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| Engel der Liebe |
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Geschwisterliebe
Seit ihrer Kindheit sind sie vereint Der eine ist da wenn der andere weint Streit und Hass gab es nie Doch jetzt stimmt etwas nicht, irgendwie Er faucht sie an und schickt sie fort An einen fremden fernen Ort Sie waren ihr Leben lang nie getrennt Und siehst du sie, wie sie zu ihm rennt Sie will doch nur von ihm geliebt sein Doch am Ende ist sie wieder allein. |
| Heldentat |
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Langsam schlich ich den Gang entlang. Wenn dieser Auftrag fehlschlagen sollte, würde Lord Luzifer mich bei lebendigem Leibe rösten, das wusste ich genau. Meine Hände zitterten und meine Schritte waren unsicher. Wenn ich das Mädchen nicht fangen sollte, war mein Leben keinen Pfifferling mehr wert, dass hatten mir der Lord mehr als klar gemacht. Ich öffnete langsam eine Tür und betrat eine Art Hinterhof. Ich spürte die Aura des Mädchens und bleckte meine Zähne. Ich konnte den Geruch ihres Blutes wahrnehmen und es machte mich schier rasend vor Lust. Den Schlagschatten nutzend, schlich ich auf eines der anderen Häuser zu, deren Wände den Hinterhof eingrenzten. Ich öffnete eine weitere Tür und stand mit einem Schlag in tiefster Dunkelheit. Langsam schlich ich die Treppe in den 3. Stock hinauf, immer darauf bedacht keinen verräterischen Laut von mir zu geben. Also ich vor der letzten Tür stand, die mich von meinem Opfer trennte, zog ich mein Schwert und atmete noch einmal tief durch.
Ich rammte die Tür mit meiner Schulter worauf das Holz nachgab und ich in den Raum stolperte. Ein greller Blitz blendete mich und ich musste die Augen zusammenkneifen. Was willst du hier Midian drang eine helle Stimme an mein Ohr, doch sie war so kalt das es mich schüttelte. Als ich die Augen wieder öffnen konnte, stand ich auf einer Waldlichtung. Weit und breit keine Tür und kein Haus zu sehen. Nur ein junges Mädchen, dasselbe welches ich entführen sollte, und ein weiblicher Engel mit schwarzblauen Haaren und hellblauen Augen standen auf der Lichtung. Du weißt was ich will Engel. Nun geh mir aus dem Weg. Ich muss meinen Auftrag erfüllen. Entgegnete ich bissig auf ihre Frage und trat einige Schritte näher. Der Engel spannte sich und zielte mit der Spitze ihres Schwertes genau auf mein Herz. Wieso? Wieso habt ihr Vampire den Herrn verraten? Ihr habt keinen Grund Luzifer zu dienen. Es schien sie wirklich zu bedrücken. Was verstehst du denn schon? Dich liebt Gott über alles. Aber uns hat er zu einem Leben in Dunkelheit verdammt. Mit diesen Worten stürzte ich mich auf sie und es entbrannte ein hitziger Kampf. Immer wieder war ich kurz davor zu verlieren, bis ich mich plötzlich auf dem Boden und mit einem Schwert an der Kehle wiederfand. Wie heißt du Midian? war das einzige was der Engel zu mir sagte. Eressea. Und wie heißt der Engel der meinem Leben ein Ende setzt? stellte ich die Gegenfrage. Diesen Engel gibt es nicht. Doch ich möchte dir ein neues Leben ermöglichen. ich war total verwirrt. Ein Engel wollte einen Vampir nicht töten? Na gut und wie heißt du? Fragte ich als der Engel von mir Runtergegangen war und mir ihre Hand hinhielt, welche ich ergriff. Naomi War das letzte was ich hörte bevor ein alles umfassendes Licht mich einhüllte und mich mit Wärme umfing. | |
| Luzifer |
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Hinter der Maske
Siehst du die schwarzen Augen funkeln? Hörst du die schwarzen Schwingen rauschen? Eine einsame Gestalt auf einem Schädelberg. Blut tropft von seinen Händen. Sieben Satane stehen um ihn herum, Und schwören ihm die Treue. Wieso hast du mich verstoßen? Hast du mir Macht gegeben, Um mich zu verbannen? Hast du mir die höchste Stellung gegeben, Um mich in die tiefsten Tiefen zu schleudern? Hast du mir Schönheit und Anmut gegeben, Um sie in der fauligen Luft Und den Feuern der Hölle zu zerstören? Die Menschen glauben, Glauben das ich dich stürzen wollte Und das ich böse sei. Doch keiner sieht, Das ich der Einzige bin, Der hinter deine Maske sah. |
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| Begegnung mit einem Engel |
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<u>Nachts sind alle Katzen grau</u>
Ich hätte nie gedacht das ich einmal so traurig sein könnte. Meine Großmutter war immer für mich da gewesen und egal wann ich kam sie saß immer in ihrem Sessel und war am stricken. Dann lächelte sie mich immer so gütig an und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Sie hatte mir versprochen einen Apfelstrudel für meinen Geburtstag zu backen. Wieso musste sie Sterben? Sie hat mich angelächelt wie immer als wir gegangen waren. Am nächsten Morgen war sie tot. Ich hatte bisher niemanden verloren, umso tiefer traf mich der Verlust meiner Großmutter. Ich hatte mich Tagelang in meinem Zimmer eingesperrt und hatte geweint. Ich konnte einfach nicht fassen was hier geschah und auch die Aufmunterungen meiner Eltern halfen nichts. Irgendwann hatte ich einfach die Tür abgeschlossen. Es war an der Beerdigung als ich zum ersten mal daran dachte. ich war vielleicht 11 oder 12 aber ich hatte meine Großmutter wirklich geliebt. Damals dachte ich wirklich darüber nach mich selbst um zu bringen um wieder mit ihr vereint zu sein. In den folgenden Tagen hatte ich immer öfter diesen Gedanken bis ich einmal an unserem Lieblingsbaum stand. Dieser Baum stand auf einer Lichtung mitten im Wald und Großmutter hatte immer erzählt dass dieser Baum magische Kräfte hätte. Als ich klein war habe ich daran geglaubt, später habe ich darüber geschmunzelt, doch jetzt konnte ich weder das eine noch das andere. ich saß an den Baum gelehnt und beobachtete wie der Vollmond aufstieg. Ich zog das Teppichmesser aus der Jackentasche, das ich extra eingepackt hatte, und schob die Klinge heraus. Jetzt im letzten Moment überkamen mich Zweifel. Da spürte ich eine Hand auf meinem Kopf und ich sah auf. Da stand sie leicht durchsichtig und von einer leuchtenden Aura umgeben. Sie lächelte mich an und gab mir einen Kuss auf die Stirn wie sie es früher immer getan hatte. Ihr Blick war traurig und voller Liebe zugleich. Ich begann zu weinen und klammerte mich an sie. Auch wenn es nur ein Traum sein konnte, für diesen Moment waren wir wieder vereint. Ich erwachte am Morgen und sah die Sonne durch die Äste scheinen. Großmutter war nicht mehr da. Ich sah mich nach dem Teppichmesser um und als ich es aufhob bemerkte ich dass die Klinge verrostet war, als ob sie Jahrelang dort gelegen hätte. Da musste ich schmunzeln. Ob es jetzt ein Engel, ein Geist oder einfach nur eine Einbildung war, war mir gleich. Ich war glücklich meine Großmutter ein letztes Mal gesehn zu haben und hatte wieder neuen Lebensmut. |
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| Parabel des Elements |
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Jeder Engel strebt danach gut zu sein und treu zu Gott zu stehn. Dabei verdammen und verfluchen sie die gefallenen Engel, weil diese gegen Gott sind. Sie sind der Meinung , alles was gegen Gott ist, sei unweigerlich böse. So fragte mich einmal ein Engel, ich glaube er war Cherub, wozu es denn einen Engel der schwarzen Magie oder der Vampire geben muss. Wieso sollten wir das schützen was böse ist. Das ist doch fast so als würden wir neuerdings Dämonen schützen., regte sich der Engel auf.
Das ist gar keine schlechte Idee. Das sollte Gott vielleicht wirklich in Betracht ziehn., gab ich mit einem Grinsen zurück. WAS?! Bist du etwa ein Sympathisant von diesen Verrätern?, Fuhr er mich an, doch ich blieb ganz ruhig. Du vergisst die ‚Göttliche Balance. Nur wenn Gut und Böse im Gleichgewicht sind, kann die physische Welt überleben. Außerdem vergisst du, dass ich einmal ein Midian, ein geborener Vampir, gewesen bin und mit Dämonen und schwarzer Magie aufgewachsen bin. Pha. Deswegen muss ich sie noch lange nicht mögen und du warst mir ja auch nie ganz koscher. Außerdem, wozu soll dieses Gleichgewicht gut sein? Ist doch totaler Schwachsinn. Ich schlug mir innerlich die Hand vor die Stirn. Man lernt das Licht erst zu schätzen, wenn man die Dunkelheit kennt. Frieden kennt nur der, der auch den Krieg erlebt hat, Mann lernt er dann zu leben wenn man dem Tot in die Augen gesehen hat. Denkst du das sind nur Phrasen? Es ist die Wahrheit. In deinen Augen mögen die Absichten der Dämonen schlecht und Unmoralisch sein, aber in ihren Augen sind sie genauso Ehrenwert wie die deinen. Was willst du mit deiner Vergebung anfangen, wenn es niemanden gibt der um Vergebung bittet? An dieser Stelle hatte er die Stirn in Falten gezogen und hat, ganz in Gedanken, Den Raum verlassen. Danach habe ich ihn nie wieder gesehn. |
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| Krieg der Engel |
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Ihr habt uns verraten
verachtet und verkauft Wie konntet ihr so entarten? Wie könnt ihr davon laufen, Vor der Wahrheit Die in jeden von uns durchdringt? War es nur Neid? Oder glaubt ihr wirklich, Das euer Handeln etwas bringt? Hör mir doch zu Vertrau mir doch, Schwester Zerstritten sind wir im Nu Kreuzen hasserfüllt die Schwerter Schlag auf Schlag in rascher Folge Verachtung steht in deinem Blick sie zu verletzen, ist meine Sorge Mein leben scheint besiegelt Doch für mich schlägt des Glücks Geschick Die Verräter in der Verdammnis schmoren Doch ich habe meine Schwester verloren | |
| Freundschaft mit einem Engel |
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Mitternacht. Der Vollmond steht hell am Himmel und leuchtet mir den Weg, den ich mir in den dunklen Gassen suche.
Niemand schenkt dem jungen rothaarigen Mädchen Beachtung, das mit gesenktem Kopf und einem Strauß schwarzer Rosen durch die Nacht eilt. Dafür war ich auch mehr als froh, ich wollte mit niemandem sprechen. Ob Mensch oder Engel war mir eigentlich egal. Ich hatte den einzigen Menschen verloren der mich wirklich gekannt hatte. ~~~~~ Ich öffnete das Friedhofstor und betrat den Gottesacker. Ich konnte es mir nicht erklären aber im gegensatz zu den meisten Midiane, geborenen Vampiren, fühlte ich mich auf Friedhöfen immer geborgen und auch jetzt spürte ich wie die Last der letzten Tage von mir abzufallen schien. Die meisten Midiane haben eine Abneigung gegen Friedhöfe, weil sie den Tot nie wirklich kennen gelernt haben. Wir sind Geschöpfe der Ewigkeit und machen uns keine Gedanken über Verfall und Vergänglichkeit. Ich ging die Grabreihen entlang und blieb bei dem ein oder anderen Grab stehen. Einige Menschen die hier begraben liegen habe ich gekannt und es schmerzt mich immer wieder zu wissen das jeder meiner Freunde irgendwann sterben wird und ich keinen Retten kann. So stand ich irgendwann vor seinem Grab. Ches Kramer * 28.02.1980 + 12.08.2005 Es tut mir leid Ches, das ich jetzt erst kommen kann. Ich wäre gerne bei deiner Beerdigung gewesen. Aber du weist ja, im Himmel ist die Hölle los und wir haben ne Menge zu tun. In letzter Zeit versuchen immer mehr Dämonen in diese Welt zu gelangen. Es gibt mehr Besessene als jemals zuvor und wir stecken ziemlich tief in der Scheiße. Oh Mann Ches du hast uns zur falschen Zeit verlassen. Wir brachen dich wirklich. Ich lies mich auf die Knie sinken und lehnte den Blumenstrauß gegen den Grabstein. Du warst der beste Exorzist der als Mensch gelebt hat und niemand wird dich ersetzen können. Ich vermisse dich alter Freund. ~~~~~ Ich hatte mich von Ches verabschiedet, also spazierte noch etwas durch die Grabsteine und hängte Erinnerungen nach. Ich genoss die Stille bis ich undeutliches Gemurmel hörte und neugierig wurde. Ich spürte einige menschliche Auren, doch sie schienen irgendwie verzerrt. Na klasse schon wieder nen paar Besessene. Können die sich nicht in ein stilles Winkelchen verkriechen und uns in ruhe lassen? dachte ich deprimiert und ging den Auren nach. Hinter dem dritten Mausoleum fand ich die armen Tropfe die zum Futter der Dämonen wurden. Sie standen in einem Steinkreis indem, ebenfalls mit Steinen, ein Pentagramm lag. Jeder der Jungen stand an einer Spitze des Pentagramms. Nun konnte ich das Gemurmel besser verstehen und erkannte das er sich um eine Beschwörungsformel handelte. Sie wollten anscheinend ein Tor zur Hölle öffnen. Also das geht zu weit. Sie benutzten zwar schwarze Magie aber dafür ist die selbst mir zu schade. Ich wollte gerade einschreiten als ich ein. Scheiß Besessene hinter mir hörte und ein Schwarzer Schatten an mir vorbei schoss. Der Kreis wurde aufgescheucht und prallte gegen die Kuppel eines Bannkreises. Einer nach dem anderen vielen die Menschen in Ohnmacht und der fremde Engel schien alles im griff zu haben, als sich plötzlich ein Kriegerdämon hinter ihr materialisierte. Ich erwachte aus meiner verblüffung, lies mein Schwert erscheinen und ging auf den Dämon los. Schon nach kurzer Zeit standen der fremde Engel und ich, Rücken an Rücken, und kämpften gegen eine immer größer werdende Zahl von Dämonen. Scheiße wo kommen die alle her? rief ich meiner Mitstreiterin zu während ich mich gegen gleich zwei von diesen stinkenden Organprovisorien wehren musste. Keine Ahnung. Diese Trottel müssen das Tor schon fast ganz geöffnet haben. Anders kann ich es mir nicht erklären. Bekam ich als antwort und sofort fiel mein Blick auf das Pentagramm. In der Mitte stand eine Schale mit Blut. Das muss das Medium sein mit dem sie die Energie gelenkt haben. Dachte ich und brachte meine Gegner auf Abstand. Suma hapt heptidun Suma heri lezidun Suma clubodun Umbi cuoniouuidi” Mit diesem schwarzmagischen Spruch sammelte ich die restliche schwarze Magie die auf diesem Ort lag und sammelte sie in meiner Hand. Als ich sicher war das ich genug hatte, schleuderte ich sie auf das Pentagramm und zerstörte somit das Tor zur Hölle. Zumindest werden es jetzt nicht mehr. Rief ich dem anderen Engel zu und wandte mich wieder dem Kriegerdämonen zu. ~~~~~ Als alle Dämonen getötet waren und wir uns endlich ins Gras fallen ließen ging bereits die Sonne auf. Hey wer hat mir da eigentlich geholfen? fragte meine Kampfgefährtin schweratmend. Ich bin Eressea, Engelsfürst der schwarzen Magie und wem habe ich das Leben gerettet? Gab ich ebenso außer Puste, aber grinsend, zurück. Ich bin Raven. Engelsgewalt des Friedhofs. Hm Schwarze Magie, das erklärt den Auftritt vorhin. Na ja egal. Schön dich kennen zu lernen Eressea und danke für deine Hilfe. Wir reichten uns die Hände und unterhielten uns noch eine Weile weiter. Seit dem habe ich eine gute Freundin mehr. |
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| Vergangenheit |
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Blutrot stand der Mond über Anagura, der ersten Schale der Hölle. Hier wo die Oger und Vampire eine sichere Heimat gefunden haben, habe auch ich einen Ort gefunden, an dem meine Seele vielleicht zur Ruhe kommen könnte. Nachdem meine Familie von Vampirjägern angegriffen und fast vollständig ausgerottet worden war, bin ich ruhelos umhergestreift, getrieben von dem unbändigen Willen zur Rache und gequält von den Erinnerungen an diese grausame, blutgetränkte Nacht, in der ich meine Zukunft und mein Herz verlor.
Risa-san woran denkst du? Kodoku ein kleines Ogermädchen das mir schon seit dem Moment begleitet, indem ich die Hölle betreten habe, schaute mich fragend an. Ihr blutrotes Haar wiegte sich leicht in dem stetigen Wind der über die Ebene von Golgatha wehte. Anagura und die Welt der Menschen sind Ebenbilder, die zwei Seiten einer Medaille. Die Ebene auf der wir uns befanden war das genaue Abbild der Ebene auf der Jesu starb. Es ist nichts Doku-chan. Ich war nur in Gedanken. An diesem Ort ist viel Blut vergossen worden. Ich kann es immer noch riechen. Ich denke wir sollten uns hier nicht zulange aufhalten. Das könnte gefährlich werden. Ich strich Kodoku über die Haare und lächelte sie kurz an. Fällt dir ziemlich spät ein, Midian, das es hier gefährlich sein könnte., hörte ich eine kalte Stimme hinter mir und mir lief es eiskalt den Rücken hinunter. Scheiße, was machen hochrangige Dämonen hier in Anagura? Schoss es mir durch den Kopf und schon spürte ich eine Klinge in meinem Rücken. Na klasse auch dass noch. ich muss Kodoku irgendwie da raushalten. dachte ich und warf einen raschen Blick zu meiner kleinen Begleiterin. Auch, wenn wir uns erst kurze Zeit kannten, hatte ich sie schon in mein Herz geschlossen und ich wollte nicht das ihr etwas zustieß. Der Dämon muss meine Gedanken gelesen, Oder einfach meinen Blick bemerkt haben, denn er meinte mit sarkastishen Unterton: Och keine Angst dem kleinen Ogermädchen passiert nichts. Vorausgesetzt natürlich das du keine Faxen machst. Na klasse jetzt steh ich hier mit nem Dämon im Rücken der mich vergewaltigen will, echt klasse. dachte ich nur und sah Kodoku entschuldigend an, die schüttelte nur den Kopf und schien zu meinen. ‚Kümmer dich nicht um mich. Du musst dich retten. Doch ich konnte nicht, ich konnte sie nicht einfach im Stich lassen. Als der Dämon begann mich aus zu ziehen, setzte mein Verstand aus und ich brach ihm mit meinem Ellenbogen die Nase. Als mir bewusst wurde was geschehen war dachte ich schon das es mit uns beiden aus sei. Doch plötzlich sausten aus mehreren Richtungen Pfeile durch die Luft und töteten den Dämonen und seine Begleiter. Ich konnte mir ein erleichtertes Aufatmen nicht verkneifen und suchte die Gegend nach den Bogenschützen ab. Ich fand keinerlei Hinweis auf die Anwesenheit irgendeines Wesens und ich erfuhr nie, wer mir und Kodoku das leben gerettet hatte. | |
| Engel des Hasses |
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<u>Wenn Engel Hassen</u>
Tag für Tag sehe ich euch zu. Wie ihr euch beleidigt Als dummer Esel, als blöde Kuh Ich falle wie ein Stein aus dem Himmel Erscheine euch als dunkler Vogel Wo ich erscheine zerreisen Bande der Freundschaft Schnell wie Papierschlangen. Von wem ich besitz ergreife Der vergewaltigt, verstümmelt, mordet Und trägt ein Lächeln auf den Lippen Hass und Angst sind meine Kinder Ein Dämon in Engelsgestalt Schimpfen sie mich und verachten mich Väter vergewaltigen ihre Kinder Mütter stecken ihre Babys in den Ofen Menschen töten einander Hass schwillt in ihren Herzen Verachtung und Verlangen mischen sich Blut bringt die Ekstase, macht süchtig Und ich sehe mit Freuden zu. |
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