingen zu sehen. Und sie störten nicht. Der Wind fuhr zwischen die Federn und erfüllte sein Herz mit einer Ruhe die er schon lange nicht mehr gespürt hatte - dennoch kam er sich beobachtet vor. Es war aber nichts zu erkennen, und nichts zu hören. Aber fühlen konnte er es. Wie ein Rücken im Besser waren die Blicke, und noch immer war niemand erschienen. Von einer Sekunde auf die andere stand jemand vor ihm. Er kannte die Person nur zu gut. "Seid wann passt du nicht mehr auf dich auf?" Die spöttische und amüsierte Stimme kam von einem Dämonenengel. Seine Engelsschwingen in schwarz und eine lange Narbe zierte seine rechte Wange. "Hast du dich entschieden Engel?" Toya sah kurz zu boden, ihm da
nn in die Augen und nickte. Der rothaarige erwartete noch immer eine Antwort. "Ja, ich werde mit euch gehen" Und so geschah es. Toya wendete sich gegen Gott, gab ihm seine Meinung preis, und lernte sie kennen: Vito. Eine kleine Dämonin. Jetzt waren seine Gedanken vor allem ihr gewidmet - denn er liebte sie, auch wenn er sie es nicht wusste. Bevor der Krieg nicht vorbei war, wollte er es für sich behalten. Es kam zu einen letzten Kampf. Toyas Schwert, lange und silbern, darauf Runen eingezeichnet welche nur die Ältesten lesen konnten. Schon längst klebte Blut daran - egal ob von Engeln oder Dämonen. Denn beide wollten keine Veränderung. Die Rebellen eingeteilt in zwei Gruppen: Die einen im Kampf gegen Gott - die anderen gegen den Teufel. Und wenige die zwischen den Gruppen wanderten, Toya kämpfte gegen Gott. Mit großem Geschick führte er sein Schwert, egal wer es war, er kannte keine Gnade, denn er wusste auch sie würden keine Gnade kannten. Vito war an seiner Seite. Ihr schwarzes Haar tropfte vor Blut, und sie war leicht verletzt. Aber nicht weiter schlimm. "Vito!" Toyas Augen sahen viel, und immer wenn sie in Gefahr war, warnte er sie - oder er beschützte sie. Doch dies bemerkten auch die Engel die gegen sie kämpften. Ihr Ziel wurde Vito. Zwar unauffällig aber doch. Noch kaum konnte er kämpfen da er immer in Sorge war. Sie verteidigte sich zwar gut, aber es wurden zu viele. "Du solltest zurück gehen, solange du noch kannst!" dabei wehrte er einige Schwertstiche ab. "Nein, ich bleibe bei dir!" Ihre Augen sahen ihn eindringlich und sicher an. Toya wusste dass sie es ernst meinte. Also überließ er es ihr. Ein Windzug. Ein schwerer Schlag. Blut. Aber es war nicht Vito's. "To ... Toya?" "hnn ... " Er stand direkt vor ihr. Sein Schwert lag am Boden. Zerbrochen. Die Runen leuchteten nicht mehr. Er brach zusammen. "Toya!" Als er fiel, fing sie ihn auf. Er hustete. Toya fühlte den Schmerz, versuchte ihn aber zu Unterdrücken. Das Blut rann aus seinen Mundwinkeln. Er hustete. "Du .. solltest besser aufpassen... Vito" Die Besorgnis und Angst war ihren Augen zu entnehmen. "Hör auf so zu schaun, du musst noch einen Kampf gewinnen ... " Er spuckte Blut. Der Engel der ihm die Wunde zugefügt hatte stand noch immer vor ihnen. "Er ist ein Engel, er wird wiedergeboren" Die Meine eiskalt, als Vito ihn ansah. Eiskalt und voller Hass. "Nein .. hnn ..." Toya versuchte sich aufzurappeln, aber er fiel zurück, zurück in die Arme der kleinen Dämonin. "Aus dieser Schlacht wird keiner wiedergeboren - und schon gar nicht ein gefallener Engel, einer der gegen Gott rebellirt." Wieder spuckte er Blut. Vito sah ihm in die Augen. "ww.. was.. warum hast du das dann getan?" "Ich war mir im klaren darüber was hätte passieren können - und dennoch hab ich meine Meinung nicht geändert - ich wollte dich beschützen - aus vielen Gründen. und.. hnn ... " Ihm wurde kurz schwarz vor Augen. Dann fasste er sich wieder. "Flieh .. meine kleine ... ich habe es verstanden ... " Er hustete wieder. "dieser Krieg kann nicht dass sein was wir wollen - Frieden zwischen Menschen, Dämonen und Engeln ... " Vito legte seinen Kopf auf ihren Schoß. "wie .. wenn wir mit einem Krieg beginnen?" "Er hat es verstanden" Eine Frau in einem weißen Gewand trat aus der Menge.

  Luzifer  Luzifer
Einst war ich es der sie führte
ich - willenlos und blind
gehorchte ich ihm.

Doch als ich auf die Erde kam
sah ich es.
Sie rannten hinterher
- einer Vorstellung.
Die man ihnen vorgab.

Mein Geist geweckt,
meine Sinne klar
- erkannte ich es.

Den Fehler den ich begannen hatte.

Ich lies alles los,
trennte mich von allem.
Von jenen die ich liebte.
Mir tat das Herz weh,
und dennoch hielt ich fest
an meiner Entscheidung.

Ich will sie führen
in eine andere Zeit
in eine neue Welt.
Ohne Gott.
Ohne Teufel.

Jeder kann sein was er will.
Ohne Vorgabe, ohne Vorstellung.

  Begegnung mit einem Engel  Begegnung mit einem Engel
Es ist Winter. Der Schnee liegt bereits auf den Straßen. Mir ist kalt und ich friere. Früher mochte ich den Winter und hasste den Sommer. Aber mir ist beides nicht recht. Den Herbst mag ich - ja. Vieles geht mir durch den Kopf wenn ich spazieren gehe. Viel unsinniges und gescheites kommt dabei auch nie raus. Der Weg zum Stall ist nicht weit. Wie immer begrüße ich die Menschen hier. Kurzes Gerde über die Tiere auf dem Hof und dann gehe ich auch schon zu ihr. Fakira. Ein liebe alte Stute; es ist wie jeden Tag, mal wieder will sie nicht von der Koppel reinkommen wenn ich sie rufe. Also gehe ich im Dunkeln nach draußen. Durch den Nebel kann ich sie nicht sehen, aber es ist mir gleich. Heute war sowieso schon nicht mein Tag. Alles ist schief gelaufen. Egal was. Schule, Freunde, meine Eltern. Ich glaube sie hat es bemerkt. Tiere fühlen so etwas. Wieder rufe ich sie. Aber sie zeigt keine Reaktion. Fakira steht im letzten Eck. Und zu ihr hin ist es ein ganzes Stück. Schließlich stehe ich neben ihr. Aber sie will nicht. Aufeinmal rennt sie davon. Aber es ist dunkel und ich kann nichts sehen. "Fakira!" es bringt nichts. Ich höre nur das Trommeln ihrer Hufe auf der harten Erde. Es reicht, ich habe einfach keine Lust mehr. Ich gehe langsam zurück. Fakira ist stehen geblieben. Dennoch mache ich mir keine Mühe mehr sie hineinzuholen. "kleines ... " Ich höre eine Stimme. Oder habe ich es mir nur eingebildet? Suchend sehe ich mich um. Ich muss es mir doch wohl nur eingebildet haben. Wieder höre ich die Stimme. Sie ruft meinen Namen. Mein Schritt wird langsamer und schließlich bleibe ich stehen. Langsam erkenne ich eine Gestalt in der Dunkelheit. Sie dürfte nicht weit weg von mir sein. Im ersten Moment ergreift mich die Panik. Doch irgendwie beruhige ich mich. "Komm geh zu ihr ... " "Was?" "Hab keine Angst - hör auf zu zweifeln ... " Zweifel? ... Ja .. gezweifelt habe ich oft in letzter Zeit. Die Lust am Leben hat mich verlassen. Vieles ist mir gleichgültig geworden. Ich fühle etwas warmes an meinem Arm. Es ist der warme Atem der Stute. Ich streichle sie vorsichtig. Ich sehe die Person vor mir an; diese lächelt. Sie geht auf mich zu. Etwas Angst habe ich schon, aber ich bewege mich nicht. Sie umarmt mich und ich fühle mich wohl in ihren Armen. Ihr Haar ist schwarz, aber ganz weich und es riecht gut. Sie kommt mir vertraut vor. Nur einen Augenblick später war sie verschwunden ...

  Parabel des Elements  Parabel des Elements
Shine machte gerade ihre letzten Übungen mit dem Schwert. Kurz zuvor hatte sie, einmal mehr, mit einem anderen Engel gestritten. Das stand bei ihr an der Tagesordnung, wenn auch nicht beabsichtigt.

~~~ Rückblick ~~~

"Hey Shine!"

"Was gibts?!"

Ein anderer Engel Fürst kam zu ihr. "Ich habe gehört dass viele Menschen nicht mehr ihrem Schicksal folgen. Arbeitest du etwa schlampig?!"

"Sei still!"

~~~ Rückblick Ende ~~~

/ Ich weiß schon was ich tue.. Aber es stimmt.. immer mehr gehen ihren eigenen Weg, statt dem zu folgen, der ihnen meist Sicherheit geben würde. /

Sie saß da, das Schwert hatte sie in den Boden gesteckt und lehnte halb darauf. Ihr Blick ging umher, suchend, blieb aber nirgends haften. Sie seufzte leise.
Shine hätte es Gott wohl berichten sollen, tat es aber nicht.

"Die Menschen gehen ihren eigenen Weg"

Shine schreckte hoch. Der Engel setzte sich neben sie.

Sie nickte.

"Stimmt.. früher bin auch ich meinen eigenen Weg gegangen."

/ Es ist schon so lange her. Niemand konnte mich aufhalten. Ich hasste Vorschriften. 'Tu das, tu jenes!' Ständig musste ich mir das anhören. Und heute? Heute tue ich das, was von mir erwartet wird. Und doch wehrt sich ein Teil von mir.. /

Der Engel lächelte.

"Die Menschen haben einen Weg der ihnen vorgeschrieben ist. Er beinhaltet sowohl Schmerz, Leid als auch Glück, Zufriedenheit und Liebe. Das Herz von jedem entscheidet wie dieser ausfällt. Dennoch stellen sich viele gegen ihr Schicksal. Und von Tag zu Tag werden es mehr."

"Aber was bedeutet das?"

"Es bedeutet das sie anfangen zu leben... "

  Krieg der Engel  Krieg der Engel
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Luzifer verriet Gott
Wollte er auf seinen Thron?
Nein.. das war nicht sein Lohn.

Viele Engel schlossen sich ihm an
Doch er, er war noch nicht dran.
Seine Zeit war noch nicht gekommen.

Es gab keinen Weg zurück.
Seine Augen waren kalt
in dieser Welt hatte er keinen halt

So begann der Kampf.
Blut floss
so schnell wie man Wasser in einen Behälter goss.

Besiegt wurde er nur von einem
der ihm sehr nahe stand
Er verlor fast den Verstand

Dieser war sein Bruder
Konnte das sein?
Er war doch noch so klein

Ich falle..
Das Licht so weit entfernt
Ich versuche danach zu greifen
es bleibt nur Dunkelheit

Weit unten
dort herrscht er nun
und das bleibt für immer sein tun

  Freundschaft mit einem Engel  Freundschaft mit einem Engel
Das Wetter war weniger als nur angenehm. Es war viel zu heiß, fand sie zumindest. "Wenigstens regnet es nicht" Wieder einmal mehr war sie auf der Erde, und das ohne Gottes Erlaubnis. Shine saß auf einer Mauer am Wegrand und beobachtete die Menschen. "Zukunftsorientiert... " Etwas abfälliges war in dem Ton, in dem sie es sagte, zur hören. "Shiiiiiiineee-chan!" Der kleine Erzengel rannte auf sie zu. "Was machst du denn in der Menschenwelt?" neugierig sah Klea sie an. "Nichts... " Shine zog ihre Beine an ihren Körper und sah wieder auf die Menschenmasse. "Engel sollen doch nicht lügen!" grinste sie. "Ich sehe mir nur die Menschen an. Wie sie stehts in hektik ihren Weg gehen, ohne auf das Wichtige zu achten" Ruckartig sprang sie von der Mauer und stand dann neben Klea. "Geh zurück in den Himmel, wenn sie dich hier erwischen kriegst du nur Ärger" Mit diesen Worten drehte sie sich um und ging, und ließ Klea alleine zurück. "Typisch Shine..." Zugegeben, Shine war kein unbeschriebenes Blatt im Himmel. Ständig hörte man von ihreren Streitereien mit anderen Engeln und dem das sie die Menschen oft besuchte, und das ohne Erlaubnis von Gott. Klea seuftze und ging ihr dann hinterher. Währrendessen hatte diese sich auf dem Weg zu einem ihrer Aufträge gemacht. /.. Engel.. Erzengel... egal was.. die glauben mir doch sowieso alle nicht . / Ihr Auftrag handelte sich um einen kleinen Junger der keinen Schritt mehr tat. Zwar lebte er, aber er denkte irgendwie an nichts. Wie sollte er seine Weg des Schicksals so beschreiten können?! Um in sein Zimmer sehen zu können, kletterte sie auf einen Baum und sah durch das Fenster. Mit ein bisschen Magie sah es so aus als würde sie Steine gegen die Fensterscheibe werfen um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Und dann, nach einer endlos erscheinender Zeit öffnete er es. "Wer bist du?" "Ich bin Shine" Sie lächelte. Eigentlich mochte sie Kinder nicht besonders, bemühte sich aber trotzdem. Verwirrt sah der Junge sie an. "Lass mich rein, ich will dir etwas erzählen" Skeptisch sah er sie an und lies sie dann doch hinein. "Was hast du? Warum traust du dich nicht einen Schritt nach vorne zu gehen?" "Was geht dich das an?!" Er schrie fast und Shine zuckte zusammen. "Ich will der helfen.. " "Du lügst!" /.. Warum glaubt man mir nie?! Egal was ich sage.. ! / Klea hatte sich das ganze schon eine Weile mitangesehen. So konnte das nicht weitergehen. Sie stieg nun ebenfalls durch das Fenster ins Zimmer ein. Klea nahm die Hand des Jungen und die Hand von Shine. "Vertraue ihr" dabei setzte sie ein sanftes Lächeln auf, sah den Jungen und Shine abwechselnd an. ++++ "Danke" "Wofür?" "Du weisst schon ... " Shine und Klea saßen am Ufer eines Sees. "hmmm?" der Erzengel grinste. "für deine Hilfe.. mit dem Jungen." Sie lächelte. "Weißt du.. ich war nur ehrlich.."

  Vergangenheit  Vergangenheit
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"neee-chan!" Sie seufzte. Das war doch wirklich nicht mehr zum aushalten. Warum mussten ihre Geschwister sie eigentlich immer so nerven?! Wieder seufzte Shine. Sie schmiss die Haustür vor der Nase ihrer Schwester zu. Sie schritt langsam auf die nahe gelegene Bushaltestelle zu. Typisch eben auf dem Weg zur Schule. Nur hatte sie nicht vor in die Schule zu gehen. Zwar stieg sie in den Bus, und auch an der richtigen Haltestelle aus, bog aber plötzlich in einer Gasse ein. "Schule.. tze.. " Momentan war es dort so langweilig und so wiederholend das sie keinen Bock mehr darauf hatte. Stattdessen würde sie sich einfach heute Nachmittag mit Layla, einer ihrer Klassenkameradinnen, in Verbindung setzen, und so herausfinden was sie zu lernen hatten. Die Gasse war nicht gerade einladend, aber sie kannte den Weg schon. Wahrscheinlich würden die Lehrer zu Hause anrufen, aber das interessierte ihre Eltern doch nicht. Die hatten genug mit sich selbst zu tun, deswegen sollte sie sich eigentlich um ihre Schwester kümmern. Aber sie wollte auch mal Zeit für sich. Das war einer der Gründe warum sie den Unterricht schwänzte. Kaum war sie durch ein paar weiter Gassen geschlüpft, traf sie auch schon auf andere Schüler. /.. Mist wenn die mich sehen fliege ich auf! / Sie rannte ein Stück und kam dann an eine Mauer. Sie war nicht sonderlich hoch und Shine war recht geschickt darin darüber zu klettern. Gesagt, getan! Endlich konnte Shine aufatmen. Sie war aus der Zwickmühle raus. Ihre Füße trugen sie zu einem nicht gerade sicheren Ort. Hass.. Verzweiflung und Leid lag in der Luft. Doch genau das war der Ort den sie zu besuchen pflegte. Meistens war sie hier allein, wenn nicht gerade mal wieder Jugendliche ihre dämlichen Party's feierten. Sie lehnte sich an eine Wand, und rutschte langsam daran hinunter. Zu viele Gedanken hielten sie gefangen. Zu viel als das sie sich noch hätte halten können. Verzweiflung.. Ihre Eltern stritten den ganzen Tag. Sie litt mehr als nur darunter. "Die sieben Todsünden" Sie hatte bestimmt schon jede davon begangen. Das war ihre Art sich zu zeigen. Zu zeigen das sie auch noch da war. Ihre Schwester wurde überall vorgezogen. Sie war das liebe, tolle Kind. Und Shine?! Nichts.. wurde nie gesehen.. ... Neid ... Manchmal wollte sie gar nichts tun. Weigerte sich. Stundenlang. ... Trägheit ... Kein Sinn für tiefere Gefühle. Objektiv. ... Wollust ... Oft wurde sie nach Hilfe gefragt. Und wenn es nur Kleinigkeiten waren. Warum sollte sie denen, die sich nie für sie interessierten, etwas geben? ... Geiz ... Shine versuchte einfach alles zu verdrängen. Alles.. alles versuchte sie eine Zeit lang in einer Art Kaufrausch zu verdrängen. Versuchte die ganze Sinnlosigkeit zu verdrängen. Einfach alles.. ... Völlerei ... Dann gab es noch die Zeit als sie alle nicht sah. SIE stand im Mittelpunkt. War wichtig. Der Rest verdiente keine Aufmerksamkeit. ... Hochmut ... Und dann noch ihr Zorn. Ihre Wut die sie nicht zu zügeln versuchte, es nicht konnte. Es hatte fast ein Leben gefordert. Sie hattten sie so sehr gereizt, auf ihre Schwächen angespielt, ihr kaputtes Elternhaus.. alles.. Nur knapp war die Schülerin dem Messer entkommen.. ... Jähzorn ... Eine Träne rollte ihre Wange hinab. Sie wusste nicht warum sie das alles getan hatte. Aber manchmal tat es ihr Leid

  Engel des Hasses  Engel des Hasses
Darf ich mich vorstellen?
Ich bin der Engel des Hasses..

Hass ist eine starke Wut
Oft verhilft sie auch zu Mut.
Aber das soll nicht sein
also werdet wieder rein!

Ich tue mein Bestes wo ich nur kann
Das nächste mal ist der Hass in deinem Herzen dran!
Ich werde für euch da sein
Euch von eurem Hass befrein!

Denn das ist mein tun
ich werde niemals ruhn!

Ich zwinge den Hass in die Knie
Aufhören zu Kämpfen werde ich nie!

Denn es ist mein Leben
nach dieser Reinheit zu streben.

Oft helfen mir meine Begleiter
sie sind meine Mitstreiter.
Gott ist an meiner Seite
auch wenn das Ziel machnmal rückt in die Weite.

Doch ich bleibe stark
auch wenn der Kampf ist hart.

  Gottes Engel  Gottes Engel
Ein Engel erschaffen,
geboren aus Gottes Hand
bis er schließlich bei dir stand

Er ist bei dir
Vielleicht auch hier bei mir
Dein Herz wird warm

Aufrecht steht er hier
Sanft umschließt er dich mit seinen Schwingen
um dich in Sicherheit zu bringen

Vielleicht wird er die auch eine Nachricht überreichen
und dir dabei durchs Haar streichen
Ein Lächeln

Schön anzusehn.
Ja, ein Bote kann er sein
mit einem heiligen Schein

Es ist gleich
Egal was er tut, er wird es immer sein
Ein Engel für dich und alle allein

  Gott und die Welt  Gott und die Welt
Da saß sie nun, Shine. Sie hatte ein Gespräch mit dem Herrn.
Ein sehr ausführliches um genau zu sein.
Es war schon fast in eine heftige Diskussion ausgeartet, denn sie verstand seine Gutmütigkeit und seine Liebe zu den Menschen nicht.

// Warum liebt er sie so sehr? Diese Wesen die sich Menschen nennen.
Warum?

Ich als Engel finde nichts an ihnen besonders positiv. Ganz im Gegenteil.
Für mich sind sie alles einfach nur dumme, eingebildete Wesen, die wirklich nur an sich denken und dagegen die Welt um sich herum gar nicht wahrnehmen.

Sie sehen die Schönheit der Welt die unser Herr ihnen gegeben hat nicht.
Ignorieren alles um sie herum.
Die ersten Blumen im Frühling, wie sie langsam aufblühen, wachsen und sich dann in voller Pracht entfalten.
Die Blätter der Bäume im Herbst, wie sie sich Stück für Stück verfärben. Dieses wunderschöne Farbenspiel. Warum sehen sie es nicht?

Stattdessen vernichteten sie das alles.
Kalter Stein pflastert ihre Straßen, lassen dem Boden keine Luft zum Atmen, keine Chance dem kleinsten Blümchen, nein nicht einmal Unkraut kann mehr gedeihen.
Reißen die Bäume aus nur um irgendetwas Neues daraus zu machen, verarbeiten sie weiter, zerstören ihre Schönheit.

Und das tun sie Tag für Tag.
Und wenn auch nur ein Kind ein Gänseblümchen zertritt.

Macht es ihm nichts aus?
Tut es ihm nicht weh?
Mir jedenfalls tut es weh.
Manchmal möchte ich sagen ich hasse sie. Doch weiß ich nicht ob ich es wirklich tue. Er liebt sie, so viel steht fest.
Ständig vergibt er ihnen. Warum? Ich weiß es nicht.
Ich hoffe nur sie erkennen eines Tages seine Liebe, erwidern sie und lernen.
Lernen zu lieben. //


Sie stand auf. Sah sich um.
Die Menschen um sie herum waren in Eile. Sie hetzten durch die Straßen, und sie war mittendrin und konnte nur den Kopf schütteln.

"Das wird noch ein langer, harter Weg für euch."

  Lob- und Preisgesang  Lob- und Preisgesang
Er ist uns nah, wie kein anderer.
Wir sehen ihn stets im Licht,
wann immer wir ihn sehen wollen.
Dort sitzt er, und sieht auf uns herab.
Nie wende er seine Blick von uns ab.

Er ist hier,
stets bei dir.

Wie weit unser weg auch ist,
egal welcher Engel du bist.
Er wird dich immer beschützen.
Seine schützende Hand wir alles Übel abwenden,
oder du selbst wirst von ihm diese Macht erhalten.

Er ist hier,
an deiner Seite.

Selbstwenn du einmal nicht mehr weiter weißt,
denke fest an ihn.
Allein seine Liebe kann dich retten,
du wirst sie tief in dir spüren
und vergisst alle Zweifel.

Er ist hier,
und lebt in dir.


(ich hoffe er is nich zu lang und passt \'__\' ich habs ma wieder übertrieben..)