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 Cherub
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  Engel der Liebe  Engel der Liebe
Warum er sie verließ verstand ich nicht,
das war nur dumm aus meiner Sicht.

Er ließ sie dort stehen ganz allein,
Er tat einfach so als wär sein Herz aus Stein.

Doch ich weiß es besser, er liebte sie sehr;
Und je weiter sie weg war umso mehr.

Wenn er ging konnte er ihr Gesicht nicht ertragen,
er war zu oft fort sie musst sich stets plagen.

Ich beschloss sie zu vereinen zu einem Paar.
So blieben sie zusammen, für immer, wunderbar.

  Heldentat  Heldentat
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An einem sonnigen Sonntagmorgen ging Klara wie immer mit ihrem Hund Stubs spazieren. Sie erreichte den Wald und überquerte daher die Straße. Leider sah sie den LKW nicht auf sich zukommen und die beiden wurden von ihm erfasst und angefahren. Stubs hatte es weitaus weniger schlimm erwischt als Klara, er rannte erschrocken davon und verschwand im Wald.
„Stubs...\", murmelte Klara noch und wurde dann ohnmächtig.
Nach einigen Tagen wachte sie aus dem Koma auf. Sie lag in einem Krankenhaus, neben ihrem Bett schlief ihre Mutter, während ihr Vater aufgeregt auf und ab lief.
„Papa, wo ist Stubs?\", fragte sie leise und fast unhörbar.
„Klara... Du bist wieder wach!\", rief ihr Vater glücklich und weckte die Mutter.
Die beiden Elternteile umarmten ihre Tochter glücklich und riefen dann den Arzt. Er untersuchte das Mädchen erneut und teilte den dreien dann mit, dass sie jetzt wo sie aufgewacht war in wenigen Tagen nach hause könnte, allerdings würde sie wohl für immer im Rollstuhl sitzen. Die Mutter fing erneut an zu weinen, während Klara nur immer wieder nach ihrem Hund fragte.
„Stubs ist weg gelaufen. Er ist im Wald. Ihr müsst ihn doch suchen\", jammerte sie leise.
„Ich werde das jetzt machen\", versicherte der Vater und verschwand nach einem kurzen Gespräch mit der Mutter aus dem Zimmer.

Stubs lag auf einer kleinen Lichtung. Seine Wunde an der Seite hatte sich entzündet. Seit drei Tagen lief er vollkommen Orientierungslos durch den Wald und wusste nicht wohin. Sein Herrchen war verschwunden und hatte ihn nicht mal gesucht.
Plötzlich erschien vor ihm eine Gestalt. Sie beugte sich zu ihm hinab und sprach mit ihm, sanft streichelte sie ihn. Dann hob diese Person die Hand und legte sie ihm auf. Die Wunden des Hundes heilten ziemlich gut. Und dann innerhalb weniger Sekunden erhob der kleine Körper sich in die Luft und schwebte vor dem Engel her.

Klara war nun schon fast eine Woche zu hause. Ihr Zustand hatte sich nicht verbessert, der Arzt hatte ihr zwar Hoffnungen gemacht, dass sie mit viel Willen wieder laufen könnte, aber sie wollte es gar nicht. Jeden Tag stand sie mit ihrem Rollstuhl auf der Terrasse und betrachtete Stubs’ Hundehütte. Ihr Vater hatte gesagt, dass er ihn nicht finden konnte und es nach drei Tagen aufgegeben. Seit dem sprach Klara nicht mal mehr mit ihren Eltern. Sie saß einfach nur da.
Erneut schoßen ihr Tränen in die Augen und sie fuhr sich mit der Hand über das Gesicht.
Da tauchte plötzlich ein Licht am anderen Ende des Gartens auf und dann ertönte ein Knall. Ihr Eltern erschienen an der Tür und sahen nach dem Mädchen. Klara starrte gebannt auf die Stelle, an der plötzlich Stubs auftauchte. Der Hund rannte fröhlich bellend und vollkommen gesund auf sie zu.
„Stubs. Du bist wieder da, mein lieber Stubs\", rief sie und... stand auf um zu ihm zu laufen.
Ihre Beine trugen sie von ganz alleine. Ihre Eltern liefen hinter ihr her.
Glücklich umarmte Klara ihren Hund und konnte von da an wieder laufen.
„Danke. Danke, du Engel der verletzten Tiere. Dank, dass du mir Stubs zurück gegeben hast\", murmelte sie leise und sah dem Lichtflecken hinterher, der gerade in Richtung Himmel verschwand.

  Luzifer  Luzifer
Feuer überall,
leidender Rufe Schall.
hier unten ist es grausam heiß,
Angespornt von Schmerzens Schweiß.

Ich bin verbannt in dieses Loch,
weil ich mir zu viel einbildet, doch
Gott tat ziemlich Recht daran
soweit ich mich erinnern kann.

Ich war sein Partner an der Seit’
war zu allem stets bereit,
doch dann beging ich einen Frevel
und er machte mich zum Te’fel.

Ich sitze hier an diesem Ort,
und komme nie mehr wieder fort.

  Begegnung mit einem Engel  Begegnung mit einem Engel
Es war ein ganz normaler Montag Nachmittag, als ich zusammen mit meinem Bruder und meinem Hund spazieren ging. Seit meine Eltern gestorben waren hatte ich nur noch ihn und den Hund. Wir überquerten die Straße und bemerkten dabei nicht das Auto, dass direkt auf uns zu kam. Mein Bruder reagierte blitzschnell und schubste mich von der Straße. Er wurde erwischt, genauso wie mein kleiner Hund. Die beiden Körper wurden vom Auto ein Stück weggeschleudert und blieben liegen. Vollkommen schockiert stand ich da und konnte das, was gerade passiert war nicht fassen. Dann rannte ich los. Ich kam bei meinem Bruder an, sein Gesicht war voller Blut und er reagierte nicht auf meine Schreie. Wenige Meter neben ihm lag Pit und atmete nur noch ganz flach. Innerhalb weniger Sekunden kippte der Kopf meines Bruders ganz zur Seite und ich hörte ihn nicht mehr atmen. Auch von dem Hund kamen jetzt keine Geräusche mehr. Ich brach weinend zusammen. Ich bekam noch mit, wie der Autofahrer den Krankenwagen rief. Dann tauchte er auf und nahm meinen Bruder und mich mit. Ich wollte Pit auch mitnehmen, aber der Sanitäter sagte mir, dass er schon tot sei. Auf dem Weg ins Krankenhaus saß ich da und starrte apathisch die Seitenwand an. Ich hatte erst vor so kurzer Zeit meine restliche Familie verloren, wenn jetzt auch noch mein Bruder sterben würde wäre ich vollkommen alleine. Die Tränen hörten nicht auf zu fließen, aber ich gab keinen Laut von mir.
An diesem Abend saß ich im Krankenhaus und wartete auf eine Nachricht. Mein großer Bruder lag auf der Intensivstation und die Ärzte wussten nicht, ob er die Nacht überstehen würde. Irgendwann kam eine Krankenschwester und brachte mir eine Decke. Spät nach drei Uhr schlief ich ein und träumte. Ich saß in einem dunklen Raum und keiner war da. Absolut niemand. Dann ganz plötzlich erschien vor mir ein helles Licht und es tauchte ein Art Engel auf. Es kam langsam auf mich zu und kniete sich dann vor mich.
„Du darfst die Hoffnung nicht verlieren. Wenn du daran glaubst wird dein Bruder überleben. Hoffnung ist alles\", sagte der Engel mit einer himmlischen Stimme zu mir.
„Aber ich habe alle verloren. Meinen Vater, meine Mutter und auch noch meinen Hund.\"
„Du darfst die Hoffnung nicht aufgeben\", wiederholte der Engel monoton.
Ich hob den Kopf und sah das himmlische Wesen an. Sofort blühte in mir wieder Hoffnung auf und ich begann den Worten des Engels Glauben zu schenken. Mir wurde warm und ich wusste solange ich daran glaube, wird mein Bruder überleben.
Langsam öffnete ich die Augen, denn eine Schwester tippte mich an. Sie teilte mir mit, dass mein Bruder einen stabilen Zustand erreicht hatte und auf jeden Fall überleben würde. Ich fing an zu lächeln und in Gedanken schickte ich meinen gesamten Dank an den Engel der mir in dieser Nacht erschienen war. Ich bin mir sicher, dass dies der Engel der Hoffnung war.

  Parabel des Elements  Parabel des Elements
„Mami, kann ich draußen spielen?\", fragte der kleine Tom seine Mutter Eve.
„Du weißt doch, dass du bei Regen nicht raus darfst\", gab sie nur zurück und bereitete weiter das Essen vor.
„Och\", jammerte der Junge nur und verschwand dann in sein Zimmer.
Den Tag regnete es ohne Unterbrechung weiter und auch gegen späten Nachmittag wurde es nicht weniger.
Der Junge lief zu seiner Mutter.
„Mami, das heißt also wenn es nie mehr regnet darf ich immer draußen spielen?\"
„Ja, genau das\", sagte Eve nur, die gerade mit ihrem Mann redete.
Bevor Tom an diesem Abend schlafen ging betete er zu Gott und flehte ihn an, dass es nie wieder regnen sollte. Dann legte er sich ins Bett und schlief sofort ein.
Als er am nächsten Morgen aufwachte, war der ganze Garten trocken und am Himmel war keine Wolke mehr zu sehen. Fröhlich rannte Tom zu seiner Mutter und ging dann zusammen mit seinem Freund im Garten spielen. Er hatte großen Spaß und war sehr glücklich, dass es nicht mehr regnete. Sie kletterten auf dem
Lieblingsbaum des Jungen herum, auf dem sie sich ein kleines Baumhaus hatten bauen lassen.
Die nächsten Tage regnete es auch nicht und langsam wurden die Blumen schon welk, da es immerhin
Sommer war. Tom erfreute sich immer noch an dem schönen Wetter und verbrachte jeden Tag im Garten.
Nach einigen Wochen jedoch wurde die Erde so trocken, dass sie aufbrach und auch der Baum lief alle
Blätter hängen und einige Äste starben schon ab.
„Mami was ist denn mit meinem Baum los?\", fragte Tom seine Mutter sehr traurig.
„Er hat Durst, weil es so lange nicht geregnet hat. Und wegen der großen Hitze dürfen wir kein Wasser verschwenden und daher auch keine Pflanzen gießen\", erklärte Eve ihrem Sohn.
„Was hat das denn mit dem Regen zu tun?\", hackte Tom nach.
Die Mutter erklärte ihm alles und mit der Zeit verstand Tom auch wie wichtig Regen für die Pflanzen und
Lebewesen war. So erfuhr Tom alles und an diesem Abend betete er, dass der wichtige Regen wieder fallen
sollte.
Am nächsten Morgen saß Tom hinter dem Fenster und sah zu wie der Regen darüber lief. Er lächelte, denn er war glücklich.

  Krieg der Engel  Krieg der Engel
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Lange ist es her,
da war hier ein Krieg.
Die Gefall’nen wollten mehr,
im Himmel den Sieg.

Luzifer fiel hier ein,
er wollte zurück
und er war nicht allein,
mit ihm war’n tausend Stück.

Sie sprengten unsre Pforten,
erklommen die Reichsmauer.
Als sie anfingen zu morden
wurde Gott richtig sauer.

Wir kämpften gegen die Truppen,
doch es nutzte nicht sehr.
Zerschlugen zwar viele Truppen
aber es kamen noch mehr.

Gott sah nur eine Möglichkeit:
Michael gegen Luzifer.
Michael gewann nach langer Zeit,
so wurden wir dann Sieger.

Viel totes Tier,
das ist klar.
Doch dann war hier,
alles wieder wunderbar.

  Freundschaft mit einem Engel  Freundschaft mit einem Engel
Eigentlich war es ein Tag wie jeder andere, zumindest dachte ich das. Ich lag gemütlich auf einer Wolke und träumte ein wenig vor mich hin.
„Na du Loser\", hörte ich plötzlich eine mir bekannte Stimme neben mir.
Es handelte sich damit um meinen Bruder, der mich wieder einmal ärgern wollte. Ich drehte mich einfach ein wenig weg von ihm und ignorierte ihn.
„Komm, lass mich in Ruhe. Ich hab keine Lust darauf\", murrte ich nur.
Mein Bruder ließ sich neben mir auf die Wolke fallen und legte sich auf den Bauch. Er schaute hinab auf die Erde, was er in jeder seiner freien Minuten tat. Wie immer suchte er schnuckelige Kerle.
„Meine Güte schau dir das mal an. Ist das nicht ein Engel?\", fragte er mich und rüttelte an meiner Schulter.
Langsam drehte ich mich zu ihm und sah ebenfalls hinunter. Da sah ich wovon er sprach ein Engel wurde von irgend jemandem oder irgend etwas bedrängt. Ich sprang schockiert auf und stürzte mich von der Wolke. Ich landete direkt neben dem Mädchen. Es handelte sich tatsächlich um einen Engel, einen ziemlich neuen Engel. Sie war noch nicht so lange im Himmel und kannte sich auch noch nicht so gut aus.
„Malefiz lass sie in Ruhe. Such dir jemanden der es mit dir aufnehmen kann\", schnauzte ich die Dämonin an.
Malefiz lachte lauthals auf und schüttelte seinen Kopf.
„Spinnst du? Jetzt wo ich zwei Engel habe, geh ich doch nicht einfach wieder. Außerdem ist es nett dich mal wieder zu sehen Schätzchen\", gab er nur kalt zurück.
„Ach Junge. Ich bin doch schon lange kein Engelchen mehr. Glaubst du ich würde mich dir in den Weg stellen wenn ich Engel wäre. Glaub mir, du hast keine Chance mehr gegen mich Kleiner. Du bist ja immer noch ein normaler Dämon. Aber ich, ich bin mittlerweile Engel Fürst. Also lass uns in Ruhe\", teilte ich Malefiz lächelnd mit.
Der junge Dämon wich ein Stück von uns zurück, dann sprang er erneut nach vorne und würgte mich. Das Mädchen neben mir reagierte sofort und flog zurück in den Himmel. Ich sah Malefiz noch kurz in die Augen, dann pfiff ich laut und über uns erschienen Wolken. Es fing sofort an zu regnen und da er ein Feuerdämon war verschwand er innerhalb weniger Sekunden in der Hölle.
„Das wirst du mir irgendwann büßen!!!\", schrie er während er sich auflöste.
Ich flog hinter dem anderen Engel her zurück ins Paradies. Auf der Hälfte des Weges wartete sie auf mich.
„Danke, dass du mich gerettet hast. Ich heiße Shajenn und du? Ich bin ziemlich neu hier und kenne mich noch nicht so aus\", erklärte sie mir.
„Nichts zu danken man tut was man kann. Aber wenn du willst kann ich dir hier alles ein bisschen zeigen. Übrigens ich heiße Yuma\", meinte ich nur lächelte und streckte ihr die Hand entgegen.
Sie lächelte mich auch an und schüttelte dann meine Hand.
In den nächsten Tagen trafen wir uns recht häufig und wurden mit der Zeit richtig gute Freunde.

  Vergangenheit  Vergangenheit
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Ich saß wie jeden Donnerstag Nachmittag in der Bibliothek und arbeitete an meinem Aufsätzen für die Schule.
„Sag mal du bist doch die Schwester von Najiro, oder?\", fragte ein Junge mich plötzlich.
„Ja das bin ich. Kennst du ihn?\"
„Ich bin in seiner Klasse.\"
„Dann bist du ja auch schon 19. Kennst du ihn?\", fragte ich sichtlich erstaunt.
Mein Gegenüber senkte den Kopf ein bisschen und ich vermutete, dass er aus irgendeinem Grund gerade rot
wurde. Ich sah ihn noch kurz fragend an, dann klappte ich das Buch zu und räumte es weg. Ich suchte meine
Sachen zusammen und wollte die Bibliothek gerade verlassen ,als der Junge mit den grünen Augen neben mir
auftauchte.
„Ich heiße übrigens Sean, ich sprech das ‘Siän’, weil ich Sean Paul nicht mag\", teilte er mir lächelnd mit.
„Ich heiße Yuma\", antwortete ich ebenfalls lächelnd.
Wir liefen noch eine Zeit lang zusammen, da er in meiner Nähe wohnte, dann verabschiedeten wir uns voneinander.
In den nächsten Wochen trafen wir uns regelmäßig und ich lernte Sean besser kennen, daher lud ich ihn auch zu meiner Geburtstagsfeier ein. Die Feier war bereits nach wenigen Minuten in vollem Gange, da sich alle recht gut verstanden.
Gegen fünf Uhr frühs musste ich dann leider alle Leute rausschmeißen, da mein Bruder ins Bett wollte. Ich verabschiedete mich von allen nur meine beste Freundin übernachtete hier. Als letztes ging Sean und er küsste mich zum Abschied auf die Wange. Die ganze Nacht redete ich mit meiner Freundin darüber, wie süß er doch
war und wie toll ich ihn fand.
Am Montag wollte ich mich wieder mit Sean treffen und lud ihn daher zum Eis essen ein. Auf seinen Wunsch hin brachte ich meinen Bruder mit, da Sean ihn noch etwas fragen wollte. Wir unterhielten uns gut und nach
einiger Zeit musste ich dann auf die Toilette. Als ich zurück kam traute ich meinen Augen nicht. Mein Bruder Najiro küsste doch tatsächlich Sean. Auf den Mund. Mit Zunge. Und es schien dem anderen sogar noch zu gefallen. Ich drehte mich schnell um und rannte dann nach Hause.
Als mein Bruder später an meine Tür klopfte wollte ich nicht mit ihm reden, aber nachdem er sich neben mich
gesetzt hatte und mich auch noch fragte was denn los sei wurde es mir zu viel. Ich schrie ihn wütend an, während mir stetig Tränen über die Wangen kullerten. Mein Bruder sah mich kurz an, dann nahm er mich in den Arm.
„Wusstest du nicht, dass Sean schwul ist?\", fragte er mich leise.
Ich weinte noch eine kurze Zeit lang ,aber dann freundete ich mich mit dem Gedanken an und war irgendwie
sogar froh darüber, dass wenigstens mein Bruder glücklich war. Außerdem nahmen die beiden mich oft mit wenn sie weggingen. Sean wurde zu meinem besten Freund.

  Engel des Hasses  Engel des Hasses
Mein Blick ruhte auf ihr.
Ruhig lag sie da,
in den Armen meines Freundes.
Beide tot.

Ich wollte es so.
Soweit sollte es kommen.
Aber sie waren auch selbst Schuld.
Hatten mich heraus gefordertes.

Er hatte es verdient.
Genauso wie sie.
Auf übelste Weise,
hatte ich sie getötet.

Ich ließ das Messer fallen.
Das Klappern hörte ich fast nicht.
Ich sah die beiden nochmal an.
Ihre Lippen lagen aufeinander.

Sie hatten sterben müssen.
Das war einfach zu viel.
Selbst im Tod,
liebten sie sich noch.

Ich sah sie mir an.
Betrachtete ihre Körper.
Die ganzen Schnitte.
Das Blut.

Sie lagen einfach da,
tot und kalt.
Ich ging zu ihnen.
Kniete mich neben sie.

Wie sie da so liegen.
Musste ich einfach lächeln.
Wenn mich jemand sehen könnte.
Würde er mich für verrückt halten.

Eine Verrückte Mörderin.
Aber das bin ich nicht.
Ich bin ein Engel...
wenn auch der Engel des Hasses...

  Gottes Engel  Gottes Engel
Es war vor langer Zeit, da war Gott noch allein
daher dachte er nach, denn das wollte er nicht sein.

Die Welt zu überwachen war auch sehr schwer
daher grübelte er immer mehr und mehr.

Er brauchte dringend Hilfe, dass war klar
da kam ihm die Idee, die war wunderbar.

Er entschied sich für tausend Helferlein
die würden eine gute Hilfe sein.

Den ersten erschuf er nach seinem Bilde
und machte sein Gemüt sehr milde.

So wurden es sehr viele, am Ende ein großes Heer.
Und Gott brauchte keine mehr.

So unterteilte er sie in Klassen,
um zu trennen die großen Massen.

Gott teilte ihnen Aufgaben zu
und alles wurde getan im Nu.

Er gab ihnen noch einen Namen,
das ist es wo die Engel herkamen.

  Gott und die Welt  Gott und die Welt
Es war vor sehr, sehr, sehr langer Zeit, da manifestierte sich in der Galaxie die wir heute als die unsere kennen eine Macht, diese war größer als all das was wir uns vorstellen können. Wie diese Macht entstand kann sich kein Mensch ausmalen, niemand hat bis heute eine Erklärung dafür gefunden und auch keiner kann beweisen, dass es diese Kraft überhaupt gibt. Diese Erscheinung wurde damals immer mächtiger und schaffte es schließlich zwei Meteoriten dazu zu bringen miteinander zu kollidieren und so einen neuen Planeten zu schaffen. Diesen neu entstandenen Planeten nennen wir heute Erde und diese enorme Macht bezeichnen wir entweder als Gott oder als Ra oder als irgend etwas anderes. Es gibt viele Namen für diese Macht doch im Grunde meinen die Religionen alle das Gleiche. Es geschah, dass diese Kraft die Erde erschaffen hatte und sich Gedanken machte, was man als nächstes tun könnte. Ich möchte diese Macht hier einfach als ES bezeichnen. ES überlegte sehr gut und schuf dann zuerst Flüssigkeit, die wir Menschen später Wasser nannten, und schaffte dann festes, das wir nun als Land, Erde oder Boden bezeichnen. Dann ließ ES Leben sprießen, wir nennen das Pflanzen oder Grün. ES betrachtete stolz sein Werk, aber irgendwie war das ganze doch zu langweilig. So dachte ES eine sehr lange Zeit nach und schuf schließlich mobiles Leben, dieses Leben bezeichnen wir als Tiere. ES dachte, das somit sein Planet interessanter sei, aber nach einiger Zeit wurde ihm auch das Langweilig, denn die Tiere vermehrten sich immer mehr und es schien fast so, als würde die Erde bei dem weiteren Anwuchs untergehen. So nahm ES sich eines Tages einen Meteoriten und zerstörte das Tierische Leben und schuf neue Formen. Dieses mal schuf er aus Versehen eine Form von Leben ,die sich nach etlichen Jahrtausenden zum heutigen Menschen entwickelte. Von nun an wurde ES als Gott bezeichnet. Gott besah sich all die Äonen sein Werk und war glücklich, bis sich die Lebensform ,die sich selbst zum König der Welt ernannt hatte, zuviel herausnahm. Sie töteten die anderen Lebensformen zuerst nur aus Hunger was ja noch verständlich war, aber als sie anfingen sich die toten Tiere in die Wohnzimmer zu hängen platzte Gott der Kragen. Er war so zornig, dass er der Natur die Fähigkeit gab sich zu rächen. Und das tut sie bis heute. Gott wird wohl irgendwann die Lust an unserem Treiben verlieren und sich dann wieder einen Meteoriten nehmen und nochmal von vorne anfangen.

  Lob- und Preisgesang  Lob- und Preisgesang
Unser Herrscher liebt die Welt.
Alles Leben ihm gefällt.
Wir sitzen hier um zu singen,
auf das die Laute schön erklingen.

Wir preisen Gott.
Wir preisen Gott.

Er hilft auf der Erde wo er kann.
Sind doch so viele dort arm dran.
Er tut was in seinen Kräften steht,
kein Leid ihm aus den Gedanken geht.

Wir preisen Gott.
Wir preisen Gott.

Doch nicht immer er helfen kann,
er ist schließlich nicht Super-Mann.
Die Engel helfen ihm noch dazu
und trotzdem kommt er nie zur Ruh.

Wir preisen Gott.
Wir preisen Gott.

Schließlich gab er uns ja das Leben
und was kann es besseres geben.
Ihm zu danken sind wir da
ja er ist so wunderbar.

Wir preisen Gott.
Wir preisen Gott.

Wir wollen ihn für immer besingen
die Noten hier wiederklingen.
Er ist für uns der Beste hier
noch so viel, viel besser als wir.

Wir preisen Gott.
Wir preisen Gott.

  Cherubs Gedicht  Cherubs Gedicht
Oft liege ich hier schaue hinab,
dort unten sind irgendwie alle auf Trab.
Sie rennen immer hin und her
noch dazu werden es jeden Tag mehr.

Wo sie herkommen weiß ich nur zu genau,
ich war ja nicht umsonst eine Frau.
Männer lechzen den weiblichen hinterher
darüber lache ich oft und zwar sehr.

Sie saufen zum Anschlag gehen dann zu den Frauen
mich wundert es wirklich was die sich zutrauen.
Nicht oft bekommen sie das was sie wollen
meistens sollen sie sich wieder trollen.

Viel lieber beobachte ich Kinderlein,
die sind niedlicher und so klein.
Wenn ich bedenke, dass ich es auch mal war
dann find ich das einfach wunderbar.

Sie spielen auf Wiesen bei Regen und Sonne
sie zu beobachten ist echt eine Wonne.
Sie lieben das Wasser haben großen Spaß
tollen herum im feuchten Gras.

Im Ganzen find ich alles echt toll,
wobei ich mich oft frag was es soll.
Alle hetzen nur durch das Leben,
so etwas tut es hier oben nicht geben.

  Junger Engel  Junger Engel
An einem wunderschönen sonnigen blabla Abend saßen tsuki, Engel der Illusion, und Far-bellas-gosta, Engel des Scheins, wieder einmal zusammen und spielten Black Cat(die spezielle Form von Black Jack, die nur für Katzen geeignet ist). Nach der dritten Runde und der zweiten Niederlage von tsuki schmiss sie die Fische auf den Tisch und wollte sich heimlich vom Acker machen.
Far: „Hohoho stop right there. Seems like you have lost.\"
tsuki blieb stehen und drehte sich zu Far, die ihr fröhlich breit entgegen grinste.
tsuki: „Wahnsinnig witzig du Austauschengel, du. Und was nu?\"
Far: „Do something funny. You are the owner of the power of illusion. Use it. ^^ \"
tsuki: *maunz*?
Nach kurzem überlegen entschloß tsuki sich dazu sämtlichen Lebewesen eine Illusion vom Weltuntergang zu schicken, was sich später als SEHR guter Einfall herausstellte.
Die beiden Engelkatzen standen am Fenster der kleinen dunklen Zockerhütte und beobachteten die Engel, die alle Hände voll zu tun hatten die Menschen wieder zu beruhigen. Als plötzlich eine kleine graue Katze, verfolgt von einer regnenden Wolke, am Haus vorbei sprang und irgend etwas von ‘Wir werden alle sterben’ maunzte, wurde den beiden doch etwas komisch zumute.
Far kicherte nervös.
Far: „Seems like the *kruspel*\"
tsuki: „Hä... Was? o.O „
Far: „Illusion to good.\"
tsuki drehte sich immer noch sichtlich verwirrt weg und schaute wieder aus dem Fenster.
tsuki: „Und wie wird ich das nu wieder los?\"
Sie schlug die Pfotenhände über dem Kopf zusammen und schaute verzweifelt den Engeln zu die panisch von einer Stelle zur anderen rannten.
Far wollte sich pfeifend aus dem Staub machen, was ihr allerdings nicht gelang, da tsuki sie schwuppdiflipp am Schwanz gepackt hatte.
tsuki: „Wie fändest du es denn, wenn du sie mit deinem Schein wieder zur Vernunft bringst.\"
Far: „What do you imagine?\"
tsuki: „Lass es doch einfach den Schein haben als sei alles wieder in Ordnung, dann hebt sich das Ganze vielleicht gegenseitig auf?\"
Far: „Hmmm... OK.\"
Far flappte kurz ihre Flügelchen und schon wurden die Engel draußen ruhig. tsuki schielte regelrecht böse zu ihr. In der Sekunde sprang wieder die graue Katze am Fenster vorbei. ‘Alle meine Engel fliegen übern See, fliegen übern See...’, jauchzte sie.
Die beiden Katzenengel schauten sich an und brachen dann in schallendes Gelächter aus.