Offline Treffen 2004

Das 1. Offline Treffen fand Ende Juli 2004 in Schweinfurt statt.

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Bei insgesamt 4 Teilnehmern hatten uns einige versetzt. Anwesend waren Lucy, Omega, Shiina und Shine.

 

Geschichten und Begebenheiten

 

  Die letzten Erinnerungen
Ich weiß noch, es war in aller Herrgottsfrühe, als Lucy und ich uns mit dem Wochenendticket von Krefeld aus auf den Weg nach Schweinfurt machten. Es war eine sehr lange Fahrt, und nachdem wir zwei mal den Anschluss verpasst hatten, nahmen wir ab Frankfurt per SMS Kontakt mit Shine und Shiina auf, die schon lange vor Ort gewesen waren, und berichteten von unserer Verspätung. Sie teilten uns mit, dass auch die anderen noch nicht da seien.Nach 9 Stunden kamen wir gegen 17 Uhr endlich am Bahnhof von Schweinfurt an. Shine und Shiina hatten währenddessen ein Schild mit der Aufschrift „EDS“ gemalt, so dass wir sie nicht verfehlen konnten. Als serendipity und Co. Nach längerem Warten noch nicht erschienen, wurden wir nervös. Zum Glück befand sich am Bahnhof ein Internet Cafe, in welchem wir gleich einmal unsere PMs in der EDS checkten. Es war jedoch keine Absage dabei. Nach einer weiteren Stunde Warten und einem leckeren und einem weniger leckeren Döner gaben wir schließlich das Warten auf. Zu recht, wie sich im Nachhinein herausstellte.Alles, was wir nun hatten, war eine Adresse, durch die wir zum Campingplatz kommen sollten. Unser Wochenendticket durften wir nicht zum Busfahren benutzten. Das stand an den Haltestellen angeschlagen und der nette Busfahrer wies uns noch einmal darauf hin. So fuhren wir erst einmal in die Innenstadt und waren verloren. Wenn Shine auch ein guter Dolmetscher im bayrischen Lande gewesen ist, so nahmen wir letztendlich doch ein Taxi.Am Campingplätzchen angekommen stockte uns der Atem von der blühenden Größe. Lucy und ich gingen in den Anmeldewohnwagen und kündigten uns vier an, worauf die arme Frau fragte, wo denn der Rest sei. Das fragten wir uns übrigens auch noch. Sie geleitete uns zu unserem riesigen reservierten Platz (Achtung: Ironie!) und endlich konnten wir uns erholsam einrichten. Lucy und ich bauten unseren Palast neben Shine und Shiinas schlafsackartigem Kleinzelt auf, während letztere, die nicht in den Genuss eines Döners gekommen sind, ein Hungergefühl überkam. So schlenderten wir nach getaner Arbeit wieder zur netten Empfangsdame zurück und fragten nach einem Supermarkt in der Nähe, und wurden auf den langen Rückweg durch den Wald bis zur Straße hin verwiesen. Nachdem wir eine Weile sprachlos dagestanden haben, lud sie uns in ihr Auto ein und fuhr uns zum besagten Supermarkt, der leider schon geschlossen hatte. Als wir zurück am Campingplatz waren, verkaufte die Frau den Zweien Grillfleisch und grillte es sogar für sie. Als wir uns dann in einer netten Ecke mit Tischen und Bänken eingerichtet hatten, die extra für unseren Massenandrang am Offline Treffen bereitgestellt wurden, brachte die Köchin den beiden das gegrillte Fleisch. Nun wurde es hart, denn ein Stück war größer als das andere. Als Shine das Größere bereits auf dem Teller hatte, schnappte es sich Shiina, besessen vom Fleischgeruch. Ein größerer Streit brach jedoch nicht aus.Nach einer nicht allzu langen Unterhaltung über Echte Deutsche Schnabeltiere wurde es uns doch etwas langweilig. Erneut klopften wir an den Wohnwagen der netten Dame und fragten nach Karten. So spielten wir etwas Mau Mau, doch mit der Zeit überkam uns die Idee, uns zu den Rentnern vorm am Gasthof zu gesellen. Es war ein langes hin und her, ob wir dorthin gehen sollten oder nicht, und schließlich saßen wir an einem Tisch mitten unter ihnen. Bei drei heißen Schokoladen und einem bayrisch großen Bier alberten wir arg rum und zogen die Aufmerksamkeit auf uns. Wir saßen dort nur eine Weile, bis um 22 Uhr jemand verkündete, es würde nun geschlossen. Langsam fragten wir uns ernsthaft, in was für einem Dorf wir gelandet wären. Nun stand ich vor einem Problem, denn dieses Riesenbier hatte ich noch nicht leer und ich wollte es auch nun nicht auf die Schnelle leeren. Das Angebot, es einfach mitzunehmen, nahm ich an. So gingen wir wieder in Richtung Zelte. Fröhlich lachend zogen Shine, Shiina und Lucy Richtung Toiletten ab, ihr Gelächter war nicht zu verkennen. Ich stand noch oben und wartete, als jemand an mir vorbeiging, auf mein Bier schaute, den Dreien nachschaute und belustigt meinte, sie hätten zu viel Bier getrunken. Ja, ja, die Macht der Schokolade!So saßen wir wieder an unserem Tisch und machten weiter, wo wir aufgehört hatten, bis es langsam eiskalt wurde uns zu nieseln begann. Also zogen wir uns bald in unsere Zelte zurück.Die Nacht war der blanke Horror. Ich hatte nur eine Wolldecke dabei, keinen Schlafsack, und habe kaum geschlafen, weil ich nur am Frieren war. Ein einsamer Mückenstich brannte jedoch wie Feuer auf meinem Arm, während ich die Regentropfen aufs Zeltdach prasseln hörte.Am nächsten Morgen war Shine und Shiinas Zeltchen dann geflut
et und mein Arm knallrot. Erneut rannte ich rüber zur netten Dame und ergatterte mir Fenistilgel. Der Morgen weilte jedoch nicht lange, denn Lucy und ich mussten früh wieder zum Bahnhof. So packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg.Auch, wenn wir nur zu viert waren, es war ein schöner Abend, den ich jederzeit wiederholen würde =)