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| Über Kelly |
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Kelly hasste diesen Job. Sie liebte es Engel der Seelen zu sein, aber diese Aufgabe, mochte sie nicht. Einmal im Monat musste sie auf den Friedhof um dort nach verlorenen Seelen zu suchen. Sie hatte noch nie eine gesehen, aber war darauf vorbereitet. Der Friedhof war sehr ruhig. Natürlich war es schon Nacht, denn keiner durfte sie sehen. Gerade wollte sie wieder gehen, da hörte sie ein Heulen. Sie ging zu dem Ort, wo das Heulen herkam und suchte nach einer Erklärung. Dort saß ein Geist. Kelly dachte sich schon, dass dieser Geist eine verlorene Seele war und ging zu ihr. "Was ist los?" fragte Kelly und die Seele schaute sie erschrocken an. "Oh, ich brauche etwas, sonst finde ich keine Ruhe!" sagte die Seele und fing weiter an zu weinen. "Was brauchst du denn?" "Ich brauche meinen Ring. Es ist mein Ehering und als ich geheiratet habe, habe ich meinem Mann geschworen, dass ich den Ring mit ins Grab nehme, sonst werde ich nie Ruhe finden!" sagte die verlorene Seele. In diesem Moment merkte Kelly, dass die verlorene Seele eine Frau war. "Und warum haben sie den Ring nicht?" fragte sie ganz höflich. "Ich bin bei einem Autounfall gestorben und dabei muss mir wohl der Ring vom Finger gefallen sein. Man hat meinen Ring nie gefunden. Besser gesagt, man hat ihn nie gesucht. Ich selbst kann aber nicht hier weg, also muss jemand anderes den Ring für mich holen." Kelly erklärte sich dazu sofort bereit und fragte die verlorene Seele, wo denn der Autounfall stattgefunden hatte. Sie sagte, dass es auf einer einsamen Landstraße, nicht weit von hier, geschehen war. Die Unfallstelle war genau neben einem Wegweiser auf dem Friedhof stand. Kelly machte sich gleich auf die Suche. Sie flog die ganze Landstraße entlang, doch fand sie das Schild nicht. Nachdem sie wirklich jede Kurve abgesucht hatte, setzte sie sich auf eine Stelle. Sie durfte nicht versagen, denn es war doch ihre Auf
gabe der verlorenen Seele zu helfen. Plötzlich fühlte sie etwas unter ihrer Hand, etwas hölzernes. Sie schaute hinunter und sah ein großes, weißes F! . Um das F lag viel Dreck und Kelly wischte den Dreck hinunter. Dort, wo sie vorher gesessen hatte, lag ein Schild auf dem "Friedhof" stand. Kelly hatte das Schild, nun musste sie nur noch den Ring finden. Sie suchte und suchte, doch fand nichts. Gerade wollte sie wieder gehen, als sie über das Schild stolperte und fiel. Sie war so wütend, dass sie das Schild nahm und es wegschleuderte. Dann schaute sie nach unten und sah den Ring. Sie konnte es kaum glauben. Gleich flog sie zurück zum Friedhof und brachte den Ring zurück zu der verlorenen Seele. Diese war überglücklich. Sie konnte sich nun ruhig in ihr Grab legen. Kelly hatte ihre Aufgabe erledigt, und freute sich nun, dass ihr Abend auf dem Friedhof vorbei war. |
| Über Kassy |
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Kassy und die Mutprüfung
"Ich werde die Mutprüfung in unserer Engelschule nie im Leben bestehen!", sagte Kassy, "Wenn wir in einer dunklen Höhle übernachten müssen, können sie mich gleich vergessen! Ich will keine Mutprüfung bestehen. Ich hab viel zu viel Angst." Kelly, Kassys beste Freundin, fasste sich am Kopf und sagte: "Du wirst schon bestehen. Du machst dir nur immer viel zu viel Stress, das ist dein Problem." Kassy aber war sich dabei gar nicht sicher. Sie war wirklich nicht gerade die mutigste, im Gegensatz zu Kelly. Sie war eigentlich ziemlich mutig und war überhaupt nicht nervös. Sie machten sich gerade auf den Weh in ihr Zimmer. Kassy und Kelly gingen auf das Internat HeavenHigh. Sie standen davor, wirkliche Engel zu werden, nur mussten sie noch die Mutprüfung bestehen. Eine der schwierigsten Prüfungen überhaupt. Gerade als Kassy die Tür zu ihrem Zimmer aufmachen wollte, sagte sie: "Oh nein. Kelly, du kannst schonmal reingehen. Ich habe meine Zauberpulvertasche an unserem Lieblingsbaum stehen lassen. Ich hole sie mal ganz schnell. Kelly nickte und Kassy machte sich gleich auf den Weg wieder zurück. Sie kam auch bald an ihrem lieblongsbaum an und dor stand auch ihre Tasche. Sie nahm sie und wollte gerade weiterlaufen, als sie plötzlich ein wehleidiges Geräuch hörte. Dann rief sie: "Ist hier wer?" Dann hörte sie wieder das Geräuch und konnte bald den Ort aufspüren, von dem es kam. Unter einem der großen Bäume, war ein großes, tiefes Loch. Aus ihm kam das geräuch und Kassy schrie hinunter: "Hallo, ist hier wer?" Sie hörte eine Stimme antworten: "Ja. Ich bin eine Schülerin aus dem Internat und vorhin bin ich hier runter gefallen. Kannst du mir vielleicht wieder raushelfen?" Kassy sagte das sie es tun würde und beschwörte einen Zauber, mit dem sie ein Seil herstellte. "Halt dich an dem Seil fest, ich zieh dich hoch!" Das Mädchen tat was ihr befohlen wurde und bald stand es wieder auf festen Boden. Es bedankte sich und beide gingen wieder ins Schulgebäude. Später hörte auch der Schulleiter davon und überreichte Kassy dann ei! ne Urkunde für besondere Leistung. Außerdem musste sie die Mutprüfung nicht bestehen und wurde gleich zum richtigen Engel. Sie war wirklich eine Heldin. |
| Über Kassy |
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Engel der Fabelwesen!
Wie jeden Wochenende wollte Kassy etwas mit ihren Freunden unternehnmen und so rief sie jeden an um ihn zu fragen ob er nicht heute mit ins Schwimmbad kommen könnte. Doch alle hatten etwas mit ihren Familien vor und Kassy musste ganz alleine zu Hause bleiben. Sie überlegte was sie nun tun könnte und entschied sich in den Wald zu gehen und einen Spaziergang zu machen. Also machte sie sich gleich auf den Weg und kam auch bald an, denn der Wald war nicht weit entfernt. Kassy pflückte immer mal wieder ein paar Blumen für ihre Mutter. Danach wurde sie plötzlich sehr, sehr müde... Sie ging weiter und immer tiefer in den Wald, bis sie auf einmal ein grünes Licht hinter einen Baum sehen konnte. Sie lief zu dem Baum und sah eine kleine Gestalt, die in einem Spinnennetz eingefangen war und versuchte sich zu befreien. Kassy befreite die Gestalt und sie sagte: \"Danke das du mich gerettet hast Kassy. Es stimmt, du bist wirklich ein wahrer Engel. Der Engel der Fabelwesen.\" Kassy war stumm vor Schreck. Wer war das? Wer war ein Engel? Träumte sie? \"Ich bin Lilliane, eine Fee. Ich musste deine Gutmütigkeit testen und muss agen, dass du bestanden hast. Hier, das ist dein Engelsorden!\" sagte die Gestalt und drückte Kassy eine Brosche in die Hand. Dann verabschiedete sich die Fee und flog in den Himmel. Kassy aber verstand nichts... Plötzlich wachte sie wieder auf. Alles war nur ein Traum. Dann aber öffnete sie ihre Hand und sah die Brosche dort liegen. War es etwa doch kein Traum gewesen? |
| Über Liv |
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Gier
Bald war Weihnachten und Liv machte sich auf in die Engelsstadt um dort die Einkäufe zu erledigen die noch vor ihr lagen. Außerdem war es ihr Job auf die Ausnahmen der Leute zu achten. Sie ging immer sehr sparsam mit ihrem Geld um, doch war sie nie zu gierig. Ihre Geschenke hatte sie auch bald ausgesucht, denn ihr viel es nicht sehr schwer. An einem Stand sah sie einen Mann. Er war sehr dünn und schon etwas älter. Liv konnte seine gierige Seele sehen. Er mochte es nicht Geld auszugeben, kaufte immer nur billige Sachen obwohl er eigentlich viel Geld hatte. Er war auch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken, doch sah es nicht gerade so aus als hätte er viele Freunde. Warum auch? Er war gierig, wahrscheinlich teilte er auch nicht gerne und solche Menschen mag man nicht. Das war ein job für Liv. Sie folgte ihm. Immer wieder sah sie ihn, wie er etwas hochnahm, auf den Preis schaute und dann gleich wieder weglegte. Sie dachte sich, wer so gierig war und nicht mal einen Cent für seine Liebsten übrig hatte, der konnte auch keine Liebe teilen. Sie musste einfach mit ihm sprechen und das in Engelsgestallt. Auch hatte sie schon einen Plan wie sie dies anstellen sollte. Sie nahm ein Godstück und befestigte es an ein Stück Faden. Sie schmiss in ca einen Meter vor die Füße des Mannes, der das Goldstück glich bemerkte. Er wollte es aufheben doch zog Liv es immer weiter zu sich hinter einen Baum. Der Mann aber ließ nicht locker und folgte dem Goldstück gierig. Bis er plötzlich vor Liv stand. In ihrer vollen Engelspracht zeigte sie sich vor ihm und sagte \"Du bist ein gieriger Mensch und so wie du bist liebt doich keiner!\" Der Mann schaute Liv böse an und sagte: \"Wer bist du und was willst du von mir? Woher willst du wissen, dass mich keiner magt?\" Liv schüttelte den kopf und sagte: \"Ich glaube nicht das du Liebe versenden kannst, w enn du nicht einmal deiner Familie etwas kaufen kannst, nur weil es Geld kostet. Deine Familie ist nicht auf die Geschenke aus, doch freut sie sich trotzdem immer wieder dich zu sehen. Mancher würde dies nicht verstehen, doch ich sag dir warum. Sie lieben dich und ich meine, du hast diese Liebe nicht verdient, weil du sie nicht einmal wirklich erwidern kannst.\" Liv sah das der Mann verstand und sie flog davon. Am Heiligen Abend flog Liv währed des Festes hinunter auf die erde. Sie wollte schauen ob der Mann sie erhört hatte. Sie schaute hinein in das Fenster seiner Familie, und sah ihn Geschenke verteilen. Er sah glücklich und zufireden aus und das war Liv auch. | |
| Über Vanilla |
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Vanilla, der Engel der Süße, flog wieder einmal um die Erde. Sie wollte den Menschen helfen und ihnen die Süße des Lebens zeigen. Da sah sie ein Mädchen, Vanilla schetzte sie auf 14 Jahre, dass traurig auf einer Brücke stand. Vanilla flog hinunter, in ein kleines Versteck, und verwandelte sich in einen Menschen. Nun ging sie zu dem Mädchen und fragte sie was los sei, und so begann die Unterhaltung zwischen dem Mädchen und Vanilla (V=Vanilla, M=Mädchen):
V: Geht es dir gut meine Kleine? Mädchen: *schreckt hoch und schaut Vanilla mit großen Augan an) Ähm.. nein, nichts. *schaut traurig auf den Boden* V: Bist du dir sicher? Ich sehe, wenn es Menschen schlecht geht. M: Ich kenne dich doch gar nicht, warum sollte ich dir meine Probleme anvertrauen? V: Das weiß ich auch nicht, aber manchmal braucht man jemanden zum Reden. Ich dachte ich könnte dir helfen. *lächelt* M: *merkt das sie Vanilla vertrauen kann und fängt an zu reden* Es ist so. In meinem Leben läuft alles schief. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Es gibt an meinem Leben nichts Gutes mehr sondern nur Qualen und Trauer. V: Nein, so ist es gewiss nicht, aber warum denkst du so? M: Meine Leistungen in der Schule lassen nach, ich hab mich schon lange nach dem Sinn des Lebens gefragt und keine Antwort gefunden, und ich weiß auch warum, es gibt keinen. Man stirbt doch sowieso irgendwann. V: Ich weiß, das denken viele Menschen, aber es ist so, vielleicht lebst du nur einmal und so etwas sollte man doch nutzen. Es gibt so viel wunderschöne Dinge auf der Welt, die du vielleicht noch entdecken musst. Du bist doch noch so jung. M: Mir geht es aber so schlecht. Mein Leben ist schrecklich. V: Jedes Leben hat seine Höhen und Tiefen und jeder muss damit klar kommen. Jeder Mensch hat von Gott die Kraft bekommen schreckliche Dinge auszuhalten. Auch wenn du dir selbst sehr schwach vorkommst, bist du doch sehr stark. M: Nein ich bin nicht stark. Ich weine sehr oft. Nur weil ich vielleicht mal etwas nicht schaffe. Ich bin zu schwach um dies Stand zu halten. V: Weinen heißt doch nicht gleich das man schwach ist. Vielleicht steigerst du dich einfach zu sehr hinein. M: Aber warum ausgerechnet ich? Warum hab gerade ich so ein schweres Leben? V: Ich glaube nicht, dass andere Kinder in deinem Leben es wirklich einfacher haben. M: Natürlich haben sie es einfacher. Sie haben ein tolles Leben mit einer tollen Familie, guten Leistungen in der Schule und viel Glück. Es gibt keine Anzeichen davon, dass sie ein schreckliches Leben haben. V: Du kannst doch nicht wissen was sie denken. Sie kommen vielelicht mit ihren Problemen besser klar, und wollen ihre Trauer nicht so zeigen. Auch in ihrem Leben gibt es Probleme. Es kann sein das diese Probleme vielleicht nicht die schlimmsten sind, aber glaub mir, sie haben welche. M: Und warum habe ich solche Probleme, schlimmer als die von anderen? V: Vielleicht hat Gott das geplant. Würden andere Kinder solche Probleme wie du haben, würde sie überhaupt nicht damit klar kommen. Sie wären schon längst an Traur gestorben. Du aber stellst Fragen, willst wissen warum, und ich sehe, dass du stark genug bist für die Probleme. Glaub mir, viele sollten sich ein Beispiel an solch einem staren Mädchen nehmen. M: *ist verblüfft* Aber ich bin nicht stark. V: Doch das bist du! Du solltest nicht immer so schlecht von dir denken. Du bist ein hübsches, intelligentes Mädchen. Und du musst noch viel entdecken um über dein Leben entscheiden zu können. Der Weile solltest du auch schöne Dinge am Leben suchen und du weißt ganz genau das es die gibt. M: Meinst du wirklich? V: Ja auf jedenfall. *dreht sich um und rennt zurück in ihr versteck* M: *rennt ihr hinterher und ruft* Warte doch, bitte ich will doch nur DANKE sagen. Wo willst du hin? V: *verschwindet hinter einer Ecke* M: *läuft hinterher und sieht nichts mehr als ein kleines BonBon auf dem Boden, auf dessen Papier steht: Lebe!* |
| Über Yagami |
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Der erforderliche Druck
"Yagami, Yagami, wach auf!" Yagami wurde von ihrer Freundin Scarlett geweckt. "Warum schläfst du unter diesem Baum, du hast doch was zu tun." Sagte Scarlett mit einem besorgten Gesichtsausdruck. Yagami stand langsam auf. "Naja, in letzter Zeit habe ich so viel zu tun. Es sterben immer mehr Kinder. Die Welt wird immer grausamer und schrecklicher. Ich weiß nicht ob ich diesem Druck auch gewachsen bin." Sagte Yagami mit gesenktem Kopf. "Natürlich ist der Druck enorm, aber wenn du ihn nicht haushalten kannst, wer dann? Gott hat dich bestimmt nicht aus Langeweile Engel der Kindheit werden lassen. Er denkt immer über das nach was er tut, und bei dir war er sich ganz sicher: Du kannst diesem Druck stand halten und liebst Kinder über alles." Yagami seufzte, doch nahm sie sich die Worte von Scarlett zu Herzen. Sie bedankte sich bei ihr und machte sich wieder an die Arbeit. Bald kam sie dort an, wo die gestorbenen Kinder schon auf sie warteten. Sie waren alle ca. im gleichen Alter, Yagami schätzte sie 8 Jahre. "Hallo ich bin Yagami, Engel der Kindheit und bei mir dürft ihr euren letzten Wunsch, Traum oder Frust aussprechen." Alle Kinder (es waren insgesamt 3) schauten traurig drein, doch hörten sie Yagami gespannt zu. "Wer möchte beginnen?" Ein kleines Mädchen mit blonden gelockten Haaren stellte sich gegenüber von Yagami und fing an zu erzählen: "Ich bin Sarah und gestern hatten meine Eltern und ich einen schweren Autounfall. Ich bin gestorben wie man sieht, aber ich möchte wissen was mit meinen Eltern ist. Sind sie etwa auch gestorben?" Yagami schloss die Augen und dachte nach. Dann öffnete sie ihre Augen wieder und sagte: "Nein, deine Eltern sind nicht gestorben. Sie leben weiterhin auf der Erde, aber sie sind unglücklich, weil sie dich verloren haben. Aber keine Angst, du wirst sie wiedersehen." Sarah lächelte und dann löste sie sich auf. Ihre Frage wurde beantwortet. Das nächste Kind stellte sich nun vor Yagami. Auch hier handelte es sich um ein Mädchen, sie aber hatte schwarze, glatte Haare: "Ich bin Nancita. Bei uns im Land herrscht krieg und gestern Abend ist bei uns im Haus ein Brand ausgelöst wurden. Ich weiß das meine ganze Familie heil rausgekommen ist, aber ich hab schrecklichen Rauch eingeatmet und bin erstickt. Ich weiß es klingt komisch, aber zu Hause hatte ich immer meine Lieblingspuppe. Sie hieß Emma und die würde ich gerne wiederhaben, denn nur sie kann mich an meine Familie erinnern." Yagami musste die Tränen unterdrücken und schloss die Augen. Sie sprach einige magische Worte und schon lag die Puppe in ihren Händen. Sie gab die Puppe dem kleinen Mädchen und auch sie konnte mit einem Lächeln verschwinden. Nun war der letzte dran. Dieses mal war es aber kein Mädchen sondern ein Junge: "Ich bin Phillipe und ich hasse meine Eltern. Sie haben mich nie geliebt und werden mich bestimmt nicht vermissen. Ich bin an einer schlimmen Krankheit gestorben und als ich! im Krankenhaus lag, da waren sie nicht da um mit mir noch ein letztes Mal zu sprechen." Yagami schüttelte den Kopf. Sie legte ihre Hand auf die Stelle an Phillipes Brust, wo sein Herz lag und reiste mit ihm zu dem Haus, wo er früher, als er noch gelebt hatte, einmal wohnte. Yagami und er standen nun vor einer großen Fensterscheibe. Sie zeigte hindurch und machte Phillipe damit klar, dass er hindurch schauen sollte. Er tat es und sah seine Eltern. Sie hatten schwarze Kleider an und waren mit den Nerven am Ende. Sie saßen auf dem Sofa und vor ihnen stand ein Bilderrahmen mit einem Bild von Phillipe drin. Phillipe musst anfangen zu weinen und sagte mit leiser Stimme: "Mama, Papa!" Und mit diesen Worten löste er sich auch auf. Yagami reiste schnell wieder nach Hause. Sie hatte dem Druck stand gehalten, doch war sie nun müde und schwach. Sie setzte sich wieder unter den Baum und schlief weiter und diesmal weckte sie keiner auf. |
| Über Sakura |
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Heute hatte Sakura mal wieder was auf der Erde zu tun. Na ja, eigentlich hatte sie nichts zu tun, aber sie war mal wieder auf der Erde. Immer, wenn Sakura auf der Erde war, ging sie spazieren. An diesem Tag, kam sie an einem kleinen Gebäude vorbei. Auf einem großen Schild stand \"Jugendzentrum für Jugendliche und Kinder\". Sie schaute sich ein wenig um. Das Gelände sah sehr gepflegt aus. Auf einmal fiel ihr Blick auf einen etwas blassen Jungen, mit roten Haaren, der von größeren, etwas kräftigeren Jungs herumgeschuppst wurde. Sakura handelte sofort. Sie schrie die Jungs an: \"Hey ihr da, legt euch gefälligst mit Leuten in eurer Größe an!\" Die kräftigen Kerle schauten sie böse an, ließen dann aber von dem kleineren, schlanken Jungen ab und gingen ins Gebäude. Sie wollten wahrscheinlich keinen Ärger. Sakura sprang über den Zaun des Gebäudes und rannte zu dem verletzten Jungen. Er hatte ein paar blaue Flecke und sein Gesicht war mit Dreck beschmiert. \"Tut es sehr weh?\" fragte Sakura und half dem Jungen bis zur nächsten Bank, auf die er sich dann setzte. Er erzählte ihr, dass die Kerle das öfter taten und er es niemanden erzählte, weil sie ihm gedroht hatten, ihn umzubringen. Sakura war entsetzt und tröstete den Jungen. \"Morgen werden sie dich nicht mehr so behandeln und übermorgen auch nicht, genauso wie die nächsten Jahre!\" sagte sie ihm, dabei nahm sie eine seiner Hände. Sie hielt die Hand, schloss die Augen und konzentrierte sich. Dann küsste sie ihn auf die Stirn und ging. Der Junge schaute ihr verdutzt nach. Am nächsten Tag kam Sakura wieder am Jugendzentrum vorbei. Sie schaute auf den Platz, wo gestern der rothaarige Junge von den kräftigen Kerlen herumgeschuppst wurde. Auch diesmal konnte sie ihn sehen und gerade in diesem Augenblick wo
llte einer der kräftigen Kerle ihn angreifen, doch diesmal schuppste er zurück. Der Kerl schaute etwas benommen und rannte davon. Sakura lächelte und plötzlich schaute der Junge sie an. Er rannte schnell zu ihr und sagte: \"Danke, jetzt bin ich frei!\" | |


