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Was starrt ihr mich so an? Ja, ich bin eine Dämonin, na und? Mein Name ist Visolela, das bedeutet soviel wie unkontrollierbare Herzbegierden. Dazu müsst ihr wissen, dass ich nicht immer eine Dämonin war. Ja, ja, ich weiß das hier sollte ein Steckbrief werden, mit Alter, Geburtsort und so. Aber ich stelle lieber die Zusammenhänge dar.
Also, wo war ich? Ach ja ... ich wurde als Tochter eines hochrangigen Engels geboren. Er wusste nicht, wie er mich nennen sollte, also ließ er jemanden kommen, der mir einen geeigneten Namen suchen sollte. Visolela - Herzbegierden, die unkontrollierbar sind. Wieso das?, fragte mein Vater. Ihr werdet sehen, war die Antwort.
Ich verliebte mich später unsterblich in einen Menschen - das ist verboten. Er liebte mich auch und wir trafen uns heimlich. Gott stellte mich vor eine Entscheidung: Engel ohne ihn, oder aber ein sterbliches Leben mit ihm, aber er mich dich lieben. Ich entschied mich für letzteres. Aber er betrog mich. So wurde ich eine umher wandelnde Seele, bis ich Satan traf. Er sah meinen Kummer und versprach mir ein besseres Leben als Dämonin. Dumm wie ich war, ging ich auf diesen Vorschlag ein. Herzbegierden, die unkontrollierbar sind. Als Dämonin brachte ich seine jetzige Geliebte um. Meine Kleidung ist rot von ihrem Blut. Meine Augen sind leer. Liebe bringt nichts, ich werde sie den Menschen nehmen. Ich diene Satan, denn sonst habe ich nichts, wofür ich noch leben könnte...

Name: Visolela
Bedeutung: Herzbegierden, die unkontrollierbar sind
Alter: ungewiss
Aufgabe: Liebende auseinander zu bringen
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: schwarz
Kleidung: von Blut durchtränkt (war früher einmal weiße Engelskleidung), Ketten an den Händen und um den Hals, sowie ums Dekolleté
Flügel: ihre Engelsflügel sind zu denen einer Fledermaus geworden
Ernährung: Sie braucht nichts zu essen oder zu trinken, sie ernährt sich vom Leid der Menschen.

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  Pets Heaven Poetry Contest
Pets Heaven Poetry Contest 26

~|Wintersterne|~

Samtene Flocken tanzen zu Tal
Ein weißer, wilder Sternenregen
Über die Landschaft, die zuvor noch so kahl,
Sie sich nach ausgelassenem Tanze legen

Der Blätterteppich ist bald verschwunden
Unter den kalten Pulversternen
Die die Landschaft hier erkunden
Und Trist und Trauer einfach entfernen

Komm mit mir mit, begleite mich
In dieses Land der weißen Sterne
Es ist nahezu unbeschreiblich
Doch zeig ich es dir nur allzu gerne



Pets Heaven Poetry Contest 9

Blitze ohne Ton

Ungeahnte Macht
Umgibt die helle Kron\'
Leuchten tanzen durch die Nacht
Die Blitze ohne Ton

Doch sind sie nicht,
Was sie zu seien scheinen
Durch das Land gleißt das Licht
Die Nacht hört auf zu weinen

Klein ist, was sie entsendet,
Die Blitze ohne einen Ton
Und wenn ihr es fändet...
Ihr dächtet, es sei ein Hohn.

Ein Aisha ist\'s, zwar niedlich und klein,
gibt zurück uns Hoffnung und Licht,
Sagt, wer kann da noch traurig sein?



Pets Heaven Poetry Contest 8

Nachtwanderung

Die Nacht ist dunkel
der Mond scheint groß
doch da wandert ein Pet
Was macht es bloß?

Der Geisterwald zu später Stunde
Erwacht zum schaurig Leben
Was kann es hier nur sehenswertes
Für solch ein kleines Pet geben?

Nanu, es redet, plaudert und lacht
mit all den Spukgestalten
und lässt der Angst auch keinen Platz
Um über seine Seele zu walten

Ein Werwolfspet
das fühlt sich sicher nur
wenn\'s Nacht ist
und von der Sonne keine Spur




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TCG Fanfic Wettbewerb 26

~| Chilas Kofferreise |~
Chila war müde. Das war aber auch doof, wenn man die ganze Zeit immer mit den Flügeln schlagen musste! Aber mitten im Ozean konnte man ja nicht landen. Dabei hatte sie doch so gerne eine Weltreise machen wollen! Ah, endlich, da hinten kam eine Insel in Sicht.
Chila flog etwas schneller und ließ sich dann am Strand der Insel in den Sand fallen. Puh, geschafft!

Chila schlug die Augen auf. Es war ja schon Nacht! Da musste sie aber lange geschlafen haben. Sie rappelte sich auf und beschloß, erst einmal die Insel zu erkunden. Es schien hier ein ziemlich großer Wald zu sein. Chila durchquerte ihn. Nichts besonderes, auch langweilig, aber leider fühlten ihre Flügel sich immer noch so schwer an. Sie wollte sich setzten, sprang aber gleich wieder auf, weil sie sich auf etwas Weiches gesetzt hatte. Sie nahm das Ding genau unter die Lupe: Ein Koffer! Was der hier wohl zu suchen hatte? Chila öffnete ihn, fand aber nichts weiter vor außer einer Decke. \"Na ja, da kann ich wengistens schlafen\", dachte sie.

Es war kalt. Chila fröstelte. Sie streckte sie und schaute über den Rand des Koffers hinaus. Und schaute wieder hinein. Ganz langsam wieder hinaus. Sie flog! Na ja, besser gesagt, der Koffer flog! Und Chila fand sogar heraus, dass man ihn steuern konnte!
Innerhalb kürzester Zeit flog sie über Amerika, Afrika, Russland, Indien.... Sie stoppte in jedem Land und nahm Souvenirs mit, lernte Bräuche und Sitten kennen und und und!

Als die nach einem Monat wieder zu Hause war, überlegte sie, was sie mit dem Koffer machen könnte. Es kam ihr vor, als wollte er wieder auf seine Insel. Auch, wenn Koffer einen nicht anschauen könne, dieser konnte es. So brachte Chila ihn zurück.
\"Danke für den schönen Urlaub\", meinte sie und verabschiedete sich. Und es war ihr, als würde der Koffer antworten: \"Nächstes Jahr kannst du wieder kommen, dann unternehmen wir eine Reise durch das Sonnensystem.\"



TCG Fanfic Wettbewerb 9

Gott hatte aus dem Abbild der Menschen die ersten Engel geschaffen. Sie kümmerten sich gewissenhaft um ihre Aufgaben und wurden immer gescheiter. tagtäglich kamen neue Engel hinzu, beispieslweise Menschen, die zu Engeln wurden, oder von Gott geschaffene Engel. Die älteren Engel sammelten in ihrem Leben mehrund mehr Erfahrung. So auch Marissala. Als Engel der gefühle kümmerte sie sich gewissenhaft um all die gefühle der menschen. Im Laufe der zeit kamen immer mehr Engelchen hinzu, die ihr untergeordnet waren, der Engel der Trauer, der Engel der Freude, der Engel der Liebe usw. Aber nach einiger Zeit wurde Marissala von ihnen nicht mehr ernst genommen. \"Du hast uns nichts zu sagen!\", kam es von einigen vorlauten Engeln. So passierten immer öfters fehler. Es wurden Engel beordert, die überhaupt keine Erfahrungen sammeln konnten. Sie bekamen zu große Aufgaben. Gott sah den Himmel im Chaos untergehen. So berief er seine zuerst erschaffenen 20 Engel zu sich - unter ihnen auch Marissala. \"Wir sind hier zusmamengetreten, weil wir beratschlagen müssen, was nun zu tunist\", eröffnete Gott die Sitzung. \"Es kann so nicht weiter gehen. Die jüngeren Engel erkennen ihre Grenzen nicht. Sie HABEN NOCH nicht ausgelernt.\" Schweigen erfüllte den Saal. \"Dann müssen sie wieder verschwinden\", rief der Engel der Natur. \"Du kannst doch keine Engel töten oder verbanen!\", wandte ein anderer Engel ein. \"Aber sie verstehen nciht, und sie müssten verstehen. Immerhin sind wir perfekte Wesen!\" Die Diskussion schwoll an. Marissala hielt sich die Ohren zu. Dann hatte sie eine Idee. \"Gott!\", rief sie lautstark aus. Die Stimmen vestummten. \"Wir ordnen jüngere Engel uns unter.\" \"Wie hast du dir das vorgestellt?\", fragte der
Engel der Luft. \"Du kannst ihnen nicht einfach sagen, ihr seid uns untergeordnet.\", meinte der Engel der Natur säuerlich. \"Jeder fängt von 0 an. man muss bestimmte prüfungen bestehen, um aufsteigen zu können. da wir mehr Erfahrung haben, werden wir schnell oben sein. und sie müssen alles lernen.\" \"Eine vorzügliche Idee, Marissala\", erwiderte Gott und alles schwieg, als er sich erhob. \"So sei es denn. Wir werden eine Hierarchie festlegen.\" und alle stimmten dem zu...



TCG Fanfic Wettbewerb 8

Das kleine Draik

Draik und Scorchio waren die besten Freunde, so ziemlich, seit sie denken konnten. Sie hatten sich noch nie gestritten. Alles unternahmen sie gemeinsam. Doch eines Tages kam ein neues Tierchen ins Dorf. Die meisten beäugten es neugierig. Draik und Scorchio aber, kamen gleich auf es zu und wollten sich mit ihm anfreunden. Es war ein Kyrii. Die beiden dachten, dass es ja auch gut zu ihnen passen würde. Von nun an unternahmen sie alles zu dritt. Aber wer denkt, dass die Geschichte hier endet und alle in Friede, Freude, Eierkuchen leben, der hat sich geschnitten. Denn immer öfter unternahmen Scrochio und Kyrii Dinge, zu denen sie Draik einfach vergaßen. Sie gingen in Vulkanen spazieren, sahen sich Feuerwerke an, ließen Waldbrände entstehen und sich lindern, aber das alles, ohne an Draik zu denken. Der saß traurig zu Hause und wusste nicht, was er tun sollte. Alle schienen einen Freund zu haben, bloß er nicht.

So verging die Zeit. Ein halbes Jahr später lief Draik wieder einmal traurig durch den Wald. Hinter sich ließ es eine Flammenspur zurück, doch das war unbeabsichtigt. Plötzlich rief eine Stimme: \"Was tust du denn da? Du fackelst mir noch den ganzen Wald ab!\" Draik drehte sich um. Hinter einem Baun sah er ein kleines Uni-Mädchen hervortreten. \"Ich lebe hier. Ich bin zwar auch vom Element Feuer, aber ich lege anders als ihr keinen Wert darauf, Dinge damit zu zerstören.\" \"Das tue ich auch nicht\", protestierte Draik. \"Es schaut aber so aus\", schnaubte das Uni-Mädchen. Dann sah es sich Draik genauer an. \"Du bist doch nicht etwa traurig oder?\" Ihre Stimme klang jetzt mitfühlend. \"Ist das jetzt meine Schuld?\" \"Nein, nein\", wehrte Draik ab. \"Ich bin nur ständig so alleine, weißt du.\" \"Ach so... Ich auch. Ich kann das verstehen.\" \"Du auch?\", fragte Draik erstaunt. \"Wie kannst du denn alleine sein?\" \"Wie meinst du das?\", fragte das Uni-Mädchen verwundert. \"Na ja\", Draik wurde knallrot und begann zu glühen: \"Woddososönbis.\" \"Was?\" \"Ach, nichts...\" Uni legte den Kopf schräg. \"Wollen wir vielleicht spazieren gehen?\" \"Gerne doch!\", freute sich Draik.

Die Freundschaft der beiden wurde immer fester und so zogen die Jahre ins Land. Bald waren die beiden erwachsen und Draik nahm sich vor, seinen \"Satz\" von damals (Woddososönbis) nochmal richtig zu wiederholen.
Es war ein Frühlingstag. Die Sonne schien ungewöhnlich hell und die beiden trafen sich am See. \"Du, Uni...\" \"Ja?\" \"Kannst du dich noch an unser erstes Treffen erinnern?\" \"Aber klar doch... War schon süß, wie du da gestottert hast\", grinste sie. \"Ja, also... der Satz... ich hab damals gesagt, weil du so schön bist.\" \"Ich weiß.\" Draik schaute sie erstaunt an. \"Und dasselbe habe ich dir auch zu sagen.\" Sie lächelte.
So etwas ist echte Freundschaft... und wer weiß, vielleicht sogar Liebe.



TCG Fanfic Wettbewerb 11

<< Krieg der Engel >>
Trompeten gellten, Schwerter klirrten, Schreie durchschnitten die Nacht. Für Menschenaugen blieb der Krieg der Engel unsichtbar, doch die Folgen spürte man. Krankheiten und der Tod machten die Runde.
Der Führer der Dämonen war Luzifer.
Die Dämonen rückten unaufhaltsam vor, die Engel wussten nicht, was sie tun sollten.
Schließlich stand Luzifer vor Gottes Thron. \"Nun musst du gegen mich kämpfen\", grinste er. \"Halt!\", zwischen die beiden stellte sich ein Engelmädchen in langem weißen Gewand. \"Was willst du? Mach dich davon, es wäre doch schade, etwas so schönes wie dich einfach auszulöschen\", sagte Luzifer hämisch, doch das Engelmädchen zog ein silbernes Schwert und hielt es Luzifer vor die Brust. \"Ich bin im Rang Seraphim.\" \"Das wird dir nichts nützen.\" Luzifer stürzte sich auf sie, seine langen Krallen auf sich richtend, doch das Mädchen wich aus und versuchte seinerseits ihm einen Hieb mit ihrem Schwert zu versetzen. Doch auch dieser schlug fehl. \"Du bist schnell\", stellte Luzifer grinsend fest, die Züge des Engelmädchens jedoch blieben ernst. \"Konzentrier dich lieber\", sagte sie und griff schon wieder an, sie streifte Luzifers Schulter, aus der jetzt schwarzes Blut lief. Doch in dem Moment, in dem sie ihn streifte, wandte sich Luzifer auch so schnell um und stieß ihr seine Krallen in die Seite. Das weiße Kleid lief rot an. Doch das Mädchen schien sich nichts daraus zu machen, ihre Züge waren immer noch unverändert. Der Kampf ging weiter, Luzifer musste einsehen, dass sei ziemlich flink und geandt für ein Engelmädchen war.
Schließlich schaffte sie es, ihm ihr Schwert in den Rücken zu rammen, Luzifer ließ sich auf die Knie fallen. \"Na los\", sagte Luzifer, \"nun stoß dein Schwert doch durch meine Brust!\" \"Nein, ich will nur, dass du verschwindest!\", rief das Mädchen. \"Aber gerne doch...\", keuchte Luzifer. Das Mädchen wandte sich um. Doch da sprang Luzifer wieder auf und stieß ihr die Krallen mitten durchs Herz. Sie brach zusammen, spuckte Blut und hustete. Dann sprach sie: \"Du kannst nicht gewinnen, Luzifer.\" Dann sah sie ihm in die Augen. Luzifer erschrak. Er erkannte in ihr seine Schwester, den Abendstern. \"Du hast kein Herz\", dann brach sie zusammen. Er hatte seine eigene Schwester umgebracht. \"Dich beschleicht Reue?!\", seine Anhänger sahen ihn unglaublich an. \"Nein!\", Luzifer schüttelte sich, konnte den Blick jedoch nicht vom Abendstern wenden. Da waren schon die anderen Engel der hohen Ränge und kreisten sie ein.
Der Krieg war gewonnen, für Gott. Doch Luzifer wartet auf eine neue Chance, auch um den Abendstern zu rächen, das einzige Engelmädchen, dass er je gemocht hatte. Denn er war der festen Überzeugung, dass Gott Schuld daran war, dass sie gegen ihn gekämpft und er sie nicht erkannt hatte. \"Ich will Rache. Und ich werde sie bekommen.\"



TCG Fanfic Wettbewerb 9

"Noch ist der Krieg nicht entschieden. So leicht gebe ich mich nicht geschlagen\", sprach Luzifer zu sich selbst und seinen gefallenen Engeln, den Dämonen. \"Gott glaubt, er kann uns hier unten einsperren, aber da hat er sich getäuscht. Wir werden ihn stürzen, und wisst ihr wie? Unglück, Krankheit, Tod und Verderben werden wir über seine uns unwürdige Schöpfung bringen, geht und erfüllt eure Aufgaben!\"
Und so zogen Luzifers Dämonen über das Land, brachten Dürren, Hungersnöte, Naturkatastrophen, Krankheiten, Unglück und Tod über die Menschheit, die sich das alles nicht erklären konnte. Luzifer erschien einigen von ihnen als Satan selbst und verführte sie dazu, dem Glauben abtrünnig zu werden. Die Engel Gottes waren ratlos. Ein dichtes Getümmel trieb sich im Himmel umher, so ziemlich alles war auch seinen Fugen geraten. Niemand hatte mehr Zeit, Gesichter waren vor Sorge verzerrt und alles geschah in Eile. Die ersten Engel, die zur Erde entsannt worden waren, kehrten schneller zurück, als ihnen lieb war. Denn auf der Erde ließ es sich nicht aushalten. Wer hätte gedacht, dass wirklich so viele Engel Luzifers Weg gewählt hatten?

Luzifer freute sich. Alles lief nach Plan. Es kamen immer mehr Höllenbewohner zu seinen Dämonen hinzu, Seelen von Menschen, die ihren Glauben aufgegeben hatten. Ab und zu gelang es seinen Dämonen sogar, Engel, die versuchten dem Ganzen entgegen zu wirken, gefangen zu nehmen. Mindestens zehn Engel waren das jetzt schon, und es kamen öfters neue hinzu.
So wie gerade, ein ziemlich junges Engelmädchen, wahrscheinlich erst 600 Jahre mit dem Aussehen einer 17jährigen. Trotzig baute sie sich vor ihm auf. \"Und wer bist du?\", fragte Luzifer hämisch. \"Kamille\", erwiderte sie in einem so abfälligen Tonfall Luzifer gegenüber, dass sie sich gleich einen bösen Blick der Dämonen ringsumher zuzog. Doch das störte sie nicht und sie sprach trotzig weiter: \"Der Engel der Gesundheit.\" Luzifer lachte. \"Du solltest uns gerade dankbar sein. Nun hattest du endlich mal etwas zu tun, wo doch so viele Menschen der Krankheit verfallen.\" \"Ja, mach dich ruhig lustig\", sagte Kamille düster. \"Du wirst sehen, was das hier für Folgen nach sich zieht.\"

Im Himmel herrschte größerer Aufruhr denn je. \"Jetzt seid doch mal still!\", dröhnten die Stimmen der Herrschaften über alles hinweg. \"Wo sind die Naturengel?\" Eine ganze Reihe Engel erschien in sich geschlossen am anderen Ende des Wolkensaasa. \"Wir haben einen Entschluß gefasst\", sagte ihr Anführer Kayl, Engel der Meere. \"Wir werde hinab steigen und jeder wird sich um seinen Aufgabenbereich auf der Erde kümmern. Das hier ist schlimmer als der himmlische Krieg ...\" \"So sei es\", erwiderte die Herrschaft des Himmels, Sara. \"Die Engel der Gesundheit haben wir alleine auf die Erde geschickt, da wir dachten, wir brauchen hier oben noch Reserven. Was haben wir davon? Keiner kehrte zurück. Kamille war die Letzte, die wir hinunter schickten. Wir müssen uns verbünden, nur so sind wir stark\", fügte sie hinzu.
Viele Engel verließen den Engel in den nächsten Stunden. Die Engel, die gute Eigenschaften vermittelten, versuchten auch ihr Bestes den bösen Eigenschaften der Dämonen gegenüber.

Wie lange dauerte der Kampf? Sechs Monate? 10? 1 Jahr? 2 Jahre? Keiner hat gezählt. Denn was zählte, war das Gewinnen. Mehr nicht.

\"Luzifer!\" 3 Jahre waren es. \"Luzifer! Wo bist du? Zeige dich!\" 3 Jahre unerbittlichen Kampfes der Engel. Es blieb keine Zeit für Harmonie. \"Gib uns die Engel der Gesundheit wieder! Deine Dämonen sind geschlagen!\" Doch am Ende haben Gottes Engel gesiegt. \"Wo bleibst du, Feigling?\" Oder etwa doch nicht?
Eine schwarze Gestakt trat aus den Schatten. \"Wir sind nicht geschlagen\", flüsterte Luzifer rauh. \"Ich werde neue Dämonen finden. Weitere Engel werden fallen. Glaubt nicht, dass das das Ende ist. Und denkt daran: Wer hier vor euch steht, ist nicht mehr Luzifer... sondern Satan.\" Mit diesen Worten warf er ihnen etwas vor die Füße und verschwand. \"Kamille!\" Sara beugte sich hinab. \"Halt! Warte! Und die anderen?\" Aber Luzifer war schon verschwunden. Kamille regte sich. \"Die anderen gibt es nicht mehr\", flüsterte sie. \"ich sage euch, eine solche Qual dort in der Hölle...\" sie versuchte sich aufzurichten, fiel aber wieder zurück, \"...das könne wir keinem Wesen zumuten. Wir müssen sie vor ihm beschützen, er ist verrückt.\" \"Was ist mit dir, Kamille?\" Sara half ihr auf. \"Mit mir geht es auch zu Ende\", sagte sie leise. \"Aber vorher möchte ich den Menschen und Tieren noch die Gesundheit wiedergeben.\"
Keiner hielt sie auf. Kamille ging durch die Trümmer und ließ ihre Lebenskraft auf alles übergehen. Die Engel schauten nicht zurück. Zu viele waren in diesem Kampf gefallen. Und es würde nicht der letzte bleiben...



TCG Fanfic Wettbewerb 8

Kassy reckte und streckte sich genuesslich. Ein Gaehnen entfurt ihrer Kehle und sie setzte sich auf. Kurz nach einem knappen Fruehstueck flog sie zur Erde herab, um einige ihrer besten Fabeltierfreunde zu besuchen.
"Hey Kassy!", kurz nachdem sie angekommen war, sah sie Ben, ein wunderschoenes, silbernes Einhorn, auf sich zukommen. "Hi Ben!", Kassy schlang ihre Arme um seinen Hals. Ben war so ziemlich ihr liebstes Einhorn. "Wie geht's wie steht's?" Bens Miene verdunkelte sich. Er sah besorgt aus, Kassy konnte Truebsal in seinen Augen erkennen. "Ist alles in Ordnung?", sie streichelte seine Maehne. "Nun ja... nicht wirklich. Kannst du dich noch an das Doerfchen erinnern, dass sich im Zentrum des Waldes befindet?" "Klar!", rief Kassy aus. "Die Menschen waren doch immer so freundlich zu uns... Boah, das ist doch schon Jahrzehnte her, dass ich das letzte mal da war. Ich frage mich, ob sich alles sehr veraendert hat." "Um ehrlich zu sein, ja. Es hat sich dramatisch veraendert." Und etwas leiser, fast fluesternd, fuegte er hinzu: "Die Menschen in diesem Dorf begehen tagtaeglich Suenden. Sie haben sich dem Teufel verschrieben..." Kassy war geschockt. Das konnte nicht sein! "Wa...warum?", fragte sie noch immer erschuettert. "Wie kann denn so etwas passieren?" "Ich weiss nicht genau", erwiderte Ben betruebt, "aber so weit ich weiss, fangen sie uns Fabelwesen, um uns zu opfern. Junge Maedchen werden wie Tiere an Maenner verkauft. Ich sage dir, es ist schlimm. Ich bin froh, dass du gekommen bist, Kassy. Glaubst du, dass du uns helfen kannst?" Kassy sah ratlos aus. Sie, ganz allein? So eine gewaltige Bitte? Doch die Traurigkeit in Bens Augen liess ihren Magen sich verkrampfen. Sie seufzte: "Ich werde alles versuchen, was in meiner Kraft steht!" "Tausend Dank dir, Kassy."
Sie machte sich auf den Weg. Je naeher sie dem Dorf kam, desto dunkler schien der Wald zu wirken. Kein Sonnenlicht drang durch die Wipfel und obwohl es Hochsommer war, erinnerte all das tote, schwarze Laub an den Herbst. Kassy wurde unheimlich zumute. Es konnte nicht nur an den Menschen liegen, oder hatten sie es etwa fertig gebracht, den Wald so zu zerstoeren?
Bald hatte sie das Dorf erreicht. Vor Schreck war sie wie steif gefroren. Ben hatte Recht gehabt. Sie sah Elfen, Feen, Nixen, Einhoerner und so viele andere Fabelwesen in Kaefigen, manche schlimm verwundet, andere schon halb gestorben. Ein dicker, kleiner Mann stand auf dem Markplatz, ein junges, blondes Maedchen zu seinen Fuessen, und er pries sie als gutes Opfer fuer den Teufel an. Eine Menschenmenge bildete sich um sie. Kassy musste handeln. Doch auf einmal spuerte sie eine Hand vor ihrem Mund und jemand zog sie zuerst. "Pst!" Kassy wollte schreien, doch es war ihr unmoeglich. Dann blickte sie in zwei gruene Augen. "Was machst du hier? Dies ist kein Ort, wo sich ein junges Maedchen aufhalten sollte." Ein Junge, wohl an die 17 Menschenjahre alt, stand vor Kassy. Wie hatte sie nur so dumm sein koennen und sich im Angesicht der Gefahr nicht unsichtbar machen koennen? Wahrscheinlich war sie zu geschockt gewesen. Zumindest hatte sie ihre Fluegel nicht gezeigt. "Was meinst du damit?", doch Kassy wollte unbedingt mehr Informationen sammeln. "Seit die Wahrsagerin in dieses Dorf gekommen ist, gibt es nichts als Aerger. Es scheint, als ob sie Kontrolle uber alle gewonnen hat, die sie jemals besucht haben. Alle anderen sind entweder auf mysterioese Art und Weise verschwunden oder geopfert worden." Kassy starrte ihn an. Er sprach ungeruehrt weiter: "Ich habe dort frueher einmal gelebt.... was heisst frueher? Es ging alles los, als ich 14 war. Mit 16 bin ich von Zuhause weggelaufen. Ich habe es einfach nicht ausgehalten. Aber damals liess ich Marie zurueck. Sie wolte einfach nicht mit mir kommen, sie hatte zuviel Angst vor ihrem Vater. Ich bin wieder gekommen, um sie zu holen. Du solltest sehen, dass du fort kommst. Wer bist du ueberhaupt?" Kassy hatte sich aufgerichtet. "Mein Name ist Kassy. Ich werde dir helfen. Bring mich zu dieser Wahrsagerin." "Du bist doch verrueckt! Das ist viel zu gefaehrlich!" &qu
ot;Das ist mir egal", erwiderte Kassy. "Bring mich zu ihr."
Der Junge schlich mit Kassy um das Dorf herum. Nun sah auch er das Maedchen, welches auf dem Marktplatz angepriesen wurde. Er stoppte, sodass Kassy fast in ihn hineinrannte. Sie folgte seinem Blick und schien seine Gedanken lesen zu koennen. "Das ist Marie... habe ich Recht?" Er nickte nur. "Dann beeile dich und zeig mir den Weg." Doch er schuettelte nur den Kopf. "Ich muss ihr helfen. Du folgst diesem Pfad bis zur Kirche und gleich daneben muesste ihr Zelt sein. Zumindest war es dort, als ich zuletzt hier war. Viel Glueck." Kassy sah zu, wie er in eine andere Richtugn verschwand. Sie betete, dass er seiner Geliebten helfen konnte und tat dann, wie ihr geheissen.
Das Zelt war scharlachrot und unwahrscheinlich gross. Kassy wollte auf Nummer sicher gehen und gab vor, eine junge Dorfbewohnerin zu sein, die Rat suchte. Bald schon stand sie vor einer Frau mit rabenschwarzem Haar und Augen, die sie zu durchleuchten schienen. "Setze dich, mein Kind", kraechzte die Frau. Kassy tat, wie ihr geheissen. "Schau in meine Kugel und ich werde dir alle Antworten nennen." Die Schwaben in der Kugel drehten sich und Kassy war, als ob ihr schwindlig wuerde. Im letzten Augenblick erkannte sie die Absicht dieses Wesens!
Kassy sprang auf, zueckte ihr Schwert und ihre Fluegel breiten sich im gesamten Zelt aus. Die Frau kraechzte erneut: "Schad,e ich hatte gehofft, ich wuerde dich damit kriegen, Engel!" Die Stimme verlor an Weiblichkeit und nicht lange und Kassy blickte in die feurigen Augen eines Hoellendaemons. "Nicht dieses Mal", warnte sie, "du hast dieses Dorf verflucht. Verlasse es und komm nicht wieder." Die beiden lieferten sich einen heissen Kampf. Schliesslich scheuderte der Daemon Kassy an die Zeltwand, welche auf einmal hart wie Stein zu sein schien. "Willst du mich nicht begleiten und dir das neuste Opfer Satans ansehen?"
"Nein danke", presste Kassy hervor, zueckte ihr Schwert und mit aller ihrer verbliebenden Engelskraft schleuderte sie es dem Daemon entgegen. Ein greller Schrei erklang... dann Stille. Kassy schaute sich verwirrt um. Das Zelt war verschwunden. Die Dunkelheit schien sich zurueckgezogen zu haben. Sie erhob sich langsam und lief in Richtung Marktplatz. Da war der Junge, er hielt seine Marie in den Armen. Die Menschen schauten verwirrt umher als ob sie nicht wuessten, wo sie seien. Einige liefen hinueber zu den Fabelwesen, um sich um sie zu kuemmern. Kassy laechelte. Es schien alles wieder beim alten zu sein. Der Junge erblickte sie und wollte sie zu sich herueberrufen, doch brachte er keine Worte hervor, als er sie praechtigen Fluegel sah. Kassy laechelte nur und war ein Zwinkern spaeter verschwunden.
"Danke", fluesterte der Junge zum Himmel herauf. "Tausend Dank, Kassy."



TCG Fanfic Wettbewerb 11

~Das Schimmern in den Augen~

Laila blickte sehnsuechtig aus dem Fenster. Sie hielt noch immer die weinrote Nelke in der Hand, welche Luzifer ihr gestern gegeben hatte. Den ganzen gestrigen Tag war sie foermlich umhergeschwebt, wie in Trance, weil sie an nichts anderes mehr denken konnte als ihn. Sie wusste, dass sie das nicht durfte, etwas in ihr sagte, dass sie einen riesigen Fehler damit beginn, nicht Gottes Worten zu folgen. Kein Engel durfte sich verlieben. Sie seufzte. Warum durften Engel sich nicht verlieben? Das war einfach nicht fair.
Sie trat einen Schritt zurueck und wendete sich wieder ihrer Arbeit zu, doch wollte sie einfach keinen klaren Kopf bekommen. Tiara, ihr Uni, schaute sie besorgt an. Sie konnte sich Lailas Kummer denken, denn jedes Mal, wenn sie Luzifer sah, war dieses Schimmern in ihren Augen, welches sie so einfach verrat...
Laila war der Engel der dunklen Geheimnisse und sie huetete eines, von dem sie sich nicht sicher war, ob es gehuetet werden sollte. Sie wusste nicht, was los mit ihr war. Luzifers Worte hallten noch immer in ihren Ohren." Gott will nochmal Wesen erschaffen die wie wir sein sollen. Er will sie auf die Erde setzten die er kürzlich erschaffen hatte. Diese Wesen sollen keine Flügel haben, sie sind dumm und vollig machtlos, aber Gott schwärmt jetzt schön für sie. Warum will Gott ein schwächeres Wesen erschaffen? Weil wir zu mächtig geworden sind. Er hat Angst vor uns, deshalb erschafft er diese schwachen Wesen und danach will er uns verbannen, damit wir ihm nicht mehr gefärlich sein können. Aber mach dir keine Sorgen, meine Kleine. Ich werde nicht zulassen das das jemals geschehen wird, aber ich brauche dazu deine Hilfe... du musst allen Engeln bescheid sagen und sie warnen."
"Wann triffst du dich das naechste Mal mit ihm?", fragte Tiara leise und holte sie zurueck aus ihrer Gedankenwelt. Laila schaute von ihren Aufzeichnungen ueber Schutzzauber auf. "Morgen...", meinte sie vertraeumt und beruehrte die Nelke sanft, welche in einer prunkvollen Vase auf ihrem Schreibtisch thronte. "Was auch immer du tust", meinte Tiara, "hoere auf dein Herz, Laila, versprich mir das." Laila wandte ihren Blick von der Nelke ab. Sie schaute verunsichert. Nach einigen Sekunden Stille meinte sie mit gefestigter Stimme: "Das werde ich, Tiara, versprochen."

Luzifer hatte alles geplant. Das wuerde die Nacht seines Triumphes werden. Laila wusste von seinen Plaenen, Gott stuerzen zu wollen, jedoch hatte er ihr weissgemacht, dass Gott seine Engel verstossen wuerde, weil er die Menschen kreieren wollte. Laila hatte ihm geglaubt, er hatte das Schimmern in ihren Augen gesehen. Sie liebte ihn. Um ehrlich zu sein, er war ihr nicht ganz abgeneigt. Ja, ihre Schoenheit uebertraf die seinige bei weitem nicht, doch war er willig, sie als den zweitschoensten Engel einzustufen, den er je gesehen hatte. Ausserdem folgte sie willig allem, was er wollte, sie war wie blind. Er mochte diese Art von Untergebenheit, denn er kannte Laila. Sie war sturr und tat nur das, was sie fuer richtig hielt. Er war schwer, ihr etwas vorzuschreiben.
Es klopfte. Luzifer oeffnete die Tuer, in welcher Laila stand. Sie sah bildschoen aus. Luzifer staunte kurz und bewunderte das eng anliegende, schwarze Kleid, in welchem sie fast zu schweben schien, ihre Haare dagegen schienen wie pures Gold in der Abendsonne. "Komm doch herein, meine Kleine", sagte er sanft und seine Worte klangen wie Himmelsmusik. Wieder dieses Schimmern in ihren Augen. Luzifer laechelte.
Laila trat ein und Luzifer geleitet sie zu einen prunkvoll gedeckten Tisch. Er schob Laila den Stuhl zurecht, sodass sie sich setzen konnte. "Was fuer ein Gentleman...", dachte diese vertraeumt.
Sie genoss das Abendbrot nur allzusehr, genauso tat es auch Luzifer. Sie hielten leichten Smalltalk, nichts Ernstes eben. Keiner erwaehnte die Bedrohung, die nahte. Doch Laila dachte daran. Luzifer sah es genau. Das traeumerische Schimmern ihrer Augen schien verschwunden, stattdessen schienen sie aengstlich. Nach dem Essen rueckte er naeher zu ihr heran und hielt ihre Hand. "Laila, meine Kleine, ist mit dir alles in Ordnung?" "Ja... ja, es ist nur..." Sie sah Luzifer nicht an, waehrend sie sprach, also fuhr er ihr sanft unters Kinn und drehte ihren Kopf in seine Richtung, sodass sie sich in die Augen sahen. Laila fuhr fort: "Ich habe Angst, Luzifer. Ich kann es immer noch nicht fassen, was Gott vorhat und nicht alle Engel wollen sich uns anschliessen. Sie glauben mir nicht. Es macht mich traurig, sie zuruecklassen zu muessen. Stell dir einmal vor, ich lasse Freunde zurueck und sollte unser Vorhaben scheitern, werde ich sehen, wie sie danach leiden muessen!" Luzifer nickte verstaendlichvoll, auch wenn er wusste, wie es um all dies wirklich stand. "Laila, meine Kleine", erwiderte er und allein seine Stimme schien sie zu beruhigen, "mach dir keine Sorgen, was auch immer geschieht, ich werde bei dir sein." Dabei naeherte er sich ihrem Gesicht. Laila wusste nicht, was sie tun sollte. "Hoere auf dein Herz, Laila, verspricht es mir", hallte Tiaras Stimme in ihrem Kopf. "Was soll ich tun, Tiara?", dachte sie verzweifelt, "ich kann nicht hoeren, was mein Herz mir sagen will..." Dann beruehrten sich ihre Lippen und Laila verlor sich in der Suesse dieses Kusses...
Warum war es Engeln verboten, diese Suesse zu erleben? Warum?

Luzifer kuesste ihre Wange, dann ihre Stirn. "Es wird Zeit, meine Kleine...", sagte er und erhob sich. Laila war noch ganz benommen. Sie konnte nicht sagen, wie sie sich fuehlte. Schuldig und zugleich so gluecklich. Welche dieser beiden Emotionen gehoerte zu dem, was ihr Herz ihr sagen wollte?
Luzifer half ihr auf. Zusammen machten sie sich auf den Weg in die Schlacht. "Laila, falls wir als Sieger aus dieser Schlacht hervorgehen", sagte Luzifer, "moechte ich, dass du meine Koenigin wirst."

Die Menschen waren geschaffen und Luzifer hatte Gott den Krieg erklaert. Gott war wuetend, doch mehr noch als alles andere schien er verletzt, stellte Laila fest. "Wie konntest du mir das nur antun?", rief er. "Luzifer, ich habe dich am meisten verehrt!" Luzifer erhob sich. "Ich will nicht mehr an zweiter Stelle sein, ich habe mehr verdient als das. Ich habe es verdient, dem ALlerhoechsten gleich zu sein!" Starr vor Schreck stand Laila da. Sie konnte es nicht glauben! Das hatte er nicht wirklich gesagt, es konnte einfach nicht sein! Bevor sie wahrnahm, was um sie herum passierte, war der Kampf in vollem Gange. Was war nur passiert? Sie wusste nicht, was oder wem sie noch glauben konnte. Hatte Luzifer sie etwa reingelegt? Michael, er musste wissen, was passiert war! Sie wollte sich aufmachen, den Erzengel zu suchen, doch kam sie nicht weit. Auf einmal wurde sie von hinten niedergeschlagen...
Laila wachte im hohen Gericht wieder auf. Luzifer und seine Engel waren geschlagen und sie wurde als auf deren Seite gezaehlt. Verzweifelt wollte sie sich verteidigen und allen erklaeren, wie es wirklich war, wichtiger noch, sie wollte endlich erfahren, worum es denn nun wirklich ging und wem sie glauben konnte, doch sie brachte keinen Ton hervor. Stattdessen wurden alle Engel, die "Verrat an Gott gegangen hatten", vom Himmel gestossen und in die Hoelle verbannt,... auch Laila.

Laila sah sich um. Sie war wuetend und traurig zugleich. "Nie wieder werde ich jemandem vertrauen", sagte sie. Auf einmal entdeckte sie Luzifer. Er kam auf sie zu. "Laila, meine Kleine..." "Nenn mich nicht meine Kleine", fauchte sie. Luzifer wich einen Schritt zurueck. "Hey, hey", sagte er laechelt. "Ich sagte doch, ich moechte dich zu meiner Koenigin machen." Er kam ihrem Gesicht bedrohlich nahe. "Lass uns zusammen die Hoelle regieren." Er kam naeher, doch Laila schlug ihn ins Gesicht. "Geh mir aus den Augen", sagte sie nur und wandte sich um. Baff stand Luzifer hinter hier. Er wusste auf einmal, dass da keine Chance mehr bestand. das Schimmern in ihren Augen war verschwunden.




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