Macht der sieben Sünden Macht der sieben Sünden
Name Rike IMG
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Letzter Besuch 22.05.2015 19:48 Uhr
 
VampirNeuling in Gilde "Bis(s) zum Vampir"
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Alter: 9.716 irdische Winter
Wohnort: Überall auf der Erde, um alles zu sehen & weil ich mich nirgendwo lange halten kann.
Eltern: Katharina (Mutter) - Cherubim der Verzweiflung, Mihailo (Vater) - Cherubim der Sieben Sünden
Geschwister: Fabius (Bruder) - Herrschaft der Verzweiflung
Familienverhältnisse: Als meine Mutter bei einem Kampf so schwer verletzt wurde, dass sie ihre Tätigkeit als Engel nicht mehr ausfürhren konnte, übernahm mein Bruder ihren Job. Allerdings wurde meine Mutter dadurch immer verbitterter & als mein Vater starb & ich seine Aufgaben übernahm, war sie ab dem Zeitpunkt noch unerträglicher.
Charakter: Ich bin ehrgeizig bis kampflustig, sehr stolz & auch schnell reizbar. Ich mach mir nur selten Gedanken darum, was andere von mir halten.
Aufgaben: Ich verteile die sieben Sünden unter den Menschen. Damit verhindere ich, dass diese Geschöpfe zu mächtig werden, außerdem werden sie dank der Sünden "menschlicher". Allerdings kann ich den Menschen auch Sünden nehmen & sie so vor Dummheiten aus z.B. Rachegelüsten schützen. Hinzu kommt, dass es ja ohne mich auf der Erde verdammt langweilig wäre.
Vergangenheit: Nachdem mein Vater sehr früh starb, übernahm ich seine Aufgabe schon in sehr jungen Jahren, wodurch ich eigentlich eine sehr kurze Kindheit hatte. Während meiner Ausbildung musste ich die Grundsätze meines Elements lernen & feststellen, dass es nicht besonders einfach ist, die Sünden unter die Menschen zu bringen. Doch ich lernte schnell & wusste schon bald mit meinen sieben Dienern umzugehen.
Über dein Element: Die Menschen sind einfach keine Wesen, die fromm & lieb sind. Schon gar nicht untereinander. Jeder Mensch ist ein potentieller Sünder & ohne die Sünden wären viele Kriege erspart geblieben, viele Morde nie geschehen & viele Tragödien niemals passiert. Aber dann wäre die Welt warscheinlich überbevölkert & das abendliche Fernsehprogramm sehr eintönig.

  Aufstiege und Zauber

Als ich eines schönen Tages durch die Straßen wanderte, sah ich ein kleines Mädchen, das auf der Straße saß und mit Steinen spielte. Als ich an ihm vorbei kam, fragte es mich:
"Wer bist du?"
"Ich bin Rike, und du?"
"Das geht dich nichts an!" sagte es barsch und mit einer unnatürlich, männlichen Stimme. "Du musst bis morgen gestorben sein."
"Wie bitte?" Ich war entsetzt.
"Meine Güte, ist das so schwer? Bis morgen musst du tot sein. Beeil dich! Ich habe noch andere Termine." grummelte das Mädchen (oder war es ein Mann?).
"Pah, wieso sollte ich? Wer bist du überhaupt? Sage es mir, oder ich werde gar nichts machen!" trozig verschrenkte ich meine Arme vor meiner Brust.
"Ich bin dein Vater."
"Häh?"
Das Mädchen verdrehte die Augen und aus ihr schwebte eine milchig schimmerne Gestalt. Die Gestalt eines Mannes. Auf einmal wurde mir klar, dass ich GOTT gegenüber zickig gewesen war und ihm wiedersprochen hatte. Ich fiel auf die Knie und verbeugte mich so tief, dass meine Stirn, den Boden zu seine Füßen, berührte.
"Steh auf." sagte Gott genervt.
Ich erhob mich, bemüht dies elegant zu tun.
"Du, Rike, bist auserwählt worden, um einer meiner treusten Diener zu werden. Doch musst du dafür tot sein, wie alle anderen Engel auch. Aber kein Selbstmord! Ein unfall vieleicht..."
"Natürlich. Doch erlaubet mir eine Frage."
"Sprich nicht so geschwollen und frag! Aber beeil dich!!"
"Ja, also... Warum ich? Ich meine man muss doch etwas besonderes dafür getan haben..."
"Meine Tochter," sagte er auf einmal sehr liebevoll."Du hast schon so viele wundersame Dinge vollbracht. Wie z.B. als du zwischen den zwei Völkern verhandelt hast, die sich so sehr hassten, dass sie Jahunderte lang Krieg geführt haben. Oder als du es geschafft hast, eine ganze Nation zum Arbeiten zu bringen, die nur faul waren. Aber hauptsächlig, wegen der Geschichte vor 5 Jahren..." Es war im Jahre 1700 v.Chr. Damals lebte ich in einem Zelt. Zusammen mit meiner Mutter, meinem Vater und meinen 11 Geschwistern. Wir waren Sklaven, wie die 300 anderen Menschen, in unserem Lager, auch. Wir schuffteten in einem Bergwerk. Tag und Nacht. Die Menschen dort gehörten alle dem Adel. Meine Familie und ich waren Besitz des Hauses "van Horten". Alle Unterdrückten nahmen ihr Schicksal mit Demut hin, aber ich nicht! Ich wollte reiheit. Nicht nur für die Sklaven an unserem Bergwerk, sondern für das ganze Land, wo es überall versklavte Menschen gab.
Eines Abends, als alle ihre 4 Stunden Pause zum Schlafen nutzten, packte ich meine Sachen und ging. Es war gefährlich, doch mit etwas Glück schaffte ich es. Ich wusste auch wohin ich musste. Auf die Burg "Großstein". Dort war das Herz der Habgier, das ich bekämpfen wollte.Schließlich brauchte doch kein Mensch 30000kg Gold im Leben. Nach drei Tagesreisen kam ich an. Erschöpft. Müde. Hungrig. Als ich mich noch fragte , wie ich durch das bewachte Tor kommen sollte, kam mir ein wirklich guter Zufall zur Hilfe. Ich sprang unbemerkt auf den Pferdewagen, der gerade die Wache passierteund gelangte so in den Hof. Ich hüpfte wieder runter und versteckte mich. Als es Abend wurde (und ich ausgeschlafen hatte), betrat ich eine der vielen Türen.Dieser folgte ein langer Flur und ich ging ihn entlang, bis ich zwei Wachen vor einer iesenhaften Tür erblickte. Ich überlegte. Dann hatte ich eine Idee. Ich trat so in das Licht, das die beiden Männer nur meinen Schatten sahen, der, wenn ich die Brust rausstreckte, wie der eines Offiziers aussah.
"Ab ihr beiden! Ich suche euch schon seit Stunden! In den Hof, aber ein bisschen dalli!" rief ich mit einem tiefen Brustton.
Die Wächter sahen sich verdutzt an und gingen durch eine viel kleinere Tür, neben der riesengroßen, einen anderen Weg als ich gekommen bin. Ich lächelte und betrat, durch das Tor, den Trohnsaal. Ich sah die Königin dort sitzen. Ehrfürchtig verbeugte ich mich. Ich war zwar gegen ihre Gesetze, doch keines Wegs unhöflich.
"Wer ist da?" hörte ich es krächzen. Das wunderte mich. Diese Stimme war ganz anders, als die, die ich mir immer vorgestellt hatte. Ich sah auf und- erstarrte. Diese, mit verlaub, alte Oma sollte die geführchtete Tyrannin sein?
"Ist da wer?" krächtzte es erneut.
"Ähm... Ja, ich..." antwortete ich zaghaft.
"Wer ist "ich" ?"wurde ich streng gefragt.
"Rike. Rike aus dem Bergwerk."sagte ich mutig. Sonst hätte sich niemand aus einem Bergwerk auf 500m der Königin genähert.
"Bergwerk? Was ist das?" fragte die allmächtige(?!) Herrscherin.
"Darin arbeiten wir. Wir Sklaven holen Gold aus ihnen."
"Wer ist "wir" ?"
"Wir. Meine Familie. Unser Lager. Das ganze unterdrückte Land."
"Davon habe ich noch nie gehört. Und außerdem glaube ich dir nicht! In MEINEM Land gibt es keine Sklaven." Jetzt sprach sie etwas lauter. Aber auch gefährlicher, eindringlicher.
"Oh doch!"
"Nein! Niemals! Geh! VERSCHWINDE!" schrie sie und musste erst wieder zu Luft kommen. Diese Verschnaufpause nutzte ich.
"Es tut mir leid es Euch sagen zu müssen, meine Königin, aber ich lüge nicht." sagte ich ruhig. Die alte Frau sah mich mit großen Augen an.
"Siehst du die Kugel da hinten? Bring sie mir!" befahl sie mir nach etwa 100 Atemzüge des stillen Grübelns. Nachdem ich ihr die faustgroße Glaskugel in die Hand gedrückt hatte, fing sie an in sie hinein zu starren. Nach weiteren 200 Atemzügen des Starrens, lehnte sich die Herrscherin erschöpft in ihren Thron zurück, schloss die augen und sagte:
"Du hattest Recht. Danke! Ich werde es sofort ändern!"
Das glaubte ich dieser schwachen Person nicht. Doch ich ging und hoffte. Ging wieder zurück. Noch immer hungrig und erschöpft. Doch als ich nach 5 Tagen in unser Lager kam, kam mir meine Mutter entgegen und rief:
"Meine Kleine da bist du ja! Es gibt GROßARTIGE Neuigkeiten! WIR SIND FREI!!!!" Der letzte Satz wurde durch ein Johlen und Grölen unserer Nachbarn unterstüzt!
Ich war frei und nun auch ... ein Engel!!!!

Ich eilte den langen Flur in Richtung „Gottes Hauptzimmer“ & verfluchte ihn. Von wegen „freier Dienstag“. Ich kam vor der Tür des Saals an, welche sich bereits bei meinem Erscheinen öffnete. Zauberei? Nöö, Bewegungsmelder!
„So, toll, jetzt hast du’s mal wieder geschafft! Mittlerweile ist das der fünfte Urlaub, den du mir mitten drin gestrichen ha“ ich stockte. Gottes Mine war eisig & tiefernst. Erst jetzt bemerkte ich die schwarzen Stoffbahnen, die an den Wänden hingen. Irgendetwas Schlimmes musste passiert sein.
„George XXXII ist tot.“ sagte Gott, der meine Gedanken erraten haben musste.
„Der Papst? Der war doch noch relativ jung 79?“
„78! & er ist ermordet worden, “ seine Augen funkelten wütend. „Irgendjemand hat MEINEN Papst getötet!“
„Dann such dir ’nen neuen. Gibt doch genug Kardinale auf der Welt.“
„Oh nein! Nicht mit MIR! Niemand tötet MEINEN Papst ungeschoren!“
Ich rollte mit den Augen. Warum muss er immer so halsstarrig sein?
„Hast du keinen „Engel der Rache“ oder „Engel des Papstes“?“
„Ich setzte meine Engel ein, wie ich will!“
„Töte du ihn doch einfach“
„ICH ERWEISE IHM DOCH NICHT DIE EHRE & TUE ES PERSÖNLICH!!! DAZU HAB ICH DOCH EUCH FAULE ENGEL!“
„Schon gut. Ich mach’s demnächst“
„SOFORT!“
„Schon gut, schon gut Ich flieg ja schon“

Ich flog also los. Was blieb mir auch anderes übrig?
Als ich auf der Erde ankam, war in der Vatikanstadt die Hölle los. Überall liefen Polizisten & Priester umher, wie aufgescheuchte Hühner. Ich kämpfte mich zum Papst selbst durch. Seine Leiche lag noch immer an ihrem Fundort. Ich hatte mir für diesen Auftrag vom Engel der Morde eine Art Didektor geliehen, die mich, mit ein bisschen Blut vom Opfer, direkt zum Täter führen würde.
Ich folgte dem mir durch das Gerät gewiesenen Weg & gelangte schließlich vor ein prachtvolles Haus in Rom. Ich trat ein & bemerkte, dass dies nicht das Haus von irgendwem war, sondern von dem hiesigen Kardinal selbst. Ich schluckte, wenn der Kardinal ihn umgebracht hat, dann ist es aus mit einem neuen Papst, denn es war der letzte Kardinal, da auch die anderen schon vor geraumer Zeit getötet worden sind.
Ich trat ein & ging auf ein Zimmer zu, das sich als das Schlafzimmer entpuppte. Dort lag der Mann selenruhig & schlief. Ich konnte es nicht glauben. Sein Chef wurde grade umgebracht & er lag hier & schlief. Wirklich sehr cool. Ich ließ einen Sturm im Zimmer aufkommen, damit es mehr Eindruck machte, wenn ich auftrat.
Der Mann erwachte wütend murmelnd & als er mich sah, saß er kerzengrade in seinem prunkvollen Bett & starrte mich an.
„Du hast seine Heiligkeit getötet“, dröhnte ich.
„Ähm, nein, das das war ein Versehen“, stotterte der Mann.
„Dafür musst du durch die Hand eines reinen & erhabenen Engels“, ich bemühte mich nicht gelangweilt zu klingen. „bestraft werden. Wie du mir, so ich dir’ Auch du sollst den Tod erfahren.“ Ich ging auf ihn zu & zückte mein Schwert.
„Nein“, wimmerte der Kardinal.
Mit meiner normalen Stimme raunte ich ihm schadenfroh zu:
„Willkommen in der Hölle“, & stieß ihm mein Schwert in die Brust.

Wieder „oben“ angekommen, wurde ich gleich wieder zu Gott geschickt.
Er blickte grade auf ein paar Zettel, als eintrat.
„Hast du gut gemacht Denke es wird Zeit, dass du in die zweite Triade kommst, denn du hast erwiesen,“, er krizilte etwas auf ein Blatt“, dass du dem würdig bist, da du auch mit dir nicht zustehenden Aufgaben klar kommst. Geh jetzt bitte.“


  Als ich zum Engel wurde...  Als ich zum Engel wurde...
Der Engel der sieben Sünden Als ich eines schönen Tages durch die Straßen wanderte, sah ich ein kleines Mädchen, das auf der Straße saß und mit Steinen spielte. Als ich an ihm vorbei kam, fragte es mich:
"Wer bist du?"
"Ich bin Rike, und du?"
"Das geht dich nichts an!" sagte es barsch und mit einer unnatürlich, männlichen Stimme. "Du musst bis morgen gestorben sein."
"Wie bitte?" Ich war entsetzt.
"Meine Güte, ist das so schwer? Bis morgen musst du tot sein. Beeil dich! Ich habe noch andere Termine." grummelte das Mädchen (oder war es ein Mann?).
"Pah, wieso sollte ich? Wer bist du überhaupt? Sage es mir, oder ich werde gar nichts machen!" trozig verschrenkte ich meine Arme vor meiner Brust.
"Ich bin dein Vater."
"Häh?"
Das Mädchen verdrehte die Augen und aus ihr schwebte eine milchig schimmerne Gestalt. Die Gestalt eines Mannes. Auf einmal wurde mir klar, dass ich GOTT gegenüber zickig gewesen war und ihm wiedersprochen hatte. Ich fiel auf die Knie und verbeugte mich so tief, dass meine Stirn, den Boden zu seine Füßen, berührte.
"Steh auf." sagte Gott genervt.
Ich erhob mich, bemüht dies elegant zu tun.
"Du, Rike, bist auserwählt worden, um einer meiner treusten Diener zu werden. Doch musst du dafür tot sein, wie alle anderen Engel auch. Aber kein Selbstmord! Ein unfall vieleicht..."
"Natürlich. Doch erlaubet mir eine Frage."
"Sprich nicht so geschwollen und frag! Aber beeil dich!!"
"Ja, also... Warum ich? Ich meine man muss doch etwas besonderes dafür getan haben..."
"Meine Tochter," sagte er auf einmal sehr liebevoll."Du hast schon so viele wundersame Dinge vollbracht. Wie z.B. als du zwischen den zwei Völkern verhandelt hast, die sich so sehr hassten, dass sie Jahunderte lang Krieg geführt haben. Oder als du es geschafft hast, eine ganze Nation zum Arbeiten zu bringen, die nur faul waren. Aber hauptsächlig, wegen der Geschichte vor 5 Jahren..."

Es war im Jahre 1700 v.Chr. Damals lebte ich in einem Zelt. Zusammen mit meiner Mutter, meinem Vater und meinen 11 Geschwistern. Wir waren Sklaven, wie die 300 anderen Menschen, in unserem Lager, auch. Wir schuffteten in einem Bergwerk. Tag und Nacht. Die Menschen dort gehörten alle dem Adel. Meine Familie und ich waren Besitz des Hauses "van Horten". Alle Unterdrückten nahmen ihr Schicksal mit Demut hin, aber ich nicht! Ich wollte reiheit. Nicht nur für die Sklaven an unserem Bergwerk, sondern für das ganze Land, wo es überall versklavte Menschen gab.
Eines Abends, als alle ihre 4 Stunden Pause zum Schlafen nutzten, packte ich meine Sachen und ging. Es war gefährlich, doch mit etwas Glück schaffte ich es. Ich wusste auch wohin ich musste. Auf die Burg "Großstein". Dort war das Herz der Habgier, das ich bekämpfen wollte.Schließlich brauchte doch kein Mensch 30000kg Gold im Leben. Nach drei Tagesreisen kam ich an. Erschöpft. Müde. Hungrig. Als ich mich noch fragte , wie ich durch das bewachte Tor kommen sollte, kam mir ein wirklich guter Zufall zur Hilfe. Ich sprang unbemerkt auf den Pferdewagen, der gerade die Wache passierteund gelangte so in den Hof. Ich hüpfte wieder runter und versteckte mich. Als es Abend wurde (und ich ausgeschlafen hatte), betrat ich eine der vielen Türen.Dieser folgte ein langer Flur und ich ging ihn entlang, bis ich zwei Wachen vor einer iesenhaften Tür erblickte. Ich überlegte. Dann hatte ich eine Idee. Ich trat so in das Licht, das die beiden Männer nur meinen Schatten sahen, der, wenn ich die Brust rausstreckte, wie der eines Offiziers aussah.
"Ab ihr beiden! Ich suche euch schon seit Stunden! In den Hof, aber ein bisschen dalli!" rief ich mit einem tiefen Brustton.
Die Wächter sahen sich verdutzt an und gingen durch eine viel kleinere Tür, neben der riesengroßen, einen anderen Weg als ich gekommen bin. Ich lächelte und betrat, durch das Tor, den Trohnsaal. Ich sah die Königin dort sitzen. Ehrfürchtig verbeugte ich mich. Ich war zwar gegen ihre Gesetze, doch keines Wegs unhöflich.
"Wer ist da?" hörte ich es krächzen. Das wunderte mich. Diese Stimme war ganz anders, als die, die ich mir immer vorgestellt hatte. Ich sah auf und- erstarrte. Diese, mit verlaub, alte Oma sollte die geführchtete Tyrannin sein?
"Ist da wer?" krächtzte es erneut.
"Ähm... Ja, ich..." antwortete ich zaghaft.
"Wer ist "ich" ?"wurde ich streng gefragt.
"Rike. Rike aus dem Bergwerk."sagte ich mutig. Sonst hätte sich niemand aus einem Bergwerk auf 500m der Königin genähert.
"Bergwerk? Was ist das?" fragte die allmächtige(?!) Herrscherin.
"Darin arbeiten wir. Wir Sklaven holen Gold aus ihnen."
"Wer ist "wir" ?"
"Wir. Meine Familie. Unser Lager. Das ganze unterdrückte Land."
"Davon habe ich noch nie gehört. Und außerdem glaube ich dir nicht! In MEINEM Land gibt es keine Sklaven." Jetzt sprach sie etwas lauter. Aber auch gefährlicher, eindringlicher.
"Oh doch!"
"Nein! Niemals! Geh! VERSCHWINDE!" schrie sie und musste erst wieder zu Luft kommen. Diese Verschnaufpause nutzte ich.
"Es tut mir leid es Euch sagen zu müssen, meine Königin, aber ich lüge nicht." sagte ich ruhig. Die alte Frau sah mich mit großen Augen an.
"Siehst du die Kugel da hinten? Bring sie mir!" befahl sie mir nach etwa 100 Atemzüge des stillen Grübelns. Nachdem ich ihr die faustgroße Glaskugel in die Hand gedrückt hatte, fing sie an in sie hinein zu starren. Nach weiteren 200 Atemzügen des Starrens, lehnte sich die Herrscherin erschöpft in ihren Thron zurück, schloss die augen und sagte:
"Du hattest Recht. Danke! Ich werde es sofort ändern!"
Das glaubte ich dieser schwachen Person nicht. Doch ich ging und hoffte. Ging wieder zurück. Noch immer hungrig und erschöpft. Doch als ich nach 5 Tagen in unser Lager kam, kam mir meine Mutter entgegen und rief:
"Meine Kleine da bist du ja! Es gibt GROßARTIGE Neuigkeiten! WIR SIND FREI!!!!" Der letzte Satz wurde durch ein Johlen und Grölen unserer Nachbarn unterstüzt!
Ich war frei
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  Himmlische Haustiere  Himmlische Haustiere
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Es war schon dunkel, als ich durch die leeren Straßen dieser riesigen Stadt streifte. Lautlos wie ein Luftzug bewegte ich mich durch die Gassen, blieb unendeckt. Ich liebte diese Fähigkeit der Engel schon immer, so frei, ungesehen, ungehört & unbemerkt auf der Erde umherzugehen, wenn man es möchte. Ich bog auf eine Hauptstraße ab & huschte leise durch die Massen von Passanten, die auch zu dieser späten Stunde noch unterwegs waren. Zu beschäftigt, um sich um einen Engel zu scheren, blieb ich unendeckt.
Mein Auftrag war so einfach, wie schon lange nicht mehr. Ich sollte einem Menschen die Völlerei bescheren, um die Menschen seiner Umwelt zu warnen & zu belehren. Als ich vor dem Aufgang des Häuserblocks stand & die Außenwand empor sah, begann ich das erste Mal an dieser Mission zu zweifeln. In DIESEM Dreckshaus lebten tatsächlich mehrere Menschen?
Doch ich beschloss, dass die Wege Gottes ja nunmal unergründlich sind & ich (damals noch) nur ein kleiner Engel bin. Ich beschloss die Treppe auf Menschenart zu besteigen – zu Fuß - & klopfte schließlich an die mir beschriebene Tür. Als ich mich im Treppenhaus umblickte, das nur so von Moder & Schimmel beherrscht wurde & die halb zerfallene Treppe betrachtete, wunderte es mich wirklich nicht, dass niemand öffnete. Als ich die Klinke herunterdrückte, machte die Tür keinerlei Anstalten sich zu öffnen.
‚Natürlich nicht’, dachte ich bitter & zog meine Diedrichsammlung hervor. Insgeheim musste ich lachen, denn wie viele Kollegen hatten mich schon irritiert gefragt, weswegen ich es nicht auf den engeltypischen regelte. Was für eine Frage!
Ich öffnete die Tür & trat in die zweifellos völlig leerstehende Wohnung. Ich sah mich schnell in allen Räumen um, alle vollkommen unmobiliert & beschloss dann, so schnell wie möglich zu verschwinden. Als ich in den Korridor zurückkam, stand dort ein kleines... Wesen. Es war kariert, hatte Flügelchen & einen pfeilförmigen Schwanz. Mit wütenden Augen sah es mich an. Noch ehe ich begriff, was das alles zu bedeuten hatte, war das Etwas schon auf mich zugestürtzt & warf mich zu Boden. Es saß auf meiner Brust & funkelte triumphierend zu mir herunter. Ich schubste es weg & rappelte mich auf.
„Was soll das?“ fragte ich.
Doch das Wesen sah mich nur groß an & sagte nichts. Ich drehte mich auf dem Absatz um & verließ die Wohnung, das Treppenhaus, das Gebäude. Das Wesen folgte mir. Ich breitete meine Flügel aus, verließ erst die Stadt (ohne meinen Verfolger abzuschütteln), dann das Land, erfolglos.
Seitdem ist Paddy bei mir. Ich weiß nicht, wie lange schon, aber irgendwann habe ich mich an meinen merkwürdigen Begleiter gewöhnt & mich mit ihm angefreundet.


  Persönliches Statement  Persönliches Statement
In denke nicht, dass es Engel oder ähnliche Kreaturen existieren, denn Gott, der Himmel, die Hölle & Engel sind auch nur Mittel, die die Kirche & der christliche Glaube missbrauchen, um die Menschen kontrollieren zu können, ihnen Angst einzuflößen, um sie dadurch anzuregen so zu leben, wie die Kirche es gern hätte, weswegen ich diese Ansichten boykottiere & mich weigere auch nur ansatzweise etwas derartiges zu glauben. Ich bin Atheist & stolz drauf.

Es ist sicher sehr anstrengend & man hat viel zu tun, um seinen Aufgaben nach zu kommen, doch man sieht, dass man etwas Gutes vollbracht hat & ist mit sich zu frieden. Was Essen & Schlafen angeht, glaube ich, dass sie so etwas nicht brauchen, weil es ja eigentlich (so ist meine Meinung) nur die Seelen aller verstorbener Menschen sind, die Gottes Segen haben und darum eine Art Körper besitzen... Sie leben überall. Ich glaube nicht dass sie im Himmel wohnen. Das wäre viel zu weit von der Welt entfernt und sie würden den Überblick verlieren. Je nach ihren Aufgaben wohnen sie woanders & tun den ganzen Tag etwas anderes. Auf jeden Fall geht es darum, den Menschen so gut es geht zu helfen, und sie unter Einsatz ihres Daseins zu beschützen. Sie sind die Seelen der verstorbenen Menschen. Sie kommen zu Gott, der sie segnet und die Aufgaben an sie verteilt (z.B. als Schutzengel bestimmter Personen etc.). Sie sollen verhindern, dass zu viele Menschen sterben, da sie ohne sie nicht leben können. Warum, bleibt ihr kleines Engelgeheimnis... Es muss sie geben, weil ich mir sonst nicht erklären könnte, wo die Seelen der toten Menschen hingehen und wo sie bleiben. Außerdem kann Gott doch die ganze Arbeit nicht alleine erledigen...
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