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Feuer, Rauch, Blut, verwesende Körper
überall
die dumpfen Schreie der Halbtoten
überall blutverschmierte Leichen
ein paar weinen
ein paar schluchzen
ein paar wären froh
das alles noch zu können
so sieht es aus
das Schlachtfeld
Die Menschen lieferten sich einen kampf der Giganten
sie ließen kein Auge trocken
mit lautem Getöse liefen sie auf die Wiesen und Hügel
von denen nun auch kein Halm mehr auf dem anderen steht
sie haben alles zerstört
die Erde miteingeschlossen
damit hatten sie nicht gerechnet
mit diesem Fehler hatte niemand gerechnet
doch er passierte
die Menschen
die wir so glorreich priesen
die uns zum Sieg führen sollten
die, die von so hoch herab zu uns sprachen
die, die sich für etwas besseres hielten
sie haben unsere Welt zerstört
Mit Atombomben, Sprengkörper, Maschinengewehren und einfachen Revolvern
sie sprengten die Erde
mit allsamt was auf ihr war
Nun sind alle tod
auch die armen Geschöpfe der Welt
die mit dem Krieg nichts zu tun hatten
Kinder wie Mütter, oder auch Väter die nicht kämpfen wollten und sogar alle Tiere
mussten ihr Leben geben
für einen Sinnlosen Krieg
bei dem die Ursache, der Grund und die Rechtfertigung nichts weiter mehr als ihrgendwelche Ländereien oder noch belanglosere Dinge waren
so sind sie
die Menschen

freue dich
kleiner Engel

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Es war einnmal, ein wunderschöner Engel, so heißblütig, dass man meinen würde er müsste schmelzen. Er war jedoch kein ehrenwerter Engel, so wie es die hohen Tiere gerne gehabt hätten.

Er ging ihnen schon immer auf die Nerven und war ihnen ständig im Weg. Sie konnten ihn jedoch nicht umbringen, da dies die Todesstrafe und den Untergang des Himmels hervorrufen würde. Nun lebten sie eine Zeit lange gemeinsam im Himmel, bis eines Tages einer der jüngeren Kadetten den störenden Engel bei Liebelei mit einer Frau entdeckte. Er erschrak sehr, den großen Engel, Serifiel war sein Name, in solch einer demütigenden Haltung zu sehen. Dadurch, dass er starr vor schreck war, konnte er nicht umhin stehen zu bleiben und das rege Treiben zu beobachten. Serifiel jedoch spürte die Anwesenheit seiner sofort und zögerte nicht, ihn umzubringen. Blutüberströmt und triefend vor der roten Flüssigkeit blickte er in die unschuldigen Augen seiner Geliebten. Er wusste, er würde sie auf ewig hassen und ihn nie mehr in die Augen blicken können. Jedoch war er stolzer denn je. Er stellte sich dem himmlischen Rat und sprach \" Auch wenn die Liebe mich zerfrisst und ich sie meine Seele langsam aber sicher in schwarzes Licht tunkt, kann ich nicht verstehen warum sie mir schlecht tun sollte! Hat Gott denn so viel angst, Engel könnten ihn stürtzen, ihm nahae kommen, selbst Leben zu erschaffen? Trägt Gott so viel Furcht in sich? Die Kinder der Engel sind nur ein Schatten, ein Übel, dass ihm unrecht erscheint, ein Dorn im Auge. Würden sie sich nicht verstecken, er würde sie alle vernichten! Oh heiliger Vater, der du bist im Himmel, du wurdest noch nie geliebt..
Aus Neid tust du uns das an! Du hast keine Chance geliebt zu werden, niemand wird dich je lieben! Sie werden dich anbeten und verehren, als großer Führer, als Beschützer der verlorenen Seelen, aber geliebt wierden wirst du nie, du armes Wesen. So alleine streifst du uns mit Hass. Es gibt viele Engel, natürlich stört es dich nicht, wenn ein paar fehlen! Doch wenn alle weg sind, was machst du dann?
Die Menschen werden dir wohl kaum gesellschaft leisten! Sie blieben auf der Erde, dort ginge es ihnen besser als hier im Himmel, in der waren Hölle..\"
Bevor sie ihm nun das glühend heiße Brandmahl an die Brust hielten, gab der Richter noch diese unglaubwürdigen Worte von scih \"Gott liebt uns alle\"
Aber sollen wir dem Glauben schenken?
Sie stießen Serifiel hinab in die Hölle. Er konnte von all den Schlägen und Hieben nicht einmal aufstehn und sah aus wie eine leere Hülle die am Grunde des Sees von She´Ol liegt. Doch dann sah er ein Licht! Es war so grell, und es zog ihn an, aber er konnte sich nicht rühren. Dann sah er sie, eine Frau, ein Engel. Sie war wunderschön und hatte riesige, majestätische Flügel, die sich behutsam über seinen Körper legten. Danns schlief er ein. Als er erwachte fand er sich in einem Traumland wieder, die anderen nannten es Ketion. Er hatte noch nie zuvor von diesem Ort gehört. Doch nun war er da. Sein Zeichen war verschwunden, das mit so viel Schmerz in seine Haut gebrannte Mahl, war weg.

Und langsam lief ihm eine Träne die Wangen hinunter.
Freue dich, kleiner Engel, Serifiel..




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