Galerie - Geschichten Zurück  
Bilder | Geschichten | Gedichte

 
Annesta war auf die Erde hinabgestiegen um einen Menschen zu helfen der seine Hoffnungen einfach nicht ablegen konnte. Sie zeigte sich ihm mit ihrer ganzen Pracht. Der Mensch hieß Ela und sie war mehr als nur verwundert als sie diesen Engel vor sich sah. ‚Hallo Ela, ich beobachte dich jetzt schon eine ganze Weile.’ Sagte Annesta sanft. Ela blickte sie nur fassungslos an. ‚Ich habe gemerkt’ sprach Annesta weiter ‚ das du viele Hoffnungen in dir trägst. Jedoch haben sie schon lange ihren Glanz verloren und sie sind jetzt nur noch eine Belastung für dich.’ Ela sah Annesta fest in die Augen, woher wusste dieser Engel dies. Woher konnte er wissen, dass sie solch schwere Last mit sich trug. ‚Ich…’ fing Ela stotternd an ‚ ich habe diese Bürde auf mich genommen, weil ich es für richtig empfand sie zu tragen. Ich wollte sie noch nicht ablegen.’ Annesta blickte sie stolz an ‚Aber nun Ela ist es für dich an der Zeit diese Bürde von dir zu nehmen, du trägst sie jetzt schon so viele Jahre mit dir rum. Ich finde du hast genug damit gelitten.’ Ela sah zum Boden herab. Sie wollte noch nicht aufhören zu Hoffen, sie wollte ihre Hoffnung noch nicht aufgeben. ‚Ela, weißt du wie mein vollständiger Name ist.’ Ela schüttelte den Kopf ‚Mein vollständiger Name ist Annesta Erzengel der verlorenen Hoffnung. Es ist meine Aufgabe Menschen zu helfen ihre Hoffnungen los zu lassen. Ich sehe es so ungern wenn Menschen an diesen Hoffungen herumnagen und daran leiden.’ Ela fing leicht an zu weinen. ‚OK’ sagte sie ‚wenn sie es für richtig halten, ich werde mich nicht wehren. Ich möchte selbst nicht mehr leiden. Ich bin bereit sie aufzugeben diese Hoffnung.’ Annesta sah ihr liebevoll in die Augen ‚Ich werde dich nun von deinem Leid befreien.’ Annesta schloss die Augen, dann sprach sie: ‚Lass es los dieses Leid. Es verdirbt dich nur noch mehr. Ich befreie dich von diesem N
eid. Es meldet sich ab nun nie mehr!’ Ein heller Lichtstrahl erschien.
Ela fühlte sich wie aus einem Traum geholt. Doch sie hatte ihre Bürde abgelegt. Ela konnte sich aber nicht mehr an den Engel der verlorenen Hoffnung erinnern. Von da an lebte sie Glücklich weiter.