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Fluch der Liebe
Oh du verfluchte Gabe der Liebe Herr der Herzens Diebe Verflucht sei diese Macht die mir raubt der Freiheits Kraft Einsam flattere ich über die Erde Meine Flügel sind mir eine Last der Schwere Mein Herz hängt schwer in der Luft Und öffnet in meiner Selle eine tiefe Kluft Da sind sie wieder Zwei suchenden Die Frau hinter dem Flieder Der Mann hinter dem Fluchenden Wie die zwei dort stehen Unwissen von der liebe Tuch Wie die zwei dort gehen Unwissen, dass die Liebe ist ein Fluch Ich selbst hab es gespürt Auf was für Wolken hat mich die Liebe geführt Blind hat sie mich gemacht Wonach mich der Tod hat angelacht Ich spann den Bogen Ich schließ die Augen Ich spür die Wogen von bildern vor Augen Warum wurde ich so bestraft? War ich nicht immer brav? Ich ließ los Der Pfeil surrte Frau und Mann mit Herzen groß spurteten aufeinander los ließen nicht mehr voneinander bis den nächsten traf der Tod unwissend, dass die liebe ist ein Fluch... |
| Heldentat |
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Du miese kleine Kröte! Deine Sprüche waren aber auch mal besser, Yarador! Yulie, ein Engel mit prächtigen Flügeln parierte geschickt einen Angriff des wutschnaubenden Yaradors ab. Ihr Männer seid so Gefühlbeeinflusst! Das ist schier schon Krank! Ach ja? Yarador richtete sich stolz auf. Und ihr Weibsbilder? Ihr fangt doch immer an zu heulen, wenn wir nach einer nacht mit euch nicht mehr anrufen. Wieder sprang Yarador auf Yulie zu. Doch Yulie machte einen Schritt zur Seite und er fiel gegen eine Wolke. Wenn ihr Männer auch nur ansatzweise uns Frauen verstehen könntet Yulie war ganz gelassen und hielt ihre Klinge an die Kehle Yaradors.
Dann wäre die Welt doch so uninteressant!, flüsterte Yarador und grinste sie hämisch an. Yulie stieß zu und Yarador verwandelte sich in eine Staubwolke. Die schwebte kurz in der Luft und wurde dann wieder hinter Yulie zu der Gestalt Yaradors. 50934 zu 50933 für mich, meinte Yulie und legte ihre Klinge auf ihre Schulter. Warts nur ab!, und Yarador kam wieder angerannt. Unten auf dem dunklen Markt zeigte Frederick gerade einem neuen Engel den Markt des Paradieses. Da drüben gibt es wirklich tolles Obst! Ich bin da Stammgast. Und da... Was ist denn, Phillia? Phillia hatte Frederick am Ärmel gezupft und deutete an den Himmel. Ach das! Das sind Yarador und Yulie. Die Engel des Streites. Was tuen die da? Och, das braucht dich gar nicht so zu interessieren. Sie streiten sich halt und tragen Kämpfe aus. Traurig das ganze, besonders wenn einer den einen einmal umbringt, stirbt ein Mensch wegen einem anderen auf der Erde. Man kann nur leider nichts tun, Frederick zuckte die Achseln. Es gibt keine geeigneten Anwärter für den Job als Streitengel und wenn einer von den beiden nicht mehr da ist, kocht der andere über vor Streitlust. Werden Engel, die sterben nicht wieder als Menschen wiedergeboren? Oh, dass ist eine Sicherheitsvorkehrung von Gott! Damit nicht plötzlich einer allein ist, werden sie immer wieder als Engel wiedergeboren. Das erspart viele Scherereien, fügte er hinzu, als Yarador Yulie durch Enthauptung tötete und diese wieder neben ihm zurückkehrte. Nun, also da drüben ist... Doch Phillia hörte nicht mehr zu. Was hatte diese beiden Engel dazu gebracht, sich zu streiten? Phillia, zischte ihr Frederick ins Ohr und stupste sie an. Ein sehr alt und streng aussehender Mann stand vorihr. Auf einem Pult zwischen ihnen lag einen kleines paar Flügel und ein Amulett. Der Mann räusperte sich: Chrm, chrm. Also Phillia de Molá! Gott hat dir die Aufgabe erteilt, den Menschen die Freundschaft zu bringen. Nimmst du diese Gabe an? ein klärliches Ja ließ Phillia voller ehrfurcht ertönen. Und mit einem kurzen Plop flatterte die kleinen Flügel (die eben noch auf dem Pult gelegen haben) lustig an ihrem Rücken und das Amulett hang um ihren Hals. Deine Magie sei die Nähe und deine Kraft die Freundschaft! Am Abend stand Phillia erschöpft in ihrem kleinen Paradies und betrachtete den Untergang der Sonne vom Fenster aus. Erst ein Tag unterwegs und schon unzählbar, wie viele Freundschaften sie ins Leben gerufen hatte. Das Engeldasein war schön, aber auch anstrengend. Eine dunkle Gestalt kam den langen Weg im Garten zu ihrem Haus entlang. Phillia sah die Gestalt neugierig an. Wer besuchte sie denn noch so spät? Doch von besuchen konnte keine Rede sein. Die Gestalt zog einen Schlüssel hervor und öffnete die Tür. Yulie?, fragte Phillia erstaunt, als der verstaubte Engel des Streites ins schwache Licht einer Kerze eintrat. Yulie schnaubte nur kurz, schmaß ihren Schlüssel auf eine Kommode und warf sich auf die kleine rote Couch. Ahhhhh!, seufzte sie und sah Phillia dann freundlich an. Netten Tag gehabt? J-j-jaa..., stotterte Phillia verdattert. Was machst du hier? Yulie hatte sich gerade über eine Schüssel voller Leckereien her, die Phillia zärtlich an den Platz neben Couch auf dem Tischchen gestellt hatte. Ich wohne hier, sagte sie freundlich. Dann hielt sie inne im Kauen und schluckte dann hinunter. Moment mal! Du bist neu stimmts? ‚tschuldigung ^^ (sie stand auf und schüttelte der verwirrten Phillia die Hand) Hier herrscht momentan Paradies Mangel wegen der großen Anzahl an neuen Engeln. (Sie seufzte) Also werden momentan alle Paradiese doppelt benutzt. Ich hab einen Wahnsinns Hunger du nicht? Yulie ging zu dem kleinen Kühlschrank und holte ein paar Eier raus. Die zerschlug sie in einer Pfanne, wartete bis die Spiegeleier fertig waren und teilte diese dann auf zwei Teller. Leider ist das Brot ausgegangen... Ich wird wohl morgen neues besorgen müssen. Ein lustiges Liedchen summend holte sie besteck aus einer Schublade und legte sie zu den Spiegeleiern. Zaghaft setzte sich Phillia ihr gegenüber und sah Yulie bei Essen zu. Yulie?, fragte Phillia nachdem ein paar minuten vergangen waren. Yulie gab zu erkennen das sie zuhörte ohne auch nur von ihren Spiegeleiern aufzublicken. Yulie, warum bist du so nett? Ich meine, du bist schließlich der Engel des Streites... Yulie blickte auf und schien zu überlegen, was sie auf diese Frage antworten sollte, schluckte dann runter und lehnte sich dann zurück. Glaubst, dass selbst der Engel des Streites jeden anblufft, der in seiner Nähe steht? Ich könnte es mir vorstellen..., antwortete Phillia zögerlich. Dann denk mal an den Engel des Schwertes... der schwingt auch nicht den ganzen Tag sein Schwert und lässt Köpfe rollen. Das einzige was mich zu einem Engel der Freundschaft wie dir unterscheidet, ist mein Temperatment. Ich fahre schneller aus der Haut und kann schneller einen Streit anfangen, als mich mit jemandem zu befreunden. Mein oder auch Yaradors Temperament ist auch der Grund, warum wir nicht getrennt werden dürfen. Der Streit würde überschwappen und die Erde im Chaos versinken. Den Rest kannst du dir ja vorstellen... Isst du das noch? Phillia schüttelte den Kopf und reichte Yulie ihren Teller. Nachdem Yulie fertig war legte sie das Geschirr in die Spüle und ging zu Tür mit den WortenIch geh duschen. Von dem Tag an lebten Yulie und Phillia zusammen und wurden zu den besten Freundinnen. Tagsüber stritt sich Yulie mit Yarador und Phillia verband Freundschaften bei den Menschen. Abends saßen sie zusammen, beide ein Stück von dem entfernt, was eigentlich ihrer Aufgabe entsprach und unterhielten sich über ihren Tag. Eines schönen Tages bekam Phillia frei und sie wollte den Tag am Teich bei dem Himmelsmarkt verbringen. Sie setzte sich hin, warf sich auf den Rücken und starrte gen Himmel. Yulie und Yarador schienen heute auch frei zu haben, denn kein Wölkchen war an dem makelosen himmel zu erkennen. Plötzlich grinste sie ein hübsches Männergesicht von oben herab an. Überrascht setzte Phillia sich auf und besah sich den Typen genauer. Es war Yarador. Vom Boden aus konnte man gar nicht erkennen wwie hübsch er war. Yarador setzte sich neben Phillia, ohne auch nur den Blick von ihr zu nehmen. Was macht ein so hübsches Engelchen hier allein am See an einem so schönen Tag?, fragte er charmant. Löcher in den Himmel gucken, sagte Phillia prombt und verfluchte sich gleich auch wieder. Wieso sagte sie so etwas idiotisches? Yarador grinste sie weiterhin an. Und wie heißt mein kleiner Engel? Phillia Das ist ein hübscher Name, mein kleiner Engel! Er strich ihr durch durch ihr blondes Haar. Hat mein Engel vielleicht Lust auf ein Eis? Luiggi, Engel der Kälte hat das beste der Eis im ganzen Paradies! Gerade gut genug für meinen süßen Engel. Phillia nickte und zusammen schlenderten sie zu einem kleinen, gemütlichen Eiscafč. Ein kleiner, italienisch scheinender Mann kam auf Yarador zugerannt: Yaradore! Meine süßer kleiner! In Begleitung mit de hübsche Siniorita! Wasse kann iche dir bringen Yarador? Dasse übliche? Der kleine Mann quikte aufgeregt und ruderte mit den Armen so wild hin und her, dass einige Engel in der Nähe entsetzt zur Seite sprangen. Nein. Heute brauch ich deinen extragroßen Spezialbecher, Luiggi. Yarador zuckte mit den Kopf in Phillias Richtung. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaah verstehe ische! Für die hübsche Begleitung. Nimmte Platze! Extragroße Spezialbecher füre die zwei Engele! Comme sisi!, und Luiggi verschwand hinter einem Tresen. Yarador rückte Phillia den Stuhl zurrecht und beide setzten sich. Sie plauderten über Gott und die Welt, über dies und das und hielten erst inne, als Luiggi mit einem riesengroßen Eisbecher kam und ihn vor sie stellte. Als Luiggi wieder weg war um einen neuen Gast lauthals zu begrüßen unterhielten sie sich weiter und sie gingen erst, als Luiggi sie unter theatralischen Armgefuchtel rausjagte. Die Sonne war mittlerweile untergeganen und der Mond stand hoch an seinem Firnament. Ein paar Sterne glitzerten Am Himmel und erleuchteten das Paradies leicht. Ist die Nacht nicht schön? Die einzige Zeit, in der das Paradies seine andere Seite zeigt, und die Kirit (Dämonen) über die Welt regieren. Phillia nickte stumm. Aber du zitterst ja, mein goldener Engel! Yarador nahm seine Jacke ab und legte sie um Phillias Schultern. Sie waren sich ganz nah. Sie konnte seinen beruhigenden Atmen auf ihren Wangen spühren, als sie sich ganz langsam näher kamen. Sie schloss die Augen und sie küssten sich zärtlich. Erst spät in der Nacht kam Phillia zu Hause an. Auf Zehenspitzen schlich sie durch den Raum und öffnete die Tür. In dem kleinen Schlafzimmer brannte noch nicht und Yulie saß auf ihrem Bett und schreckte auf, als Phillia hereinkam. Du bist noch wach, Yulie?, fragte Phillia erstaunt und streifte sich ihre Tasche über die Schulter. Ich hab auf dich gewarted...Ich, begann Yulie schluckte, lächelte und begann ihren Satz von neuem. Ich hatte heute einen freien Tagen und war deswegen heute kurz in Omlean, ein anderer Teil des Paradieses, fügte sie hinzu, als Phillia sie fragend ansah. Aufjedenfall habe ich dir etwas mitgebracht. Zittrig strich sich Yulie eine ihrer braunen Strähnen aus dem Gesicht, stand auf und reichte Phillia einen goldene Kette. Phillia staunte. An der Kette hang ein Amulett, auf de, ein Engel eingeritzt war. Das soll den Engel Gallus darstellen, den legendäre Engel des Glücks, sagte Yulie überflüssiger Weise und strich sich wieder die Haare aus dem Gesicht. Es war nicht zu übersehen das sie aufgeregt war. Doch Phillia dachte sich nichts dabei und legte sich die Kette um den Hals. Yulie schob sie vor einen Spiegel und blickte hinter ihr in den Spiegel. Du siehst wirklich gut aus. Langsam schoben sich ihre Finger um Phillias Bauch. Phillia schreckte zurück und sah Yulie mit aufgerissenen Augen an. T-tut mir Leid, wisperte Yulie, machte einen Schritt zurück und rannte dann aus dem Haus ins Paradies hinaus. Phillia sank auf ihr Bett zurück, mit der Hand spielte sie an der Kette mit dem Gallus Engel. Irgendwann schlief Phillia an und bemerkte nicht wie Yulie wieder hereinkam und sich neben sie setzte. Vorsichtig schob sie eine Strähne von Phillias Haaren zur Seite. Yulie saß dort die ganze Nacht und bevor Phillia wieder aufwachen konnte war Yulie schon im Himmel beim Streiten. 2 Tage später (Phillia hatte sich mit Yarador verabredet) machte sich Phillia zurecht und wollte gerade gehen, als Yulie in der Tür erschien. Na wohin willst du denn gehen? Ich hab mich verabredet Da scheint es aber jemanden erwischt zu haben, so wie du dich rausgepuzt hast ^^. Du ich wollte nur sagen, dass ich heute auch frei hab und ob wir uns vielleicht zu nem Kaffee oder soetwas verabreden könnten? Nee, sorry. Ich wird wohl bis heute Abend nicht mehr zurück sein. Tut mir echt leid... Macht ja nix. Vielleicht ein andermal nicht? Yulie kämpfte mit sich und den Tränen und flüchtete dann auf die Toilette. Yarador wartete bereits an dem kleinen See an dem sie sich das erste mal getroffen hatten. Sie wollten heute ins Engelkino gehen ( ;) ich hab so tolle ideen ^^) wo ein neuer Film anlief. Langsam schlenderten sie Händchenhaltend durch den Park auf das kleine Kino zu und stellten sich hinten an eine Schlange. Ich geh schon mal Popcorn holen, mein liebes Engelschchen. Er küsste Phillia auf die Wange und lief gelassen zu einer noch längeren Schlange an, wo eine pummelige, alte Frau Getränke und anderlei verkaufte. Was möchten sie?, ertönte eine gelangweilte Stimmer hinter dem Tresen an dem Phillia anstand. Phillia hatte die ganze Zeit zu Yarador hinüber gestarrt und nicht bemerkt, dass sie mittlerweile dran war. Achso ja! 2 Karten für the Devil inside. Hinten, Mitte, Vorne? Phillia guckte unschlüssig auf einen Plan, auf dem die Plätze eingezeichnet waren. Der Engel hinter dem Tresen und fing an zu seufzen. Sind sie mit ihrem Freund hier? Ja... Sind sie frisch verliebt? Ja... Phillia fragte sich, warum die Frau so viel von sich und Yarador wissen wollte. Wie viele Verabredungen? Ähmmm... ich weiß nicht, ob ich darauf antworten... Also das 2. Date. Ich empfehle die letzte Reihe. Die Dame reichte Phillia zwei Karten und fragte den nächsten nach seinen Wünschen. Yarador stand immer noch an und wippte gelassen von einem Bein aufs andere. Na, meiner kleiner Goldengel? Was willst du denn haben?, fragte er, als sich Phillia neben ihn gesellte. Nein, warte! Ich weiß... öööhm eine Cola und eine riesengroße Portion Popcorn... ob du da mal nicht dick wirst, er stieß einen lauten Pfeifton erklingen. Phillia stoßte ihm in die Seite und Yarador fiel fast um. Endlich saßen sie im Kino und versuchten sich auf den Film zu konzentrieren, doch immer wieder sogen sich ihre aneinander an und irgendwann verloren sie die Zeit und den Raum um sie herum und küssten sich leidenschaftlich. Die Sonne scheinte hell auf Phillias Gesicht, als sie Arm in Arm mit Yarador wieder in das Paradies hineintraten. Willst du vielleicht noch zu mir kommen, Engelchen?, fragte Yarador, nachdem sie eine Weile still schweigend nebeneinander hergelaufen waren. Phillia lächelte ihn an: Gern, aber vorher muss ich noch mal kurz ein paar Dinge einkaufen. Sonst bringt mich Yulie um! Yarador blieb stehen und sah sie erstaunt an: Du lebst zusammen mit Yulie? Phillia zog ihn weiter zu einem Stand auf dem frisches Brot verkauft wurde. Sie ist meine Mitbewohnerin. Trotzdem das gefällt mir nicht. Zieh doch zu mir! Dann könnten wir jeden Tag zusammen sein! Ein Leuchten trat in Yaradors Augen. Yara... Bitte! Er sank auf die Knie und bettelte mich mit einem Hundeblick ohne gleichen an. Ich weiß nicht, ob ich das Yulie antun kann! Ich meine, in letzter Zeit ist sie immer so deprimiert wenn sie nach hause kommt... Tut mir wirklich Leid, Yarador-san, fügte sie hinzu, als Yarador den Mund öffnete um noch etwas zu sagen. Übellaunig stand er wieder auf. Es tut mir wirklich sehr Leid, Yari, aber es geht halt nicht. Womit kann ich denn mal aufmuntern, sie biss ihm frech ins Ohr. Na warte!, rief er und umklammerte Phillia mit seinen breiten muskulösen Armen. Wollt ihr zwei nun noch bezahlen, oder kann ich das Brot wieder in die Auslege stellen. Lachend bezahlten sie. Nach dieser Verabredung kam Phillia etwas früher als beim letzten mal an und konnte sich noch zu Yulie gesellen, die sich Pfannkuchen gemacht hatte. Ich hab Brot mitgemacht..., versuchte Phillia die Stille zu durchbrechen. Yulie gab nur einen kurzen laut von sich und aß weiter. Phillia setzte sich ihr gegenüber. Eine Weile saß sie ihr gegenüber bis sie ast vor Anspannung platzte: Yarador hat mich heute gefragt, ob ich bei ihm wohnen möchte. Yulie verschluckte sich. Sie hustete und hörte erst auf, als sie einen Schluck Wasser getrunken hatte. Er hat was?, fragte Yulie aufgebracht. Phillia, geschockt von Yulies Reaktion zögerte : ... Er hat mich gefragt, ob ich bei ihm wohnen möchte. Wie kann dieses Arschloch es wagen... Ich habe abgelehnt. Du sahst in letzter Zeit so kränklich aus, und da wollte ich dich nicht alleine lassen... Jetzt setzt dich doch wieder hin, verdammt! Ein wummern ging durch ihren Schädel und sie fasste sich an den Kopf. Yulie, wieder ein Lächeln auf den Lippen setzte sich. Es tut nicht gut, als einfacher Engel so zu fluchen., meinte sie besänftigt und griff in den Kühlschrank nach einem Eisbeutel den sie Phillia reichte. Wir Engel der Streitereien sind nur eine der wenigen Ausnahmen, weil wir sonst nicht richtig arbeiten könnten. Yulie zuckte die Schultern. Jetzt erzähl mal, was wollte Yarador von dir? Yarador und ich... also Yarador und ich gehen miteinander. Der Schock stand Yulie ins Gesicht geschrieben. Sie versuchte sich zu beherrschen, doch ihre Mundwinkel zuckten verräterisch. Wie lange schon? Etwa 2 Tage... Hör mal Yulie, ich finde deswegen sollte wir nicht unsere Freundschaft aufs Spiel setzten., fügte Phillia schnell hinzu, als Yulie wieder auffahren wollte. Bitte! Yulie saß einige Zeit stumm da und sah Phillia stumm an. Dann schien sie sich damit abzufinden: Es ist in Ordnung Wirklich?, fragte Phillia zweifelnd. Ja, mein Engelchen Jetzt war es Phillia die geschockt war, doch Yulie nahm davon keine Notiz. Sie legte eine Strähne Phillias hinter ihre Ohren und beugte sich über den Tisch zu ihr. Versprech mir, sobald Yarador dir auf irgendeine Art und Weise verletzt es mir zu sagen. Phillia nickte stumm. Dann erhob sie sich. Ich geh dann mal ins Bett. Man könnte meinen, dass wenn ich nur einen Tag mal nicht da bin, gleich ein ganzer Staat zusammen fällt. Ich komme erst so in ´ner Stunde. Ich wollte noch mal im Garten arbeiten. Doch Phillia wollte gar nicht schlafen. Sie hatte eine Vorahnung und wollte die Chance nutzen, dies zu überprüfen. Und obwohl Spionage für einen Engel der Freundschaft verboten war, so übertraf Phillia ihre Neugierde und suchte nach dem kleinen Büchlein, dass Yulies Tagebuch war. Phillia fand es in einer kleinen Klappe hinter Yulies Bett. Fiebrig blätterte sie zu den letzten beschriebenen Seiten. 22.3.6923: Das Kämpfen mit Yarador war unbefriedigend, doch immer noch besser, als zu Hause zu sitzen und sich den Kopf zu zermatern, wo sich Phillia wieder aufhält. Ich weiß, nach meiner letzten gescheiterten Lieben zu Susan hatte ich mir geschworen, meine Finger von Eifersucht und Kontrolle in der Liebe zu lassen. Doch vielleicht liegt das alles an der Tatsache, dass ich ein Engel des Streites bin. Ach Unsinn!... Immer wieder reißt mich diese Geschichte der Liebe aus den Fugen. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll, verlier den Verstand und wiederspreche mir selbst. Phillia blätterte ein paar Seiten weiter vor: 19.3.6923: Heute hatte ich einen freien Tag. Ich habe mich entschlossen für Phillia nach Omlean zu fliegen und habe ihr dort eine Kette von Gallus, dem Engel des Glücks gekauft. War ganz schön schwer an dieses Ding ranzukommen, aber für Phillia würde ich sogar mein Leben als gefallener Engel bestehen oder mich von Yarador besiegen lassen. Ich habe ihr mein Leben quasie jetzt schon verschrieben, aber ich komme nicht an sie heran. Die ganze Nacht habe ich bei ihr gesessen und auf sie aufgepasst, doch noch immer... Chrm, chrm, ertönte es hinter Phillia. Erschrocken ließ sie das Buch fallen. Yulie stand hinter der Tür. Hinter ihr war Frederick, der betreten drein sah. Frederick wollte dich für deine erste Engelprüfung abholen., sagte Yulie. Sie blickte Phillia nicht an. Die pure Enttäuschtheit stand ihr ins Gesicht geschrieben. Schuldbewusst stand Phillia auf und griff zu ihrer Jacke. Frederick hob abwehrend die Hand: Ich glaube die wirst du nicht brauchen. Er lächelte sie gequält an. Schweigend flogen Frederick und sie nebeneinander durch die kühle Nachtluft. Irgendwann hielt es Phillia nicht mehr länger aus. Frederick, worum wird es in der Prüfung gehen? Vertrauen, Liebe, Zuneigung. Das was du in deinen Aufgaben als Engel der Freundschaft am meisten brauchst Phillia sah betreten zu Boden. Sie flogen zu einem großen Gebäude am Kopfe des Marktes, dass hell von Fackeln beleuchtet war. Mehre Engel unterhielten sich vor der großen Holzpforte. Nach ein paar Minuten wurde die Tür von einem buckligen, alten Engel mit zerfledderten Flügeln geöffnet. Langsam ging die sich unterhaltende Mäute durch die Tür, vorbei an dem Engel. Aaahhh! Hallo Frederick mein guter. Was machst du denn hier. Willst du dich als Engel der Liebe verkaufen?, fragte dieser mit heiserer Stimme, als Frederick und Phillia an die Pforte kamen. Frederick ruckte mit dem Kopf zu Phillia, die sofort rot wurde und wieder zu Boden starrte. Haben sie dich jetzt auch zu einem dieser Zivildienstleistenden Engel gemacht? Ich hab ja schon immer gesagt, diese neuen Engel sollten lernen selbstständig sich in das paradisische Geschehen einzuglieder. Doch auf den alten Finneluss hört ja keiner mehr im Rat, Tjaja. Ach, immer noch der alte Finneluss was?, neckte Frederick ihn. Hör bloß auf mit deinen Witzen, entgegenete Finneluss ernst. Hör mal kleiner, lass dich mal bald wieder im Rat blicken wir haben zwar Ersatz für den Engel der Rechte, aber der ist noch lange nicht gut wie du, unser bester seit mindestens 10000 Jahren. Und das will was heißen, denn solange bin ich jetzt schon im Dienst. Frederick verabschiedete sich und führte Phillia in eine große Halle, in der viele kleine Tische standen. Auf jedem Tisch stand ein Namensschildchen. Die meisten Plätze waren schon von nervösen Engeln besetzt, die sich aufgeregt mit ihren Valliaren (so heißen die, die die neuen engel in das neue leben einführen. Frederick ist Phillias Valliar) unterhielten. Am Kopf der Halle stand ein großer langer Tisch mit streng aussehenden Engeln, die auf die Schar der Redenden. Frederick führte Phillia zu einem kleinen Tisch mitten im Raum. Auf ihrem Namenschildchen stand: Varianda Londeer Phillia von Ebbenheim. Phillia verabscheute ihren Namen und nannte sich deshalb immer nur mit ihrem drittnamen. Du Phillia, ich komme später bei deinen Einzelprüfungen wieder, doch ich hab Looney Greystorm versprochen heut im kurz im Rat vorbeizuschauen. Ciao! Frederick winkte ihr im weggehen nochmal kurz zu und verschwand dann bei dem großen Tisch, wo er freudig von einer gutaussehenden Frau umarmt worden ist. Phillia setzte sich zweifelnd hin. All ihre Gedanken über Yarador und Yulie verblassten langsam und machten der Prüfungsangst platz. Schon als Mensch hatte Phillia Prüfungen gehasst. Man saß da, über ein Prüfungsblatt gebeugt, während irgendjemand einem über die Schulter sah, der meinte er sei besser als jeder andere. Warum mussten Engel Prüfungen machen, verdammte Sch... sie fuhr mit der Hand zu ihrem schmerzenden Kopf. Ein dunkel häutiger Engel neben ihr beugte sich zu ihr und reichte ihr ein Stück Schokolade: Hier nimm das. Ich hab auch meine Probleme mit dieser Fluchsperre. Phillia biss herzhaft hinein. Ein wohliges Gefühl ging von ihrem Mund aus in die Schädeldecke. Der Schmerz verklang langsam. Danke Nichts zu danken. Ich hab immer ‚nen Riegel dabei, besonders wenn es um soetwas geht. Ich bin Kuria, Engel der Bekennung. Kuria reichte ihr die Hand. Phillia nahm sie: Ich bin Phillia, Engel der Freundschaft. Kuria sah sie mit ihren großen, dunklen Augen an. Du bist der Engel der Freundschaft? Phillia zuckte gleichgültig die Schultern. Ich habe gehört, dass bisher jeder Engel der Freunschaft für irgendwen gestorben sein soll. Und der letzte soll sogar für Michael und Gabriel gestorben sein... Und die einzel Prüfungen sind für Engel der Freundschaft nicht gerade leicht. Hat mir Tooty gesagt, mein Valliar. Phillia wusste nicht was sie sagen sollte. Wenn sie vorher Angst vor der Prüfung gehabt hatte, dann war dies jetzt die Hölle. Schnell biss Phillia nocheinmal in ihr Stück Schokolade. Das Reden jetzt bitte unterlassen, die Prüfungen beginnen. Sie haben 3 Stunden Zeit. Wer sich bei seinem Nachbar für Antworten erkundigt, bekommt seine gerechte Strafe und wird seiner Aufgabe entledigt. Bitte wenden sie sich nun ihren Prüfungsblättern zu. Vor Phillia auf ihrem Tisch war ein großer Bogen Papieres erschienen. Der Engel, der die Prüfungen mit seinen Worten beginnen lassen hat, erhob sich erneut: Ich rufe nun zu der ersten Einzelprüfung auf. Roche, Keyl! Ein magerer, junger Mann mit den kleinsten Flügeln, die Phillia je gesehen hatte erhob sich und schlurfte zu einer alten Frau, die ihn schroff durch eine Eisentür schubste. Phillia wandte sich ihrer Prüfung zu: 1. Wenn sie zwei nebeneinander stehende Menschen sehen, was tuen sie? A) Sie befreunden die beiden oder B) Sie erkundigen sich nach der Vergangenheit der beiden. Bitte erläutern sie ihre Antwort! Das ist leicht, dachte Phillia und machte ein kleine hinter die zweite Antwort. Jeder weiß doch, dass wenn die ganze Welt ein großer Kloß Freundschaft wäre, würde diese völlig aus den Fugen geraten. Glücklich kritzelte sie ihre Antwort drunter und laß die nächste durch: 2. Sie müssen zwischen zwei Freundschaften entscheiden. Wie würden sie vorgehen, um die Richtige zu wählen? Erläuteren sie ihr Antwort mit 300 Worten und geben sie eine ausführliche Schritt für Schritt Erklärung zum Thema: der Weg zur echten Freundschaft. Zwar viel zu schreiben, doch auch leicht. Aufgeregt ging Phillia Aufgabe für Aufgabe durch. Irgendwann wurde die Eisentür wieder aufgeschlagen und Keyl Roche kam wieder herein. Er war blaß geworden und seine kleinen Augen blickten unruhig hin und her. Zitternd setzte er sich an seinen Platz und begann über seinem Prüfungsblatt zu brüten. Jinga, Lilly! So verging die meiste Zeit. Ein Engel vor Phillia, Barianna Holla, verhakte sich andauernd mit ihren großen Flügeln in der Stuhllehne, nachdem sie wieder zurück gekommen war. Immer aufgeregter fingerte Barianna diese wieder raus, doch als diese Tätigkeit immer mehr die anderen von ihrer Prüfung ablenkte brachte eine kleine, zierliche Frau ihr einen Hocker. Die meisten Engel waren nun hinter der Tür verschwunden gewesen (Kuria hatte vor Aufregung bereits ihren kompletten Riegel gegessen) da wurde Phillia aufgerufen. Von Ebbenheim, Varianda! Phillia schrieb einen Satz aus ihrer Antwort (Die Anwendung von Freundschaftszaubern) zu Ende und ging auf Frederick zu, der ihr lächelnd entgegen sah. Er öffnete ihr die Tür und sie kam in einen großen Wald. Die Blumen blühten und die Bäume schwankten sacht in der Luft. Frederick, was soll ich tun? Was hörst du?, Frederick ignorierte Phillias Frage. Was ich höre?, Phillia zögerte. Was man in einem Wald eben hört... Wasser, Luft, Tiere... halt moment! Ich hör keine Tiere. Guuut!, lobte Frederick sie. Langsam ging er um sie. Was könnte der Grund sein, warum es hier keine Tiere gibt? Keine Ahnung, vielleicht hat man keine in den Wald gelassen... Frederick schüttelte den Kopf. Lass dir Zeit, Sage nichts, von dem du dir nicht 100%ig sicher bist, dass du die Wahrheit sagst. Phillia fing an zuüberlegen. Vielleicht, weil die Tiere zu weit von hier entfernt waren, als dass sie hier leben könnten? Frederick, darf ich... ich meine, darf ich mich hier umgucken? Natürlich. Du darfst überallhin. Ich werde auf dich warten. Er setzte sich hin und fing an mit einem Ast in der Erde rumzustochern. Phillia sprang kräftig von den Beinen ab und flatterte hoch über die Wipfel der Bäume. Der Wald erstreckte sich über Kilometer und verschwand im Horizont. In keiner Richtung war auch nur ein Zipfelchen einer Siedlung zu entdecken. Phillia flog so schnell sie konnte durch den Wind, dass dieser in ihren Ohren rauschte. Immer weiter preschte sie dahin. Sie blickte umher, auf der Suche nach irgendetwas, das diesen Wald unterbrach. Plötzlich flog sie gegen Frederick, der in der Luft in schwebte. Er fing sie gelassen auf. Auch wenn du von Ost nach West fliegst, wirst du kein Ende finden. Phillia nickte stumm. Ich bin tatsächlich einmal um die Erde geflogen..., dachte Phillia, als sie wieder auf der selben Lichtung wie am Anfang standen... ... Erde? MOMENT! Das ist es... Ich bin auf der Erde und der einzige Moment, in dem es weder Tiere noch Siedlungen gab war... Wir sind in der Zeit, in der Gott die Erde geschaffen hat, Frederick!, rief Phillia und Frederick lächelte ihr entgegen. Schon damals hatte Gott Engel als Helfer gehabt. Nur, dass es damals viel weniger war als jetzt. Was gab es auch da schon zu schützen? Ein wenig Bäume, ein Büchel Gras, Erde, Frederick rupfte ein wenig dessen heraus und warf es ein paar meter entfernt zu Boden. Doch auch Engel könne Famillien gründen und Kinder gebähren und irgendwann wurde es zuviel. Es gab nichts mehr zu schützen. Jeder Engel musste sich schon einen Grashalm teilen und wenn jemand Glück hatte, bekam er einen Teil eines Baumes. Der Nachteil von Engeln ist, dass sie nur aus freien Stücken oder aus sträflichen Gründen sterben können. So kam es, dass Gott Tiere schaffte. Frederick schnipste in die Finger und ein großer Altar aus Stein entstand. Er bedeutete Phillia, sich dort hin zu stellen. Deine Aufgabe ist es nun, diese Tiere zu schaffen, aber vergiss eins nicht! Bring das Gleichgewicht nicht durcheinander. Wie kann ich Tiere erscha... Pscchht. Dies ist deine Aufgabe. Ich bin nur ein stiller Beobachter. Er lehnte sich an einen Baum und legte die Fingerkuppen zusammen. Phillia stand vor einer unlösbaren Aufgabe. Fiebrig grübelte sie nach. Was hatten Tiere an sich, was man in einem Wald finden konnte? Der Tag verging und die Nacht brach herein. Frederick saß mittlerweile auf dem Boden, doch beobachtete er Phillia noch immer sehr genau. Phillia schritt hin und her, setzte sich, stand wieder auf und wiederholte dies. Die Gednaken strömten durch sie, wie das Wasser, wenn man hinein sprang. Der Mond wich der Sonne und ein neuer Tag brach an. Frederick seufzte und kramte aus seiner Hosentasche ein kleines Taschenbuch. Du ließt die Bibel?, fragte Phillia, glücklich über die Ablenkung. Nicht die Bibel, sondern das beste Buch, dass Heros Jolle jemals geschrieben hat. Man könnte meinen, dass einzige, was ein Engel in Buchform mit sich rumträgt sei... Die Bibel, ergänzte Phillia. Ihr war die Idee gekommen.Frederick, hast du die Bibel dabei? Frederick streckte behutsam ein eingeschlafenes Bein in die Länge. Einem Engel ist es immer möglich irdische Dinge heraufzubeschwören, und er warf ihr eine große und schwere Ausgabe der Bibel hin, die eben in seiner Hand erschienen war. Phillia las im ersten Buch dich Geschichte mit dem Garten Eden durch. Ich habs gewusst!, stieß sie freudenstrahlend aus und klappte das schwere Buch wieder zu. Gott hat damals Adam und Eva aus Erde erschaffen, warum dann die Tiere nicht auch so? Phillia kniete sich auf den Boden und fing an Erde mit den Fingern herzuschaufeln, die sie dann auf den Altar legte. Mit Blättern formte sie kleine Gefäße und schöpfte so Wasser, mit dem sie die Erde befeuchtete. Alles lag bereit, doch was für ein Tier sollte sie zuerst machen? Phillia entschied sich für ein Eichhörnchen, die waren ihr schon immer am liebsten gewesen. Doch erstmal den Körper herzustelle, war gar nicht so einfach, dauernd fiel er in sich zusammen und Phillia musste von neuem beginnen, doch irendwann, der zweite Tag war bereits voran geschritten, stand das wacklige modell eines Eichhörnchens gestützt von ein paar Ästen fertig auf dem Altar. Frederick stand auf uns besah sich das pussierliche Tierschchen. Als Bildner oder soetwas, wärst du gar nicht mal so übel, aber für diese Arbeit reicht das nicht! Dieses Tier brauch noch Leben. Betreten sah Phillia auf das Eichhörnchen, das stumm und bröckelnd auf dem Altar stand. Vielleicht mit Magie?, fragte Phillia zaghaft. Sie deutete mit dem Finger auf das Eichhörnchen und drehte diesen schnell, so wie sie es immer tat, wenn sie Freundschaften auf die Welt bringen wollte. Das Eichhörnchen verlor einen Arm. Mühsam klebte ihn Phillia wieder an. Frederick zwinkerte hinunter zur Bibel, die noch immer an der Stelle lag, an der Phillia sie zugeschlagen hatte. Phillia dachte die Geschichte noch einmal nach. Dann kam ihr ein kurzer Gedanke. Könnte es sein, dass das Eichhörnchen noch etwas von etwas Lebendigem braucht, zum Beispiel von mir? Frederick nickte: Denk nicht weiter nach, mach deinen Geist frei und denke an alles was lebt Er führte ihre Hände über das Eichhörnchen und Phillia schloss die Augen. Sie dachte daran, wie interessiert sie früher den Eichhörnchen zugesehen hatte, wie diese über die Bäume gehüpft waren. Auf einmal durch fuhr sie ein Schmerz von ihren Handgelenken aus. Überrascht öffnete sie die Augen. Zwei tiefe Schnitte hatten sich durch ihre Handgelenke gezogen, doch als sie aufgehört hatte über das Leben nachzudenken, fingen sie wieder an zusammenzuwachsen. Denke weiter an das Leben!, ermahnte sie Frederick, der ihre Hände fest über dem Eichhörnchen hielt. Mit vor Schmerz verzerrten Gesicht versuchte Phillia weiter: Herumtollende.. Aua! Hunde, die mit kleine... Arrrgh... zierlichen Katzen spielen und.... uff... Pferde, die von ihren Besitzern... autsch... gestreichelt werden. Etwas weiches fuhr an ihrem Gesicht entlang. Sie öffnete die Augen. Von der Sonne geblendet, sah sie leicht bläulich, konnte aber immer noch den lächelnden Frederick und den Blut überströmten Altar erkennen. Auf ihrer Schulter saß ein putzmunteres Eichhörnchen. Du hast deine Aufgabe wirklich gut gemeistert Phillia! Meinen Glückwunsch. Wenn du durch diese Tür dort gehst, er deutete auf eine kleine Holztür, wir dir Ratsmitglied Dolossius die weiteren Dinge erklären. Vie Glück!, Frederick winkte und verschwand im nichts. Glücklich streichelte Phillia über den Kopf des Eichhörnchens und ging durch die Tür. Er war ganz in weiß gestaltet und das einzige was sich von dieser Farbe abhob, war ein schwarzer Sessel am anderen Ende des Raumes, in dem ein weißbärtiger Mann saß. Seine großen, grauen Flügeln waren größer, als Phillia je gesehen hatte, und seine Augen kleiner, als vorstellbar. Willkommen Phillia, in der Welt der drei Wahrheiten! Wie dir Frederick zweifellos schon gesagt hat, bin ich Dolossius, Ehrenratsmitglied und Überbringer der Wahrheiten. Wie ich gehört habe, hast du deine Aufgaben perfekt gelöst, also hast du nun die Erlaubnis jede Frage zu stellen, die dir auf dem Herzen liegt. Setz dich doch. Hinter Phillia war ein Stuhl erschienen. Es war eher ein Hocker, aber er war so weiß, dass er vom Rest des Raumes nicht zu unterscheiden war. Phillia wusste nicht was sie Fragen sollte, so fragte sie das Erste, dass ihr einfiel: Warum sind ihre Flügel grau? Dollosius lächelte. Nun, die Frage bekomme ich jedes Mal gestellt, was nicht im geringsten peinlich sein muss!, fügte er hinzu, als Phillia rot anlief. Es liegt daran, dass ich immer drei Wahrheiten mit mir bringe, doch stellen sich 2 davon als Lügen heraus. Nun, ich war mal Engel der Genauigkeit und die Tatsache mit der halben Wahrheit kam nicht gut an, nicht? Nun, mir wurden die Flügel abgenommen, wegen Verachtung meiner eigenen Aufgabe und war schon auf halben Weg des Fallens, da hat mich Gott rausgehauen. Leider waren meine Flügel schon besudelt und man bekommt nur ein Paar in seinem Engelleben. Auch meinte Gott, so sieht man, dass selbst ein Engelleben nicht immer perfekt ist. Phillia fielen sofort tausende von Gründen ein, die dies bestätigten. Wie meinst du das, dass du drei Wahrheiten bringst und 2 davon sind gelogen? Ich meine, wie können Wahrheiten gelogen sein? Das kleine Eichhörnchen krabbelte an ihrem Arm herunter und kuschelte sich in ihre Faust. Selbst, wenn das Schicksal entscheidet, wie deine Zukunft aussehen wird, kann es nicht darüber ersehen, wie du handeln wirst. Es gibt immer drei Möglichkeiten, Entweder du tust es, tust es nicht und lässt jemand anderen handeln. Bei jeder deiner Entscheidung entsteht ein anderes Netzwerk für deine Zukunft... Nun, Es warten noch andere, die Antworten bekommen möchten und so werde ich dir jetzt deine drei geben. Ächzend erhob er sich aus seinem Sessel. Aber ich warne dich! Sehe nicht auf das, was dir am meisten im Herze weh tut. Manch einer hat sich daran so verbissen, dass er diesen Weg gewählt hat und für ihn war es am Ende am schlimmsten. Ein tastete mit den Fingerspitzen an Phillias Schläfen herum, bis er gefunden hatte was er suchte. Das könnte jetzt ein wenig weh tun. Und er tauchte mit seinen Fingern in ihren Schädel ein. Es war ein Gefühl, als ob ihr jemand einen Finger in den Hals gesteckt hätte. Phillia überfiel das Gefühl von Übelkeit breitete sich in ihrer Magengegen aus und Bilder schoben sich schnell durch ihren Kopf. Zuerst sah sie, wie Yarador auf Yulie zu rannte, Wut entbrannt und sie in einem Hinterhalt erwürgte. Dann sah sie wie Yulie Yarador einen Pflock durchs Herz jagte und zum Schluss sah sie sich selbst Tod auf einer Wolke liegen, mit einem Pflock im Herz und getunkt in ihr eigenes Blut. Und plötzlich war es zu Ende, genauso schnell wie es begonnen hatte, hatte es auch wieder geendet. Phillia befand sich wieder in dem seltsam weißen Raum bei Dolossius. Wenn du durch die Tür dort gehst, kannst du deine schriftliche Prüfung weiter führen, er zwinkerte ihr zu und ließ sich seufzend wieder in seinen Sessel sinken. Phillia ging wieder in diese große Halle, nahm die anderen nicht mehr wahr, sondern setzte sich nur an ihrem Tisch und ließ sich in ihre Hände sinken. Strähnen fielen ihr ins Gesicht. Es war egal, welche der drei Wahrheiten gelogen waren. Eine war wahr und das würde somit bedeuten, dass einer von ihnen sterben wird. Yarador, Yulie oder sie selbst. Ein Klingeln ertönte. Die Prüfung war zu Ende. Es war still in der Halle. Langsam erhob sich die Schar der Engel und verließen die Halle. Phillia ging gezielt langsam, um jedes Gespräch mit irgendwem zu vermeiden, doch dem konnte sie nicht ausweichen. Frederick erwartete sie bereits an der großen Holzpforte: Du warst wirklich großartig in deiner Einzelprüfung. Ich weiß zwar nicht, wie sich die anderen Freundschaftsengel bisher in ihren Einzelprüfungen geschlagen haben, aber ich war wirklich nicht gut. Ich hab eine Woche gebraucht um herauszufinden, dass ein Trolkianer ein Zaubertrank ist. Geschweige den zu brauen! Frederick, ich möchte nach Hause Was? Achso ja, natürlich Beide erhoben sich in die Lüfte. Phillia merkte nicht mehr, wie sie durch die Luft flog, merkte nicht mehr, wie sie ankam und auch nicht wie sie in ihrem Bett in eine traumlose Nacht versank. Morgen, nach der Arbeit, würde sie zu Yarador gehen und mit ihm Reden. Worüber wusste sie nicht, aber Ablenkung tat ihr sicher gut. Als Phillia wach wurde, war Yulie bereits verschwunden. Sie ließ sich fiel Zeit, duschte ausgiebig und frühstückte, bis sie fast vom Stuhl fiel. Arbeiten tat sie nur oberflächlich und musste des öfteren Lui, einen Engel der Rückkehr, beauftragen, ihre misslungenen Zauberkünste zu retten. Als er zum 10. mal an ihr vorbeirauschte sagte er: Geh lieber nach Hause, Phillia. Du bist ja ganz durcheinander. Dann wandte sich Lui zu zwei sich raufende Babys, die umringt von kreischenden Müttern waren. Eigentlich sollten die beiden die Liebe ihres Lebens finden. Zu Hause saß Phillia die ganze Zeit herum, vertrieb sich die Langeweile, in dem sie Bilder von Yarador zeichnete, wie er gerade am See stand und sie anlächelte. Irgendwann reichte es ihr, packte sich Kohle und Papier und ging hinaus in die strahlende Sonne. Ihr Lieblings Platz am See war nicht besetzt und die dunkle Wolke von Yarador und Yulie war weit entfernt von Phillia und dem Marktplatz. Phillia ließ sich die Sonne ins Gesicht strahlen. Langsam befand sich ihr Lächeln wieder am rechte Platz. Sie legte das Blatt sorgfältig auf ihre Knie und begann mit dem Stück Kohle eine Ente zu malen, die nicht weit von ihr, ihr kurzes Gefieder putzte. Mit dem Finger verwischte sie noch ein wenig die Konturen und wollte das Bild gerade zur Seite legen, als etwas nasses ihren Rücken streifte. Es war Yarador, der mit seiner üblichen frechen Art sie angrinste. Na mein Engel, musst du nicht arbeiten? Nachdem ich zum 10. mal zwei Menschen aufeinander gehetzt hab, hat mich Lui nach Hause geschickt. Und du, was machst du hier? Yulie und ich machen gerade eine Pause. Ich bin in Führung mit 53951 Punkten zu 53950... Du Yulie, ich wollte dich noch einmal fragen, ob du wirklich nicht zu mir ziehen willst. Es würde mir wirklich viel bedeuten und Yulie sieht doch jetzt viel besser aus! Bitte Phillia, ich flehe dich an. Lass mich nicht alleine zu Hause sitzen. Yarador ich.... ich kann nicht. Ich bin in letzter Zeit so durcheinander. Ich weiß nicht wo mir der Kopf wächst und ein Umzug wäre da nicht besonders hilfreich. Nein, das ist nicht der Grund, hab ich nicht Recht? Yarador, ich... Es ist wegen Yulie, oder? Immer müssen alle um ihre Pfeife tanzen! Das ist nicht wahr Yarador!... Und ob das wahr ist!, Yaradors Stimme wurde lauter. Ich ertrage sie die meisten Tage meines daseins und womit wird es mir gedankt? Sie klaut mir meine Freundin! Und diese tut noch nicht mal etwas dagegen! Yarador, hör auf!, Phillia war den Tränen nahe. Weißt du was? MIR REICHTS! Yarador holte mit der Faust aus und schlug Phillia ins Gesicht, die rücklings in den Teich fiel. Sie tauchte wieder auf und sah noch, wie Yarador davon trabte. Im Wasser spiegelte sich ihr Gesicht wieder. Yarador hatte ihr ein großes, blaues Auge verpasst, dass sie nur schmerzlich offen halten konnte. PHILLIA! Was hat er getan? Yulie kam angeheschted. Eine tiefe rote Schnittwunde fuhr von ihrem Augenlied bis hinab zu ihrem Kinn. Das Blut war bereits eingekrusted. Was hat Yarador dir angetan? Phillia neigte den Kopf zur Seite. Hoffentlich entdeckt Yulie das blaue Auge nicht, dachte Phillia, doch Yulie sah es. Er hat dich geschlagen! Nun ist er zu weit gegangen. Yulie ballte die Faust. Yulie, bitte! Doch schon preschte Yulie davon. Phillia stand dort im Wasser und wusste nicht was passiert war. Eben noch, hatte sie eine Ente gemalt und jetzt hatte sie Yulie auf Yarador gehetzt. So etwas versteht man unter einem perfekten Tag. Phillia stampfte pudelnass aus dem Teich und lief nach Hause. Kaum, dass sie angefangen hatte sich die Algen aus den dicken Strähnen zu kämmen, war Frederick in der Tür erschienen. Er war völlig außer Atem und seine Flügel flatterten unruhig umher. Phillia, du musst sofort mitkommen! Yulie,..., er schluckte, Yulie will Yarador töten! Phillia ließ sie Bürste fallen: Aber sie könne doch nicht, ich meine, sie sind doch unverwundbar! Ja, aber eine Waffe gibt es, die selbst Gott töten kann. Du musst sofort mitkommen Frederick griff nach ihrem Arm und zog sie wieder zum Marktplatz. Ein großer Menschenauflauf stand dort und blickte gen Himmel, wo durch dicken, schweren Regentropfen die dunkelste Wolke im gesamten Paradies zu sehen war. Auf ihr stand Yulie, vor Wut schwer atmend und einen Pflock fest umklammert fixierte sie Yarador. Dieser lag auf dem Rücken. Aus mehreren Wunden quoll dickflüssiges Blut, dass sich unter den Regen mischte. Auch er atmete schwer, doch eher vor Anstrengung. Warum, Yulie?, hustete Yarador schwach. Warum?, antwortete Yulie verächtlich. Du müsstest es am besten wissen. Du warst es, der mir meine Lieben nahm und sie aus deiner Laune heraus geschlagen hat! Ich bin hier um mich zu rächen. Yulies Stimme klang kalt, nicht so, wie sie in der Gegenwart von Phillia sprach. Unter dem Schmerz stöhnend setzte Yarador sich auf. Du handelst doch auch gerade aus einer Laune heraus. Und weißt auch, dass ich mich gegen den Pflock der Gerechten nicht wehren kann., Yarador grinste Yulie auf seine übliche Art und Weise an. Yulie trat von einem Fuß auf den anderen. Hast du noch irgendwelche letzten Worte?, ihre Stimme zitterte. Phillia überlegte fieberhaft, was sie tun sollte. Wie konnte sie vermeiden, dass Yarador starb und wie konnte sie vermeiden, dass Yulie irgendetwas unüberlegtes tat. Yarador hatte eine kurze Stille eintreten lassen, dann antwortete er ganz leise und kaum vernehmlich: Fahr-zur-Hölle Yulie, mit einem Kampfesschrei auf den Lippen und mit erhobenem Pflock, rannte auf Yarador zu. Phillia überlegte, sie hatte nur noch wenige Sekunden Zeit und endlich hatte sie den rettenden Gedanken. Nun wusste sie, welche Wahrheit der drei die Richtungen war. So schnell sie konnte schoß vom Boden her hoch und raste auf Yarador und Yulie zu. Was machst du da, Phillia? Meiner Bestimmung folgen! Yulie war nur noch wenige Momente von Yarador entfernt. Doch Phillia würde schneller sein, sie musste es einfach sein. Dann ging alles sehr schnell. Im letzten Moment warf sich Phillia vor Yarador und der für ihn gedachte Pflock wurde von Yulie Phillia mitten ins Herz gestoßen. Es tat Phillia nicht weh. Um ehrlich zu sein kitzelte es sie nur leicht. Nur noch halb bekam sie durch ihren verschwommenen Blick wahr, was um sie herum passierte. Yulie stand da, noch immer die Hand erhoben, mit der sie Phillia erstochen hatte und blickte starr hinab. Yaradors Tränen kullerten sanft an ihrer Phillias Wange hinab, als dieser sie von hinten umarmte. Er schrie, er bettelte und wurde wieder und wieder von Heulkrämpfen geschüttelt. Bist du jetzt zufrieden? Bist du es?, rief immer öfter und wiegte den halb leblosen Körper Phillias hin und her. Phillia musste husten und Blut tropfte aus ihren Mundwinkeln. Yarador, Yulie!, sagte sie schwächlich und kaum laut genug, dass es Yaradors Schrei übertönen könnte. Was ist, mein Engel? Yarador war sofort bei ihr. Bitte, tötet euch nicht gegenseitig, und... (Phillia wurde von einem Hustkrampf geschüttelt) bitte, gebt euch nicht immer gegeneinander die Schuld, auch wenn ich jetzt gehen muss... Nein! Du musst nicht gehen! Es gibt genug Heilengel und einer wird es schon schaffen! Phillia musste Lächeln: Yarador, versuch nicht mich aufzuhalten. Ich muss meiner Bestimmung folgen. Schwächlich hob sie ihren Arm und streichelte im über die Wange. Und Yulie, ich habe dich geliebt, so wie ich dich geliebt habe, genauso habe ich mich gegenüber von Yarador ge... ge... Ein letztes Ziepen schüttelte sie und dann war sie Tod. Yulie stand da vom Schock erstarrt und Yarador wiegte noch immer den leblosen Körper Phillias hin und her. Sie wussten nicht warum, doch seit dem Tag waren Yulie und Yarador Freunde und sie machten es sich zu Aufgabe, die neuen Engel der Freundschaft zu beschützen... | |
| Luzifer |
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Aus Träumen werden Wahrheiten gemacht
Aus Wahrheiten werden Welten geschafft Diese herablassenden Engel dort oben Bringen mich noch zum Toben! All der Wein und Ruhm kriegen mich nicht rum! Oh, wie verdamme diese Welt die auch nicht schön wird, wenn sie erhellt. Oh, Schmach Fast gab ich nach Doch wenn mich Gott eins lehrte dann das mein eigen Paradie ist Was ich gestern und heut noch begehrte! Eine Flamme züngelt an mir hoch Erinnert mich and das, was ich beim Brennen roch All das Schreien brachte nichts Meine schönes Antlitz verschwand im Nichts! Ich schließ die Augen um zu ruhn Selbst das ist mir verg´önnt If I could touch the moon I would kill him soon to be the king of the Paradis |
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| Begegnung mit einem Engel |
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Ich muss einen ganz eigenen Schutzengel haben, sonst wäre ich wohl nicht hier.
Meine Tollpatschigkeit besteht im größten Teil darin, dass ich dauernd irgendwo mich anstoße, hinfalle oder sonstwas. Aber von alle dem hab ich nur eine kleine Narbe an der Stirn und eine etwas längere am Bein. Ich habe mir noch nie etwas gebrochen oder ähnliches und in der Schule sind meine Noten Durchschnittlich, obwohl man schon bessere Arbeitsmoral erlebt hat. Aber ich soll ja von einer Begegnung schreiben und nicht vom Allgemeinen. Hmmm... ja... an dem Tag habe ich ihn zwar nicht gespürt oder ähnliches, aber er muss da gewesen sein und meinen Sturz abgefedert haben. Es ist schon einige Jahre her und ich kann mich kaum noch daran erinnern. Ich war noch klein, sehr klein, als wir nach Syrien gefahren sind und ein romisches Theater besichtigten. Es war groß, sehr groß, und ich so klein, aber Höhen haben mir noch nie etwas ausgemacht und als kleines Kind schwelgte ich noch in meiner eigenen Welt, in der alles groß und mächtig ist. Wegen der Welt lernte ich das Sprechen auch erst spät. Mit 3 oder so. Aufjedenfall waren meine Geschwister schon um einiges älter und tollten die ganze Zeit gemeinsam rum. Immer wenn die zusammen etwas machen werde ich neidisch auf meine Schwester.... weiß auch nicht. Aufjedenfall sah ich, wie die beiden oben, also ganz oben, spielten. Ich will auch, war mein Gedanke und beginne den Aufstieg. Als ich an meinen Eltern vorbeikam warnte meine Mutter mich. Die Stufen waren klein und nicht so gerade wie zu Hause. Egal! Rauf mit mir und rein ins Vergnügen. Ich tat die Warnung meiner Mutter mit einem Jaja ab und lief weiter. Die Stufen waren wirklich steil und mit meinen kleinen Füßen war das anstrengend, aber ich stieg weiter. Allerdings nicht weit Ich würde die Geschichte nicht erzählen, wenn nicht irgendetwas passieren würde... Dann hätte ich wahrscheinlich die genommen, als ich von einem Auto gerammt wurde und trotzdem einfach weiter gelaufen bin. Ich sagte ja, stürzen is mein Hobby ^^ Aufjedenfall stolperte ich und fiel die Stufen, die ich so angestrengt aufgestiegen bin ein wenig schneller wieder runter. Na Danke, dachte ich beim fallen und begann sofort zu heulen als ich auf dem Boden aufkam. An meiner Stirn kribbelte es so komisch. kitzelte schon fast. Ab da weiß ich nicht mehr was geschah. Nein, ich war nicht bewusstlos, aber die Jahre fordern nunmal ihren Tribut und ich kann mich einfach nicht mehr daran erinnern. Das nächste ist, dass wir im Krankenhaus waren mit vielen Räumen nur mit Vorhängen getrennt. Der Arzt legte irgendetwas auf meine Augen, damit nichts darein lief. Ich war noch zu klein um das zu verstehen und war nur böse, weil alle um mich rumstanden das komische Kribbeln am meinem Kopf betrachteten und ich davon nichts mitkriegte. Das ist schließlich mein Kopf und kein Schaukasten! Das \"Loch\" im Kopf wurde zugenäht (ich spürte nichts) und wir gingen wieder. Im Nachhinein denke ich, dass da ein Engel gewesen sein musste, der meinen Sturz abgefedert hat, schließlich war es nur eine kleine Wunde, trotz dem harten Sturz auf Stein. |
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| Parabel des Elements |
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Verdammnis, verdammt, verdammen
christl. Glaubenslehre: die ewige Gottferne als Folge einer wissentlich-willentlich durch den Tod letztentschiedenen Abkehr von Gott (->Todsünde); sie schließt von der Anschauung Gottes aus. V. als reale Möglichkeit wird von fast allen christl. Theologen auf Grund der Hl. Schrift und theolog. Logik festgehalten (->Hölle) Wenn die Sonne untergeht erwacht eine besondere Blume, die Nachtkerze. Desto dunkler es wird, desto neugieriger und freudiger reckt sie ihre Blüte dem schwarzen Himmel entgegen. Ihre Blüten strecken sich und in einem strahlenden Orange leuchten sie einen an. Das hält allerdings nur einige Stunden, bevor sie ihre Blüten wieder schließen und die Sonne einem nur noch trostlos herunterhängende Blätter zeigt, bei denen man denken könnte, dass sie längst vertrocknet sind. Pflanzt man ein paar in einem Garten an, findet man ein Jahr später bestimmt einige an einem völlig anderem Ort, als man sie hätte anpflanzen wollen und wieder sieht man nur die traurig hängenden Blüten Jedes mal, wenn diese Blumen wissen, dass die Freude der Sonne verschwunden ist, die alle anderen bestrahlt und gesegnet hatte, versuchen diese traurigen Geschöpfe ihr eigenes Licht zu verbreiten und merken nicht, wie sie so immer mehr in eine solch traurige Situation bringen. Moral: Auch wenn du dein eigenes Licht verschenken willst, versuche dabei nicht krampfhaft es allen zu zeigen, sondern zeige lieber, wie du das Licht der anderen weitergeben kannst. |
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| Krieg der Engel |
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Was ist los?
Überall Panik Leiden groß! Hilfe! Meine Flügel brennen! Helft mir davon zu rennen! Ich will nicht kämpfen Kenne das doch nicht kenne nur die Harfe Oh bitte, tötet mich nicht Oh, Bruder, Gott sei dank Hohl mich von Henkersbank. Du bist das Licht das mich nun rette Das Licht, ohne das wir schon längst verloren hätten Bruder, warum ziehst du dein Schwert? Ist der Satan in dich gekehrt? Bruder nein! Tu es nicht Ich dachte du wärst mein Hoffnungslicht ~*~ Dein Tod wird dem Satan weiterhelfen. Dein Tod wird ihn führen Dein Tod wird uns immer trösten Dein Tod aus dieser traurigen Zeit. Nein, du bist nicht umsonst gestorben Dein goldenes Haar, liegt nicht aus Habgier nun im Dreck Deine Tränen verlieren sich im Blut Sieh wie rot es ist Die Farbe für die neue Gerechtigkeit Nun zu den nächsten Hürden. Bald wird die Freiheit unser sein JA Luzifer! Erhöre mein Gebet DU bist unser Befreier, Unser Heiland Unser Held aus uns\'rem Gebet. ~*~ Seine Augen wurden starr Mit einem Mal nahm er etwas wahr. Nein, sein Gott konnte ihn nicht retten Nun er dort im Sterben lag. Das Schwert rag hoch aus seiner Brust Ein Ruck, es ist heraus. Der Mörder? Steckt seine Waffe längst in einen anderen Bauch. Es ist ein Gotteskrieger. Hilft seinen Guten, und streckt die Bösen nieder. Doch auch seine Kraft hat bald ein Ende Sein Licht wird bald erlöschen Wie bereits Bruder und Schwester starben verliert er sein Antlitz in der Hand Seines Feindes mit dem kalten Stahl ~*~ Schäbiger Gott ist das! flucht Luzifer mit seinem Schwert Ich kämpfe in der Mitte Er kämpft in seinem Essen. Ein Feigling, ein Nichtsnutz. Nicht würdig für diesen Rang Und obwohl er selbst Schuld hieran krümmen sich seine Finger nur wenn sein Gegner versucht ihn zu schlagen In einem furchtbar spannenden Brettspiel. Komm her, du Gott! Du Allmächtiger! Ich werde dich kriegen! Erwürgen, bekriegen! ~*~ Luzifer, warum tust du das Alter Freund. Dein Hochmut hat die blind gemacht. Blind neben all deinen Götzen. Mein Herz tut mir weh, wenn ich dich seh Warum willst du nicht die Wahrheit sehn. All das sterben, siehst du es nicht? Sie sterben für uns! Nicht für sich. Sie glauben, an dass, was wir ihnen sagen Den Frieden, Den Ruhm, Das Geld, Den Segen. Hattest du je vorgehabt es ihnen überhaupt zu geben? Hach, Alter Freund Was ist mit dir geschehn? ~*~ Herr und Gebieter! Luzifer ist nah an uns\'ren Toren Er wird sich nicht aufhalten lassen. Herr und Gebieter! Lasst mich euch schützen. Auch wenn ich nur einer unter vielen bin So bin ich doch euer treuester Diener Großer Gott. ~*~ Hier steh ich nun du Gott Höre meinen Hohn Meinen Spott! Nichts bist du mehr wert. So stirb nun und lass uns Engeln uns\'ren Frieden Oh, du willst nicht? Nicht schon wieder deine Worte? Alter Greiß, ich weiß Deine Tage sind gezählt Deine Knochen nur noch Staub! Wie süß! Schickt der Alte einen Jungen Moment, ich kenne dein Gesicht... MICHAEL Guter Freund Wie geht es dir, was macht die Frau? Noch nicht vermählt? Armer Wicht. Gezwungen unter dieses Gottes Knecht? Komm zu mir Dann wirst du bald größer sein! Wir beide zusammen, du und ich stärker geht es ja wohl nicht Du willst nicht? Narr. Dann gehe mir aus dem Weg! ansonsten wirds dir nicht anders ergehen, als den vielen kleinen Engelein. Hör auf mit deinem Schild zu fuchteln! Wer ist wie Gott Wer ist ihm gleich Niemand ist wie dieser Halunke! Eine Möchtegern Gott Nichts weiter. Hör auf mich zu bekämpfen! Willst du sterben? Ich brauche deinen Tod nicht. Ich interessiere mich nur für ihn. Geh mir aus den Augen du Wicht! Verschwinde! Belästige mich nicht. Ne Stubenfliege bist du! Na gut, Trenne dich von deinem Blut ... Nein! Das kann nicht sein. Mein Tod muss anders sein! Nur noch ein keuchen meine Stimme Meine Kniee geben nach. Ich... ich höre eine Stimme. Marie? Mein Sonnenschein? ~*~ Luzifer ist gefallen. -Gott erhebt sich Verbreite es jedem. Michael, du bist der Held. Von dir soll nun wissen die ganze Welt Fahnen, Bögen, Lieder Michael, bringt die Frieden wieder. Luzifer und sein Gefolg wird verstoßen in ihr Land. Sie allein machen es zu dem was es ist. ~*~ | |
| Freundschaft mit einem Engel |
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Warum war es immer dunkel, wenn ich beschloss eine Abkürzung zu nehmen?
Eine Antwort könnte sein, weil ich mich dabei immer so dermaßen verlief, dass ich, sogar wenn ich morgens losgelaufen war, noch Nachts auf der verzweifelten Suche nach einem Ausgang war. Die andere Möglichkeit ist in diesem Fall die wahre. Ich hatte mich schlicht und einfach verirrt und war in einem Gewirr von Gängen und Fluren in diesem Hinterhauswirrwarr in eine weitere Sackgasse geraten. Innerlich stellte ich mir vor, wie ein übereifriger Mitarbeiter beim Film mit seinem schwarz-weißen Klappding hervorgesprungen kam und sagte: \"Sackgasse die 6.\", während er sich beim Klappen ziemlich schmerzhaft die Hand einklemmte. Die Gasse war besonders dunkel. Und meine Angst im Dunkeln erfasst mich mit einem durchziehenden Zittern. Ich fluchte leise. Welche Menschen kamen nur auf diese blöde Idee, ein Labyrinth zu erbauen, ihre Wolkenkratzer hinein zusetzen und anschließend eine Person hier reinzuschicken, dem ausgerechnet der orientierungsloseste Engel suchen, und den Weg zum Himmel zeigen sollte, da er gesündigt hatte? Der orientierungslose Engel war ich. Far Rahien Alantar, Engel der Verdammnis, mit einer Aufgabe, die nie wirklich passte. Quasi der Job für die Rest Arbeit, auf die die anderen Engel keine Lust hatten. Man konnte es wohl als die Ironie des Lebens ansehen,... oder des Tods? Man weiß es nicht. Mittlerweile hatte ich mich an die Dunkelheit gewöhnt und meine Augen erkannten wieder Details in der Umgebung. Die Sackgasse war die dunkelste, die ich bisher auf meinem (langen) Weg entdeckt hatte. Obwohl es mitten am Tag sein musste, wurde die Sonne von den 3 riesigen Wolkenkratzern geschluckt, die sich um die Gasse aufbauten wie die aufgebrachten Eltern (3?), die die Hände in die Hüften stüzten und strafend das Kind anstarrten, das wohl so lange gegraben hatte, dass sich seine Hände tief in den Hundedreck vertieft hatten. Und das Schlimmste: es bekam die Händer nicht mehr heraus! Ja, so fühlte ich mich. Tief im Dreck hockend und darauf wartend, dass jemand Erbarmen hatte und mich herausholen würde. Aber wer? Gott? Der hatte wichtigeres zu tun, als einen kleinen Schweißtropfen an seinem kleinen linken Finger, der sich festgesaugt hatte und ihm auf die Nerven geht? Nein, er würde nichts tun. Meine Freunde? Waren allesamt bei der Arbeit. Die kleineren hatten Angst als selbige Schweißtropfen herunter zufallen und die höheren, die sich angestrengt zu kleinen Schachfiguren entwickelt hatten, wollten nicht wieder eingeschmelzt werden und dabei der Gefahr wieder ausgesetzt zu werden, die sie verbannen konnte. Andere? Gab es nicht. Ja, ich gebe es zu, leicht egoistisch ist es schon, anzunehmen, ich sei die einzigste Person in dieser Dimension, die von allen getreten oder allein gelassen wurde, wie ein räudiger Hund. Aber, hey! Die ganze Welt dreht sich um mich, denn ich bin nur ein Egoist. Der Engel, der mir am nächsten ist, bin ich, ich bin ein Egoist. Ja, das bin ich, auch wenn ich keine Drogen nehme und mich dann mit voller Geschwindigkeit gegen eine Wand ramme um herauszufinden, was mein Körper alles aushielt. Das war ohne Drogen schon schmerzhaft genug. Plötzlich hörte ich kleines \"Plop\" von weiter hinten in der Sackgasse, dort, wo sich alles in der Dunkelheit verlor. Schon wurde das \"Plop\" von einem \"Ratter\", einem \"Pling\" und einem mächtigen \"Ritsch\", gefolgt. Ein ohrbetäubendes \"Rubbel Rubbel\" geht in die Führung, aber da ist auch schon das \"Kling\", zieht am \"Rubbel Rubbel\" vorbei uuuund jaaaa. Das laute Kling hat nun die Zielgerade übertreten und hat mit seinem Klang (kling ^^\") das Spektakel gewonnen und beendet. Die anderen missratenen Töne setzen sich entäuscht wieder zu ihren Urhebern. Irgendetwas musste dahinten das Geräusch fabriziert haben. Das sagte mir zumindest mein messerscharfer Deketivverstand. Meine weitere überaus schlaue Schlussfolgerung war, dass sich dahinten womöglich meine Person aufhielt, die ich schon seit mindestens 4 stunden suchte. Ok, laut meinem dritten überaus genilane Gedanken müsste ich wohl nachsehen gehen um eben dies herauszufinden. Also spannte ich meine Flügel erhob mich leich vom Boden und schwebte durch die Gasse. Bald schon hatte ich die gesuchte Stelle gefunden, denn noch immer war ein leises Kratzen zu hören. Es entstammte aus einer Tonne, so schmal, dass ein normaler Mensch nicht hinein passte. Also, füllige ... nicht zu sagen, dass ich nicht rein passen würden, aber man muss ja nicht alles ausprobieren, oder ? Vorsichtig lugte ich in diese Tonne hinein, mit der Pistole zuerst, die ich aufeinmal in der Hand hielt, wie in vielen dieser Action Filme, um die Spannung zu steigern, wenn der Film ansonsten eher langweilig gestaltet war und die Zuschauer schon längst seelig im Schlummerland Honig soffen. Allerdings entsprang nun überraschend mir eine Katze entgegen. Ihr ausgefahrenen Krallen blitzten im nicht vorhandenen Sonnenlicht und kurze Zeit später lag sie auch schon friedlich schnurrend auf meinem Arm. Verwirrt sah ich sie an, dieses kleine verschmuzte Wollknäuel, wie niedlich es da stank und seine Flügel... moment. Flügel? Entsetzt ließ ich das Kätzchen zu Boden fallen. Keifend landete es auf seinen Pfoten und sah mich dann direkt auf Augenhöhe an. Gespielt entsetzt riss ich die Augen auf und legte mir meinen rechten Handrücken vor den Mund, während ich ein leises \"Oh!\" entfleuchen ließ. Ein junger Engel stand vor mir, der Katzenohren besaß und mich leicht säuerlich anstarrten. Kleine Reißzähne blitzen gefährlich auf der Oberlippe. \"Das war schmerzhaft sein können!\", sagte sie mit grummelnder Stimme und rieb sich die Hand, die in einem Katzenpfotenähnlichen Handschuh steckte. \"Du bist ein... Engel\" \"Ja, und was bist du? Ein Katzebwerfer?\" \"Ja, nein... ich meine\" Der KatzenEngelMenschWasAuchImmer sah mich schief an und dann huschte ein Grinsen durch ihr Gesicht. Die bewog mich meine Fassung wieder einzufangen aus dem dichten Wald von verwirrungen und ich packte in meine Jackentasche. Hervor kam ein Katzen-Ausführband und schon war es um ihren Hals. \"Komm mein Kätzchen! Gehen wir einen Menschen suchen!\", das luftlose Gurgeln übertönte ich mit einem freudigen Pfeifen, während ich das Mädchen schwungvoll hinter mir her zog und nebenbei mit meinen Geschichten nervte. Als Trostpflaste aß Ich ihr einige Twixes vor. Im Laufe des Tages stellte sich heraus, dass das Katzenmädchen den Typen kannte, den ich suchte und wir gemeinsam meinen Auftrag ausführen konnten. Wir wurden eine glückliche kleine Familie bestehend aus einem etwas leicht verwirrten Engel und einer unfreiwilligen Hauskatze, die sich gerne gegenseitig auf den Senkel gingen. |
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| Vergangenheit |
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Drecksarbeit, immer wieder kehrende Drecksarbeit… Da denkt man einmal, man hätte sie überstanden kommt sie wieder, die immer bleibende Drecksarbeit. Stubenfliegen. Lästig. Aber ein Schlag und sie sind tot. Aber diese Drecksarbeit? Nein, die kommt immer wieder und wird auch bleiben. Da erblasst die Stubenfliege Mouris aus Frankreich nur so vor Scham und Neid. Jaha! Elende Drecksarbeit. Allerdings, das schlimmste an dieser ganzen Misere war, dass Far sie machen musste.
Schwitzend vor Schweiß stand sie im Garten ihres Elternhauses, die Schaufel in der Hand und Erde an den Füßen. Das Unkraut? Nun, das lag im in diesem Rasengebiet fröhlich herum. In den vergangenen 3 Stunden hatte sie immer hin ein Viertel des 3m˛ großen Gebietes von den Plagen befreit. Mit kleineren Pausen versteht sich. So eine stand nun auch wieder an. Immerhin hatte sie geschlagene 10 Minuten mindestens 3 von diesen Rasenbestien gejätet. Und das fand sie schon begeisternd viel. Seufzend stach sie die Schaufel in eines der vielen Einschlaglöcher, die sie schon zu verantworten hatte, wischte sich mit dem Handschuh über die Stirn und ließe diese dann ungeachtet zu Boden gleiten. Ja, eine Limo. Die hatte sie sich redlich verdient. Obwohl. Nein. Keine Limo. Bäh. Far mochte keine Limo. Konnte sie auf den Tod nicht ausstehen. Viel lieber wollte sie ein Eis! Ja, ein Eis war perfekt. Aber ein weiteres Problem tat sich auf. In der ungenannten Zivilisation, in der Far zu der damaligen auch nicht genannten Zeit lebte, gab es noch kein Eis, zumindest kein Speiseeis. Und anderes? Ich bitte euch. Dieses andere Eis, schmeckte nach purem Wasser und war in jenem Hochsommer, in dem diese Geschichte spielt, leider noch nicht aufzufinden. Also musste sich Far was anderes ausdenken. Hmm, was könnte sie trinken? Sie ließ sich in den Schneidersitz sinken, kraulte sich am Kinn und hielt mit der anderen Hand ihren Ellbogen fest. Eine Pose für die besten Denker dieser Welt. Leider nicht in Fars, denn dort bedeutete diese Haltung Folgendes: Schwitzende Person, die sich Pause gönnt, allerdings nicht zu trinken hat, trinken will, trinken nicht bekommt oder kennt. Ein heikles Problem. Entscheidungsunfähig ging sie die Liste durch: Limo, nein, Cola, nein, Fanta, gab es nicht, einen Zombie, nein… Far stand wieder auf. Keinen Sinn. Ja, diese ganzen Überlegungen hatten keinerlei Sinn. Eine Entscheidung musste her und zwar schnell. Schnell kritzelte sie auf ein Blatt Papier seltsame Zeichen, die nur sie verstand und hoch wissenschaftlich aussahen (in Wahrheit aber eher Kritzeleien waren), schnappte sich ihren Puppenwagen, den sie immer dabei hatte und fuhr in rasanter Geschwindigkeit darauf in Richtung Dorfmitte, wo sich einige Mensch auf einem Markt umsahen. Schnell war entschieden, in welcher Ecke sie anfing, natürlich der, in der es die Waffeln gab und befragte die erste Person nach ihren Vorlieben bei Getränken und manchmal gaben sie Far auch etwas zum testen von dem ab, was sie gerade genossen. Nach und nach füllte sich die Liste und langsam wurden es auch immer weniger Menschen auf dem Markt. Doch noch eine halbe Stunde vor Marktschluss hatte sie einen Endgewinner: einen doppelten O-Saft. Perfekt! Hastig kramte Far in ihrer Hosentasche. Von den vielen Testern war sie nun eigentlich satt, aber trotzdem wollte sie sich dieses Fruchtsaftgetränk noch genehmigen, aber leider war ihr Geld nicht dort wo sie es brauchte. Also musste man welches holen, eine natürliche Entscheidung. Also rauf auf den Puppenwagen, Straße entlang gedüst und durch den Garten zur Haustür. Zwischendurch noch einmal über die Schaufel fallen, genau und dann durch die Tür hin zur Treppe. Von der Mutter aufgehalten und beschimpft werden, wegen dem vielen Unkraut der noch draußen wuchert, Hausarrest bekommen und nächstes Jahr zur gleichen Zeit, mit der nötigen Summe an Geld auf dem Markt aufkreuzen. Nun musste Far allerdings feststellen, dass der O-Saft für das gesamte Jahr bereits verkauft war. Im nächsten Jahr hätte sie sich einen kaufen können, mit Reservierung. Allerdings kam ihr ein Tod dazwischen. Gottes Zeitgefühl ist doch wirklich perfekt! | |
| Engel des Hasses |
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Hated all the things we do
All the same Never change Never stay Ever hurts Hated all the things I am Were sure what they will be they will be be the same the same i hate Hated all the misstakes The misstakes I do I do everytime Everytime it hurts Hurted me so hard Hardly now I know All the things were thrown Thrown over the sea Far from me and my hurt But than i hardly started to know Whatever I hated It was you! |
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| Gottes Engel |
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Oh Gott war einst ein alter Mann
Der um seine Nachkommen bangt Hatte schon lange keine Frau mehr gehabt Daher hat da irgendetwas nicht geklappt Da hatte Gott ne gute Idee Die war irgendwie schon Ok Durch diesen Weg konnt er Kinder machen, so viele wie Klee Und in keinem Magen tun die auch nicht mal weh Reagenzglas ist die geniale Methode Kriegt von Gott ne gute Note Nur wegen ihr stieg damals die Quote Von Leben in der Weltraumzone Das Leben spross die Leiter rauf Die Dinge nahmen ihren Lauf Doch kamen auch Probleme auf Eins war die Meinung des Menschen: Ich sauf! Der Gott war dann in großer Not Denn alles ging aus seinem Lot Das Ausradieren er erwog Mit Wasser alles dahin, er log Ein Mittel musste schnell herbei Ein schmieriger Handlanger weil Er nicht mehr ganz so heil War und nicht genesen konnte Von Federn von nem Federtier Baute er Engel, ganze vier Die er dann auch mit rüschen ziert Wobei er nach ner Rente giert So schuf Gott aus Verzweiflung Engel Um zu töten kleine Bengel Leider hatten diese kleine Mängel So dass die Menschen immer noch quengeln. |
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