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Ohne Worte
___________________________________ \"Shia! Shiiiiiiiia!!!\", rief Scarlett über die Köpfe der anderen hinweg. Shia schloß ihren Spind und drängte sich zusammen mit Kassy durch die Menge. \"Hey! Und, wie war Französisch?\", fragte Shia und könnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, denn das auf Scarletts Gesicht musste die ganze Schule schon wahrgenommen haben. \"Ich hab \'ne 2-!!!\", rief Scarlett. Liv verdrehte die Augen. \"Das wird ihr Lieblingssatz.\" \"Pah!\", machte Scarlett und wandte sich wieder Shia und Kassy zu. \"Und wie war Englisch?\" \"Ganz okay\", meinte Kassy und Shia pflichtete ihr bei. Die vier Mädchen schlenderten auf den Hof. \"Die zweite Aufgabe war schwierig\", meinte Kassy, \"da musstest du zwischen diesen dämlichen if-clauses entscheiden.\" \"Fünftens war aber auch doof\", widersprach Shia. Nach der pause trennten sich die Mädchen wieder, Liv und Scarlett hatten Biologie, Shia und Kassy Mathe. Während der Stunde meinte Kassy, dass ihr schlecht sei. Sie ging für ein paar Minuten hinaus. Als sie wiederkam, steckte sie Shia unbemerkt einen Zettel zu: \"Eure 9. Prüfung findet heute statt.\" Shia nickte. Mit der neunten Prüfung waren Scarlett und sie gemeint, Liv stieß erst später zu ihnen hinzu. Die beiden würden sich heute wieder treffen um gemeinsam antreten zu können. Kassy hatte schon den Rang eines Engelfürsten erreicht. \"Da seid ihr ja\", sagte Kassy und ging den beiden entgegen. Scarlett und Shia kamen den Waldweg entlang. Kassy reichte ihnen ihre Aufgaben. Auf Scarletts Zettel stand, sie solle den Streit zwischen zwei Freundinnen schlichten (ohne irgendwelche Lügen). Auf Shias Zettel fand sich der Satz: \"Muntere jemanden auf, der krank ist, ohne dabei ein Wort mit ihm zu reden.\" \"Wie soll ich denn das schaffen?\", maulte Shia. Scarlett grinste. \"Ich weiß schon, welchen Streit ich schlichte\", sagte sie, \"den zwischen Nikola und Susan, die gehen in meine Klasse und verstehen sich eigentlich prima, aber im Moment gehen sie sich aus dem Weg.\" \"Na toll... und wie soll ich das anfangen?\", erwiderte Shia. \"Also\", Kassy ergriff das Wort, \"mir wurde gesagt, dass wir uns in einer Woche wieder hier treffen. Seid ihr einverstanden?\" \"Eine Woche? So viel Zeit?\", fragte Scarlett erstaunt. \"mir wird das sicherlich nicht reichen\", flüsterte Shia traurig, aber so, dass nur sie es vernehmen konnte. Am nächsten Tag überlegte Shia die ganze Zeit, wer überhaupt krank war. Aber es war ja noch nicht mal wer krank! Nach der fünften Stunde lief sie Scarlett über den Weg. \"Du, dass wird schwieriger als ich dachte\", meinte Scarlett beinahe etwas enttäuscht, \"Nicola hat Susan den Freund ausgespannt und immer gelogen, wenn sie und er sich mal getroffen haben und Susan danach gefragt hat. Wie soll das denn ohne Zankerein ablaufen?\" \"Du hast immerhin was!\", erwiderte Shia niedergeschlagen, \"ich kenn noch nicht mal wen, der krank ist!\" So vergingen drei Tage. Scarlett hatte ihre liebe Müh und Not mit Nicole und Susan und Shia wurde immer depressiver. Sie Am vierten Tag fiel ihre und somit auch Kassys sechste Stunde ganz unverhofft aus, so dass Shia schon früher in die Schulkantine essen gehen konnte. \"ich warte draußen auf dich\", meinte Kassy und schlenderte auf den Pausenhof. An der Essensausgabe stand noch ein anderes Mädchen. Sie schaute wirklich traurig aus, doch noch eh Shia an der Essensausgabe stand, war sie schon wieder gegangen. \"Kennt ihr das Mädel da? Die Kleine mit den kurzen, lockigen hellbraunen Haaren?\", fragte Shia Kassy und Liv am nächsten Tag nach Schulschluß. (Scarlett hatte die Chemiehausaufgaben vergessen und musste sie nach dem Unterricht nachholen, weshalb sie sich noch ein halbes Jahr danach aufregen wird ^^) \"Nnnnn.... nein\", meinte Liv und kniff die Augen zusammen um besser sehen zu können. \"Aber ich\", meinte Kassy stolz. \"Das ist Pale aus der Parallelklasse.\" \"Woher weißt du das?\", fragte Liv neugierig. \"Sie hat sich vorige Woche den Fuß ganz übel verknackst, ist wohl irgendwie auf der Treppe hier ausgerutscht, dass hat mir meine Freundin aus der Parallelklasse erzählt. Ist ziemlich blöd für Pale, soll wehtun wie Sau. Ich will sowas nicht haben\", schloß Kassy. Da kam Scarlett aus dem Gebäude gestürmt. \"Ich hab\'s überlebt\", brummte sie missmutig, \"Gehen wir?\" Am Abend zeichnete Shia. Sie zeichnete ein lachendes Mädchen. Sie saß seitlich, so ziemlich mit dem Rücken zum Betrachter, und lachte diesem entgegen. Um ihren linken Fuß jedoch war ein Verband. Den nächsten Tag hielt Shia nach Pale Ausschau. Scarlett hatte es endlich geschafft, Nicole und Susan zu versöhnen, nun wollte sie ihre Prüfung auch bestehen. Sie traf sie zu ihrem eigenen Erstaunen direkt an ihrem Schließfach. Shia zerrte gerade das Physikbuch heraus, da öffnete sich die Tür vom Raum nebenan und eine Klasse trat heraus, als letzte das Mädchen Pale. Schnell holte Shia das Bild hervor, lief Pale hinterher, fasste sie an der Schulter und als Pale sich umdrehte, drückte sie ihr das Bild in die Hand und lächelte sie an. Pale stand zuerst sehr verdutzt da, aber dann lächelte sie zurück. \"Ich hab\'s gesehen\", grinste Scarlett. \"Ja?\", fragte Shia lachend. \"Ohne ein Wort\", ergänzte Scarlett, \"aber rummaulen, ja?\" \"Wieso nicht?\", Shias Grinsen wurde breiter. Die beiden saßen am Waldweg und warteten auf Kassy. \"Super gemacht, ihr beiden\", sagte diese lächelnd, als sie erschien. \"Hier ist eure Ausstrahlung. Noch eine Prüfung, und ihr seid richtige Engel.\" |
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Shias Sünde - Part I
Shia tanzte ausgelassen mit Chi, Efeu und Kaori-chan in der Disco. Sie drei hatten sich mal wieder unter Menschen gemischt, es war ein tolles Gefühl, sich "menschlich frei" zu fühlen, in dem man sich der Musik hingibt und nichts anderes wahr nimmt als die rauschenden Farben und Klänge, die den Raum erfüllen und wie bunte Fackeln umher tanzen. Nach einigen Stunden waren die vier schon etwas erschöpft und beschlossen schließlich, den Heimflug anzutreten. Vor der Disco verabschiedeten sich Kaori-chan, Chi und Shia von Efeu, die ihr Zuhause in den Wäldern hatte. Auf dem Heimflug alberten die drei noch ausgelassen herum und rundherum glücklich schloß Shia die Tür ihres kleinen, gemütlichen Wölkchens auf. Felix, ihr kleines Babylupe, lag in seinem Körbchen und schlief, es war ja auch schon spät. Miau, Shias Fairy-Aisha, und Pale, ihre kleine Begleiterin mit den blauen Haaren und den großen süßen Augen, saßen vor dem Fernseher und hatten beide vor Weinen gequollene Augen, da sie "Amors Pfeil" guckten, in dem so ziemlich alle Beziehungen traurig oder durch Todesfälle endeten. Shia begrüßte die beiden und ermahnte sie, nicht zu lange zu machen, dann ließ sie sich ins Bett fallen und träumte von ihrem tanzen, von Chis Witzen, von Efeus halsbrecherischen Tanznummern, von Kaori-chans eleganten Tänzen und... "Shia... Shia ... Ich weiß, dass du mich kennst... Leugne es doch nicht. Komm her... komm..." Shia schreckte hoch. Miau und Pale schliefen schon. Woher kam diese Stimme? "Folge mir..." da, sie hörte sie ganz deutlich! Shia stand auf und lief in die Küche, um etwas zu trinken. Bestimmt nur Einbildung. "Shia..." "ich bilde mir das nur ein", redete Shia sich zu. "Es ist an der zeit, dass du die Wahrheit erfährst ... du kannst nicht davon laufen, du wirst mit ihr konfrontiert werden... Shia..." Das Flüstern beunruhigte Shia ungemein. Schnell schlüpfte sie wieder ins Bett und schlief unruhig und traumlos bis zum Morgen. "... Shia, Engelmacht, wird beauftragt, die Dämonen aus dem Dorf zu bannen ..." Shia schreckte hoch, als sie ihren Namen hörte. Sie musste unverhofft eingeschlafen sein. In ihren Träumen verfolgte sie immer diese Stimme. Sie hatte Angst davor, einzuschlafen, aber auch ein Engel braucht Schlaf. Aber diesen Antrag musste sie wohl oder übel annehmen. Damit sie es bald hinter sich habe, machte sie sich gleich auf den Weg. Das Dorf lag leer und verlassen vor ihr, fast wie eine Geisterstadt. "Vermutlich wohnt hier auch niemand mehr", dachte Shia sich. Sie hatte beschlossen, ihre Identität erst einmal geheim zu halten. Diese Stille war gespenstisch. Und noch gespenstischer das Flüstern, dass sie auf einmal brach: "Shia..." Shia drehte sich um. Nichts! "Ja?", rief sie und schaute sich mutig um. 'Komm ruhig heraus', dachte sie. 'Dann weiß ich wenigstens, wer du bist.' Aber nichts rührte sich. "Shia..." "Zeig dich!", rief Shia, viel zu laut und zu energisch als sie beabsichtigt hatte. Aber was sollte es? Da! Rührte sich da nicht ein Schatten? Shia war jetzt alles egal. Sie wollte wissen, wem diese Stimme gehörte! Langsam zeigten sich ihre Flügel und sie hob ab, flog durch das verlassene Dorf, immer einem Schemen nach, den sie mal hier, mal dort zu sehen glaubte. 'Vielleicht bilde ich mir das alles nur ein.' Aber Shia glaubte nicht an Einbildungskraft. Und dann sah sie es. Langes, dunkelbraunes Haar. Da war tatsächlich jemand! Shia beschleunigte ihren Flügelschlag. Und tatsächlich, eine Frau! Sie konnte sie nur von hinten erkennen. "Warte, lauf doch nicht weg! Ich will dir helfen!", rief Shia... und in diesem Moment drehte sich die Frau um. Shia stoppte abrupt ab. Ihre Augen waren groß und leer, ein rot-schwarzes Gebilde aus undurchdringlichen Nebeln, in denen man sich sicherlich schnell verlieren konnte, wenn man nicht Acht gab. Sie besaß spitze Eckzähne, die aus dem Mund herausragten und bewegte sich jetzt mit einer solchen Sicherheit auf Shia zu, dass diese zurück wich. "Hmm... dass Gott gerade dich schickt..." "Was soll das heißen?", Shia fand ihr Gleichgewicht schnell wieder. Eigentlich hatte sie keine Lust, sich in eine Diskussion mit einer Dämonin zu verlieren, denn deren Überredungsk&uu ml;nste waren ziemlich gefährlich, das wusste sie. Aber diese Stimme ... war es die Dämonin gewesen, die nach ihr geflüstert hatte? Wenn ja, wieso? Sie musste es wissen! "Gerade du, die doch jeden Moment überwechseln könnte..." "Wie kannst du es wagen...?" "Wieso ich? Du weißt wohl nicht, wer du bist, oder Shia? Überhaupt ... Shia, was für eine geschmacklose Abwandlung deines echten namens." "Und wie soll der deiner Meinung nach lauten?", fragte Shia, aber innerlich war sie gar nicht so ruhig, wie sie klang. Am liebsten hätte sie angegriffen, sie verspürte einen so heftigen Hass in sich wie schon lange nicht mehr, aber Engel dürfen sich ihrem Hass nicht hingeben, das wäre gegen Gottes Gebote. "Shira. Ich kannte deine Mutter." "meine Mutter ist eine ganz normale Menschenfrau und mein Name war schon immer Shia!" "Ach, lass mich dir etwas zeigen ..." Sie schoß auf Shia zu, Shia konnte nicht so schnell reagieren und blickte ihr tief in die Augen, ihre Krallen bohrten sich in Shias Haut. Shia sah den rot-schwarzen Nebel, er schien überall zu sein, überall ... 'Was passiert mit mir?', war der letzte klare Gedanke, den Shia fassen konnte. Ein kleines braunhaariges Mädchen. Sie saß vor einer Frau mit dunkelbraunes langes Haar und diesen verdammt leeren rot-schwarzen Augen! "Shira, schäm dich!", schimpfte sie und dem Mädchen stiegen Tränen in die Augen. "Man spielt mit keinem Engelmädchen! Wenn wir in der Menschenwelt sind, spielen wir mit Menschenleben und nehmen ihnen ihre Lebenskraft, die wir zum Überleben brauchen!" "Aber Mutti..." "Schweig! Ich will nichts mehr hören, sei auf Satans Strafe gefasst..." "Mutti!", das kleine Mädchen, in dem Shia auf einmal und mit großem Schrecken sich selbst erkannte, packte die Frau am Rock, doch die schüttelte es herzlos ab. "jeder Dämon ist für sich selbst zuständig." Dann verblasste das Bild. Shia sah einen Raum, der einem großen Gerichtssaal glich. Und das Mädchen. "Shira, verurteilt, auf der Erde für 13 Jahre zu verweilen..." Die Bilder verschwinden. Shia sieht wieder der Dämonin in die Augen. "Ich bin's, Shira, deine Mutter ..." "NEIN!", Shia riss sich los. "Hast du es nicht gesehen?", die Dämonin nährt sich Shia. "Ich bin ein Engel!", schreit diese und weicht zurück. "Pah, ein Engel! Schwarz sind deine Flügel, schwarz wie die Nacht, und in ihnen brennen Flammen, Flammen verlorener Lieben wie ich höre, aber auch das sind Flammen der Qualen! Einer Menschenfrau wurdest du untergejubelt, 6 Jahre alt warst du damals. Merkst du, jetzt bist du 19, 13 Jahre sind vorbei, du kannst zurück in Satans Reich." "Ich denke nicht daran!", Shia ließ ihr Schwert erscheinen und wollte sich auf die Dämonin stürzen, doch die wich einfach und elegant aus. Sie lachte über Shias Wut. "Du hast dich gebessert. Kein Engel kann oder darf sich seinem Hass hingeben." Shia starrte sie an. Sie hatte sich ihrem Hass hingegeben ... ja.... War sie wirklich ein Dämon? "Komm mit mir mit ... komm..." Und Shia folgte ihrem Ruf... | |
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Shias Sünde II
\"Miau und Felix weinten. Sie hatten Shia heute morgen endlich wiedergesehen, aber grauenhaft sah sie aus. Sie hatte uns ein letztes Lächeln geschenkt und war dann in den Gerichtssaal getreten. Das Jüngste Gericht. Wir drei hatten nicht dabei sein dürfen. Vor einiger Zeit war Shia zu den Dämonen übergewechselt, da eine Dämonin ihr hatte weismachen wollen, dass auch sie ein Dämon sei und diese Dämonin ihre Mutter. Und Shia hatte es geglaubt. Sie hatte ihr Bilder gezeigt. In ihren verdammten Nebelaugen. Rotschwarze Nebelaugen. Warum hatte man Shia nicht gewarnt, ihr nicht gesagt, dass man sich in solchen Augen verlieren kann und dann seine größten Ängste sieht? Es war nicht Wirklichkeit gewesen, Shia hatte Angst davor gehabt. Sie war von alleine wiedergekommen, meinte, dass sie das Leben der Engel bevorzuge, selbst, wenn sie eine Dämonin sein sollte. Aber die Engel und Gott haben sie abgeführt. Ich habe sie eben gesehen. Sie hat mir zugelächelt. Dämonen können nicht lächeln, nicht lieben. Das weiß ich. Als Begleiterin weiß man eben so einiges, ich habe ja mit Shia gelernt, habe ihr immer geholfen. Aber dieses Mal war ich nicht da. Ich hatte sie im Stich gelassen, bloß, weil ich zu faul war, mit ihr zur Erde und in dieses verlassene Dorf zu fliegen! Treten könnt ich mich. Ich habe sie gesehen, und sie sieht schlimm aus. Sie hat den Dornenkranz auf dem Haupt, den Sündenkranz, wie wir in nennen. Und sie hat das weiße Kleid an, weißer Stoff, der von einer Rose gehalten wird. Gott kann sie nicht einfach fallen lassen. Sie wollte zurückkommen, sie hat bereut, ihre Sünde bereut! Aber viele Engel habe ich reden hören. \"Todsünde! Verstoßt sie!\" Efeu, Chi und Kaori-chan sind mich besuchen gekommen. Sie haben mir Mut gemacht. Ich werde mich zur Verhandlung schleichen. Ich habe nichts zu verlieren und alles zu gewinnen. Denn, wenn ich nichts tue, werde ich meine Shia verlieren.\" Pale, Shias Begleiterin \"Es tut weh, Shia so zu sehen. Sie hat bereut, aber keiner will es wahr haben. Sie wäre doch sonst nicht zu uns zurück gekehrt! Dieses Kreaturen, die Gott Menschen nennt, sie begehen tagtäglich Sünden, aber Gott verzeiht sie, verzeiht hunderte und Tausende ihrer Sünden. Aber wenn ein Engel auch nur eine einzige Sünde begeht und selbst, wenn er sie bereut, muss er bestraft werden. Vielleicht, weil Gott den Fehler in sich selber sieht. Er hat die Engel geschaffen und wollte sie perfekt machen. Es gelang nicht. Er sieht den Fehler in sich und will ihn ausmerzen, denn Gott macht keine Fehler. Nur Satan, deswegen soll Shia wieder gehen. Das lasse ich nicht zu. Ich lasse sie nicht gehen. Ich werde bei dieser Verhandlung sein, und für sie sprechen, und wenn es das Letzte ist, was ich tue!\" Miau, Shias Fairy-Aisha \"Mama wollte nicht, dass ich sie sehe. Aber ich hab sie gesehen. Ich will Shia wiederhaben. Ich schleiche heute hinter Mama her und helfe ihr, auch, wenn sie gesagt hat, dass sie das nicht will. Aber ich stehe Shia auch bei. Wir müssen jetzt zusammenhalten!\" Felix, Shias Babylupe Shia stand dort vorne. Vor Gott und dem hohen Rat. Die Engel forderten Strafe und Gott war gewillt, sie zu erlegen, obwohl er doch wusste, dass Shia bereut hatte. \"ich werde es hinnehmen, denn ich habe Strafe verdient.\" Shia schloß die Augen. \'ich werde verbannt\', dachte sie. \'Ich habe das höchste Gesetz gebrochen.\' \"Gibt es hier jemanden, der noch für Shia sprechen möchte?\" Niemand der hohen Engel sagte etwas. \"So dann, Shia, ich habe entschieden, dass meine Strafe für dich nicht minder ausfallen soll, als...\" \"Ich weiß, dass ich nicht berechtigt bin zu sprechen\", Efeu stand im Türrahmen, Pale auf der Schulter. \"Aber Shia hat bereut. Sie hat ihre Sünde eingesehen und wie sollte sie sich schützen, wo sie doch nicht wusste, dass Nebelaugen nur Ängste der Engel in sich widerspiegeln?\" \"Ihr hättet sie nicht zu dieser Mission schicken dürfen, Euer Gnaden\", fügte Pale hinzu. Ein Raunen ging durch die Menge. \"Ein einfacher Engel! Für eine Sünderin! Schande!\" Aber dann kamen sie. Miau und Felix, Chi, Kaori-chan, Scarlett, sweet, Kelly und all die anderen, die wussten, warum Shia so gehandelt hatte. Die Shia verstanden. Shia weinte. \"Mein höchstes Glück ist, Freunde wie euch zu haben!\", lächelte sie. Und Gott verzieh das erste Mal einem nicht ganz perfekten Engel. Aber er hat gelernt. Jeder hat Fehler. Auch der Mächtigste des Universums. | |
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Schutzengel
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Ich habe mich in letzter Zeit oft einsam gefühlt. Ich glaube, alle denken, dass ich verrückt bin. Ich glaube es selber ja auch fast... obwohl, muss man so wie alle anderen sein, um normal zu sein? Vielleicht bin ich einfach nur auf eine andere Weise normal als sie... \"Shia? Träumst du?\" Ich schrecke auf. \"Äh... nein, ich hab bloß... überlegt.\" \"Na, dann kannst du jetzt ja sicherlich auf meine Frage antworten\", meine Biolehrerin schaut mich scharf an. \"Ähm...\" Ich wusste ja noch nicht einmal, was sie gefragt hatte. \"Wer anders...\" Ich war froh, dass sie mich in Ruhe ließ und riskierte einen Seitenblick zu Kaja. Sie war meine beste Freundin. So ungefähr seit einem Jahr. Wir kannten uns natürlich schon länger und waren auch vorher miteinander befreundet gewesen, aber nie so richtig. Aber seit ca. einer Woche hatte ich das Gefühl, dass sie Abstand suchte. Ich hatte sei auch gefragt, ob sie denkt, dass ich verrückt bin. Und sie hat es bejaht. Die anderen habe ich deshalb nicht auch noch darauf angesprochen, weil ich so in etwa weiß, was sie von mir halten. Es läutete. Wie immer schloß ich mich unserer Clique an, 6 Mädchen, und ging mit ihnen auf den Pausenhof. Kaja und Nancy fehlten. Ich fragte Susan, ob sie wüsste, wo die beiden abgeblieben wären. \"Drinnen, ist ihnen hier zu kalt\", erwiderte sie kurz angebunden. Ich lehnte mich gegen das Tor. Eigentlich waren Kaja und ich beste Freundinnen. Ja, eigentlich. Aber davon hatte ich schon lange nichts mehr gespürt. Vielleicht war ich einfach zu anders. Ich blinzelte und wollte somit die Tränen verdrängen. Da hast du\'s mal wieder, sagte ich mir, nenne ein Mädchen nicht schon nach einem Tag beste Freundin. Das braucht doch mindestens 2 Jahre, ehe sich herausstellt, ob ihr wirklich zusammen passt. Da hast du\'s. Kaja ist im Glauben, dass sie besser zu Nancy passt. Oder zu Silvia, mit der verbringt sie in letzter Zeit auch viele gemeinsame Shopping-Ausflüge oder sonstiges. Tja, das ist unserer Clique: Silvia, Kaja, Nancy, Susan, Janina und ich, Shia. Eigentlich hatten wir Freundschaften immer gut verteilt: Nancy & Silvia, Janina & Susan und Kaja & ich. Aber im Moment lief das alles aus den Fugen. Kaja & Nancy und, nicht ganz so intensiv, Kaja & Silvia. Janina & Susan hatten sich nicht verändert. Und ich, ich stand alleine da. Und das nur, weil ich anders bin. \"Sag mir doch, warum du so viel Zeit mit Nancy und Silvia verbringst! Ich dachte, die beiden nerven dich?\" \"Taten sie auch. Aber ich hab mich daran gewöhnt.\" Ende des Gesprächs. Für Kaja zumindest. Aber ich hab gehört, wie Nancy sagte, dass ich doch bescheuert bin, dass ich doch einen Knall habe. Warum? Weil ich ein ganz anderes Wesen, ganz andere Interessen als sie habe. Nur deswegen. Ich sehne mich doch einfach nur nach einer richtigen Freundin! Am nächsten Tag ignorierten mich alle. Ich versteh\'s nicht. Niemand redete mit mir, kein Lehrer nahm mich dran. Nur eine, unsere Französischlehrerin, zwinkerte mir zu. Mehr nicht. Und ich bekam mit, wie Kaja zu Nancy sagte: \"Geschieht Shia doch recht, sie war aber auch nicht ganz dicht!\" Und Janina meinte: \"Rede nicht jetzt so. Noch nicht. Ihr wart kürzlich noch beste Freundinnen.\" Ich hatte hinter dem Spind gestanden. Nach Schulschluß bin ich zusammengebrochen. Das wuchs mir alles über den Kopf. Tränenüberströmt bin ich zusammengebrochen.... und keinen hat\'s gekümmert, denn als ich aufwachte, lag ich immer noch dort. Nur unsere Französischlehrerin beugte sich über mich und hatte wieder ihr Lächeln aufgesetzt. Am liebsten wäre ich ihr um den Hals gefallen und hatte geweint. Einfach nur geweint. Sie schaute immer so verständnisvoll. \"Was...?\" \"Schon okay\", sie nahm mich an der Hand und half mir auf. \"Du hast es nicht gemerkt, oder?\", fragte sie mich und ich schaute nur verständnislos drein. \"Shia... du...\" Sie drehte sich weg. \"Was denn?\" \"Okay, also... Tut mir leid, aber du hast schon so viel geweint. Du hast es nicht bemerkt, dass du gestorben bist?\" \"Was??!! Das kann nicht sein, ich bin doch lebendig, sehen sie?\" Ich wollte mir am Ärmel zupfen, doch ich hatte keinen mehr. Da erst bemerkte ich das lange schwarz-weiße Kleid, welches ich trug. Und die Flügel. Ich sah sie und glaubte, ich müsste gleich wieder weinen. Aber sie nahm mich in den Arm. \"Schon gut\", flüsterte sie. \"Ich, als dein Schutzengel, habe auch viel falsch gemacht, das tut mir leid.\" \"Sie sind mein Schutzengel?\", meine Stimme zitterte. \"Duz\' mich ruhig\", sie klang fast fröhlich. \"Und mach dir nichts draus.\" \"Ich soll mir nichts daraus machen, dass ich gestorben bin??\" Ich fuhr auf. \"Nein, so meine ich das nicht. Weißt du, woran du gestorben bist?\" \"Nein...\" \"An Einsamkeit... und da lag mein Fehler, ich hätte mich mehr um dich kümmern sollen, verstehst du? Das tut mir leid.\" Ich konnte wieder lächeln. \"Nein, das ist nicht schlimm...\" Ich fiel ihr um den Hals. \"Jetzt habe ich ja jemanden.\" Sie lächelte. \"Ja, das hast du...\" | |
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~| 1. April |~
Scarlett kicherte und fing sich einen bösen Blick ihrer Französischlehrerin ein: \"Du kannst es wohl, Scarlett.\" \"Nein, nein, ist schon gut.\" Fast hätte sie laut losgeprustet. \"Hey, Shia!\" \"Na, du.\" Shia stand am Schließfach und versuchte mit Müh und Nöten, ihr eingeklemmtes Mathebuch herauszubekommen. \"Stell dir vor, die hat\'s echt nicht gerafft!\", Scarlett schloß ihr Schließfach auf und ihr Physikbuch knallte lautstark auf den Boden. \"Was? Das mit dem Schild auf dem Rücken \"Ich bin voll die Obertussi!\" und, dass ihr ihr in den Lidschatten diese komisch Chemikalie gemacht habt, die sich auf der Haut so komisch regenbogenmäßig färbt?\" \"Joa, ich hab sie aber vorher mit meinen Engelskröften unschädlich gemacht\", Scarlett zwinkerte, \"obwohl sie\'s verdient hätte.\" \"So, du, ich hab jetzt Mathe\", meinte Shia, als das Klingelzeichen ertönte. \"Ja, und ich Musik, bis nachher\", Scarlett stopfte das Physikbuch wieder ins Schließfach. \"Das war unverantwortlich!\" \"Aber sie hat es nicht böse gemeint! Es war nur ein Aprilscherz!\" \"Aprilscherz hin, Aprilscherz her, Engelskräfte setzt man nicht für Aprilscherze ein!\" Shias und Scarletts Vorgesetzter klang echt sauer. Die beiden saßen ganz geknickt vor ihm. \"Sie hätte ja sterben könne, wenn Scarlett die Chemikalie nicht unschädlich gemacht hätte\", protestierte Shia. \"Und was, wenn es falsch gegangen wäre?\" \"Ist es ja nicht\", meinte Shia. \"Ihr seid vorläufig eurer Zauberkräfte enthoben, entfernt euch!\" \"Sorry, Shia. Du hast ja nichts gemacht.\" \"Das ist nicht mein Problem\", beruhigte Shia sie, \"aber wenn ich nun schon mit bestraft werde, hätte ich gerne gesehen, wie dämlich sie mit dem Regenbogenlidschatten aussah, zu den scheußlichen Klamotten, die sie den Tag anhatte.\" Die beiden liefen nach Hause und Shia versuchte, die geknickte Scarlett mit einigen Witzen aufzuheitern. Aber es half nicht recht. Als sie über eine Brücke liefen, hörten sie auf einmal ein Kind schreien. \"Scarlett, da!\", Shia zeuget auf das Kind, dass wie wild im Wasser paddelte. \"Und wir können nicht zaubern!\" \"Komm!\", schrie Scarlett und stürzte sich in die Fluten. \"Das Wasser ist doch viel zu kalt und die Strömung zu stark!\", rief Shia, lief am Ufer weiter voraus und schaffte es, das Kind und Scarlett zu überholen. Scarlett packte das Kind, kam aber nicht mehr aus dem Wasser heraus. Shia riss ein langes Stück Stoff von ihrem Kleid, band eine Hälfte an einem Baum fest, die andere Hälfte u sich und stürzte sich auch in die Fluten. Geradeso bekam sie Scarletts Hand zu fassen, doch der Stoff riss. \"Neiiin!!\" Im Himmel gab es Aufruhr. \"Zwei Engel, die nicht zaubern können, na toll! Wo ist der, der ihnen die Zauberkraft nahm?\" Der Vorgesetzte der beiden wurde gerufen. Er sollte ihnen ihre Zauberkraft wiedergeben. \"Shia, ich kann wieder fliegen!\" \"Ich auch!\" Pitschnaß, aber heil, brachten die beiden sich und das Kind an Land. Schnell wurde ein Krankenwagen gerufen, aber es war nichts Schlimmes passiert - dank Scarlett und Shia. \"Für euren Mut werdet ihr ausgezeichnet!\", sagte die führende Engelgewalt. Die beiden grinsten sich an. Sie waren beide aufgestiegen |
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**--- Peinlich, peinlich ---**
Ich streckte mich. Mein Aisha und mein Babylupe fielen unsanft vom Bett und schimpften erst einmal eine Runde, womit sie Pale aufwecken. Miau ist ein Fairy-Aisha und Felix ein Babylupe. Pale ist meine Begleiterin. Ich machte mir aber nichts draus, sondern gähnte einfach nur herzhaft. Beleidigt zog Miau von dannen und Felix - der Miau für seine Mutter hielt seit sie ihn aus einem See gerettet hatte - versuchte es ihr gleichzutun, in dem er den buschigen Schwanz und das Köpfchen hob und ihr hinterher trottete, nach drei Metern jedoch schon umfiel und alles noch einmal probierte. Ich grinste. Die beiden waren einfach zu süß. Ein paar Sekunden später kam Miau mit einem überlegenen Blick an und legte mir einen Brief aufs Bett. Schläfrig blickte ich darauf - und war schon aus dem Bett. Verdammt! Heute sollte ich doch in die große Halle kommen, dort wurden Engelsschüler zu richtigen Engeln ernannt, sobald sie die 10. Prüfung - und damit die Abschlußprüfung - bestanden hatten. Und da ich jetzt eine Engelmacht war, hatte ich einmal im Monat anwesend zu sein. Ich machte mich schnell fertig (so richtig registrierte ich nicht, dass Miau und Felix es sich jetzt in meinem Bett bequem gemacht hatten) und stürmte aus dem Haus. Wie viele Minuten kam ich wohl zu spät? 10? 20? Oh bitte, bitte, mach, dass es nicht zu viele sind! Vor der Halle stoppte ich abrupt ab. Jetzt hereinzuplatzen machte bestimmt keinen guten Eindruck. Und dabei war ich doch heute das erste Mal dabei! Leise öffnete ich die Tür ... und sah den großen Raum voller Engel vor mir! Am liebsten wäre ich wieder abgehauen, schlich mich aber hindurch. Wo waren denn hier die Engelmächte? Ich begegnete - so ein Glück! - meiner alten Freundin Scarlett, die schon Engelherrschaft war. \"Pst, Scarlett.\" Sie drehte sich um. \"Wo sind denn die Engelmächte?\" Scarlett grinste und beschriebe mir den Weg. Irgendwie hatte das hier alles noch nicht angefangen. So ein Glück aber auch! Ich fand den Platz und ließ mich erleichtert nieder. In dem Moment gingen die Lichter aus. Bestimmt hatten alle nur auf mich gewartet - wie peinlich! Und jetzt kratzte mich auch noch was an der Taille. Ich versuchte, das Kratzen zu ignorieren. Eine Reihe von Engelsschülern erschien und bekam den lila Stern - die Auszeichnung eines Engels. Und was mich schockierte - jeder bekam eine Engelmacht als Paten oder so, jedenfalls sollte die Engelmacht denjenigen in die göttliche Welt einführen. Nicht alle Engelmächte würden einen Engel bekommen, hatte es am Anfang geheißen. Bitte, bitte mach, dass ich keinen bekommen, betete ich im Stillen. Miau und Felix reichten mir vollkommen aus, dann noch einen unerfahrenen Engel am Hacken, na Prost Mahlzeit! Eigentlich sind ja alle guten Dinge drei. Aber zweimal Glück zu haben, war wohl schon zuviel verlangt. Jedenfalls wurde ich aufgerufen. Ich erhob mich und schritt auf die Plattform zu. \"Wo ist denn dein Schwert, Shia?\" Mist, das hatte ich doch glatt zu hause liegen lasen! \"Das .. äh ... na ja... ich hab\'s ...\" \"Hey, hier haben keine Haustiere Zutritt!\", kam eine Stimme aus dem Ende der Halle. Kurz darauf sah ich eine reihe der Engel empört aufspringen. Oh nein! Bitte, bitte lass es nicht ... aber es waren doch Miau und Felix. Wie peinlich! Das einzig gute war, dass Miau mein Schwert hinter sich her zog und sich dann vor mir aufbaute und damit anfing, dass ! sie mir immer alles nachräumen müsste. Nicht wenige Engel lachten. Ich schob Miau weg, hing mir mein Schwert um und sagte zu ihr, dass wir nachher weiterreden würden. War das jetzt Glück oder Pech gewesen? Da trat das Engelmädchen ein, um das ich mich kümmern sollte. Sie war ganz grün und besaß Schmetterlingsflügel. \"Das ist Efeu\", wurde mir gesagt. Sie lächelte mir zu. Ah ja. \"Du must sie jetzt mit deinem Schwert berühren und ihr anschließend aufhelfen.\" Ja, Efeu kniete sich echt nieder. \"Dann muss sie deiner Begleiterin ihre Hand reichen.\" Pale! Mist! Ich hab Pale ganz vergessen! Das kann doch nicht wahr sein, wo hatte ich nur meine Gedanken gehabt? Okay, dann machen wir jetzt erstmal bis zum Schwert. Sie berührte sie und wollte ihr gerade aufhelfen, als das Kratzen wieder so ging. Nicht dran denken! Nicht dran denken! Irgendwie habe ich mich dann mit meinem Fuß in meinen Kleid verheddert und bin hingefallen. Und da sah ich das Übel des Kratzens! Pale hatte sich in meinem Kleid eingekuschelt und weitergeschlafen. Jetzt schlug sie die Augen auf und wollte sich gerade beschweren, als sie sah, was Sache war. Schnell flog sie auf den Boden und alle starrten mich gespannt an. Ich reichte Efeu meine Hand und sie nahm sie dankend entgegen. So saßen wir beide auf dem Boden und lächelten uns an. Der Cherubim schaute uns kopfschüttelnd an. \"Efeu, du kannst ruhig einen geschickteren Engel haben.\" Ich errötete und Pale schwirrte vor mich und es sah so aus, als wollte sie mich vor diesen Worte beschützen. \"Ach was\", lachte Efeu. \"Sie ist nett und nicht so steif wie alle anderen. Ich mag sie - und würde nie eine andere Patin nehmen.\" Und damit war es dann besiegelt. Und wir haben nie bereut, so zusammengefunden zu haben. (Auch, wenn das der peinlichste Tag meines Lebens war.) | |
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~** Pale **~
---------------- Nachdem ich meine Begleiterin kennengelernt hatte, war natürlich die große Frage, wie sie denn heißen sollte. Bei meinem Aisha Miau und meinem Babylupe Felix war das alles einfacher gewesen - Miau war so nervtötend gewesen, dass ich sie kurzerhand nach dem benannte, was sie pausenlos tat: Miauen. Auch, wenn sie sich oft beschwert hat, ist sie zufrieden. Und Felix hat seinen Namen von Miau bekommen. Aber meine Begleiterin ... Noch dazu ist sie für eine Begleiterin ziemlich klein. Die Begleiterinnen meiner Freundinnen sind ca. halb so groß wie sie, aber meine Begleiterin kann ohne Probleme auf meiner Schulter sitzen oder sich in eine Tasche kuscheln. Zusammen mit Miau und Felix überlegte ich mir Namen und bekam auch wirklich schöne zusammen, aber immer lehnte sie ab. Schließlich meinte ich, dass sie mir doch einmal einen Namen vorschlagen sollte, aber sie zuckte nur mit den Schultern und sagte, dass sie keine kenne. Aber die Namen, die ich zusammentrug, fand sie einfach abstoßend (Was ist an Lucia abstoßend?). Okay, ich fand einfach keine die ihr befielen. Und es kam mir so vor, als ob sie immer hochnäsiger wurde. Langsam hatte ich auch die Nase voll. Wer hätte denn gedacht, dass Begleiterinnen so anstrengend sein können? Ich nicht! Nachdem sie wieder mal an die 30 Namen ablehnte, waren Miau und Felix wirklich sauer und Felix schaute mich an und sagte: \"Dann soll sie doch ohne Namen bleiben! Kann uns doch egal sein!\" Und ich stimmte ihm zu. Meine Begleiterin warf ihre langen hellblauen Haare lässig über ihre Schultern und meinte: \"Sei\'s drum.\" Da sie noch keine Flügel hatte, sprang sie vom Tisch und verschwand in dem kleinen Haus, dass ich mit viel Mühe vor drei Wochen gebaut hatte. Miau und Felix scherten sich nicht mehr um sie. Morgens sprangen sie zu mir ins Bett, um noch zu schmusen und empfingen mich abends freudig. Meine Begleiterin saß meistens irgendwo und schaute dem Treiben zu. Eines Abends - Miau und Felix sahen sich gerade einen besonders spannenden Film an \"Stadt der Pets\" - hörte ich ein leises Schluchzen aus der Küche. Das Licht war aus, leise schlich ich mich in die Küche und machte es an. Zuerst blinzelte ich und sah gar nichts, aber dann fiel mir meine Begleiterin auf, die an dem Salzglas hockte und weinte. \"Was hast du denn?\", fragte ich und konnte nicht verhindern, dass sie mir in diesem Moment Leid tat. \"Ich bin so dumm\", schluchzte sie und sah ganz blass aus. \"Wieso?\" Ich setzte mich auf einen Stuhl und schaute sie an. \"Es tut mir ja Leid, was ich gemacht habe. Ich wollte doch auch einen Namen, aber ...\" Sie brach wieder in Tränen aus. Ich rupfte ein Taschentuch klein und gab ihr ein Stück, damit sie sich die Nase putzen konnte (ein ganzes Taschentuch wäre viel zu groß für sie gewesen). \"Ich ... ich ... ich möchte doch auch, dass du mich lieb hast, aber ... aber ... ich bin so klein und so ... so...\" \"Das macht doch nichts, dass du klein bist\", sagte ich, als sie erneut in Tränen ausbrach. \"Alle anderen Begleiterinnen sind so hübsch, und so cool, und so ...\" \"Angeberisch und egoistisch und selbstsüchtig\", beendete ich ihren Satz, aber ich war mir sicher, dass sie das nicht hatte sagen wollen. Sie schaute mich verdutzt an, ihr Gesicht hatte immer noch nicht mehr Farbe. Ich lächelte. \"Eine solche Begleiterin möchte ich nicht. Sei doch ruhig schüchtern und witzig und niedlich - das ist viel besser, als hübsch und arrogant zu sein!\" Sie starrte auf ihr Taschentuch. \"Hm-hm\", sie nickte kaum merklich. \"Die anderen haben mich ja auch geärgert, weil ich noch keinen Namen habe ...\" \&quo t;Du wolltest ja keinen.\" \"Ich wollte etwas, was erhaben klingt. Aber das ist falsch, ich weiß.\" \"Genau\", lächelte ich, \"Hauptsache, der Name gefällt dir.\" Und wie sie mich jetzt so ansah, solch ein weißes Gesicht, fiel mir auf einmal ein Wort ein ... \"Was hälst du von Pale?\" \"Pale?\", sie schaute wieder auf ihr Taschentuch, dann zu mir, schien zu überlegen und s! prach den Namen noch einmal ganz langsam aus. \"Pa-le. Das klingt schön. Kann ich das als Namen haben?\" \"Deswegen habe ich es vorgeschlagen.\" \"Was bedeutet es?\" \"Blass.\" Denn das Wort reichte im Moment, um sie zu beschreiben. Doch jetzt lächelte sie. \"Mein Name wird mir immer ins Gedächtnis rufen, dass ich nicht hübsch zu sein brauche, um jemandem zu gefallen.\" \"Ja.\" Und sie lief auf mich zu und umarmte mich (na ja, aufgrund ihrer Größe eben, stellte sie sich hin und legte ihre Arme um meinen Arm). \"Dann gehen wir mal zu Miau und Felix.\" \"Sie werden mich hassen\", meinte Pale. Aber sie behielt Unrecht. Die beiden freundeten sich schnell mit ihr an, nachdem sie alles gehört hatten. Und seitdem sind wir vier unschlagbar. =) | |
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Überraschungsparty der Gefühle
---------------------------------------------- Scarletts breites Grinsen kannte Shia jetzt bereits. Das hatte sie immer aufgesetzt, nachdem sie einen Abend mit ihrem Schwarm verbracht hatte. Shia musste sich ein Grinsen verkneifen, schließlich war sie es gewesen, die die beiden zusammengebracht hatte. Und das, obwohl sie doch eigentlich der Engel der verlorenen Liebe war! Die Zeit verstrich. So langsam wünschte auch Shia sich einen Freund, aber als Engel der verlorenen Liebe geht das leider nicht. Engel dürfen sich nicht gegenseitig lieben, und leider hatte sie niemanden in der Menschenwelt, den sie so richtig mochte. Eines Abends ging sie endlich mal wieder mit Scarlett aus, Kinoabend. Seit Scarlett und Neo zusammen waren, waren ihre und Shias gemeinsame Abende immer seltener geworden. Auch das war ein Grund gewesen, weshalb Shia sich jemanden wünschte, mit dem sie ihre Zeit verbringen konnte. Normalerweise sprudelte Scarlett nur so heraus, mit Rendez-vous, Blumen von Neo, Geschenke, die sie von ihm bekam... und Shia hörte immer so, soweit die beiden sich trafen. Aber dieses Mal war Scarlett seltsam still. Ein paar Mal versuchte Shia, nachzuhaken, aber Scarlett sagte nichts Konkretes. Also beschloß Shia, ihre Engelfähigkeiten zu nutzen. Vielleicht hatte es ja tatsächlich etwas mit Neo zu tun! Shia konnte in die Herzen Liebender schauen, und in Scarletts fand sie ein Gefühl, von dem selbst ihr ganz flau im Magen wurde: Das Gefühl, allein gelassen zu werden. Neo hatte immer seltener Zeit für seine Freundin... Das wäre doch gelacht, wenn Shia den Grund dafür nicht herausfinden würde! Auch spürte sie Zweifel in Scarlett. Dem musste abgeholfen werden... Am nächsten Tag begleitete Shia Neo unsichtbar. Was sie herausbekam, verblüffte sie. Neo hatte so selten Zeit, weil er eine Riesenüberraschungsparty für Scarlett plante! Sie fand auch ihren eigenen Namen auf der Gästeliste. Also machte Shia Scarlett Mut, meinte, dass Neo sicher etwas ganz Wichtiges zu tun habe, er werde ihr früh genug erzählen, was es sein würde. Am 30.04., Scarletts Geburtstag, kam Scarlett wieder einmal traurig nach Hause. Shia begleitete sie (jetzt war sie in Neos Plan schon eingeweiht). \"Soll ich dir was zu trinken holen?\", fragte Shia und Scarlett bejahte. \"Geh schon mal in die Stube.\" Scarlett öffnete die Stubentür ....... Konfetti flog ihr entgegen, die Musik fing an, zu dröhen und alle Partygäste, einschließlich Shia, riefen einstimmig: \"Happy Birthday, Scarlett!!!\" Neo trat vor und umarmte sie. Scarlett kamen die Tränen. Wie gut, dass Shia ihr geholfen hatte, ihre Zweifel an Neos Liebe zu beseitigen. Shia saß inzwischen in der Küche und trank einen Kakao auf ihre gute Arbeit. Lächelnd sah sie zu, wie Scarlett und Neo tanzten |
| Von Yuma |
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Shia, Thron der verlorenen Liebe, lief einfach so über die Erde, um nach dem Rechten zu sehen. Sie sah an all den Orten nach, an denen sich viele Menschen trennten. Außerdem horchte sie in jede Schule und jeden Kindergarten. Sie wollte schon wieder zurück in den Himmel fliegen, als sie ein Gespräch zwischen zwei Kindern mithörte. Es waren ein Junge und ein Mädchen, der Junge musste 16 und das Mädchen höchstens 10 sein. Sie redeten anscheinend über ihrer Eltern.
Tobi, ich will nicht dass Papa geht\", jammerte die Jüngere, während sie anfing zu weinen und stehen blieb. Ich doch auch nicht\", gab der blonde Junge zurück und umarmte das kleine Mädchen. Aber wenn sie das unbedingt wollen können wir doch eh nichts machen.\" Shia hörte dem Gespräch noch eine Zeit lang zu und beschloß dann den Kindern zu folgen. Sie liefen zu sich nach hause. Als sie hinein gingen huschte der Thron mit durch die Tür. Bereits an der Tür konnte Shia die Eltern streiten hören. Tobi hielt seiner Schwester die Ohren zu und ging dann mit ihr in ihr Zimmer. Kurz danach kam er wieder heraus und stapfte wütend zu den Eltern ins Wohnzimmer. Spinnt ihr eigentlich. Könnt ihr nicht mal Rücksicht auf Jana nehmen? Immer streitet ihr euch nur und es ist euch egal, was mit ihr ist. Ich hasse euch so sehr. Ich hasse euch, ich hasse euch, ich hasse euch\", schrie er und ging dann in die Küche um das Essen für seine Schwester zu holen. Die Eltern waren kurz still fingen dann aber sofort an weiter zu streiten. Shia hörte ihnen noch ein bisschen länger zu und entschloß dann, dass sie ihnen helfen musste. Sie sprach nicht wie sonst einen kleinen sondern gleich einen großen Zauber und verschwand danach zurück in den Himmel. Am nächsten Tag schwebte sie wieder hinunter zur Erde um nach ihrer gestrigen Arbeit zu sehen. An der gleichen Stelle wie gestern traf sie auch heute auf Tobi und Jana. Als sie direkt vor ihnen flog sah sie, dass Tobi ein blaues Auge hatte. Erst war Shia total schockiert und befürchtete, dass sein Vater ihn geschlagen hatte. Dann konnte sie in seinen Gedanken sehen, dass er sich nur mit einem anderen Jungen geprügelt hatte. Die beiden Kinder liefen stumm nebeneinander nach hause. Tobi öffnete vorsichtig die Tür und lauschte, aber er konnte nichts hören. Verwundert ging er ins Wohnzimmer und sah dort seine Eltern grinsend und kuschelnd auf dem Sofa sitzen. Was ist denn hier los?\", fragte er verblüfft. Als Jana das Zimmer betrat musste sie sofort lächeln und lief fröhlich zu ihren Eltern. Wir haben uns heute beide frei genommen um ausführlich über unsere Probleme zu reden und das hat erstaunlicher Weise sogar funktioniert. Wir können dir nicht versprechen, dass es für immer hält aber im Moment wollen wir zusammen bleiben\", antwortete Tobis Vater. Tobi lächelte nun auch und setzte sich verblüfft auf einen Stuhl, dann fingen die vier an zu reden. Shia verließ das Haus und flog dann fröhlich zurück in den Himmel, sie wusste nicht ob es wirklich ihr Zauber gewesen war der die beiden zur Vernunft hatte kommen lassen , aber dazu beigetragen hatte sie auf jeden Fall. Außerdem machte es sie glücklich ein vereintes Paar zu sehen. |
| Von mishuri |
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Ich schreibe über eine gute Tat von Shia. Cherub der verlorenen Liebe. Es war ein normaler Tag für sie. Sie hatte nicht viel zu tun, um genau zu sein wirklich gar nichts, da es der 14.02 war: Valentinstag. Außerdem war es ihr freier Tag. Alle Pärchen waren froh und glücklich miteinander und es lag kein Streit in der Luft. Na ja, fast keiner. Ein Pärchen hatte sich wirklich gestritten. Und das am Valentinstag. Der Junge war etwa zwei Jahre älter und hatte gesagt, dass seine Freundin doch zu jung für ihn sein. Natürlich erwiderte seine Freundin, dass das kompletter Unsinn sei, aber er war stur und machte Schluss. Das merkte Shia und wollte helfen. Zu erst musste sie natürlich herausfinden, warum der Junge plötzlich sagte dass das Mädchen zu jung sei. Und so ging sie ihm hinterher. Da sah sie, wie er sich mit einem anderen Mädchen traf. Shia hörte sie sprechen: Na? Hast du jetzt Schluss gemacht? Ja. Du scheinst nicht glücklich zu sein Wie auch? Ich liebe sie und habe sie nur wegen dir verloren! Hättest halt nicht fremdgehen sollen mit mir. Ich? DU hast mich einfach doch in ein Restaurant geschleppt, dass ich bezahlen durfte, da du ja angeblich dein Geld vergessen hattest und dann hast DU mich einfach so geküsst. Und jetzt erpresst du mich. Ich hab das nur gemacht, dass du ihr das nicht in deiner Version erzählt und sie dann noch mehr verletzt ist. Plagt dich nicht dein schlechtes Gewissen? Sie dachte einen kurzen Moment nach: Ähm… nein, eigentlich nicht, da ich weiß was ich will. Und in diesem Fall will ich dich! Sie versuchte ihn wieder zu küssen, aber er blockte ab und ging. Er ließ sie einfach stehen. Shia suchte seine Freundin und fand sie im Park weinend auf einer Bank sitzen. Hey! Ich hab mitbekommen wie du dich gestritten hast. War das dein Freund? Sie schaute schluchzend auf. Und wenn schon. Was geht dich das denn an? Ich wollte dich trösten und dir helfen. Schon war das Mädchen viel freundlicher. Sie lächelte sogar ein bisschen. Das ist sehr nett von dir, aber wie kannst du mir denn helfen. Ich sage, du solltest zu ihm gehen und ihn zu reden stellen, sodass er wenigstens einen Grund sagt, warum du ihn ganz plötzlich zu jung bist. Ich weiß nicht… Keine Widerrede! Du gehst jetzt sofort zu ihn! Du hast recht! Vielen Dank! Und so lief sie weg. Ein wenig später ging Shia wieder durch den Park. Und da sah sie auf der gleichen Bank das Mädchen und den Jungen Arm in Arm da sitzen. Sie sahen sehr glücklich aus. Und Shia war auch glücklich, dass sie helfen konnte. Den Rest ihres freien Tages verbrachte sie ganz gemütlich und nach ihren Wünschen. |
| Von NaomiNaoe |
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Lost Love
Shia war der Engel der verlorenen Liebe. Sie machte ihre Aufgabe gewissenhaft und dank ihr gab es auf der Erde viel weniger Scheidungen oder Trennungen. Aber auch die Selbstmordrate hatte abgenommen da sie auch die Lieben zum Leben wieder erweckte und den Menschen zeigte wie es trotzdem weiter geht. Sie wurde oft geehrt und genoss ein hohes Ansehen. Doch sie fühlte sich ....., wie sollte man sagen,......falsch. Sie fühlte das ihr etwas fehlt, das sie nicht die war die sie sein wollte und konnte. Sie konnte es sich einfach nicht erklären. So gut ihre Arbeit auch war, sie tat es fast Mechanisch. Sie war nicht mit dem Herzen bei der Sache. Sie hatte die Liebe zu ihrer Arbeit verloren. Sie brachte jeden Tag den Menschen die Liebe und hatte selbst keine mehr. Sie konnte einfach nicht mehr. Ich muss hier weg. Ich brauche einfach eine Zeit für mich um mich wieder zu finden. Shia saß bei Raziel, einem Freund und schüttete ihm, ihr Herz aus. Raziel strich ihr beruhigend über den Rücken. komm doch zu mir. Ich wohne ziemlich abseits und ich bin momentan eh die meiste Zeit weg, weil meine Arbeit das erfordert. Dort wärst du dann ungestört. Shia lächelte ihn traurig an und nickte Danke Raziel du bist echt der beste. Sie umarmten sich still und verabredeten sich für den nächsten Tag. Shia war nun schon 3 Wochen bei Raziel und sie merkte schon wie es ihr besser ging. Sie konnte es sich nicht erklären aber Raziels Gegenwart beruhigte sie und ließ Wärme in ihr aufsteigen. Als sie nun schon 5 Wochen bei ihm war, kam ihr der Verdacht das es sie erwischt haben musste. Der Engel der verlorenen Liebe hatte sich verliebt. Doch Shia wusste, genau wie jeder Engel, dass Liebe zwischen Engeln verboten war und Shia wusste das sie Raziel zu sehr liebte als das sie ihm dem schrecklichen Schicksal ausliefern könnte, welches sie erwartet, wenn sie ihrer Liebe freien Lauf ließe. So blieb ihr nur übrig , ihre Liebe in ihrem Innern zu verwahren und von dem warmen Gefühl zu zehren, welches sie erfüllte. Sie verabschiedete sich von Raziel und dankte Ihm für alles. Bye, bye Mit diesen Worten flog sie davon. bye, bye? Ein Abschiedsgruß. Nein das passt nicht zu die Shia. Das klingt so als würden wir uns nie wieder sehen. Bitte nicht. Tränen rannen Raziels Wangen hinab als wollten sie seine Vermutung bestätigen. Und leider hatte er recht. Er hatte Shia nie wieder gesehen. | |
| Von Kassy |
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Shias Liebe
Shia war mal wieder langweilig. Mensch, was kann ich denn mal machen....mir is so langweilig!, dachte Shia. Hm...dann geh ich mal an den Computer und chatt ein bisschen. Shia setzte sich vor den PC und schaltete ihn an. Der spann mal wieder rum. Gott, dieser dumme PC! Ständig muss der hängen, und der is so was von lahm...., regte sich Shia auf. Nach einer viertel Stunde beruhigte sich Shia wieder und der PC funktionierte auch wieder. So, jetzt chatt ich erst ma und hab meinen Spass!, dachte Shia immer noch etwas aufgewühlt. Sie ging in ihren Lieblingschat und los gings. Viele Typen schrieben sie an. Aber mit einem verstand sie sich besonders gut. Also trafen sie sich wieder und wieder zum Chatten. Shia hing nur noch am PC, und dann stellte sich heraus, dass er auch noch in ihrer Nähe wohnte. Shia kippte fast um, als sie das erfuhr. Sie hatte sich in ihn verliebt, das war ihr jetzt klar. Da fiel ihr ein, dass sie auf dem Sommerfest ein Gedicht aufsagte und fragte, ob er da auch käme. Aber logisch komm ich da, vor allem, wenn du da bist, schrieb er. Shia schwebte im 7. Himmel. Tage später vor dem großen Fest stand Shia nun hinter der Bühne und schaute noch mal auf ihren Zettel und auf das Bild von ihrem Schatz. Sie wandte sich zu Kassy um, die einen Tanz mit ihrer Gruppe vorführte, und sagte: Kassy, ich glaub, wenn ich ihn da irgendwo sitzen sehe, vergess ich den ganzen Text!!! Meinst du ich vergess nicht meine Tanzschritte, wenn ich Thorben da irgendwo sehe...wir beiden besten Freundinnen, ham aber auch immer dasselbe Problem!, sagte Kassy und lachte. Shia fing auch an zu lachen. Das stimmt schon irgendwie. So sind halt beste Freundinnen., Shia grinste. Und nun kommt Shia mit einem, ihrer selbstgeschriebenen Gedichte!, sagte Omega durch das Mikrofon an. Shias Schatz saß in der 1. Reihe und schaute gespannt auf die Bühne. Boah, die sieht ja noch hübscher aus, als auf dem Bild., staunte er. Er stubste Thorben an, seinen besten Freund: Das is sie, ist sie nicht toll? Joa, sieht ja nich schlecht aus, aber Kassy is eher mein Geschmack!, Thorben grinste. Kassy lugte hinter dem Vorhang vor und wollte nicht glauben, was sie da sah, Thorben und Michi waren beste Freunde! Das es echt so viele Zufälle gibt!, dachte Kassy. Shia brachte alles gut hinter sich, nun sagte Omega an: Jetzt kommen Kassy und ihre Mädels mit ihrem Tanz! Bloß nichts falsch machen, ganz ruhig..., beruhigte sich Kassy immer wieder. Thorben staunte nicht schlecht, die Gruppe hatte als Oberteil nur ein schwarzes Netz-T-Shirt an und drunter nur einen knatschpinken BH. Guck sie dir an, echt klasse, oder?, sagte Thorben zu Michi. Nicht schlecht, aber Shia is besser! Für mich!, sagte Michi und grinste. Auch Kassy hatte nichts falsch gemacht. Nach der Show ging Michi zu Shia. Hey, warst echt gut!, sagte Michi. Danke, wollen wir vielleicht ein Eis essen gehen, oder so?, fragte Shia. Hmn... ich glaub es regnet. Wollen wir nich lieber was Essen gehen?, erwiderte Michi. Ja, ok! Kassy ging mit zu Thorben. Wir telefonieren nachher, ok?, sagte Kassy zu Shia. Na logisch! Tschüss!, erwiderte Shia. Ein paar Tage später, lud Michi Shia ins Kino ein. Nun saßen sie da und dann nahm er Shias Hand. Shia errötete. Ein Glück ist es hier dunkel!, dachte sie und schmunzelte. Als der Film zu Ende war und sie vor dem Kino standen, fasste Michi Mut und küsste Shia. Die wusste nicht mehr wie es um sie geschieht. Alles drehte sich, Schmetterlinge im Bauch, einfach alles. Hey Kassy! Ich bins Shia! Na los, erzähl schon, wie wars? Super,... Shia fing an zu erzählen. |
| Von Chi |
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Shia ging mal wieder im Park spazieren. Es war Frühling, die Vögel zwitscherten und die Sonne schien, wie man sich denken kann, hatte Shia beste Laune, denn sie liebte besonders solche ruhigen Tage. Da hörte sie etwas, was sie gar nicht gern hörte: Streitende Stimmen!!!
Da sie sehr neugierig war, versteckte sie sich hinter einen Busch, der nahe bei den Streitenden stand, da sie ja ein Mensch war, und lauschte, um herauszufinden um was es in dem Streit ging. Sie ahnte schlimmstes und hatte recht: Ein Pärchen hatte sich zerstritten. Beim genaueren Hinsehen, sah sie, dass es sich um ihrer Freundin Lisa und ihren Freund, mit dem sie schon fast 1 Jahr zusammen war. Als Shia das mit ansehen musst, wurde ihr ganz Traurig zumute. Sie musste den zweien helfen, soviel stand fest, aber wie??? Nachdem Lisas jetzt Ex-Freund gegangen war, lief Shia zu ihrer weinenden Freundin und fragte sie,was geschehen sei. Sie erzählte Shia, dass heut ihr Freund zu ihr gekommen sei und gesagt habe, dass er sie gar nicht Liebe und dass er nur für eine Wette mit ihr solange zusammen wahr. Wegen der Wette musste er fast ein Jahr mit ihr zusammensein und wenn er das schafft würde er von seinen Freunden 100? bekommen. Nun ja, er hatte es geschafft. Shia tröstete sie und sagte, sie solle diesem Blödmann ja nicht hinterherweinen, dass sei er nämlich nicht wert. Da erblickte Shia plötzlich Max, dieser war ein guter Freund von ihnen und stand schon ziemlich lange auf Lisa. Mit einer Ausrede verzog sich Shia schnell und schickte Max zu Lisa. Dieser tröstete sie liebevoll und sie redeten viel. Naja, wie kommt soll es auch anders sein: Lisa und Max sind nun seit 1 Jahr ein glückliches Paar und das nur Dank Shia! | |








