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 Mein Haustier
 Gottes Macht
 Abgemaltes Bild
 Im Wald

  Engel der Liebe  Engel der Liebe
Eine Träne fließt über dein weiches Gesicht
Sie kulltert über deine Wangen, streift fast deine Lippen
Du hebst die Hand, doch tu es nicht
Darfst sie nicht fangenn sie nicht antippen

Der Schmerz fährt dir in dein kleines Herz
Es gibt nun kein Glück mehr, alles tut dir weh
Ein Todeswunsch mitten im März
Dein süßer Blick, so scheu wie ein Reh

Du wunderschönes Wesen, windest dich im Schlaf
Deine Brust hebt sich stark, zitternd atmest du aus
Ich möchte dich entführen, ich bin dein Graf
Reich mir die Hand, ich führe dich hier raus

Noch spürst du Trauer, ich gebe dir alle Zeit
Bis du wieder Lust verspürst auf Freude und Triebe
Ich nehme dich mit in ein Reich der Ewigkeit
Vertrau mir, Kleines, denn ich bin der Engel der Liebe

  Heldentat  Heldentat
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Kälte zog sich durch ihren ganzen Körper, das Zittern war nicht mehr aufzuhalten. Spannung im ganzen Körper und jetzt auch noch diese Stimme. >Ich werde verrückt sterben<, dachte sie sich in ihrer Dunkelheit.
Wie lange sie dort liegt, weiß sie nicht mehr. Ein Zeitgefühl gab es nicht, sie wollte es nur noch hinter sich haben. Aber diese Stimme. Wird man verrückt, kurz bevor man stirbt? Sie war doch immer gesund gewesen. Oder war sie schon immer verrückt und bildete sich nur ein gesund zu sein?
>Hör doch endlich auf, hör auf, ich will dass es endlich vorbei ist<, schrie sie innerlich, doch es wurde immer schlimmer. Sie war müde geworden schon vor langer Zeit, doch die Stimme lies sie einfach nicht sterben. Es war eine verdammte Qual an diesem verdammten Ort, die Folter hört erst auf, wenn es endlich vorbei war.
Noch einmal dachte sie daran, wie es bgann, wie sie in diese Lage kommen konnte und wünschte sich die Zeit umzudrehen. Heute morgen war die Welt noch warm, auch wenn es Winterszeit war. Der Tag war noch perfekt, mit einem Hauch Liebe und Zimtgeschmack im Mund. Alles war wunderbar, warum musste sie nur in das Auto einsteigen? Wieso konnte sie nicht einfach bleiben, wo sie war. Der Tag war perfekt und sie zerstörte ihn sich selbst.
Die Selbstkritik begann wieder, sie verfluchte sich selbst, wem sonst konnte sie die Schuld geben? War sie es doch, die bei solch einen Wetter gefahren ist, die das Auto nicht kontrollieren konnte, die in dem Seitengraben gefahren ist, die nun sterben würde.
Sie war schuld. Sie war es, die Selbstmord begann. Sie war die Verfluchte. Sie war es. Nur sie allein.
*Gib nicht auf* Sie versuchte den Kopf zu schütteln, konnte aber schon seitdem, sie hier lag nichts mehr an ihrem Körper bewegen. Sie wusste nicht einmal wo sie war, sie konnte nichts sehen. Ob sie blind war oder es nur dunkel war, konnte sie nicht erfassen.
*Sie werden kommen* Innerlich schrie sie wieder, sie wollte diese Stimme unterdrücken, aber es war als wäre es nicht ihre eigne innere Stimme.
*Nicht einschlafen* Doch sie war so müde, der Tod kroch in ihr hoch und ernährte sich an ihrer lebendigen Seele.

Sie schloss die Augen wieder, noch einmal sah sie ihre Familie in Gedanken und eine Träne floss aus ihrem rechten Auge. Sie will schlafen, sie muss sterben.

\"Gut gemacht\", sprach Gott und nickte kurz. \"Was wird mit ihr geschehen?\", fragte Anna nach. \"Der Rettungswagen ist nun angekommen, sie wird sehr krank werden, aber ihr wid es bald wieder besser gehen.\", antwortete er. Anna lächelte und atmete auf, sie dachte nicht, das es so schwer werden würde. \"Du hast deine Engelprüfung bestanden. Deine Aufgabe war der Beweis deiner Störung, Anna.\" Sie sah zu ihm auf und biss auf die Lippen. \"Du bist der Engel des Aufstehens. Nur durch dich, war es ihr möglich nicht aufzugeben.\"

Anna bekam an diesem Tag Flügel. Melissa bekam an diesem Tag ein neues Leben.

  Luzifer  Luzifer
Spieglein, Spieglein sage mir,
bin ich nicht schön?
Gefalle ich dir?

Sieh meine Flügel,
Sieh mein Gesicht,
Ewas schöneres als mich,
das gibt es nicht.

Die Sonne bringe ich,
Tag für Tag.
Eine wichtige Aufgabe,
die ich mag.

Sie leuchtet so hell,
genau wie ich.
Jeder sieht sie
und denkt nur an mich.

Spieglein, Spieglein sage mir,
bin ich nicht schön?
Gefalle ich dir?

Ich bin mehr als ein Star,
ich bin ein Stern.
Seht mich an
und habt mich gern.

Ich bin es,
den ihr alle wollt.
Betet mich an,
das ist es, was ihr sollt.

Ich bin das schönste Wesen,
was es je geben wird.
Ich bin der Einzige,
der je euer Herz berührt.

Spieglein, Spieglein sage mir,
bin ich nicht schön?
Gefalle ich dir?

  Begegnung mit einem Engel  Begegnung mit einem Engel
Hektisch packten beide die letzten Taschen. Sie rannten beide wild durch das Hotelzimmer und wollten nur noch raus. \"Beeilung, wir verpassen den Flieger...\", schimpfte er wieder und wieder. Seine Frau verdrehte die Augen und hatte einen genervten Gesichtsausdruck.
Es war der 31. Mai 2009 und sie wollten heute zum Flughafen, um nach Hause zu fliegen.
Endlich traten sie aus der Tür heraus und rannten weiter zum Fahrstuhl.
\"Guten Tag Mr. und Mrs. Ganthaler.\", begrüßte sie noch die Putzfrau im Gang und stellte sich vor Michael. \"Bitte gehen Sie mir doch aus dem Weg, wir haben es wirklich eilig.\", drängelte er und machte komische Handbewegungen. Seine Frau lief vor und drückte auf den Knopf, um den Fahrstuhl zu rufen. Die Putzfrau legte beide Arme auf Mr. Ganthaler und sah ihn genau an. \"Sie werden mir dafür danken.\" Ihm packte die Angst, er ging einen Schritt zurück und schubste sie leicht von sich weg. Schnell ging er seiner Frau nach, er sah nicht mehr zurück. Er schüttelte den Kopf und dachte nur daran, wie verrückt doch manche Menschen sind.
Es ging weiter mit dem Taxi und sie bezahlten den Fahrer hoch, da er für sie zu schnell gefahren ist.
Angekommen am Flughafen, liefen sie endlich zum Schalter. \"Es tut mir leid für Sie, aber ich darf Sie nicht mehr an Bord lassen. 447 nach Paris wird in wenige Sekunden losfliegen.\" Johanna drehte sich genervt um und fluchte laut. Michael sah die Frau am Schalter an und fragte, ob man denn gar nichts mehr machen kann. Diese verneinte. \"Sie werden mir dafür danken.\" rief sie dem Ehepaar nach, die zur Info liefen, um einen neuen Flug zu buchen.
Langsam kam Michael das merkwürdig vor. Diesen Satz hörte er nun zum zweiten Mal und beide Frauen sahen sich sehr ähnlich... Oder waren sie gleich? Er schüttelte den Kopf, er glaubte nicht an solch einem Unfug und konzentrierte sich wieder auf seine Rückreise.
Das Ehepaar flog wenig später nach München und wollte dann die Heimreise mit dem Auto fortsetzen. In München angekommen mietete Michael das Auto per Telefon. Es sollte bald ankommen und so nutzen sie die Zeit um einen Kaffee zu trinken und etwas Kleines zu essen.
Als das Auto ankam, steigt eine Frau aus und lief zu ihnen herüber. Sie gab Michael die Schlüssel und gab dem Paar Sicherheitshinweise. \"Schnallen sie sich an und geben sie Acht im Straßenverkehr.\" Michael lachte kurz und schickte seine Frau zum Wagen. \"Ich denke wir wissen sehr gut, wie man sich im Auto verhält. Danke Ihnen, dass es so schnell geklappt hat.\" \"Denken Sie bitte an den Gurt, Mr. Ganthaler.\" Er öffnete die Tür des Autos und wollte gerade einsteigen, als er wieder den Satz hörte. \"Sie werden mir dafür danken.\" Wütend stieg er ein, er wollte sich damit nicht befassen. Er legte den Gurt an und fuhr los, doch tief in seinen Gedanken war er bei dieser komischen Frau, die er heute zum 3. Mal sah.
Die Fahrt verlief sehr gut, sie hatten wenig Stau und kamen gut voran. Michael hatte das Radio angemacht, was er jedoch bald hören würde, wollte er nicht glauben...
\"Der Flug 447 von Rio de Janeiro nach Paris stürzte vor wenigen Minuten ab. Alle 228 Passagiere starben.\" Beide konnten es nicht fassen, wären sie doch fast unter den Passagieren gewesen.
Doch die Zufälle hörten nicht auf an diesem Tag. Nähe Kufstein hatten sie einen Unfall. Johanna Gathaler starb. Hätte sie einen Gurt angelegt, wäre sie noch am Leben gewesen. Nur Michael kam mit wenigen Prellungen davon und konnte nicht fassen, was geschehen war.
Wäre diese Frau nicht gewesen, hätte er nicht das Flugzeug verpasst und hätte nicht an den Gurt gedacht.
Noch heute dankt er Gott dafür, denn für ihn war es ein Engel, dem er da begegnet war und dem er sein Leben verdankte.

  Parabel des Elements  Parabel des Elements
Es war einmal ein kleiner Fisch, der die ganze Zeit nach oben sah. Er wünschte sich nichts anderes, als dort oben zu Leben, diese Luft zu atmen und über die Erde laufen zu können.
Die anderen Fische schüttelten nur mit dem Kopf und gaben die Hoffnung auf, dass er diese Flausen aus den Kopf bekam. Zu lange schon, hüpfte er immer wieder nach draußen und versuchte zu atmen, was ihm bisher jedoch nie gelang.
Von draußen beobachtete ihn eine Möwe. \"Wie lecker dieser Fisch wohl schmecken würde?\", fragte sie sich und leckte schon ihren Schnabel. Wie konnte sie nur an diesen Leckerbissen herankommen? Sie brauchte nicht lange für einen Plan und begab sich auf einen Felsen, der nahe genug an den Fisch heran kam.
Der kleine Fisch hüpfte wieder nach oben und bemerkte die Gefahr nicht, die immer näher kam. \"Seht her, ich kann atmen!\", schrie er und sprang aus dem Wasser. Doch auch dieses Mal gelang es ihm nicht. Er konnte wieder nicht atmen und so würde er wohl nie an Land kommen.
\"Hallo, Fisch!\", sprach die Möwe. Der kleine Fisch kam näher an den Felsen und begrüßte die Möwe ebenfalls. \"Komm doch nach oben, hier draußen ist es doch viel schöner.\", sagte die Möwe und zeigte auf einen leeren Platz neben sich. \"Das würde ich zu gern, aber ich kann die Luft nicht atmen.\", antwortete er und sah traurig auf den Platz neben der Möwe. \"Aber, aber, sei nicht traurig, ich bin eine Zaubermöwe! Ich werde die helfen, möchtest du das?\" Für die Antwort brauchte der kleine Fisch nicht lange und schon ließ er sich auf das Spiel ein. \"Ich werde nun einen Zauberspruch sprechen, du wirst dannach Anlauf nehmen und auf den Felsen hier springen. Dann wirst du atmen können und ich bringe dich ans Land.\" Der kleine Fisch bekam große Augen und nickte schnell. \"Abra, Kadabra, Simsala, du Fisch wirst ab jetzt auf den Land leben können. Babim!\" Die Möwe machte noch einen Flügelschlag, dann gab sie ihm das Zeichen nach oben zu springen. Der Fisch nahm Anlauf und schwamm schnell nach oben, er sprang auf den Felsen und lag schon bald neben der Möwe, die nun lachte. \"Du dummer Fisch. Ach, du dummer Fisch!\", lachte sie weiter. Sie öffnete den Schnabel und wollte ihn nun endlich essen, als auf einmal Shika auftauchte und den Fisch ins Wasser warf. Dieser atmete schnell durch, hustete jedoch noch, da ihm die Luft so lange fehlte.
Shika vertrieb die Möwe und tauchte ab zu den Fisch. \"Du dummer Fisch, was tust du nur. Wie kommst du nur auf die Idee, dass ein Fisch an Land leben kann?\" Sie schüttelte den Kopf und nahm den Fisch zu sich. Shika zog ihn mit nach unten und schon bald waren sie bei ihm zu Hause. Beide sahen nach drinnen und der kleine Fisch konnte nicht fassen, was er da sah. \"Verstehst du es jetzt?\"
Der kleine Fisch betrachtete seine Frau, die gerade ihre ersten Kinder zur Welt gebracht hatte. So etwas wunderschönes hatte er noch nie gesehen. Und er verstand, was Shika ihm da zeigen wollte. So schnell sie jedoch gekommen war, so schnell verschwand sie auch und bald war der Fisch wieder alleine, diesmal jedoch auf dem richtigen Weg... nach Hause!

Die Moral für den kleinen Fisch hier ist, dass wir für manche Dinge einfach nciht bestimmt sind. Der Fisch wird niemals an Land leben, so wie der Mensch niemals im Wasser leben kann. Dafür wurde er bestimmt Vater zu werden und diesen Job wird er nun mit vollem Herzen erledigen.

  Krieg der Engel  Krieg der Engel
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Krieg der Engel

Kleines Mädchen, weine nicht.
Siehe auf, in mein Gesicht.
Komm in meine Arme, Kind.
Lass uns verschwinden, ganz geschwind.

Kleines Mädchen, sie dich an.
Was haben sie nur mit dir getan?
Aus deinem Körper strömt das Blut.
Erlöschen wird die kleine Glut.

Sie haben dich gekratz und gebissen,
selbst die Flügel rausgerissen.
Vor deinen Augen die Eltern verbrannt.
Denn ihr alle wurdet zum Feind ernannt.

Sie haben dich gequält, wie schlimme.
Bis sie erlisch, deine Stimme.
Wieviel Tränen hast du vergossen?
Wieviel Engel haben sie erschossen?

Mein Kind, komm schlafe ein.
Schlafe in den Armen mein.
Du bist hier im Schutze, sieh nur auf mich.
Sterbe in Frieden, Gott segne dich.


  Freundschaft mit einem Engel  Freundschaft mit einem Engel
Eigentlich war dies ein ganz normaler Tag, wie jeder andere. Eigentlich wollte ich nur schnell vor Ladenschluss Kekse kaufen. Eigentlich wollte ich nur nach Hause.
Nun sitze ich hier, sehe auf ein kleines Wesen und kämpfe um sein Überleben. Tränen fließen wieder aus meinen Augen, da ich verzweifelt bin und niemand in der Nähe ist. Niemand hört unsere Schreie. Dieses Tier muss gerettet werden, doch niemand hilft... und ich, bin bald am Ende.
Das Tier saß hing an einem Felsen und rutschte immer tiefer herab. Von weitem hörte ich es nach Hilfe schein und eilte schnell zur Klippe, jedoch kam ich nicht heran. Ich konnte durch meine Jacke und dem Einkaufbeutel eine Verlängerung basteln und es nach unten lassen. Das Tier biss sich daran fest, aber es war zu schwer für mich. Ich konnte es einfach nicht hinaufziehen und mit der Zeit wurde es immer schwerer, das Tier zu halten.
\"Kann uns denn niemand helfen?\", schrie ich wieder umher, doch wieder gab niemand eine Antwort.
Ich sah dem Tier in Augen und für einen Augenblick hatte ich das Gefühl, das es wusste, was ich denke. Ich würde es nicht mehr lange halten können und auch das Tier hatte keine Kraft mehr um sich fest zu beißen. \"Ich werde dich retten. Wir geben nicht auf, ja?\", sprach ich, doch das Wimmern des Tieres sagte mir, dass es aufgeben würde, wenn es nicht anders ging.
\"Hilfe!\", schrie ich ein letztes Mal heraus, dann wurde meine Kraft wieder schwächer und ich bemerkte, wie die Jacke aus meinen Händen rutschte. Ich sah die Jacke schon aus meinen Händen gleiten, als auf einmal 2 weitere Hände daran zogen. \"Zieh!\", sprach der Engel und wir zogen mit ganzer Kraft. Endlich hatte das Haustier wieder Boden unter den Füßen und war gerettet. Vor ganzer Freude musste ich wieder weinen, auch das Haustier sprang in meine Arme und wimmerte.
\"Curly!\", rief der Engel verwundert und ging auf die Knie. Sofort drehte sich das Tier um und sprang freudig dem Engel entgegen. Der Engel weinte und umarmte Curly. \"Das ist dein Tier?\", fragte ich verwundert. \"Ja, ich habe Curly schon überall gesucht. Er ist leider ein Abenteurer und reist mir gerne aus. Danke, dass du ihn gerettet hast. Ich wüsste nicht, was ich ohne ihn tun sollte.\" \"Gerne, ich dachte schon, es wäre vorbei. Ich bin so glücklich darüber, dass es ihm jetzt wieder gut geht. Mein Name ist Shika.\" \"Ich weiß nicht, wie ich dir danken soll. Mein Name ist Marcy.\" \"Also ich wäre durstig und Curly sicher auch. Ich denke das wäre eine nette Geste.\", sagte ich und grinste. \"Also wenn das dein Wunsch ist, den erfülle ich dir sofort.\" Marcy nahm mich an die Hand und wir gingen zu ihr nach Hause.

Am Ende wurde doch noch alles gut und noch heute besuche ich Curly gern, denn ich wurde so Marcys Freundin. Und Curly? Der ist seither nicht mehr ausgebückst und erlebt nun lieber Abenteuer in Begleitung.

  Vergangenheit  Vergangenheit
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Heiligabend. Und wie ich mich darauf gefreut habe. Das erste Weihnachten mit den Tieren und meinem Verlobten in unserer gemeinsamer Wohnung. Die Wohnung habe ich dekoriert, alle Räume gereinigt und es duftete noch nach Plätzchen, die ich gestern gebacken habe. Wenn man nach draußen sah, lag der Schnee weiß auf den Dächern und es kamen Schneeflocken von oben herab, um die Landschaft noch schöner zu machen. Heute konnte es nur perfekt werden, denn es war einfach ein perfekter Tag.
„Heute öffnen wir das letzte Türchen“, sprach ich, als ich den Weihnachtskalender unserer Haustiere öffnete. Schecki miaute schon laut und weckte Sina aus dem Schlaf. Max, unser Hund, saß schon mit Vorfreude auf seinem Platz und wedelte brav den Schwanz. Ich verteilte das Futter unter ihnen und streichelte alle liebevoll über den Kopf. David, mein Verlobter, würde bald aufstehen, daher bereitete ich ihm ebenfalls eine kleine Leckerei vor.
Der Tag war schnell an uns vorbei gezogen, wir waren mit Max mehrmals draußen und rannten über die weißen Felder. Mit Schecki und Sina kuschelte ich öfters auf dem Sofa, denn wir schauten 2 Weihnachtsfilme an. David und ich spielten außerdem an der Wii, die er mir geschenkt hatte. Bald schon wurde es Abend so schnell, dass wir fast vergessen haben etwas zu kochen.
Das Abendessen war etwas ganz besonderes. Ich bereitete einen leckeren Fisch für uns zu und dekorierte den Tisch mit Kerzen. Max bekam leckeres Nassfutter und einen großen Knochen als Nachtisch. Meine Katzen durften leckeren Thunfisch essen, den sie so sehr lieben. Ich verwöhne alle zu gern, vielleicht gebe ich mir deswegen zu viel Mühe, aber wer tut das nicht gerne an Heiligabend?
Es war 20:00 Uhr und Zeit für die Bescherung. Schecki und Sina bekamen endlich einen neuen Kratzbaum, er war so hoch wie die Decke und Sina legte sich gleich nach oben und schlief, denn sie hatte sich ziemlich vollgegessen. Max bekam ein neues Hundekörbchen in dem ich seine Spielzeuge hineinlegte.
„Du...“, sprach David und senkte seinen Kopf zu Boden. „Ja?“, antwortete ich und legte meine Hand auf seine Wange. „Was bedrückt dich denn?“ „Nun... ich habe leider kein Geschenk für dich...“, sagte er und wollte den Kopf noch weiter senken, doch ich drückte ihn mit meiner Hand nach oben. „Das stimmt leider nicht ganz!“, sagte ich und lächelte. „Hm?“ David begriff nicht ganz und sah mich verwundert an. „Du hast mir das schönste Geschenk schon gemacht. Es liegt hier i meinem Bauch.“ Ich nahm seine Hand und legte sie auf meinen Bauch, noch würde man keine Bewegungen spüren können, aber so konnte er verstehen, was ich meinte. Wir umarmten uns, lächelten und tanzten sanft ohne Musik im Wohnzimmer.
Es war das schönste Weihnachten in meinem Leben, selbst als Engel hatte ich dies nie vergessen.

  Engel des Hasses  Engel des Hasses
Engel des Hasses,
das bin ich.
Und eins sag ich dir:
Ich mag dich nicht!
Ich finde alles
gar nichts schön,
mag nichts hören,
mag nichts sehn.

Ich verteile diese Laune
unter euch Leuten.
Zerstöre eure Liebe,
zerstöre eure Freuden.
Ich erfreue mich
an eurem schlechten Leben.
So mag ich euch
nur mehr Schlechtes geben.

Fühlt euch mies,
streitet euch nun.
Dann habe ich nämlich
nichts mehr zu tun.
Dann darf ich mich
ausruhen in der Nacht,
denn ich habe
die größte Tat vollbracht.

Du wirst nichts
finden gegen mich.
Ich werde kommen
und finden dich.
Selbst der Engel der Liebe,
ich lache ihn aus.
Kann nichts tun,
flieht wie eine Maus.