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 Im Wald

  Engel der Liebe  Engel der Liebe
Zu lieben, das ist wundervoll
Die Freude ist ganz einfach toll
Ich sorge für das Wohlbefinden
Und lass das Böse schnell verschwinden
Ich mag es einfach zu zusehen
Wie Liebende zusammen gehen
Bei ihnen klappt alles so gut
Nur ich, ich hab keinen Mut
Ich bin allein, ganz ohne Freude
Ich hab ein Dasein, dass ich vergeude
Ich sehe ein Lächeln in jedem Gesicht
Doch mich liebt keiner, ich lächle nicht

  Heldentat  Heldentat
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Mika guckte aus dem Fenster. Es war dunkel vom Regen der laut gegen das Fenster prasselte. Wenn das Licht im Klassenraum nicht da wäre, konnte man meinen, es wäre abends. Sie seufzte und lehnte den Kopf gegen die Hand. ,,Ich hasse Montagmorgen“, dachte sie sich und hielt ihr Gähnen gerade noch zurück, indem sie versuchte, den Mund nicht zu öffnen. Während sie nach draußen guckte, hörte sie nebenbei die Lehrerin, die nicht aufhören konnte zu reden, verstand sie aber nicht. ,,Mika, was sagst du dazu?“ Mika lehnte sich ruckartig zur Lehrerin. ,,Ähm... Ja, ich meine schon...“ Die Lehrerin rollte mit den Augen. ,,Zusatzarbeit.“ Mika hörte ein paar Mädchen kichern und tuscheln. Sie schaute gar nicht erst hin und guckte betrübt in ihr Mathebuch. ,,Deutsch“, flüsterte ein Junge neben ihr, der sie angrinste. ,,Wir haben jetzt Deutsch.“

Und so ging es die ganzen sechs Schulstunden weiter. Mika konnte sich einfach nicht auf den Unterricht konzentrieren. Eine Ermahnung nach der anderen. Und dann wurde auch noch ein unangekündigter Test geschrieben, bei dem Mika nichts wusste. Als dann die Schule vorbei war, tröstete sie das nicht. Sie ging, mit der Kapuze über dem Kopf im Regen nach Hause, immer auf dem Boden guckend. Ihr war zum weinen zu Mute, doch sie riss sich zusammen. Als sie klitschnass zu Hause ankam, hörte sie schon von draußen ihre Eltern sich gegenseitig anschreien. Sie schloss traurig die Tür auf und ging ins Haus rein. Mika zog ihre nasse Jacke und ihre Schuhe aus. Das Schreien der Eltern hörte sie nun noch lauter. Das ging schon seid Wochen so, dass die Eltern sich stritten. Und auch waren sie sehr aggressiv zu ihr. Mikas Vater schlug sie einmal, als sie ihn gebeten hatte, ihr kurz zu helfen. Seid dem redete sie nicht mehr mit ihm. Mika ging in ihr Zimmer und ließ ihre Tasche und sich aufs Bett fallen. Sich schaute an die Decke wo ein Bild von einem Engel hang. Der Engel hatte lange braune Haare und grünstrahlende Augen. Am langen blauen Kleid waren oben zwei große Flügel. Der Engel hatte ein Schwert in beiden Händen und guckte freundlich zu Mika nach unten. Das Bild war von ihrer früheren Freundin Alexiel, sie hatte es kurz vor ihrem Tod für Mika gemalt. Alexiel sagte, dass sie immer für sie da sein werden würde, auch wenn Mika sie nicht sehen kann. Mika stand vom Bett auf und ging zu ihrem Spiegel. Ihre langen schwarzen Haare hingen ein wenig nass und zerzaust runter. ,,Ich bin ein Biest“, sagte sie und guckte immer noch starr in den Spiegel. ,,Ich bin schlecht in der Schule, keiner mag mich...“ Mika schluchzte und wisch sich eine Träne weg, die an ihrer Wange hinunterlief. ,,Kein Mensch kann mich leiden und ich kann nichts dagegen tun!“ Mikas Augen wurden immer nasser und dann fing sie an zu weinen. ,,Ich kann und werde mich nie verbessern!“ Sie nahm ihre Spardose und warf sie gegen den Spiegel. Er!
zerbrach laut und viele kleine Glasscherben verteilten sich vor Mika. Sie guckte weinend auf die Glasscherben. Dann wischte sie schluchzend ihre Tränen aus den Augen und bückte sich. Ihre Augen waren verheult und sie konnte kaum was sehen. Sie nahm sich eine Glasscherbe und stand wieder auf. ,,Ich bin nichts!“, rief sie laut und wollte gerade die Scherbe in ihre Hand stechen, doch eine sanfte Hand stoppte sie. Mika guckte verheult nach oben und machte ihre Augen weit auf. ,,Aber...“, sie konnte nichts mehr sagen, sie war sprachlos. ,,Doch, ich bin es!“ Es war der Engel, der an ihrer Decke hang. Er lächelte Mika an. Mika ließ die Scherbe fallen. ,,A...Alexiel...“ ,,Sagte ich nicht, ich bin immer für dich da?“ Alexiel legte ihre Hand auf Mikas Schulter. Mit der Anderen wischte sie eine Träne aus Mikas Gesicht. ,,Wie konntest du... aber...“ Mika konnte vom weinen nicht richtig sprechen. Alexiel legte die Schulter um Mika und setzte sich mit ihr aufs Bett. ,,Erzähl mir, ist etwas schlimmes passiert?“ Alexiel, nach vorne gebeugt um in Mikas Gesicht zu gucken, lächelte noch immer so freundlich, dass Mika sich ein wenig beruhigte. ,,Ich... ich hasse mich einfach!“ Mika fing wieder an zu weinen. ,,Ich kann nichts, keiner mag mich... ich möchte sterben!“ ,,Oh, stopp!“ Alexiel kniete sich vor Mika hin. ,,Woher kommt denn dieser ganze Zweifel? Wo ist denn dein ganzer Selbstbewusst hin?“ ,,Weg... einfach weg...“ Mika hörte langsam auf zu weinen. ,,Das tut mir weh, dass du dich so an dir zweifelst!“ Alexiel guckte auf den Boden. ,,Früher warst du immer viel bewusster als ich und hast nie an die gezweifelt. Das hat mir so an dir gefallen! Tu mir einen Gefallen, nein, tu das Richtige, sei vernünftig!“ ,,Aber die anderen...“ Da stoppte Alexiel Mika. ,,Was die anderen sagen oder denken, ist doch egal. Du bist nun mal du, und wenn sie dich nicht so akzeptieren wie du bist, dann sind sie das nicht wert.“ Mika machte die Augen z!
u und lächelte leicht. ,,Hm... Wahrscheinlich hast du Recht. Ja stimmt... Ich bin nun mal ich. Danke Alexiel...“

Mika wachte auf. Sie lag in ihrem Bett und draußen war es dunkel. Mika guckte auf die Uhr. ,,23 Uhr...“ Sie kniff die Augen ein wenig zusammen. War das ein Traum oder Wirklichkeit? Es kam ihr so echt vor, aber wie konnte das sein, dass sie schon im Bett war? Mika guckte ein wenig verschlafen nach oben zu dem Bild von Alexiel. Der Engel schien ihr zu zuzwinkern. Mika lächelte, machte dann aber die Augen zu und legte sich wieder hin. ,,Ich bin ich... Selbstbewusst und stark...“ Und da schlief Mika auch schon wieder ein.

  Luzifer  Luzifer
Ich spüre Gewalt, ich spüre auch Hass
Leiden und quälen macht mir viel Spass
Ich bin als Teufel wunderschön
Jeder soll mich ja ansehn
Meine Hölle ist voller Grauen
Dort leben Männer wie auch Frauen
Gefallene Engel, früher so zart
Und nun haben sie eine andere Art
Sie helfen nun mir und nicht mehr dem Gott
und führen jetzt Menschen in einen schlimmeren Tod
Ich machte die Hölle aus meinem Blut
Mit Brutalität und grausamer Wut.
Ich bin der Teufel, so schlimm und so rot
Ich reiße euch alle
in den höllischen Tod

  Begegnung mit einem Engel  Begegnung mit einem Engel
Alles war mal wieder in totaler Hektik: In der Schule wurde eine Arbeit nach der anderen geschrieben, ich musste viel im Haushalt tun und dazu hatte ich noch einen Job am Computer, der mich auch sehr viel Zeit kostete. Natürlich funktionierte nichts: Ich wurde immer wieder beim lernen unterbrochen, weil ich entweder den Müll rausbringen musste (warum war der Müll eigentlich immer so schnell voll? Die wollen mich doch ärgern!) oder aus meinem PC ein dröhnendes ·sie haben Post· kam und in den Mails noch mehr Aufträge standen. Es waren noch ganze 5 Wochen bis zu den lang ersehnten Sommerferien. 5 Wochen, waaah!! ,,Kannst du bitte mal den Müll rausbringen?· Ich amte meine Mutter nach, schmiss den Bleistift auf den Tisch und rief so nett es ging:,, Ja, ich komme sofort!· Betrübt ging ich an meiner Mutter vorbei, nahm den Müll und wollte rausgehen. ,,Alles klar bei dir?·, fragte sie noch. Ich murmelte so was wie ,,Ja, alles Bestens, ich freue mich schon auf meine Karriere als erste Müll-Frau·, ging dann aber nach draußen. Es war gutes Wetter und die Sonne schien strahlend vom Himmel. Beim lernen hatte ich gar nicht mitbekommen, dass es überhaupt Sommer war. Ich atmete einmal tief ein. ,,Was für ein Jammer, ich würde so gerne jetzt eine Pause machen und schwimmen gehen.· Ich seufzte. ,,Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, obwohl ich mir die Sommerferien jetzt schon verdient hätte. Na ja...· Ich wollte gerade den Müll wegstellen als ich sah, dass ich die Tüte gar nicht mehr in der Hand hielt. Ich hörte ein Kichern hinter mir und drehte mich um. Da flog doch tatsächlich ein Junge mit dem Müll in der Hand und grinste mich an. Ich machte die Augen weit auf. ,,Jetzt sehe ich schon Engel, man, nicht schlecht!· Ich guckte den Jungen mit Flügeln an der nun noch mehr lachte. ,,Glaubst du etwa nicht an Engel?·, fragte er mich immer noch grinsend und flog zu mir, landete auch dann auf den Füßen. ,,Doch, eigentlich schon... Kneif mich mal!· Der Junge zögerte nicht lange und kniff mich in meinen Arm. ,,Autsch, bist du noch ganz dicht?!· Ich legte meine Hand auf meinen Arm, da es schmerzte. ,,Hey, du wolltest das doch, jetzt gib mir nicht die Schuld.· Der Engel-Junge lachte weiter. ,,Dann bist du ja tatsächlich einer! Bestimmt mein Schutzengel, oder?· ,,Ja, richtig!· Das Grinsen des Jungen verbog sich zu einem netten Lächeln. ,,Nun diesmal will ich dich nicht schützen, sondern ich will dir helfen.· ,,Auch gut·, sagt ich und zum ersten mal seid ein paar Wochen lächelte ich wieder. ,,Um den Haushalt wirst du dich nun nicht mehr kümmern müssen ! und um deinen Computer auch nicht. Nur lernen müsstest du noch, aber mit mir geht das sicherlich ganz schnell.· ,,Dann hilfst du mir also auch beim üben?· Ich staunte nicht schlecht. ,,Natürlich!· Der Junge nahm mich an die Hand. ,,Dann beeilen wir uns besser·, sagte er und zog mich leicht, damit ich anfing zu gehen. Ich wurde ein wenig rot. Da hatte ich ja aber einen sehr netten Schutzengel. Ich ging ein wenig hinter ihm und schaute ihn an. Er war einen Kopf größer als ich. Plötzlich drehte er sich um und grinste wieder. Ich guckte schnell weg und lief wieder rot an. ,,Kann denn meine Mutter dich eigentlich sehen?· ,,Nein, kann sie nicht.· Er machte mir die Tür auf. ,,Dankeschön·, sagte ich lächelnd und ging vor. Wir gingen in mein Zimmer und ohne lang zu reden fingen wir auch schon an mit üben. ,,Endlich fertig!· Ich streckte mich auf meinem Stuhl aus. Nach 2 Stunden üben, hatte ich endlich alles durch und musste so nichts mehr tun. Mit meinem Schutzengel ging es tatsächlich besser und schneller. ,,Na, dann kannst du jetzt auch endlich schwimmen gehen.· Der Junge klappte mein Buch zu und lächelte. ,,Willst du mitkommen?·, fragte ich ihn.. ,,Nein, tut mir leid, ich muss wieder zurück in den Himmel.· ,,Schade... Sehen wir uns denn wieder?· Ich guckte ihn mit hoffnungsvollen Augen an. Er war echt total süß. ,,Ja, ich denke schon, immerhin bin ich ja dein Schutzengel.· Er stand auf. ,,Bringst du mich noch nach draußen?· Ich nickte stumm und ging mit ihm vors Haus. ,,Wie heißt du denn eigentlich?·, fragte ich meinen Schutzengel. ,,Michael. Bis dann!· Er breitete seine Flügel aus und flog davon. Ich schaute ihm nach. ,,Jetzt aber schnell ins Schwimmbad!·, sagte ich glücklich. ,,Vielen Dank Michael!·

  Parabel des Elements  Parabel des Elements
Engel der Harmonie

Da war ich nun; bei meiner 4. Prüfung zum Engel Gewalt. Und ich hatte keine Ahnung was ich machen sollte. Ich hatte zuvor einen Zettel bekommen, in dem die Aufgabenstellung stand: ,,Trage eine Parabel über ein Vorkommnis in der Welt in Bezug auf dein Element vor.“ Klar, ich hatte schon viel Harmonie in der Welt verbreitet, aber über was genau sollte ich berichten? Ich ging also zu Kassy und fragte sie, was sie gemacht hatte:,, Ich wusste auch erst mal nicht was ich machen sollte... Guck doch mal.“ Sie hielt mir eine Pergamentrolle vors Gesicht. Ich nahm sie und rollte sie auf. ,,Ist das deine Parabel?“, fragte ich sie. Kassy nickte. ,,Nun les es doch mal!“ Ich fing also an. Sie schrieb, wie wichtig Fabelwesen für uns seien und wie sie uns helfen. Es war sehr gut beschrieben.. und so wurde mir klar, wie auch Harmonie für die Menschen und die Welt wichtig ist. ,,Hm.. danke, ich überlege mir für morgen was. Ich rollte das Blatt wieder zusammen und ging nach Hause. Da bereitete ich die ganze Nacht meine Parabel für den Vortrag vor. Ich kam nicht zum schlafen. Müde ging ich also am morgen zu dem Saal, in der vorgetragen wurde. Dort saßen schon Massen von Engeln, jeder in seiner Gruppe; Engel, Erzengel, Fürsten, Gewalten, Mächte, Herrschaften, Throne, Cherubim und Seraphim. Bei den Mächten sah ich Kassy, die mir zuwinkte. Ich winkte zurück und versuchte locker zu wirken, dabei war ich eigentlich sehr aufgeregt. Ich hatte noch nie vor so vielen Engeln etwas vorgetragen. Ich ging nach vorne zur Bühne, wo einer der höheren Engel eine Rede hallten wollte. Ich setzte mich auf einen Stuhl, der dort stand und hörte der Ansage von dem Engel zu. Er erklärte, worüber ich jetzt reden sollte. Als er dann fertig war klatschten alle und ich ging nach vorne, mit meinem vorbereiteten Zettel in meinen zittrigen Händen. Langsam hörte das Klatschen auf und als es ganz still war guckten mich alle an. ,,Also..“ stotterte ich ins Mikro. Ausgerechnet ich, Engel der Harmonie konnte nicht für Stimmung sorgen, weil ich so aufgeregt war. Ich musste mich zusammen reißen. Ich schluckte noch einmal und begann dann richtig zu reden:,, Jeder Engel hat eine besondere Aufgabe und das wisst ihr alle. Ich schätze meine Aufgabe sehr. Ich mag es, wenn ich mich wohl fühle und versuche immer alles positiv zu sehen. Wahrscheinlich bin ich deswegen „Engel der Harmonie“ geworden. Harmonie hat viele Eigenschaften, die alle wichtig sind. Denn was würden wir machen, wenn wir uns immer schlecht fühlen würden? Die Musik zum Beispiel ist Harmonie. Wenn ich enttäuscht bin und Aufmunterung brauche oder wenn ich Inspiration brauche, hör ich Musik in der Harmonie immer enthalten ist. In der Liebe ist auch viel Harmonie. Man hat ein unglaublich tolles Gefühl. Harmonie heißt auch entspannen, keine Sorgen mehr haben oder etwas ganz tolles erleben. Es bringt Freude und ohne Freude kann man nicht leben. Viele Menschen verzweifeln an ihrem Stress, ihren Problemen in der Liebe oder in der Arbeit. Dann können sie auch was für sich tun, etwas machen, was ihnen gefällt, in schönster Harmonie sein. Ihr merkt, dass Harmonie ein großer Bestandteil des Lebens ist, ohne den man nicht Leben kann. Es ist immer wichtig, sich auch mal zu erholen und Spaß zu haben – sich einfach zu freuen. In jeder schöner Sache steckt Harmonie in der ihr euch wohl fühlt. Ich bin also immer für euch da.“ Ich guckte wieder zum Publikum und wartete auf ihre Reaktion. Sie fingen an zu klatschen und lächelten, es war ein großer Applaus und mir viel ein Stein vom Herzen. Ich lächelte. Jetzt musste ich nur noch wissen, ob ich die Prüfung auch wirklich bestanden hab. Doch während dem Klatschen verschwamm alles, ich fiel zu Boden und ich schlief ein, weil ich ja doch noch so müde war. Doch nach dem Bericht verstanden bestimmt alle, dass ich auch mal Erholung brauchte.

  Krieg der Engel  Krieg der Engel
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Krieg der Engel

Der Teufel namens Luzifer
Eine furchtbare Gefahr
Nahm Gott seine Begleiter weg
Und führte sie zu Hass und Schreck
Er hetzte sie auf unsren Gott
Sie starben im blutigen Tod
Gefallene Engel kämpften hart
Gegen ihres gleiche Art.
Ein Kampf zwischen Böse und Gut
Alle hatten sehr viel Mut
Wozu der ganze schlimme Krieg
Übrig bleibt ja nur der Sieg
Doch Gutes und viel Leidenschaft
Hat Satan in den Tod gebracht
Denn sein Bruder Michael
War für Luzifer zu schnell
Er töte ihn mit seinem Schwert
Das hatte einen großen Wert
Der Krieg war nun endlich vorbei
Kein Töten mehr und kein Geschrei
Doch eins ging davon niemals fort
Der Schmerz, Die Qualen und der Tod

  Freundschaft mit einem Engel  Freundschaft mit einem Engel
Ein überraschendes Zusammentreffen


An einem schönen sonnigen Tag ging ich im Wald spazieren. Es war schön warm und die Sonnenstrahlen strahlten durch die Bäume zu mir in den Wald. Alles war friedlich. Zumindest dachte ich das. Ich wurde beobachtet, aber bemerkte es nur noch nicht. Doch auf einmal hörte ich ein Rascheln im Busch. Ich guckte darauf, um zu gucken, was passiert. Plötzlich sprang ein riesengroßes Skeith aus dem Gebüsch auf mich zu. Ich schrie ganz laut und versuchte mich stolpernd um zu drehen um wegzulaufen. Ich lief ganz schnell, doch ich hörte, wie das Skeith immer näher kam. Voller Panik rannte ich schreiend irgendwo hin, einfach gerade aus ohne zu wissen wohin. Das war mit egal, Hauptsache weg von diesem großen Pet. Und da sah ich auch schon mehr Licht vor mir. Das musste der Weg, der aus dem Wald führte sein! Also wollte ich gerade um die Ecke biegen, als ich eine heftigen Stoß von vorne bekam. Ich fiel rückwärts zu Boden. Schnell guckte ich schmerzhaft, wogegen ich geknallt war. Da war ein Mädchen, dass auch auf dem Boden saß und sich den Kopf rieb. ,,Entschuldigung, ich...“ Doch ich stoppte sie beim reden. ,,Schnell weg hier!“ Ich nahm sie an der Hand und half ihr hoch. ,,Aber was...“ Diesmal wurde sie von dem wütenden Skeith unterbrochen, das aus einer Ecke gesprungen war. Wir beide schrieen laut auf und rannten los. Wir wurden immer schneller und das Skeith verlangsamte sich. Irgendwann war es nicht mehr zu hören und wir drehten uns um. Schwer am atmen ließen wir uns zu Boden fallen. Plötzlich hörten wir ein Kichern und um die Ecke kam ein anderes Mädchen mit einer Steuerung und dem Skeith. ,,Mein neuer Skeith-Roboter muss ja richtig gruselig sein!“ Sie lachte und steuerte den Skeith im Kreis rum. Das Mädchen und ich guckten blöd auf den Roboter. ,,Ach ja, wisst ihr noch, dass ihr Engel seid? Denn Engel haben Flügel, womit man fliegen kann!“ Das Mädchen mit dem Roboter fing noch lauter an zu lachen. Nun guckten das Mädchen und ich noch blöder. ,,Na ja, war ja ganz lustig, nich...?“ Natürlich meinte ich das nicht besonders ernst, aber sie nickte während sie immer noch wie versteinert auf den Roboter guckte. Doch dann guckte sie zu mir. ,,Wie heißt du?“, fragte sie mich. ,,Pinkwitch und du?“ ,,Mel.“ Nun fingen wir an zu grinsen. Wir beide standen auf und klopften den Staub von unseren Sachen. ,,Und wie heißt du?“, fragte ich das Mädchen mit dem Roboter. ,,Ich bin Miru!“ Zusammen gingen wir dann nach Hause und als wir die Geschichte den anderen erzählt haben, hatten sie auch wie wir darüber gelacht. Hinterher ist es ja dann doch ganz witzig. Und es hat sich gelohnt; so habe ich zwei neue tolle Freundinnen kennen gelernt, Mel und Miru. Wir verstehen uns super!


  Vergangenheit  Vergangenheit
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-Ein Engel ?-

Ich war ungefähr 10Jahre alt. Es war die Hochzeit meiner Bekannten und ich war schon eine ganze Weile dort, in einem Festraum. Doch dann wollte meine Schwester kurz nach Hause und da dachte ich mir, dass ich doch mitkommen könnte. Also stieg ich mit meiner Schwester und meinem Vater ins Auto, der uns dann nach Hause fuhr, meine Mutter blieb bei der Feier. Nach einer Stunde war meine Schwester fertig, mit was auch immer und wir konnten wieder zurück zur Hochzeit fahren. Also fuhr mein Vater los. Als wir da waren, hielt mein Vater kurz am Rande der Straße an. Um zum Festraum zu gelangen, musste man über die Straße, die überhaupt nicht lang war, es war eine Spielstraße, aber trotzdem rasten manche wie verrückt dadurch. Meine Schwester rannte über die Straße und in dem Moment dachte ich irgendwie, dass ich ihr ganz schnell folgen musste. Ich stand hinter dem Auto meines Vaters und guckte nach links. Eine ganze Auto Reihe kam, dennoch waren sie noch nicht so nah. Ich vergaß nach rechts zu gucken (vielleicht auch, weil dort das Auto von meinem Vater stand) und rannte schnell über die Straße. Aber plötzlich spürte ich einen heftigen Druck von rechts. Das musste ein Auto sein! Ich knallte erst mal mit den Armen und dem Kopf an die Motorhaube, dann stieß mich aber der heftige Druck wieder nach hinten. Ich war total geschockt und ohne nachzudenken, lief ich wieder auf die andere Seite, wo das Auto von meinem Vater stand, dachte aber nich dabei nach, dass da doch die Autos auch noch kamen! Doch irgendwie passierte mir beim Übergang nichts. Als ich dann am Rand ankam, setzte ich mich hin und hielt meine rechte Seite fest. Sie tat ziemlich weh. Meine Schwester hatte das alle schockierend von der anderen Straßenseite gesehen und ist in den Festsaal gerannt um meine Mutter zu holen, sie kam sofort rausgerannt mit ein paar anderen Leuten. Mein Vater war auch bereits ausgestiegen und zu mir hingegangen. Die Autos, die von links kamen waren auch alle ausgestiegen und gingen zu mir hin. Mir war echt zum heulen zu Mute. Komischerweise dachte ich in dem Moment ,,Boah ne, ist das peinlich...“ Ein Mann nahm seine Jacke ab und legte sie mir um die Schulter und da ging es mir dann auch irgendwie schon viel besser, das war echt nett von ihm. Meine Mutter hatte bereits Krankenwagen und Polizei gerufen. Der Mann, der mich angefahren hatte kam auch sofort und fragte, ob mit mir alles okay sei. Er war richtig nett zu mir und alle anderen auch, das hat mir richtig gefallen. Dann kam auch der Krankenwagen (die Polizei aber viel zu spät *lol*) und sie trugen mich rein. Ich sah noch mal den Mann, der mich angefahren hatte. Dieser guckte zu mir und zeigte mir den Daumen und zwinkerte noch einmal. Ich winkte ihm und versuchte ein bisschen zu lächeln. Meine Schwester fuhr mit hinten im Krankenwagen und versuchte mich zu unterhalten. Als ich im Krankenhaus war, hat der Arzt zum Glück festgestellt, dass ich mir nichts gebrochen hab. Mein Arm und mein Bein waren zwar rot blau angelaufen, aber damit bin ich noch mal gut weg gekommen. Aber das lag auch daran, dass der Autofahrer sehr, sehr langsam gefahren ist und darauf geachtet hat, dass dies eine Spielstraße ist. Also entweder habe ich Glück gehabt, der Autofahrer war ein Engel, der Mann mit der Jacke war einer oder es war mein Schutzengel mit dem ich leider noch keine Bekanntschaft gemacht habe ^^.


  Engel des Hasses  Engel des Hasses
-Engel des Hasses-

Schmerz und Hass und Qual und Leid
Das ist niemals richtig weit
Ärger gibt’s bei jeder Zeit

Menschen können sich nicht leiden
Eltern lassen sich oft scheiden
Aus Hass mag man sich selber schneiden

Menschen und noch vieles mehr
Hassen wir manchmal so sehr
Da fällt einem das Leben schwer

Ich will dem ein Ende setzen
Menschen sollen sich nun schätzen
Und nicht aufeinander hetzen

Doch manchmal tick ich auch schnell aus
Und die Wut muss einfach raus
Und setz das auf die Welt hinaus

Oft will ich die Stimmung wenden
Und mache dies mit meinen Händen
Um andre Leute so zu schänden

So bin ich nun: Engel des Hass
Es macht mir manchmal einfach Spaß
Und keiner hat dagegen was.. oder?