Macht der Geborgenheit Macht der Geborgenheit
Name Teddy IMG
Kontakt PM schreiben
Mitglied Userpage
Erfahrung 115
 
Letzter Besuch 08.04.2012 14:23 Uhr
 
Kreuz-Ritter in Gilde "Orden Omega"
IMG

Alice   Galerie   Prüfungen   Statistik IMG
  Haustiere   Grundstück   Kleiderschrank   Geschäft   TCG   Plüschtiere

IMG
Alter: Zum Zeitpunkt meines Todes war ich 23. Dies ist nun etwa 3 Jahrhunderte her.
Wohnort: Ihre Familie hatte keinen festen Wohnsitz. Sie sind beinahe jedes Jahr in ein anderes Land ausgewandert.
Eltern: Rose, Seraphim des Frühlings, und Cold, Seraphim des Winters
Geschwister: Wir waren eine große Familie. Natürlich sind auch sie mitlerweile im Himmel.
Familienverhältnisse: Wie einst vor unserer Trennung, so ist das Verhältnis innerhalb meiner Familie auch jetzt wieder sehr herzlich. Doch mitlerweile zähle ich auch Kyra dazu.
Charakter: nett und hilfsbereit, aber auch etwas abgedreht, meist recht still und ernst, aber gelegentlich auch kindisch
Aufgaben: Nun meine Hauptaufgabe ist natürlich die Sache mit der Geborgenheit. Aber wenn ih gerade Zeit habe, werde ich gelegentlich auch gefragt, ob ich anderen Engeln helfe.
Vergangenheit: Einst reiste meine Familie durch die Welt. Wollte stets andere Kulturen kennenlernen und verstehen. Doch als meine Eltern starben, wurden wir Kinder getrennt, da die meisten Heime so gut wie überfüllt waren. Doch seit ich von Gott aufgenommen wurde, habe ich meine Familie nach und nach wiedergefunden, da auch sie es geschafft haben Engel, Erzengel und dergleichen zu werden.
Über dein Element: Die Geborgenheit. Damit sich niemand einsam fühlen muss. Ich schenke den Wesen Wärme und Liebe.

  Aufstiege und Zauber

Es war im Grunde genommen nur ein Tag wie jeder andere. Ich huschte durch die Gänge eines Krankenhauses. Doch war es nicht irgendeins ... nein es war jenes Krankenhaus, in dem ich als kleines Kind zum ersten Mal einen Engel kennen lernte. Es war seltsam. Schon so oft bin ich durch die Gänge gelaufen, schaute hier und da in die Zimmer, tröstete Kinder und auch erwachsene. Doch plötzlich kamen die Erinnerungen an damals in mir auf. Aber das war nicht das einzig seltsame. Plötzlich entdeckte ich einen kleinen Jungen, welcher teilnahmslos an die Decke starrte. Ich ging zu ihm hinüber, noch unsichtbar, und doch richtete er plötzlich seinen Blick auf die Stelle wo ich entlang lief. Ich wusste er würde mich spüren können, auch wenn er mich nicht sah. Zuerst ging ich an das Fußende seines Bettes und schaute auf seine Krankenakte. Hätte ich in jenem Moment noch gelebt, ich glaube mir wäre vor Schock das Herz stehen geblieben. Es gab so viele Gemeinsamkeiten zwischen ihm und mir. Alles stimmte … das Krankenhaus, das Alter, sein Verhalten vor und nach meinem Eintreten und …. der Grund seines Aufenthaltes. Wie ich einst in seinem Alter, so wartete auch er bis dato vergeblich auf ein Spenderherz. Das Mitgefühl in mir wurde beinahe unerträglich. Ohne zu zögern setzte ich mich zu ihm, während ich für ihn eine menschliche Gestalt annahm. Doch wie einst mein Retter, so verbarg auch ich mich vor den Augen von Anderen. Nur der Junge sollte mich sehen. Es war wie ein Déjà Vu, nur dass diesmal ich der Engel war. Ich erinnerte mich daran, wie gut es mir damals tat, als sie für mich da war. Ich begann mich um den Jungen zu kümmern. Als es schließlich Zeit war zu gehen, gab ich ihm das Versprechen wieder zu kommen ... immer und immer wieder. Da geschah es plötzlich. Ich war schon auf dem halben Weg zurück im Himmel, als mich plötzlich eine mir bis dahin fremde Energie durchfuhr. Ich beeilte mich hinauf zu kommen. Kaum angekommen flog ich zum nächsten Fluss, welcher sich durch die Wolken schlängelte und schaute hinein. Ich wollte wissen ob etwas geschehen war und tatsächlich. Doch war es nichts negatives, wie befürchtet, es war …. Ein Heiligenschein. Später erfuhr ich schließlich, was es bedeutete. Ich hatte mir den Status als Erzengel verdient.

Das Rad der Zeit,
selten verweilt,
bringt Liebe und Geborgenheit,
das Herz von Schmerz und Leid befreit.

Ich gab einem alten Paar den Glauben an Gott wieder. Sie waren schon beide über 90 Jahre. Sie fühlten sich schwach und, wenn man mal von ihrer gegenseitigen Nähe absah, einsam. Sie rechneten schon lange damit, dass ihre Zeit bald gekommen war und fanden sich damit ab. Doch einen einzigen Wunsch, ein Wunsch den sie schon viele Jahrzehnte hatten, wollten sie noch erfüllt wissen. Einst lebten sie als glückliche Familie. Doch herrschte Krieg und der Krieg entzweit Familien, Freunde und ganze Völker. Nun jedenfalls wollten die beiden Alten ihre 3 Kinder wieder sehen. All die Zeit hatten sie nach ihnen gesucht, doch nie gefunden. So machte ich mich eines Tages auf die Suche, als Gott gerade keine Aufgabe für mich hatte. Es dauerte einige Monate, bis ich allen Spuren nachgegangen bin. Doch schließlichhatte ich es geschafft und gerade richtig. Denn es war Weihnachten, als das alte Ehepaar das schönste Geschenk bekam was sie je erhielten. Ihre Kinder, die Kindeskinder und sogar die Kinder der Kindeskinder standen vor der Tür. Kurz gesagt, ich führte 4 Generationen zusammen und das zur gerade noch rechtzeitig. Das Paar verbrachte noch ein paar glückliche Jahre mit ihren Nachfahren, ehe ihre Zeit gekommen war.

Zu zweit geht alles schneller,
erscheint die Welt viel heller.
Liebe jedes Wesen,
so ist es mit dem Leid gewesen.


  Als ich zum Engel wurde...  Als ich zum Engel wurde...
Ich verlor meine Eltern schon sehr früh. Genauer gesagt war ich gerade mal 13 Jahre, als ich sie verlor. 5 Jahre lebte ich in einem Heim. Obwohl es heißt, dass Eigenlob stinkt, kann ich doch ruhigen Gewissens sagen, dass ich ein braves Kind war. Ich verstand nicht wieso mich keine Familie adoptieren wollte. Heute denke ich jedoch, dass es Schicksal war.

Doch obwohl es mir keinen Deut besser als den anderen Kindern ging, begann ich relativ schnell, mich um die anderen Kinder zu kümmern. Ich teilte mein Essen; ich tröstete sie, wenn sie traurig waren. Kurz gesagt … ich gab ihnen etwas wovon ich wusste, dass sie es schon so lange vermissen und sich kaum etwas mehr wünschen, als das. Ich gab ihnen Geborgenheit.

Mit 18 Jahren verließ ich das Heim schließlich wieder. Ich hatte große Pläne, doch es war ein steiniger Weg. Ich begann hart dafür zu arbeiten und irgendwann schaffte ich es endlich. Ich errichtete einen Jugendclub. Ein Ort für Heimkinder, wie auch für Kinder von der Straße. Nebenbei verdiente ich noch Geld durch verschieden Jobs, so dass ich den Kindern alles Wichtige bieten konnte, was man mit Geld kaufen kann.

Die Kinder wurden schließlich älter. Einige von ihnen begannen eine Ausbildung, andere halfen mir ganztätig im Club. Doch dann geschah es …. Es war Winter, die Sicht kaum weiter als bis zur Nasenspitze. Doch schien das Schneegestöber einen Autofahrer nicht sonderlich zu beeindrucken. Das Auto raste mit überhöhter Geschwindigkeit auf eine rote Ampel zu. Die Straßen vereist, meine Arme voller Einkaufstüten. Ich lief gerade über die Straße, als ich schließlich das Auto bemerkte … doch zu spät. Es erfasste mich, der Notarzt kam zu spät.

Als meine Seele schließlich meinen Körper verließ, ging alles ganz schnell. Nichts mit Licht am Ende des Tunnels oder so. Ich tauchte einfach vor einem Tor auf. Wären es nicht solch traurige Umstände gewesen, ich hätte die Szene direkt lustig finden können. Es war wie im Film …. Ein älterer Mann, genauer gesagt ein Engel, stand vor mir ... der Blick in ein Buch … irgendwann schaute er schließlich auf und lächelte leicht, ehe er das Tor leicht berührt. Plötzlich begann das Tor hell zu leuchten und öffnete. Mit den Worten „Tritt ein. Geborgenheit bestimmte im Leben dein Wesen, so soll es auch weiter deine Aufgabe sein. Du wirst fortan der Engel der Geborgenheit sein.“ Noch zu geschockt von meinem Tod, ging ich durch das Tor, ohne seine Worte sofort zu begreifen. Wie durch Magie schloss sich das Tor hinter mir.

Seit dem bin ich nun der Engel der Geborgenheit.

IMG

  Himmlische Haustiere  Himmlische Haustiere
IMG
Es war vor einigen Jahren. Genauer gesagt unlängst vor meinem Tot. Eine gute Freundin hatte mir eine Reise geschenkt und das Versprechen, dass sie sich eine Woche um „meine“ Kinder kümmern würde. Ich wusste mein Jugendtreff bei ihr in guten Händen. War sie doch eine von den Jugendlichen denen ich geholfen hatte, ein besseres Leben zu beginnen.

Ich war schon völlig aufgeregt, ging es doch in meine alte Heimat. Richtig, endlich sah ich Frankreich wieder. Oft hatte ich davon geträumt. Geträumt wie es wäre, wenn meine Familie dort weiter gelebt hätte. Wie wäre es gewesen, wenn meine Familie kein Nomadenleben geführt hätte. Ich weiß es nicht. Vielleicht hätte ich dann länger gelebt? Hätte einen liebenden Mann und wunderbare Kinder? Ich weiß nur eins, eines Tages wird Gott mir die Chance auf ein neues Leben geben und dann, ja dann werde ich alles besser machen. Doch alles hat seinen Sinn und ich trauere nicht sonderlich dem alten Leben nach.

Aber zurück zu meiner Reise. Es waren ein paar wunderschöne Tage. Paris bei Nacht mit netter Gesellschaft und einem guten Glas Wein. Ich konnte wunderbar entspannen, alle Probleme hinter mir lassen und einfach im hier und jetzt leben. Ich ging viel einkaufen, beobachtete die Sehenswürdigkeiten aus den Augen einer Touristin und machte einfach Ausflüge aufs Land. Es war der fünfte Tag meines Urlaubs, als ich umher streifte. Ich lief durch Wälder und über Felder. Bis ich an einen Bach kam, welchen man über eine kleine Brücke überqueren konnte. Und da hörte ich es. Ein leises Winzeln in mitten von kläglichem Miauen. Ich entdeckte ein Weidenkörbchen mit 3 kleinen Kätzchen und einem süßen Welpen. Ich konnte nicht anders und nahm sie mit. Kaum in der Stadt angekommen, zeigte ich sie einer Freundin, welche auch sofort 2 der Kätzchen bei sich aufnahm. Doch für das dritte Kätzchen und den Welpen fand ich so schnell kein neues Heim. Ich brachte es nicht fertig sie einfach irgendwo hin mitzunehmen und so behielt ich sie kurzerhand. Das Kätzchen nannte ich Ceriņi und den Welpen Ciel.

Ich nahm sie also mit, als mein Urlaub zu ende ging. Sie lebten sich schnell ein und machten den Kindern ebenso viel Freude wie mir. Doch dann geschah mein Unfall. Als ich den Schock über meinen eigenen Tod verwunden hatte, versuchte ich immer Ceriņi und Ciel zu beobachten und zu schützen. Doch scheint es, als litten sie sehr unter meinem Tod. Und dann kam eine Mission von hoher Dringlichkeit dazwischen. Ich musste sie aus den Augen lassen und als ich fertig war, war es bereits zu spät. Doch Gott und dem Schicksal sei dank, kreuzten sich unsere Wege im Himmel erneut.

Nun wird uns nichts mehr trennen.

  Persönliches Statement  Persönliches Statement
Jaein. Es kommt auf die momentane Situation an. Manchmal, wenn etwas schönes passiert ist, glaub ich gelegentlich auch, dass es sowas wie Engel gibt. Allerdings hab ich auch Tage, wo alles einfach nur bescheiden ist und da zweifel ich dann, dass es in so ner schlechten Welt soetwas reines wie Engel geben könnte. Und obwohl man sie nicht sieht, kann man doch nicht ausschließen, dass es Engel gibt. Luft sieht man schließlich auch nit und trotzdem gibt es sie. :)


Ich glaube nicht an Engel, oder gar Gott, dafür ist die Welt zu schlecht. Aber es ist ein schöner Gedanke sich vorzustellen, dass Menschen nach ihrem Tod als Engel "wiedergeboren" werden könnten, wenn sie reinen Herzens sind. Wenn ich über Engel, in der "offiziellen" Form, nachdenke, dann seh ich sie im Himmelsreich ... überall nur Wolken, Wolken und noch mehr Wolken. Hier und da vielleicht ein paar vereinzelnte Häuser aus Wolken, die eine Stadt bilden. Obwohl Engel sowas ja nicht nötig hätten, denn sie wären sehr genügsam und bräuchten auch keinen Schutz vor Unwetter, denn sie leben ja über den Wolken. Die Engel würden in ihrer Freizet zusammen spielen und lachen. Hier und da liegt vielleicht ein Engel am Rande einer Wolke und beobachtet die Menschen. Natürlich hätten die Engel, wenn es sie wirklich gäbe, jeder einen Job. Sie würden die Menschen beschützen, sie führen, genauso wie sie für die Tiere und Pflanzen sorgen würden. Denn immerhin wären ja alle Lebewesen Gottes Kinder und so würden sie Gott helfen die Welt friedlich zu halten.
IMG