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Herr erhöre mich

Feuer brennt so heiß
Wärmt die Glieder
Zerstört die Glieder
Was bleibt ist Asche

Wasser fließt so klar
Säubert Mensch und Tier
Erträngt Mensch und Tier
Was bleibt ist Schlamm

Luft weht so kühl
Beatmet den Menschen
Fegt den Menschen hinfort
Was bleibt sind Trümmer

Erde behütet so sanft
Gibt uns Stand
Wirft uns um
Was bleibt ist Schutt

Herr erhöre mich
Lass es nicht dazu kommen
Lass mich niemals scheiter
Was bleibt ist Schweigen

 
Erinnerung

So lang ist es schon her
Ich erinnere mich nicht mehr
Einst war ich ein Mensch wie du
Und ein sehr netter noch dazu
Ich half allen um mich rum
Die schwerste Arbeit war mir nicht zu dumm

Doch dann geschah was ich nicht gedacht
Ich verliebte mich in der Nacht
Ich dachte nicht was geschehen kann
Und fing von mir zu erzählen an
Er wusste schnell zuviel von mir
Und schnell hingen Zettel dort und hier

Er hat mich betrogen und verraten
Und das alles ohne einen Moment zu warten
Nun liege ich hier in meinem Zimmer
Ich halt das nicht aus nie und nimmer
Nun zieht sich eine Wunde über meinen Arm
Mir ist schon lange nicht mehr warm
Nun bin ich nicht mehr allein
Ich werde auch ein Engel sein.

So war das damals
Ein Kreuz liegt nun um meinen Hals
Flügel tragen mich an jeden Ort
Wenn etwas nicht stimmt dann bin ich dort

Ich bin ein Engel von Gott gesandt
Er hat mich zum Engel der Elemente ernannt

 
5 Engel

Die Elemente zu vereinen
Das ist eine schwere Qual
Doch darf ich auch nicht weinen
Ich habe ja keine Wahl

Michael, Engel des Feuers
Jähzornig und kalt
Ihm ist nichts so teuer
Wie Krieg und Gewalt

Raphael, Engel des Windes
Ein kleiner Frauenheld
Mit der Freude eines Kindes
Er die Frauen für sein Spiel auswählt

Gabriel, Engel das Wassers
So rein und unschuldig klar
Bei jedem Streit sagt er `lass es`
Er bleibt wie er immer war

Uriel, Engel der Erde
Ruhig und immer gebannt
Ein alter Baum mit so mancher Kerbe
Seine Erhabenheit, von niemandem erkannt

Ist es auch schwer mit den vier
Nie würd ich mit jemand tauschen
So sitze ich hier
Versuche Uriel zu lausche
Und kann es nicht
Da Michael und Raphael sich zanken
Ich würde beteuern vor jedem Gericht
In ihrem Hass werden die beiden niemals wanken

So fahre ich fort sie zu versöhnen
Und spaße und albere mit ihnen herum
Und behalte ihre Worte, die Schönen
In meinem Herzen stumm



  Von Lis-chen  Von Lis-chen
Die Elemente, weis ein jedes Kind,
Luft, Feuer, Wasser, Erde sind.
Die vier Geschwister herrschen über das Land,
und sind allseits bekannt.
Das Feuer schenkt den Menschen Lich,
und vergiss auch die Wärme nicht.
Der Mensch wäre hilflos ohne Feuer,
es bleibt jedoch nicht immer treuer.
Das Wasser kann es ausmachen,
auch dient Wasser noch zu anderen Sachen.
Zum trinken, putzen, fischen, schimmen,
zum hohen Wellen mit dem Surfbrett erklimmen,
Der Wind, die Luft macht diese Wellen,
auch sie ist einer der Gesellen.
Die Luft lästt uns atmen, lässt uns Leben,
doch kann sie uns auch Stürme geben.
Die Erde die ist fruchtbar sehr,
bringt Getreide, Obst und noch viel mehr.
Allen Planzen gibt sie Leben,
was sonst niemand kann geben.
Zusammen sind sie unsere Welt,
du uns und die Tiere am Leben hält.
Erde, Wasser, Luft und Feuer,
sind uns oft nicht ganz geheuer.



  Von Rike  Von Rike
Durch Feuer muss sie gehen,
Ob sie\'s denn auch will?
Niemals bleibt sie stehen,
Niemals steht sie still.

Eine Flamme ist ihr Herz,
Eine Hand am Engelsschwert,
Ihr Begleiter, der Schmerz,
Vor dem sie sich nicht wehrt.


Durch Wasser muss sie waten,
Ist ihr danach der Sinn?
Nur gute Taten,
Arbeit bis zum Kinn.

Die Augen so tief wie das Meer,
Es strahlt ihr Schein,
Sie hasst es so sehr,
niemals glücklich zu sein.


Durch die Erde
In das Dunkle hinein,
Ob sie je glücklich werde?
Sie ist so allein.

Die Haut gleich einem Blütenblatt,
Ausgebreitet die Flügel,
Sie hatt es so satt.
Sie hält sich die Zügel.


Durch Wind zum Gut
Doch wo ist ihr Leben?
Ist da nur Mut?
Was ist ihr Streben?

So leicht wie die Brise,
schwebt sie dahin,
Über Berg & Wiese
Nicht ohne Wehmut im Sinn.

Die Kraft, die sie halte,
Gegen die Masse
Dass ich mit ihr walte
& es Freundschaft sein lasse.




  Von burning_angel84  Von burning_angel84
Verwandte Seelen

Als ich in deine Augen sah,
da wurde mir eines klar.

Ich lieb' dich für immer
und missen möcht' ich dich nimmer.

Wir teilen Freude und Leid,
das geht am besten zu zweit.

Wir stritten uns oft,
doch es kam unverhofft

das ich ging fort,
um zu leben an einem andren Ort.

Ich ließ dich allein,
doch das soll nicht für immer sein.

Du bist meine Schwester
und ich sags als Erster

"Wir sind Seelen der Nacht,
um unseren Schlaf gebracht"

Zusammen durchstreifen wir die Welt
auf der Suche nach dem Licht das unsere Seelen erhellt.

Ob wir es jemals finden?
Wird es uns für immer verbinden?

Wir wandeln zu zwein
und sind doch stets allein.

Schwarz wie die Nacht sind unsere Seelen
Gefällt es uns oder wird das Licht fehlen?

In der ewigen Nacht
um unseren Schlaf gebracht.

Auf der Suche nach Licht stehen wir im Dunkeln.
Ich sehe dich nicht, doch sehe deine Augen funkeln.

Langsam schwindet mir die Sicht.
"Wo ist endlich das Licht?"

hör ich ein Flüstern in der Nacht.
Doch Angst hat über mich keine Macht.

"Geliebte Schwester, reich mir die Hand"
Deine totkalte Hand gibst du mir unverwand.

Wir schreiten rasch hinfort
auf der Suche nach Licht und Ort

Doch finden nur Angst und das Nichts
..........

Wir sind dunkle Seelen in der Nacht
um unseren EWIGEN Schlaf gebracht.

<p align=right>burning_angel84</p>