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| Geschichte |
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Im Wald
Lucia und Avril hatten sich für diesen Tag verabredet, weil sie zusammen zu dem kleinen kristallklaren See gehen wollten, den Avril vor kurzen im verwunschenen Wald entdeckt hatte. Die beiden trafen sich vor Avrils Haus und gingen von dort aus sofort los, Richtung verwunschenen Wald. Als die beiden schon Waldrand waren stoppte Lucia. Avi ich weiß nicht ob das gut ist diesen Wald zu betreten… Er wirkt sehr trostlos..:, sagte sie zu Avril. Doch Avril winkte das nur ab und antwortete: Mach dir keine Sorgen. Ich war hier schon oft und wenn es dir zu trostlos ist, dann bringst du eben den Trost – schließlich bist du dafür verantwortlich, als Engel des Trostes!. Sie grinste, nahm Lucias Hand und zog sie hinter sich her in den Wald. Dieser Ort war wunderschön, er hätte nur verwunschen sein können. Er war nicht von dieser Welt. Er war wie ein Paradies. Die Pflanzen hatten die verschiedensten Farben und viele leuchtende und glitzernde Vögel flogen durch die farbenfrohen Bäume. In der Luft roch es leicht nach Flieder im Frühsommer und der Boden war leicht warm – feucht, wenn man barfuß über ihn spazierte fühlte es sich weich und angenehm an. Ein leichter Nebelrauch umhüllte den gesamten Wald in eine warme Aura. Von draußen spürte man das alles nicht – erst wenn man tiefer im Wald war, sah man seine Schönheit und Pracht. Die beiden Engel gingen immer und immer weiter in den Wald hinein. Doch da kam kein See. Nach einer Weile sagte Avril dann: Hm, normalerweise ist der See hier irgendwo. Aber ich hab Sachen über diesen Wald gehört, zum Beispiel, dass der See nur zu bestimmten Zeiten zu sehen ist. Vielleicht haben wir Pech und er ist heute nicht zu sehen, ich weiß es nicht, aber möglich wäre es. Schließlich ist das ja ein verwunschener Wald…. Lucia sagte nichts und sah sich nur um. Plötzlich hörte sie ein Geräusch und etwas huschte hinter ihnen über den weichen Boden und verschwand im Busch. Lucia klammerte sich an Avril und ein kalter Schauer fuhr ihr über den Rücken. Avi, da war etwas! Es ist da im Busch sie doch!, sagte Lucia mit bibbernder Stimme. Avril zuckte sofort ihr Schwert und drehte sich in die Richtung aus der das Rauschen kam. Irgendwas ist da, bestimmt so ein Waldgeist oder so was wäääh!, kreischte Lucia. Avril beruhigte sie etwas und flüsterte: Psst, sei ganz still. Ich geh jetzt dahin und zerschneid den Busch mit meinem Schwert. Dann sehen wir was dahinter ist. Sie schlich sich dichter heran, Lucia klammerte immer noch an ihr, dann nahm sie Schwung und zerfetzte den Strauch mit ihrer chinesischen Schneide. Etwas kreiste laut auf. Hinter dem Busch war nur ein kleiner Hund zu sehen. Er hatte sich verirrt. Oooch ist der niedlich! Komm lass und den mitnehmen!, freute sich Lucia. Avril ging zu ihm hin und nahm ihn in den Arm: Du brauchst keine Angst zu haben, wir bringen dich hier raus!. Auf dem Weg, hinaus aus dem Wald kam ihnen ein weißer, warmer Nebel entgegen. Sie gingen hindurch und dahinter sahen sie einen wunderschönen, kleinen, kristallklaren See mit meinem kleinen Wasserfall. Dieser Ort war wunderschön. So etwas hätten sie sich nie erträumen können. Seit diesem Tag ist das ihr gemeinsamer Lieblingsplatz und geheimer Treffpunkt. |
| Gedicht |
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Ein Engel litt eins an seinem Schmerz,
er zeriss ihm sein ganzes Herz. Doch dann einst kam ein Mensch zu ihm, und sah ihn an erkannte ihn. Er wusste das es ein Engel war, und spürte auch seine Qual. Drumm wollte er ihm wirklich behilflich sein, doch selber konnte er das nicht, so ganz allein. Dann kam ihm ein Einfall ganz spontan, und er wusste was nun kam. Er sagte dem Engel geh zu Gott und bitte ihn darum, den Menschen zu verzeihn, denn das war der Grund. Weshalb der Engel so sehr litt. Streit, Kriege und Gewalt, machte die Welt so bitterkalt. Drum bat er Gott inständig, dass ganze zu beenden. Also merk euch eins meine Bengel, was Menschen verletzt weis nur ein Engel. |
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| Gedicht |
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Schwerer Atem, in der Kalten Umgebung.
Keine Wärme im Umfeld, keine Hoffnung. Doch siehe da, dort drüben, ein kleines Lichtleich kann meinen Blick enttrüben. Aber trotz des Lichtes ist es kühl, die Sonne hat kein leichtes Spiel. Ich sitze nun hier und hoffe darauf, dass mein Licht mich findet und es muntert mich auf. Doch nun ist der Nebel hier, er kommt her zu mir, hüllt mich ein in Kälte, ich rufe ob mir nich einer Helfe. Bitte, bitte schickt mir doch die Wärme zu, und ich finde den Frieden und die Ruh. |



