| Arbeit von Shia [ Engelseite] | |
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| Ich hatte mich entschlossen, mich einmal im Himmel nach einer kleinen Wolke umzusehen, für den Fall, dass ich doch einmal länger bleiben, damit ich was zum Wohnen hatte. Ich fand auch eine hübsche Wolke, zögerte nicht lange und kaufte sie. Ich wollte mich wieder auf den Rückweg zur Erde machen, doch da sah ich einen kleinen Karton aus dem Geräusche drangen. Ich näherte mich dem Karton ... und schreckte zurück! Fünf kleine Aishas lagen daran, kläglich maunzend. \"Ihr Armen!\", ich hob den Karton auf und blickte mich um. \"Wo ist denn eure Mutter?\", fragte ich und zu meiner Überraschung maunzte ein gelbes Aisha: \"Weg!\" und schniefte. Ich behielt die Aishas und beschloß, sie an nette Engel zu verschenken. Sie waren türkis, gelb, wolkig, sternig und weiß. Das wolkige Aisha fiel mir besonders auf, denn es war immer sehr dreist und miaute lauter als alle anderen. Und da Aishas ja auch sprechen können, hatte es eine ganz schön vorlaute Klappe. Eigentlich wollte ich es zuerst verschenken, aber das erste Aisha, das ich los wurde, war das kleine gelbe. Dann das weiße, schließlich das sternige und zum Schluß das türkise.
\"nur noch das wolkige Aisha, dann war\'s das\", dachte ich eines Nachts beim Einschlafen und war froh, dass sie alle überlebt hatten. Mitten in der Nacht wachte ich auf. Ich wollte mir ein Glas Wasser holen, doch da lag etwas auf meinem Bauch. Erschrocken machte ich das Licht an - und sah das wolkige Aisha, dass sich an mich gekuschelt hatte! In diesem Moment beschloß ich, es zu behalten und da es immer so viel Rabatz und Miau machte, nannte ich es Miau. Wir kabbeln uns zwar manchmal, gehen aber durch dick und dünn ^.~ Wie ich zu Felix kam, dass ist eine andere Geschichte, denn eigentlich ist es Miaus Verdienst. Ich war mal wieder unterwegs. Miau unternahm derweil einen nächtlichen Spaziergang. Sie hörte Schreie und lief schnurstracks zum See in der Nähe, in dem sie ein kleines Lupe-Baby paddeln sah. Obwohl sie wasserscheu ist, sprang sie hinein und rettete es. Sie packte es am Kragen und zog es aus dem See. Müde lag es am Ufer und heuchelte. \"Wo sind denn deine Eltern?\", fragte Miau. Das Lupe-Baby schaute sie aus großen traurigen Augen an. Fast hätte Miau Mitleid bekommen, doch da schmiegte sich das Lupe an sie und Miau bekam so einen Schreck durch diese plötzliche Bewegung, dass sie wieder rücklings ins Wasser fiel. Das Lupe lachte und strahlte. Wie Miau nun mal so ist, sie war beleidigt und lief mit erhobenem Schwanz nach Hause zurück - das Lupe folgte ihr. \"Hau ab!\", rief sie ab und zu, aber es schien sie nicht zu verstehen. Selbst durch die \"Katzenklappe\" folgte es ihr. \"Du nervst, verschwinde!\", fauchte Miau schließlich. Da kullerte eine dicke Träne über Lupes Wange und Miau tat es ganz schnell wieder Leid, was sie gesagt hatte. Schnell schleifte sie ihr Körbchen heran und holte eine große Tüte Aisha-Futter (mit der Hoffnung, dass ein Lupe-Baby den Unterschied nicht merken würde). Das Baby war auch schon ziemlich ausgehungert und fraß alles auf. Danach durfte es sich in Miaus Körbchen legen. \"Ich nenn dich Felix, bist du damit einverstanden? Tausendmal besser als Miau, das ist ein doofer Name, glaub mir.\" Das Lupe-Baby schleckte Miau ab. \"Ist ja gut.\" Aber Miau musste doch lächeln. \"Sei froh, dass Shia dich dann nicht mehr \"Wuff\" oder \"WauWau\" nennen kann.\" Am Abend kam ich erschöpft heim. Fast wäre ich über Miaus Körbchen gestolpert! Als ich das Licht anmachte, sah ich Miau und ein Lupe-Baby darin kuscheln. \"Da haben wir ja einen neuen Mitbewohner\", lächelte ich und löschte das Licht wieder. \"Dann bist du jetzt ja nicht mehr einsam und immer beschäftigt, meine kleine Miau.\" |