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Pets Heaven Poetry Contest 37
Das Eyrie-Wettrennen war im Pets Heaven immer wieder eine riesige und beliebte Veranstaltung. Teilnehmen durften nur die schönsten und schnellsten Eyries im ganzen Himmel. Dieses Jahr war auch Leo mal an der Reihe. Er hatte das ganze Jahr über seine Federn jeden Tag gründlich geputzt und auch das Training kam bei ihm nie zu kurz. Keiner seiner Freunde konnte mehr mit ihm mithalten und so blieben sie am Rand der Rennstrecke stehen und jubelten ihm als Fangruppe zu. Leo kannte einige seiner Konkurrenten: da gab es den lilafarbenen Pete, der schon das letzte Rennen gewonnen hatte, und auch die orange Lil galt als eine der Favoriten der Jury. Langsam wurde es Zeit sich an der Startlinie einzureihen. Leo hatte einen guten Platz ergattert und wartete nun sehnsüchtig auf den Startschuss, denn er wollte endlich zeigen, wie hart er die letzten Monate trainiert hatte. Seine Federn hoben und senkten sich wieder beim aufgeregte, schnellen Atmen und er wurde immer angespannter, bis dann endlich der Schuss erklang und die Eyries losflogen. Einige ließ Leo schon am Beginn hinter sich, aber genau die beiden, die er als seine härtesten Konkurrenten erkannt hatte, flogen noch ein paar Meter vor ihm. Er wusste, dass er sich anstrengen musste um sie noch einzuholen. Keiner von beiden schien jedoch auf ihn zu achten, denn sie hatten nur Augen für den jeweils anderen. Lil versuchte Pete immer wieder mit Finten zu erschrecken, der jedoch blieb ganz cool und flog ab und zu noch einen Schub schneller. Das war Leos Chance. Er wartete eine Weile bis es nur noch ein paar Meter bis zum Ziel waren. Die beiden vorne waren so miteinander beschäftigt, dass sie nicht einmal mitbekamen wie er sie hoch über ihnen überholte und mit einem gekonnten Salto als Erster ins Ziel flog. Das Staunen war groß als eine laute Stimme bekannt gab: „Leo, der blaue Eyrie, hat das Rennen gewonnen!“ Pets Heaven Poetry Contest 38 Wir kentern jedes Schiff im Meer, zu jeder Tageszeit. Zu Rauben fällt uns garnicht schwer, denn wir sind stets zu zweit. Ein Schlag, ein Hieb und dann ein Stich, die Feinde sind wir los. Auf Ruhm und Geld sind wir erpicht, viel Gold wolln\' wir im Schoß. Piraten nennt das Festland uns, darauf sind wir sehr Stolz. Raub auf dem Meer ist eine Kunst, das Schiff aus reinem Holz. Die Flagge breitet Angst schnell aus, was uns zufrieden macht. Alpträume bringen wir ins Haus, dass kein Kind wieder lacht. |
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TCG Fanfic Wettbewerb 37
Ein kühler, aber angenehmer Wind wehte in der Stadt. Die Blätter an den Bäumen bekamen wieder ihre rötlich und braunen Farben. Kastanien fielen auf den Erdboden. Ja, dies alles konnte nur eins heißen, es wurde Herbst. Und wer war für all das verantwortlich? Für dieses himmlische Farb- und Wetterspiel? Es war Tumnus, Engel des Herbstes. Jedes Jahr freute er sich wieder an der Reihe zu sein und immer versuchte er die Bäume noch herbstlicher zu gestalten und den Wind noch etwas kräftiger wehen zu lassen. All seine Energie brachte er für den Jahreszeitenwechsel auf und nichts Schöneres hätte er sich vorstellen können. Auch in diesem Jahr sollte es so kommen, wenn doch mit einigen Komplikationen. Es war der erste Tag des Herbstes und Tumnus erwachte gerade aus seinem Restjahresschlaf. Es war nämlich so, dass die Engel einer Jahreszeit immer nur dann wach waren, wenn gerade ihre Jahreszeit herrschte. So sollte es an diesem Tag sein, dass sich der Engel des Sommers schlafen legte und Tumnus erwachte um den Herbst zu bringen. Doch irgendwas an diesem Morgen war seltsam. Überall zwitscherten glückliche Vögel, Bäche plätscherten fröhlich vor sich hin, Blumen sprossen und keine Wolke war am Himmel. Zum Ende einer Jahreszeit sollte diese eigentlich immer etwas abschwächen, damit der Übergang zur nächsten nicht so heftig war, doch diesmal lief irgendetwas schief. Tumnus musste Aesta, Engel des Sommers, finden, denn nur sie konnte ihm alles erklären. Er musste nicht einmal lang suchen, da fand er sie, zusammen mit vielen Tieren spielend im Wald. „Oh, hallo Tumnus.“ Lachte sie fröhlich und streichelte dabei ein kleines Reh. „Wie du siehst komm ich ganz gut klar. Ich habe mir etwas überlegt. Wie wäre es, wenn wir den Sommer einfach verlängern und dafür den Herbst ausfallen lassen?“ Tumnus glaubte aus allen Wolken zu fallen. Wie konnte sie nur denken, dass er auf seine Jahreszeit verzichten würde!? „Ich denke nicht, dass das geht.“ Sagte er ruhig und schüttelte den Kopf. Aestas Unterlippe schob sich etwas nach vorne. Sie wollte ihn also so rumkriegen, aber nein, das würde er nicht mit sich machen lassen. Er wusste, dass Aesta noch ein sehr junger Engel war und all die Regeln des Engeldaseins noch nicht ganz begriffen hatte. Aber wie sollte er sie überzeugen sich schlafen zu legen? Während er weiter grübelte, spielte sie weiter mit den Tieren und versuchte ihn zu überzeugen, dass ihre Idee einfach großartig war: „Weißt du, alle Menschen lieben den Sommer. Sie sind glücklicher, aktiver und haben mehr Freude am Leben. Mit dem Herbst werden die meisten depressiver. Ich finde, das können wir einfach nicht zulassen.“ Jetzt wurde Tumnus wirklich wütend, und das kam bei ihm eher selten vor. „Aesta, glaub mir, auch der Herbst hat seine Vorteile. Draußen sammeln die Kinder Kastanien und basteln daraus etwas Schönes, man kann einen Drachen steigen lassen, Halloween kommt auf einen zu und vieles mehr.“ Der junge Engel schien allerdings nicht davon überzeugt zu sein und hörte überhaupt nicht weiter hin. Es gab nur noch ein Argument, was Tumnus anbringen konnte um sie zu überreden, und das würde sie nicht ignorieren können: „Nunja, dann werde ich wohl mit Gott darüber sprechen müssen.“ Sofort wich jegliche Fröhlichkeit aus Aestas Gesicht und ihre Augen wurden finster. „Tumnus, du kannst mich nicht wieder in die Finsternis sperren, bitte! Ich bin nicht geboren wurden für den Schlaf, ich habe zu viel Energie. Ich bin nicht müde…. Bitte! Ich flehe dich an, lass mir doch bitte noch Zeit.“ Nun verstand Tumnus endlich, wieso Aesta auf solch eine absurde Idee gekommen war. Sie wollte nicht schlafen, wie ein junges Kind. Er musste lachen. „ Ich denke das wird kein Problem sein.“ Der Herbst kam wie gewohnt, etwas plötzlich für die Menschen, aber sie kamen damit klar. Tumnus machte seine Aufgabe großartig, wie immer. vielleicht sogar noch besser als sonst, denn diesmal hatte er eine große Hilfe, die ihm half die Blätter zu bemalen und den Wind wehen zu lassen. Ja, selbst als Engel des Sommers hatte Aesta auf jedenfall Potential ein Engel des Herbstes zu sein. TCG Fanfic Wettbewerb 38 \"Verdammt nochmal\" schrie Edgar und verknotete sich dabei noch mehr in den Rüssel des Staubsaugers. \"Ich hasse dieses Technikzeug!\" Edgar war, was er bis heute nicht verstand, der Engel der Haushaltsgeräte und wanderte mit den verschiedensten Angeboten durch den Himmel. Erst das, was sich im Himmel verkaufen lies, durfte dann später als Idee in irgendeinen Menschenkopf gesetzt werden. Erst wenn sich das Gerät im Himmel bewiesen hatte, durfte es auf die Erde. Und so machte sich Edgar auch heute wieder auf den Weg seine neusten Erfindungen in den Engelhasuhalten zu präsentieren. Gleich im ersten Haus kam es zu einem schrecklichen Vorfall. Er wollte gerade den Staubsauger von seinen besten Seiten zeigen, als dieser völlig außer Kontrolle riet und sich wie wild um Edgar wickelte. So kam er also in diese missliche Lage. Die alte Engelsdame schaute ihm skeptisch dabei zu, wie er versuchte sichw eider zu befreien. \"Kriegt man den Rabatt, wenn man sowas kauft?\" fragte sie und hob dabei eine Augenbraue. \"Das war wohl nichts.\" sagte sich Edgar, als er wieder draußen auf der Straße stand. Seine Liste beinhaltet kaum noch Namen, die er besuchen konnte. Wenn dieser Artikel sich nicht langsam verkaufen lies, müsste er sich bald bei seinem Vorgesetzten melden und ihn um hilfe bitten. Gott mochte solche Situationen allerdings nicht sonderlich, selbstverständlich, er hatte Wichtigeres zu tun, als dem Engel der Haushaltsgeräte irgendwelche Tipps zu geben. Das nächste Haus gehörte einer Engelfamilie. Zwei Erwachsene und zwei Jungengel lebten darin. Diesmal musste er es einfach richtig machen. Der Staubsauger blieb aus, es musste etwas andres her. Er zeigte ihnen also eine Mikrowelle, einen Müllschlucker und einen Rasenmäher. Das alles besaßen sie allerdings schon, wie fast jeder andere Engel im Himmel. \"Haben Sie nicht irgendetwas Neueres?\" fragte die Engelsdame und schaute in Edgards Koffer. \"Nein tut mir leid!\"Er sah sich schon wieder selbst betrübt nach Hause gehen, doch dann meldete sich das kleine Engelsmädchen zu Wort. \"Und was ist das?\" Sie deutet mit ihrem kleinen Finger auf ein Gerät in Edgard Koffer. \"Ach nein mein Kind, das ist nur ein alter Mixer. Man kann ihn jedoch auch als Eiscrusher benutzen.\" Edgar hatte solche Geräte bisher noch nie verkaufen können. \"Hm...\" machte das kleine Mädchen und rannte aus dem Zimmer. Ihre Eltern und der Verkäufer schauten sich fragend an. Was hatte sie denn vor? Bald stellte es sich heraus. Die Kleine kam mit einer Orange und ein paar Eiswürfeln wieder. Sie steckte den Mixer in die Steckdose und ließ Frucht und Eis hineinfallen. Dann schaltete sie an. Brrrr ...tschh....zummmsummm...brmmmmm. Aus der untene Öffnung des Geräts kam eine seltsame Eismasse heraus. Das kleine Mädchen steckte den Finger hinein und probierte. \"Njamm... ist das lecker.\" Die Maschine wurde ein Kassenschlager. |
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