| Prüfungen | Zurück |
| Über unsere Engel | Pets Heaven Abenteuer | Wettbewerbe | Nebenjobs | |
| Bilder | |||||
|
|
|
|||
|
|
||||
|
|
|
|||
| Engel der Liebe |
|
Als ich auf die Erd gekommen,
haben die Dinge ihren Lauf genommen. Ich sah Turteltäubchen Tauben fein, die luden sich gegenseitig zum Essen ein. Sah den einen dem anderen Rosen schenken, um die Zukunft für sich selbst zu lenken. Sah sich küssen das frische Paar, nirgendwo lauerte für sie Gefahr. Sah Händchen haltend das junge Glück, niemals wollen sie in die Vergangenheit zurück. Sah, wie sich die Paare liebten, und all ihren Kummer auf ewig besiegten. Ich beobachte sie und frage mich, können die das denn ohne mich nich? Menschen sind so hilflos und klein, brauchen für ihren Frieden kleine Engelein. |
| Heldentat |
||
|
Engel der Apokalypse
Wir scheiben das Jahr 4028. Menon ist ein kleiner Engel, der sich gerade in Ausbildung befindet. Fleißig lernt er, was Engel zu tun haben. Die Theorie kann ja so langweilig sein! Er weiß, er ist bestimmt dazu, der Engel der Apkalypse zu werden, weshalb muss er dann nun nur die ganzen Aufgaben aller anderen Engel mit pauken? So wenig Lust er auch dazu hat, er macht es doch, und er ist auch der beste in seinem Jahrgang. Jeder weiß, dass er hoch hinaus muss, bis zur Herrschaft, denn vorher, darf er den schweren Job nicht übernehmen. Wie gerne würde er nur einmal zu den Menschen reisen. Er hat gelernt, wie sie leben, wie sehr sie von Gott geliebt werden, und dass es Engel nur gibt, um sich um sie zu sorgen und sich um sie kümmern. Sie müssen herzallerliebst sein, überlegt er sich oft. Das für ihn spannenste Thema ist die Liebe, denn sowas kennt er als Engel nicht, und niemals wird er sie erfahren. Oft versucht er sich dieses Gefühl vorzustellen, doch weiß, dass er es nie erreichen wird. Von Aroi, seinem Freund, hat er gehört, wie erleichtert ein Niesen sein kann. Manchmal wünscht er sich, auch er könnte krank werden, um auch einmal niesen zu können. Oder Malaia, sie hat ihm erzählt wie die Menschen sich um ihre Kinder sorgen. Menon kann keine Kinder kriegen, doch machmal träumt er auch davon. Malaia war schon einmal bei den Menschen, mit der Fürsorge als Element darf sie das schon, sobald sie Erzengel ist. Sie hat nur Gutes berichtet! In Hoffnung darauf, dass er bald zu den Menschen herabsteigen kann, lernt er so lange er nur kann, und schon bald, knapp einhundert Jahre später, ist es soweit. Er ist sehr früh zur Herrschaft aufgestiegen und darf sich nun dem praktischen Teil seiner Ausbildung zuwenden. Das Jahr 4116 ist ein schönes Jahr, mit einem sehr heißen Sommer. Ab und zu, sieht Menon die Menschen unter der Hitze zusammenbrechen, doch ein Blick in den Park erhellt sein Gemüt. Da turtelt ein Päärchen herum, sie scheinen sich lieb zu haben. Er beobachtet sie eine ganze Weile, bis die Frau dem Mann eine schallert. Im Hintergrund entdeckt er einen besorgten Engel, der versucht, die beiden wieder zusammenzuführen, doch offensichtlich gelingt ihm das nicht. Äußerst merkwürig. Menon möchte zurück und fliegt ohne zu gucken los. Weshalb auch, das tut er doch sonst nicht. Als er schwer gegen eine Glasscheibe prallt und sich mächtig weh tut, wusste er, er hätte es tun soll. Wie kommt er hier nur raus. Zwei Stunden später ist er von Panik gezeichnet, als ein anderer Engel ihn sieht. \"He, Ho, was ist denn los? Komm, setzdich erst einmal! Was hast du denn da an deinem Kopf?\" \"Ich wollte wegfliegen, aber da war diese Scheibe, ich weiß nicht mehr, wie ich hier raus komme, was macht die Scheibe am Himmel?\" \"Ach die, die ist da damit der Smok hier nicht reinkommt, da draußen kann man nicht mehr atmen, weißt du, die Menschen haben mit ihrer sogenannten Industrialisiereung die Luft verpestet, da kann nichts mehr leben.\" \"Aber was ist denn mit den Tieren? Und den Pflanzen? Ich habe gelernt, dass sie dem Menschen dienlich sind, er sie braucht, und sie zu sich nimmt, Pflanzen zur Zierde, und Tiere, um sich um sie zu kümmern.\" \"Ja, das stimmt, der Mensch entreißt den Pflanzen ihren Lebensraum, so dass sie jämmerlich in einer Wohnung zugrundegehen. Mit den Tieren ist es noch schlimmer. Nun, wo kein Platz mehr und ihr Lebensraum zerstört ist, gibt es nur noch Haus- und Zuchttiere.\" \"Was ist das?\" \"Nun, du weißt wohl gar nichts, was. Haustiere sprerren die Menschen gegen ihre Natur in Haus oder sogar Käfig ein. Zuchttiere quälen sich auf engstem Raum fast zu Tode bis sie geschlachtet und anschließend gegessen werden.\" \"Aber, aber ich war doch davon überzeugt, wie schön es bei den Menschen ist, ich habe es doch gelernt!\" \"Schön nennst du das? Überall auf der Welt herrschen Kriege. Da Wasser ist knapp, ganze Völker verdursten!\" Menon will davon nichts mehr hören. Am ersten Tag unter den Menschen fängt er nun füchterlich enttäuscht an zu weinen. \"Wie komme ich hieraus?\" Zurück im Himmel angekommen, legt er sich in sein Bett und denkt über den Tag nach. Von nun an geht er nicht mehr zu den Menschen herunter, er beobachtet sie im Stillen von oben und verflucht die Tatsache, dass er das nicht schon vorher durfte. Dass er so ein falsches Bild von den Menschen hat, hätte er niemals gedacht! Die Zeit vergeht, und alles, was der unbekannte Engel unter dem Dach sagte, entpuppt sich wahr. Die nächsten fünfzehn Jahre sieht er Kriege, Hungersnöte, Hass und Gewalt. Um so froher ist er, dass er als Herrschaft der Apokalypse nicht direkt in das Geschehen einwirken muss. Es muss nur aufschreiben, wass er sieht, und er hat dafür Papier verbraucht wie kein anderer. Alles, was er einst gelernt hatte, eine Lüge! Eines nachts wird er wach, er hat schlecht geträumt. Erneut setzt er sich auf den Wolkenrand und beobchtet die Menschen. Weshalb werden sie nur den Engeln vorgezogen. Wie er da so saß und darüber nachdachte, wurde er wütend. Schließlich gerät er in einem Zustand von Trance.... \"Ich bin Menon, der Engel der Apokalypse. Ich beschwöe dich, ich beschwöre dich! Untergang steige auf unf bereite dem ganzen ein Ende!\" Sofort ist Menon wieder bei klarem Verstand. Er sieht auf der ganzen Erde dunkle Wolken aufziehen, Blitze, Sturm, Flutwellen, die die Glasdächer in windeseile zerschmetterten. Er wusste nur zu gut, was er getan hat, doch es tat ihm nicht im geringsten Leid. Schreie des Schreckens waren zu hören und für kurze Zeit brach das Chaos unter den Menschen aus, doch schon bald war alles vorbei. Als sich die Wolkendecke öffnete, wusste er, das hat nichts und niemand überlebt. Die letzten fliehenden Engel kamen schnell in den Himmel zurück und es wurde wieder still. Plötzlich zog sich eine Wolkendecke über ihn und die anderen Engel zusammen und er vernahm eine lauter als Donner grollende Stimme: \"Ich wusste, ich kann mich auf dich verlassen.\" | |
| Luzifer |
|
|
Ein Krieg zieht auf, es lauert die Gefahr,
es heißt, es war alles andere als wunderbar. Engel überredete er sich aufzulehnen, denn Macht wollt er haben und ihnen geben. Luzifer ist sein schreckenerregender Name, er war einst der Schönste mit seltener Gabe. Gott hat ihn geliebt, doch ihm war das egal, ganz oben wollt er sein, alles andre war banal. Eingebildet und voller Edelsteine geziehrt, sollte es so sein, dass es den Krieg verliert. Nun ist er in der Hölle der Herr der Qualen, und möchte die Menscheit niedermahlen. Gott schuf die Engel und er die Dömonen, die mit ihm in der Hölle schmoren. Auf Erden mischt er sich fast täglich ein, und verführt die armen, schwachen Menschlein. Haben sie ihm seine Seele verkauft, er ihnen das Leben aus dem Leibe haucht. Ein roter Teufel mit Hörnen, Tiergebein und Schwanz, läd dich ein zu deinem allerletzten Tanz. |
|
| Begegnung mit einem Engel |
|
|
Hi, ich bin Miriam und gerade vierzehn Jahre alt. Letztens hatte ich eine wundervolle Begegnung mit einem Engel, lass mich berichten!
Ich war gerade auf dem Weg zur Schule, als mir viele Stänkereien auf der Straße auffielen, irgendwie hatte sich heute jder in den Haaren. Auch in der Schule war es nicht besser, Ellie stritt mit Hannah, das war unglaublich, denn sie waren als die besten Freundinnen bekannt. Als Peter mich blöd anmachen wollte, wich ich ihm aus, das war mir alles zu suspekt. \"Hey, hört doch mal auf zu streiten, dieser ohrenbetäubende Lärm schlägt auf meine Ohren!\" brüllte ich, doch vergeblich, nun nun schreiebn sie noch lauter, und größtenteils mich an. Als ich unserer Lehrerin kommen sah, viel mir ein Stein vom Herzen, sie wird schon für Ruhe sorgen, dachte ich, aber auch hier wurde ich enttäuscht. Hinter ihr kam gleich der Direktor rein und schimpfte mit ihr, sie fauchte zurück. An diesem Tag habe ich in der Schule nichts gelernt, außer, dass etwas seltsames im Gange war. Zu Hause saßen meine Eltern am Tisch, und, ratet mal, sie zankten. Ich verstand die Welt nicht mehr, aber ich war nicht sonderlich überrascht darüber. Als ich eiligst die Treppe hochrannte, um in mein Zimmer zu gehen, schrei meine Mutter mir hinter her, ich solle sofort wieder herunter kommen. Ich ignorierte das, schloss die Tür ab und kniete mich weinerlich vir mein Bett. \"Oh Gott, bitte mach, dass das aufhört.\" Jetzt legte ich meinen Kopf auf die Arme und weiter bitterlich. Das Geschehen hielt noch drei Tage an, und langsam hat es mich mitgerissen. Ich war wieder in der Schule, doch saß während der Stunde alein auf ein Klettergerüst, dort war ja sowieso nichts los. Plötzlich hörte ich ein Racheln in den Büschen und erschrocken drehte ich mich um. Ich sah eine geisterhafte Gestalt mit langen weißen Gewand. Als ich kurz in mich ging, stellte ich fest, dass ich keine angst hatte. Ein Engel! \"Du hast mich gerufen, Miriam, hier bin ich, Engel der Streiterein.\" - \"Ha...Halllo\" sprach ich verdutzt. \"Hier ist es so laut, alle sind so böse, bitte tu doch was, ich kann nicht mehr!\" Nun sprang ich vom Gerüst, stand vor ihr und weinte. \"Weine nicht mein Kind, ich bin ja nun hier.\" Sie hob die Hände und sprah leide etwas vor sich hin, dessen Sprache ich nicht verstand. Dann sagte sie zu mir: \"Du kannst nun wieder rein gehen.\" Ich rehte mich kurz um Richtung Schulgebäude, und dann gleich zurück zum Engel, doch er war bereits verschwunden. Als ich in die Klasse kam, sahen mich meine Mitschüler lächeln an: \"Na, Miriam, bei dir auh wieder alles im Lot?\" |
|
| Parabel des Elements |
|
|
Eines schönen morgens spaziert Irma, eine junge Gans, die vor kurzen erst geschlüpft ist, alleine durch die Wiesen. Ihre Mutter hat sie immer gewarnt, sich nicht von der Familie zu entfernen, denn dort draußen lauern viele Gefahren. Irma denkt sich allerdings, ihre Mutter geht auch raus auf die Wiese, um Körner zu finden, und dann erst holt sie den Nachwuchs, weshalb sollte sie selbst es das dann nicht auch können? Heute will sie ihre Mutter überraschen und viel Futter finden. Sie läuft über das Gras und sucht den Boden ab. Auf einem Maulwurfshügel findet sie rotes Haar, das beeindruckt sie, doch fressen kann man es nicht. Leicht enttäuscht darüber, führt sie ihren Gang fort, bis sie auf eine abgestoßene Kralle trifft. Sie weiß nicht, was es ist, aber fressen kann man es nicht, also läuft sie noch weiter. Zwischem dem Gras ein paar Schritte entfernt, sieht sie im Vorbeigehen Vögel auffliegen. Diese Tiere sehen so ähnlich aus wie sie, also vermutet sie dort Körner. Als sie an der Stelle angekommen ist, packt sie der Graus. Dort liegt der Kadaver eines Hasens, doch bald sieht sie daneben etwas aufblitzen. Als sie es anylysierte musste sie feststellen, auch den abgebrochenen Zahn kann man nicht fressen, so läuft sie schnell von der schrecklichen stelle davon. Bald ist Irma am Waldrand angelangt und sieht eine Höhle. Sie ist jung und neugierig, unerfahren und unwissend. Sie will in der Höhle Körner finden, also geht sie durch den sich ihr in den Weg stellenden Zaun hindurch. Als sie in die Höhle hineinläuft, sieht sie zwei Augen, die einem Tier mit rotem Fell, schwarfen Krallen und spitzen Zähnen gehören. Von ihrer Mutter hat sie bereits gelernt, dass diese Beschreibung auf einen Fuchs passt, der keine Körner, sondern Gänse frisst. Noch eher sie sich versieht und weglaufen kann, hat der Fuchs sich sie gepackt und ihr den Hals durchgebissen.
Irma kannte ihren Feind, und wusste, dass er eine Gefehr darstellt, doch sie hat die Zeichen nicht beachtet und war in ihrer Naivität verdammt. |
|
| Krieg der Engel |
||
|
Der große Krieger
Als die Erde sich unter Engeln verdunkelte, Wolken die Sicht zum Himmel verdeckten, sah Gott, wie Luzifels Auge funkelte, Ereignisse, die oben niemand schmeckten. Den Thron wollt stürzen der stolze Engel, sah sich bereits selbst als mächtiger Herr, bald folgte im Himmel ein mächtiges Gedrängel, und in Frieden verweilte sodann niemand mehr. Ein heftiger Krieg ist unter den Engel entflammt, Schallend aufeinander prahlten die Schwerter. Ein drittel der Engel war bereits verdammt, doch in diesem Spektakel kam es noch härter. Erzengel Michael wusste wie es gilt zu siegen, knüfte sich seinen Bruder, den Anführer, vor. Funken sprühten, doch er musste ihn kriegen, denn im Himmel ist das Gute dem Bösen davor. Aus Luzifel wurd Luzifer in einem Schlag, man sah ihn verletzt vom Himmel fallen. Der rote Drache fluchte fürchterlich arg, als man in hörte ins Feuer schallen. Seine Anhänger verließen den Himmel sogleich, und es kehrte im Paradies wieder Frieden ein. Doch auf der Erde ward dafür ein neues Reich Die Hölle ist entflammt, so sollte es sein. | |
| Freundschaft mit einem Engel |
|
|
Es war wieder einer dieser Tage, als ich aufstand, und fühlte, was bevor stand. Manchmal verfluche ich meine Arbeit, ich mein, es ist nicht leicht so vielen Leuten ihren Tod zu verkünden. Ich richtete mich für den Tag und wartete auf die Botschaft, die ich kommen fühlte. Gegen Mittag war es auch so weit. Ein junger Engel klopfte an die Tür und teile mir mit, dass ich meinen Auftrag in Empfang zu nehmen habe. Ich zögerte nicht und ging mit.
In einem Dorf namens Malaja herrscht Unzucht. Das ist nichts Neues, immer das Übliche. Frauen betrügen ihre Männer, Männer töten aus Spaß und an den Allmächtigen glaubt keiner. Schweren Herzens machte ich mich also auf den Weg, um sicherzustellen, dass sich auch ja kein Christ unter den zu Tode geweihten befindet. Heute ist es anders als sonst, die Jahre liegen mir schwer zu Last, ich kann nicht mehr, es gab zu viele Tote seit Sodom, irgendwie finde ich es nicht fair. Es ist kaum Nachmittag, die Regenflut soll erst am Abend eintreten, also setze ich mich vor dem Dorf auf einen Felsen, um nocheinmal durchzuatmen, als ich eine Stimme vernahm: \"Du siehst sehr betrübt aus.\" Langsam drehte ich mich um, für Menschen war ich gar nicht sichtbar, es musste ein Engel sein. Schwarze, kinnlange Haare, eine weite rosane Hose mit gelben Sternen und ein schwarzes Top mit violettem Tüll. So stand sie da, doch ich guckte nur verdutzt, ich habe nie viel mit anderen Engel zu tun. \"Hallo, ich bin Shine!\" Sagte sie leicht fröhlich und setzt sich zu mir. \"Sag, was bedrückt dich?\" Ich guckte wieder auf den Boden und sagte kurz: \"Mein Amt.\" - \"So, und was ist dein Amt?\" hakte Shine nach. \"Ich muss den Menschen in dem Dorf mitteilen, dass sie heute Abend alle sterben werden.\" - \"Und du machst dich dafür verantwortlich?\" - \"Ach was, es ist nur ein Auftrag unter vielen anderen. Ich bin von Gott gesandt.\" - \"Und weißt du auch, warum Gott dich gesandt hat?\" - \" Weil die Menschen zu viel gesündigt haben?\" - \"Und warum haben sie zu viel gesündigt?\" - \"Hm, das ist eine gute Frage. Sie glauben nicht an den Allgütigen und halten sich nicht an die zehn Gebote. Ja, aber warum?\" - \"Es ist ihr Schicksal.\" - \"Ihr Schicksal sagst du? Liegt das nicht in den Händen Gottes?\" - \"Es ist ihr Schicksal, dass sie heute sterben werden, das liegt in den Händen Gottes. Es ist ihr Schicksal, dass sie einen freien Willen haben, auch das hat Gott gewollt. Was sie mit diesem freien Willen anfangen, das ist ihre Sache und entspricht einer anderen Art von Schicksal, und die die, die ihr Leben formte. Gegen dieses Schicksal kann man etwas ausrichten, aber sie haben es in die falsche Richtung gelenkt, und nun bringt Gott sie auf die andere Art des Schicksals zurück. Und wer weiß, der, dessen Seele nicht verdammt ist, landet im Paradies, das ist doch etwas Schönes.\" - \"So viel vom Schicksal, du hast mich ganz verwirrt. Nun, ich muss nun losziehen und finden, wer des Überlebens würdig ist. Ich danke dir für deine erklärenden Worte.\" - Ach, das hab ich doch gern getan!\" zwinkerte mir Shine zu, als sie auch schon wieder weggeflogen war - aus dem Nichts ins Nichts. an diesem Tag fand ich noch zwölf Gerechte, und genau das ließ meine Zweifel noch weiter wachsen... |
|
| Vergangenheit |
||
|
Als Gott mich schuf, nahm er einen seiner Menschen als Vorbild für meinen Charakter. Ich muss zurückgezogen leben und auf einer Art und Weise skrupellos sein. Nichts darf von meiner Arbeit, an mich heran dringen, deshalb bin ich nur zu verminderten Gefühlen fähig. Ähnlich erging es einem seiner anderen Geschöpfe.
In einem kleinen Haus hoch oben auf einem Berg lebte ein Mädchen, völlig abgeschirmt von der Außenwelt. Sie empfing nie Besuch, denn es war nicht nötig, alles, was sie brauchte, gab es um sie herum. Doch sie war nicht allein. Ihre Freunde waren die Tiere, die zu keiner Sünde fähig sind. Die lieblichen Gestalten, die die Natur hervorbrachte, waren so friedlich, ganz anders als die Menschen. Das Mädchen machte sich Gedanken über die schlechte Welt, diese Gedanken habe ich nun übernommen. Überall gibt es Wut, Trauer, Aggressionen, was nicht selten zu Kriegen führt. Die Menschen fangen an, über sich selbst zu richten, doch ist dies einzig dem Schöpfer bestimmt. Manchmal saß sie stundenlang draußen vor ihrem Haus und blickte in den Himmel. Gott, wie konntest du das zulassen? Dies war der Zeitpunkt als der Herr beschloss, mich zu schaffen, damit die Ordnung wieder eingeführt werde. Dies alles geschah vor vielen Jahren, das Mädchen gibt es nicht mehr, doch ihr Verstand ist heute fest mit meinem verankert. Wir schätzen die Einsamkeit und meiden den Umgang mit der Brut. Alles, was wir wollen, ist unseren Frieden, die Erde soll wieder ein lebenswerter Ort werden, die Tiere sollen sich ungestört an der unberührten Natur laben. Dafür, dass es eines Tages dazu kommt, kämpfe ich, im Namen des einsamen Mädchens. Für den, der nicht an die Ordnung des Herrn glaubt, ist kein Platz hier. Wir wissen das. | |
| Engel des Hasses |
|
|
In einer Welt voller Angst und Pein,
läd dich der Engel des Hasses ein. ‚Komm, ich möchte dir etwas zeigen, lass uns auf den Wolken reiten. Du zögerst nicht und nimmst an Nun geht die Reise los sodann. Dort drüben ist ein Paar, es streitet, die Liebe ward unter ihnen vereiltet. Mit lautem Getöse sie sich trennen, und beide auseinander rennen. Der Engel des Hasses lacht gar laut, du blickst in an und dir arg graut. Weiter geht es unter lieben Freunden, sollten sie doch keine Mühen scheuen. Doch der eine Kerl hats allen angetan und der Streit er fängt von vorne an. Wer soll ihn denn nun letztlich haben? Der Engel des Hasses tut sich erlaben. In ein kleines Haus geht der letzte Blick. Denn auch hier lauert Missgeschick. Die Familie schimpft mit sich im Eifer, du willst es nicht sehn, willst weiter. ‚Aber, aber, der Engel des Hasses spricht. ‚ohne den Hass gibt es die Liebe nicht! |
|
| Gottes Engel |
|
|
Die Menschen sind schön anzusehn,
doch ich fühle die Zeit nicht vergehen. Manchmal, da wird es mir langweilig. Und ich überlege mir sehr eilig, was ich noch hier könnte dazu tun, da kommt mir doch die Idee nun! Die Menschen, nein, die sehn mich nicht, ich Anblick wär doch viel zu wiederlich. Ich brauche jemanden um mich herum, Anmutig, schön, graziös, aber dumm. Er soll rennen, wenn ich es sage, möchte ich doch keine Plage. Ich weiß! Ich mache gleich viele mehr, und meine Freude wächst gar sehr. Herab müssen sie können zur Erde, haben der Menschen ähnliche Gebärde, Flügel wären hier sehr angebracht, ich greife meinen Ton, das wäre doch gelacht! Hier noch ein Ohr und hier ein Arm, bei dem Anblick wirds mir ganz warm. Augen, Mund, Nase - und Füße dort. Ich hauche Leben ein, er muss gleich fort. Verwirrt blickt er mich mit großen Augen an. "Na guck nicht blöd, geh an die Arbeit ran!" Und so schickte ich ihn in die Welt, die mir doch gleich viel besser gefällt. In meinem stummen Kämmerlein, fällt mir gleich noch eine Idee ein. |
|
| Gott und die Welt |
|
|
In einem kleinen Dorf, fernab von der großen Stadt lebte ein Mädchen, das die Welt kennen lernen wollte. Eines Tages entschied sie, ihr Heim und ihre Familie zu verlassen, um das Weite Land zu erkunden. So packte sie das nötigste zusammen und verließ eines Nachts heimlich das Haus. Ihr weg führte sie über weite Felder, tief in einen Wald bis zu einem großen See. Außer ihr war niemand dort. Nach einer Weile fühlte sie sich einsam. Langsam ging sie weiter. Tage, Wochen vergingen bis sie endlich an dem nächsten Dorf ankam. Sie freute sich, stürmte hinein. Auf dem großen Marktplatz war gerade Markt. Sie hatte kein Geld, war aber sehr erschöpft und wollte wieder in einem Bette schlafen. So zog sie in ein Gasthaus und bat um Arbeit, um als Lohn ein Zimmer zu bekommen.
Früh am Morgen danach läuteten die Glocken. Es musste eine Kirche sein. Da sie lange nicht mehr in einer Kirche war, stand sie fröhlich auf und machte sich im Eiltempo fertig, um dorthin zu gehen. Die Tage vergingen und irgendetwas passierte in dem Mädchen. Sie war nicht mehr allein, doch da war nicht mehr das Gefühl, dass sie froh darüber sein müsste. Sie überlegte und überlegte, was sie nur stören könnte und lebte weiter vor sich hin. Sie fragte sich, ob sie weiterziehen solle und dachte an die Felder, die Wälder, den See. Plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Sie brach damals auf, um das Neue zu finden, doch was sie sah, war, dass es überall gleich ist. Freundlich bedankte sie sich bei dem Wirt des Gasthauses und zog wieder zurück in ihr Dorf, wo ihre Familie sie glücklich begrüßte. Zu Hause ist es eben doch am schönsten. |
|
| Lob- und Preisgesang |
|
|
Heilig, Heilig, Heilig,
preisen wir dich an deinem Thron. Heilig, Heilig, Heilig, was immer kommt, du hörst uns schon. Vor langer Zeit zu früher Stunde Hast du dein göttliches Werk vollbracht, heute ist es in aller Munde, Gott hat die schöne Welt gemacht. Tiere, Pflanzen und Menschen gar, sind zusammen auf ihr vereint. Manchmal gibt es Ärger zwar, doch eigentlich er nur so scheint. Heilig, Heilig, Heilig, preisen wir dich an deinem Thron. Heilig, Heilig, Heilig, was immer kommt, du hörst uns schon. Wir sind deine Helfer, die Engel, bringen deine Kunde auf Erden zerstören überflüssiges Gedrängel, und zeigen es mit netten Gebärden. Wir leben auch im Paradies, überall sind wir daheim, Doch lass mich dir sagen dies, nur bei dir ist das Glück mein. Heilig, Heilig, Heilig, preisen wir dich an deinem Thron. Heilig, Heilig, Heilig, was immer kommt, du hörst uns schon. |
|
| Cherubs Gedicht |
|
|
Gebannt blicke ich munter,
aufmerksam, wie man es verlangt, auf das bunte Treiben runter, das an diesem Morgen entflammt. Eilig, eilig und voller Hetzte, ohne Acht auf des anderen Antlitz laufen sie zu ihre Arbeitsplätze in der Geschwindigkeit wie die des Blitz Stress nennt man das rege Treiben, hier oben ist alles voller Ruh, viele Menschen müssen darunter leiden, auch ich fühle mich angesteckt im Nu. Der eine rempelt den anderen an Der nächste brüllt aus voller Kraft Der vierte zieht den Kopf ein dann, bald habt ihr die Prüfung geschafft. Beachtet nur die Regeln, tut Gottes Wunsch, er wird euch reichlich dafür belohnen, im Paradies findet ihr reichlich Punsch und lernt endlich andere zu verschonen. Erbärmliches Gesocks, was muss ich sehen, mir schmerzen die Augen bei eurem Anblick. Ach, lass nur, ich muss nun gehen, und mache mich neben Gottes Throne schick. |
|
| Junger Engel |
|
|
Im Himmel war die Hölle los, als gemeinsam beschlossen wurde, es müsse ein neuer Engel her, der den anderen etwas unter die Arme greift. Diese Überbevölkerung ist für die armen Engel unerträglich, und so geschah es, dass Pirot aushilfsweise auf die Erde geschickt wurde, um in den Familien Streitereien zu schlichten und dafür zu sorgen, dass sich die Menschen wieder vertragen.
Dort unten gab es viel zu tun. Auf einem Spielplatz stritten sich zwei Geschwister, wenige Meter weiter hatten deren Eltern Ehekrach und auch das frisch verliebte Paar hatte Amor bereits wieder vergessen. Der junge Engel eilte zu den Kindern, beruhigte sie mit seiner sanften Aura, dann zu den Eheleuten und schließlich zum Paar etwas abseits, als er gleich um die Ecke den nächsten Krach vernahm. Er war noch nicht ganz fertig, doch er fühlte, dass das Kommende eiliger war. So zog er zu dem Bankräuber mit der Pistole in der Hand. Als Pirot sich ihm näherte, geschah etwas Ungeahntes. Er beruhigte nicht den Räuber, sondern die Aura des Räubers brachte ihn auf. Plötzlich verspürte er selbst die Lust auf Streit. Er lies alles stehen und liegen, kehrte ins Paradies zurück und spannte aus. Wie erwartet dauerte es nicht lange, bis der erste Engel ihn zurück an die Arbeit drängte, und endlich konnte es Stunk geben: Geh doch selbst! Der angekommene Engel dachte, er hörte nicht richtig. Ruhig zog er von dannen. Pirot saß da und lachte laut. Einige Zeit später kehrte der Engel zurück, doch nicht alleine. Neben ihm waren Mächte versammelt, die Pirot mitnahmen und für die nächsten Jahrhunderte hinter Schloss und Riegel sperrten. Als die Zeit um war, hatte Pirot seine Lektion gelernt. Die Menschen stänkern rum, wie und wo sie es wollen, doch nichts passiert. Hier im Himmel geht es da ganz anders zu. Er packte seine sieben Sachen und folgte daraufhin Luzifer in die Hölle, wo er nun für seine Übeltaten bekannt ist. |
|











