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  Bilder
 Mein Haustier
 Gottes Macht
 Abgemaltes Bild
 Im Wald

  Engel der Liebe  Engel der Liebe
Lebe sie , spüre sie , entdecke sie, sei
So ist es, so war es solls immer sein
Ich gebe und nehme
Ich bekomm und ersehne
Ich zeig sie dir, komm schau her
Die Liebe, das Leben als flammendes Heer
Sie findet immer einen Weg
Egal was es ist, sie führt zum Sieg
Drum lasst dir sagen:
Sie ist wunderbar:
Du lebst, spürst, entdeckst und bist sie von Jahr zu Jahr

  Heldentat  Heldentat
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Oh Mann...typisch Obrigkeit, mal wieder hatte keiner Zeit sich um diese verdammte Rattenplage zu kümmern. Die eine hockt auf ihrem Holleneingang, die andere schleppt nen Spiegel rum und zeigt jedem, der will(...oder auch nich...)wie er wirklich aussieht und eine wiederum andere gibt’s eigentlich gar nicht, wenn dann nur zufällig. Ja, es ist schon ein Kreuz mit denen! Und Frau Beschäftigt geht ihren eigenen sinnlosen Aufträgen nach und ihr fällt wieder der noch sinnlosere Teil zu...
Naja...aber wie könnte Rocke anders als den Anweisungen seines Frauchens Folge zu leisten?
Leicht angesäuert stapfte er durch den matschigen Waldboden und blickte sich nun zum 20. Mal um, in der unbezwingbaren Hoffnung, doch noch ein Zeichen des Himmels zu empfangen und zurückgerufen zu werden. Mal wieder Fehlalarm....(wer hätte das gedacht XD)
Okay, mal überlegen...wie war das noch mal mit dem Rattenfänger von Hameln? Mit Flöte gegen Ratten und dann aus Rache für Undankbarkeit der von der Rattenplage Befreiten mit Flöte gegen Jugend ? Ja, Flöte, das war das Stichwort! Erst mit Flöte gegen Ratten und dann mit Flöte gegen undankbare Obrigkeit für bezahlten Urlaub! Wenn er erstmal die Flöte hatte brauchte er die Rattenviecher nur noch zu finden.
Zufällig hatte Rocke sogar eine dabei und noch einen Kessel und ein Feuer, perfekt ^-^ So, in den Kessel ein Bisschen hiervon und ein Bisschen davon, noch einen Keks, weil Hunger, jetzt noch die Flöte in den Kessel –und tadaaa; mit einem lauten Puff verschwand die Flöte in der glibbrig grünen Masse im Topf, um nach ca. fünf Sekunden wieder aufzutauchen. ...Ausgezeichnet...
Plötzlich raschelte etwas hinter ihm.
Shit, was war das, okay, jetzt nur die Ruhe bewahren.
Da! Schon wieder!
Langsam drehte er sich um und erst beim zweiten Blick erkannte er, dass Ratten ihn eingekreist hatten. Eigentlich wollte er schon immer eine Hausratte, aber gleich so viele? Und mit so bösen Augen *grusel*....Bei noch genauerem Hinsehen erkannte er die kleinen spitzen Hörner auf ihren Köpfen. Plötzlich sprang so ein Vieh ihn an und biss ihn in den Oberarm. Mit einem lauten Wheeeeee riss er das mutierte etwas weg und schleuderte es zurück zu den anderen, die sich sofort gierig darauf stürzten.
Was sollte er jetzt tun? Mutierte hungrige kannibalische Ratten! Eigentlich blieb Rocke nur eins übrig, rennen! Nein, nicht rennen...wie denn auch wenn die Viecher ihn eingekreist hatten...? Schnell schnappte er sich die Flöte und versuchte darauf zu spielen, leider kamen dabei nur Quietschlaute heraus...schöne Flöte, unfähiger Pseudo-Rattenfänger: eine ausweglose Situation? Es schien so...
Doch da, was war das plötzlich am Himmel über ihn? Doch noch das ersehnte Zeichen? Wenn ja, leider etwas zu spät, denn er war gerade dabei von mutierten hungrigen kannibalischen Ratten abgenagt zu werden.
Ein gleißende heller Blitz fuhr vom Himmel herab und im nächsten Moment wusste Rocke, dass sein Frauchen gekommen war um ihn zu retten.
Noch ein Blitz und noch ein Blitz und mit dem viertem Blitz erschein ein kleiner, grimmig dreinschauender Engel. Er murmelte einen Bannspruch und im nächsten Moment zogen die Ratten in Richtung Fluss ab.
Rattenfänger von Hameln, wie schon gesagt ^-^“
Überglücklich warf sie Rocke an sein Frauchen und dankte ihr für seine Rettung.
„Klar gern geschehn! Jetzt hab ich mir aber ne Fußmassage verdient, oder?“ mit einem freundlichen lächeln blickte Far ihn an.
Immer das gleiche mit den Vorgesetzten...

  Luzifer  Luzifer
Ich wurde verstoßen
Vom Himmel herab
In der Hölle Tosen
In des Lichtes Grab

Verbannt aus dem Reiche
Jetzt ganz allein hier
Unter meines gleichen?
Gefangen wie ein Tier?

Einst mächtig und schön
Der reinste von allen
Wart gerne gesehen
Hab jedem gefallen

Jetzt, dank des Schicksalswende
Bleibt mir kein Leide mehr erspart
Das is der guten Zeiten Ende
Und der schlechten Zeiten Start

Ein gesunder Verstand beschreibt
Aus Schlechtem - mach das beste draus
Ich habe das Stadium erreicht
Wo man Rückschläge gut verdaut

Also nun, war werde ich machen?
Die Hölle erbauen, den Tag verkürzen
Die Gottesgläubigen verlachen
Versuchen Gott zu stürzen?

Meine Pläne sind noch geheim
Bin ich doch selbst darüber nicht klar
Bald jedoch wird es dann soweit sein
Dann ist das Irdische in Gefahr.

  Begegnung mit einem Engel  Begegnung mit einem Engel
Die Nacht, die mich umgab, war schwarz. Eine bewölkte Neumondnacht, fast gespenstisch, weil die einzigen raren Lichtquellen die kleinen Außenlampen an den Häusern waren, an denen ich vorbei lief. Keine Sterne, keine hellen Fenster oder Straßenlaternen, nichts.
Mein Haus und die mir bekannte Umgebung hatte ich schon lange hinter mir gelassen...Ich wusste nicht wann und wo das war und ich wusste auch nicht über das Wann und Wo meines gegenwärtigen Aufenthaltspunktes bescheid.
Das einzige, was ich hörte, waren meine schnellen Schritte und das Glöckchen um meinen Hals, das mit jedem Schritt jedes Mal ein leises „Ciling“ von ich gab.
Nach und nach führte mich mein Weg aus dem Wohnviertel hinaus auf offenes Land, wo ich weiterhin, seit ich mich zurückerinnern konnte, der Straße folgte.
Langsam begann ich daran zu zweifeln, ob ich das nicht alles nur träumte...
Ich entfernte mich von der Siedlung und zu allem Überfluss wurde es auch noch neblig. Ich konnte nicht besonders weit sehen. Umso mehr erschrak ich als mir irgendetwas auf der Straße entgegen kam. Ich rettete mich in den Straßengraben, wo ich erst einmal verdutzt sitzen blieb. Die Frage, was das Etwas gewesen war, das mich von Weg abgebracht hatte, beschäftigte mich im Moment gar nicht sosehr, wie die Frage, warum ich das hier eigentlich tat und ob es der Realität entsprach.
Ich warf einen Blick dorthin zurück, wo ich hergekommen war. Zurück auf meinen Weg, den ich solange verfolgt hatte. War ich vom Weg abgekommen, weil ich einer entgegenkommenden Gefahr ausgewichen war und nun neben der Straße in einem Graben saß?
Ich war mir nun relativ sicher, das ich mich in einem Traum oder einer Vision befand, auf jeden fall noch in der realen Welt.
Ich stand auf und sah zu dem nahe gelegenen Wald hinüber. Bildete ich mir das nur ein oder war dort drüben gerade ein Lichtschimmer zu erkennen gewesen? Ich überquerte sie Straße und lief zu dem Wald hinüber. Kaum hatte ich den Rand überschritten, schien mich etwas magisch in die Richtung einer Lichtung zu ziehen. Ich folgte der Anziehung und ging langsam und vorsichtig auf den baumfreien Platz zu.
Als ich dort ankam beschloss ich zunächst im Schatten eines Baumes zu warten, was nun passieren würde, auch wenn ich nicht wirklich daran glaubte.
Ein sanfter Windhauch fuhr durch die Kronen der Bäume und trotz der mondlosen Nacht erhellte ein blasses Licht die Schneise.
Der Wind wurde etwas stärker und für einem Moment meinte ich Stimmen zu hören. Ich horchte auf und noch einmal rief der Wind. Jetzt hörte ich genauer hin: „Komm...komm ins Licht, komm zu uns....!“
Wieder spürte ich dieses Verlangen ins Licht zu treten. Und auch dieses mal gab ich nach. Ich trat aus dem Schatten und sobald ich über der Schwelle war, erkannte ich schwach eine leuchtende Gestallt in der Mitte des scheinenden Kreises. Sieh sah mich kurz an, dann breitete sie ihre Flügel aus und verschwand gen Himmel. Mit ihr verschwand der Schein auf der Lichtung, aber auch die Wolken am Himmel. Auf einmal war es wieder eine ganz normale Nacht und als ich genauer hinsah befand ich mich wieder auf der Straße, von der ich gekommen war.


  Parabel des Elements  Parabel des Elements
Ein kleiner Sultan lebte seiner Zeit in Saus und Braus. Seine Diener und Page bedienten ihn und lasen ihm jeden Wunsch von den Augen ab. Wollte er hinausgehen, kamen sie mit einer Sänfte und trugen ihn durch die wunderschönen, im Osten gelegenen Schlossgärten. Wollte er reiten, so brachten sie ihm den schönsten und edelsten Araberhengst, der unter der östlichen Sonne zu finden war, dessen Zaumzeug aus den feisten Stoffen war und dessen Sattel so weich, man hätte sich darauf zur Ruhe legen können.
Eines Tagens jedoch, sah er einmal in westliche Richtung aus seiner Sänfte und erblickte prompt ein mysteriöses Mädchen, das eine sehr seltsame Ausstrahlung hatte. Sie war sehr hübsch und löste eine Sehnsucht bei ihm aus, die ihn nachts nicht mehr schlafen lies. Es kam, dass er nach ihr schicken lies.
Auf seine Order hin erschien sie am nächsten Tag in seinem schönsten Audienzzimmer, mit der größten und meisten Ostfenstern der ganzen Schlosses. Nachdem sein Kanzler sie empfangen hatte sprach der kleine Sultan:
„Seid gegrüßt, edle Frau, im Reich des Ostens! Ich lies euch holen denn mir schien, ihr wäret eine interessante Person... sagt, wie ist euer Name und was verschlägt euch in die Nähe meines Schlosses?“.
Daraufhin sprach sie in höflichem Ton:
„Mein Sultan, mir wird eine größere Ehre zu Teil, als ich verdient habe, durch eueren Empfang! Ich will euch euere Frage selbstverständlich beantworten.“ Sie kniete sich noch ein wenig tiefer und richtete sich dann, trotz misstrauischer Blicke, auf. „Ich werde euch meinen Namen und meine Gründe verraten, wenn ihr mir ein Gespräch unter zwei Augen gestattet“ erklärte die Frau.
Nach einer kurzen Beratung willigte der liebeskranke Sultan ein und das Treffen wurde arrangiert.
Die Frau kam zum zweiten Mal in die königlichen Gemäuern, diesmal ins Arbeitszimmer des Adeligen. Ungeduldig wartete der Prinz schon vor dem großen Fenster, wo er die aufgehende Sonne beobachtete. Er fragte erneut:
„Erzählt mir euch, edle Frau!“ Er sah in das geheimnisvolle Gesicht der Besucherin, doch kaum hatte er es ausgesprochen, fiel der geheimnisvolle Ausdruck von der Visage der Fremden ab und sie sah in voller Trauer an.
„Prinz, ich erbitte euere Hilfe! Im Westen eueres Landes herrscht der Krieg! Euere Leute sterben und wir warten seit langer Zeit vergeblich auf euere Unterstützung. Ein Weiser meines Dorfes hatte eine Vision und schickte mich, euch zu helfen.“
Der Sultan war etwas verwirrt von dem plötzlichen Wandel der Ausstrahlung seines Gegenübers.
„Bei was wollt ihr mir helfen?“ ,fragte er irritiert.
„Mein Prinz, ihr seht nicht! Ihr kennt keine Verzweiflung, keinen Hunger, keinen Krieg, aber ihr müsst ihn kennen lernen um euerem Volk helfen zu können. Mit Verlaub...“
Sie kam näher und berührte ihn mit einem kleinen Ästchen, wie man es auf jeder Straße findet, auf der Stirn. Der Sultan erbebte von dem unglaublichen Stoß, der ihn durchfuhr. Er sah auf einen Blick all das Leid der Menschen in seinem Land und wäre fast daran verzweifelt. Als er wieder richtig zu sich gekommen war, war die Frau verschwunden, mit ihr das Ästchen. Er wollte einen einer Diener rufen doch satt dessen kam ein bewaffneter Soldat herein. Als er aus dem Westfenster sah, erkannte er das Elend auf den Straßen.


  Krieg der Engel  Krieg der Engel
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Krieg der Engel

Das viele Blut, das vergossen wird
Musste es wirklich so kommen?
Nur weil einer nach Gottes Mächten giert,
Verdunkeln sich nun die himmlischen Sonnen.

Ein einziger trägt die Schuld daran,
Dass so viel Leben scheidet dahin.
Einer nur, der ’s verantworten kann,
Dass Gut und Böse im Kämpfen sieht Sinn.

Auf den riesigen Schlachtfeldern tobt
Der Tod, der Mord, der Hass
Im Kämpfen sind die Wesen erprobt
Doch nur einer Hälfte macht’s auch Spaß.

Keiner davon ist Michael,
Ein Erzengel unter Gottes Hand,
Der als Anführer seiner Armee gibt Befehl
Dazu, dass ein Engel jeden Dämon verbannt.

Im erbitterten Streit zeigt auch er seine Kraft
Gegen keinen geringeren als seinen Bruder.
Gegen Luzifer, Oberhaupt der bösen Mannschaft
Gefallener Engel am Dämonenruder.

Nach langer schwerer Zeit
Unterliegt der Böse dem Guten
Michael war zum töten bereit
Und wie er’s tat ist nur zu vermuten.

Nachdem er seinen Bruder erstochen
Siegten die Engel über den Rest
Das Heer der Dämonen was gebrochen
Und zum himmlischen Siege gab’s ein Fest.

  Freundschaft mit einem Engel  Freundschaft mit einem Engel
Panik machte sich in mir breit. Ich war schon wieder zu spät dran und heute war meine letzte Gelegenheit zu zeigen, dass ich wirklich was drauf hatte. Im Laufschritt näherte ich mich meinem Arbeitsplatz: Eine etwas heruntergekommene Kantine, deren Zweck darin lag, Engeln mindestens eine warme Mahlzeit am Tag zu geben. Man konnte sich gar nicht vorstellen, wie viel so ein Flattermann essen konnte! Ich kannte das ja von mir selbst: Plötzlich eintretender Heißhunger auf die verschiedensten Sachen. Da kam es schon mal vor, dass ich anderen buchstäblich die Haare vom Kopf fraß.
Allerdings war das mit den Engeln, die die Kantine besuchten etwas anders. Ja... man kanns sich denken. Die meisten kamen von anstrengenden Aufträgen zurück und wollten gefälligst was richtiges zum Mampfen haben. Dreckige Stiefel, Schweißgeruch und seltsame Geräusche vor, beim und nach dem Essen waren an der Tagesordnung. Ich hatte lange gebraucht, um mich an diese Arbeitsatmosphäre zu gewöhnen, aber schließlich und letzt endlich hatte ich es dann doch geschafft. Blieb nur noch die Frage, wie lange ich noch von meiner ernormen Selbstbeherrschung profitieren konnte, wenn ich schon wieder zu spät kam.
Keuchend stürmte ich die Tür und hetzte weiter in die Küche um mich zu melden. Allerdings kam ich gar nicht so weit, denn eine wütende Stimme, ja vielleicht sogar der personifiziertre Zorn Gottes, schrie mich an: ob ich nie gelernt hätte die Uhr zu lesen und ob ich meinen faulen Arsch jetzt wohl an die Theke schwingen könne, um das zu tun, wofür ich bezahlt würde.
Schnell schnappte ich mir eine Schürze, die oben links das kleine rote Logo des Engelgastwirtschaftsverbandes trug, und stellte mich hinter die Theke, die im hinteren Eck des Raumes lag. Von dort aus hatte ich einen guten Überblick über die Tische und Gäste, wenn da welche gewesen wären. Das Gastzimmer gähnte vor Leere. Ich konnte nur schwer nachvollziehen, warum mein Chef sich so aufgeregt hatte. Wahrscheinlich würde es eh nur wieder ums Prinzip gehen, würde ich ihn fragen, weil er sich nicht eingestehen könnte, dass ich im Recht wäre.
Gelangweilt stützte ich die Hände, als plötzlich die kleine Klingel, die über der Einganstüre angebracht war bimmelte. Ich blickte auf. Im ersten Moment erkennte ich gar nichts und blinzelte unbeholfen in das helle Licht des beginnenden Tages, das von draußen hereinströmte. Langsam nahm die Person, die ins Zimmer getreten war, gestallt an. Sie kam zu mir an die Theke. Auch wenn ich nicht mehr vom Licht geblendet war, blinzelte ich immer noch unsicher, denn was sich mir da näherte war mehr ein kleiner Teufel, als ein Engel. Das einzige was an seine göttliche Herkunft erinnerte war sein Heiligenschein - ah!... Entschuldigung, ihr Heiligenschein. Es war ein Mädchen... oder eine junge Frau, zweifelsohne. In gewisser Weise erinnerte sie an eine geflügelte Katze. „Miau!“ War mein erster sinnvoller Kommentar zu dem Wesen, dass ich hier noch nie gesehen hatte. „Meow“ kam es zurück „Do you have this sweet stuff here?“, fragte sie. Gut, dass ich vor gar nicht all zu langer Zeit einen Englischsprachkurs absolviert hatte. „Erm.. I don’t think so.“ sagte ich nach kurzem zögern. Gar nicht all zu lange Zeit, der war gut. „If you want to buy some you have to look for it in a candy shop.” Zumindest hatte ich versucht ihr das zu erklären. Der fragende Ausdruck in ihren Augen blieb jedoch bestehen... ich hatte schon Angst mich durch die falsche Wortwahl total blamiert zu haben. Ich rechnete mit allem. Mit Lachen, mit wiederholtem Nachfragen, aber nicht DAMIT! „Wäääääääääääääääääääääääääääääääääääähähähähäääää“ kreischte sie los. Ich sprang hinter der Theke hervor und hielt ihr den Mund zu. Unzufriedene Gäste waren nicht gut für meine Anstellung. Trotzig biss sie mir in die Hand, sodass ich sie mit einem lauten Aufschrei losließ. Mit schnellen gewandten Bewegungen hopste der englischsprachige Engel auf den nächsten Tisch um dann des Stuhl zu nehmen und diesen durch den Raum zu schleudern „I know-“ -ein weiterer Stuhl- „you have this stuff-“ -eine Scheibe ging zu Bruch- „HERE“ schreiend machte sie einen Salto in der Luft und landete vor mir unversehrt auf dem Boden. Ich schnappte sie mir im nächsten Moment und schüttelte sie durch „Bist du von allen guten Geistern verlassen?! Hol dir dein Zeug woanders aber nicht hier“ ich schubste sie zurück und verwies auf die Tür. Mein Blick war fest, auch als mein Chef, alamiert von dem Krach, hereinkam und erst mal sprachlos die Verwüstung getrachtete: wer das gewesen wäre und warum? Er stockte. „Far?“ fragte er. „Far-bellas-gosta?“ Er stürmte auf das Mädel zu und fasste es an den Schultern „Was tust du denn hier?“ Jetzt war ich aber völlig neben mir. Mein Chef kannte dieses... Etwas?!
„Hi uncle“ grüßte sie, wie die Unschuld in Person. Ich beschloss langsam und unauffällig den taktischen Rückzug anzutreten, aber ich kam nicht weit, denn Far heulte schon wieder los „I wa- want can- sweet st-stuff!“ schluchzte sie weiter. Mein Boss fuhr herum und schaute mich wütend an, auf was ich noch warte, ich solle endlich den Zucker holen! Völlig perplex verschwand ich in der Küche, wo der Koch in der Ecke saß und laut schnarchte. Ja, das Geschäft ging um diese Zeit nie gut. Ich holte den Zucker aus einem der Schränkchen und brachte ihn zurück in die Stube. Kaum war ich eingetreten stürzte sich schon ein kleiner schwarzer Blitz auf mich. „Bitte?!“ schrie ich und zog hastig dir Finger ein. Ich rollte mich aus dem Gefahrengebiet und sah zum Boss rüber. Sein Gesichtsausdruck war erstmalig... so weich und herzlich, während er dem lauten Schmatzen Fars lauschte, die den Zucker wie Wasser trank. Schon ziemlich krank dachte ich mir, als der Chef zu mir sprach, dass sich mich um sie kümmern solle... ich dachte erst ich würde nicht richtig hören, aber er versprach mir gleich darauf, dass er mir meinen Arbeitsplatz sicher würde, als Gegenleistung. Das war doch mal ein Wort, sagte ich mir und schlug ein. Genau als der erste Kunde kam und der unvergessliche Geruch von Schweiß, das unvergessliche Geräusch matschiger Stiefel und „vor dem Essen“... ich blickte genervt zur Decke und wies den Gast einen Platz zu um seine Bestellung aufzunehmen.

  Vergangenheit  Vergangenheit
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Die deutsche Bahn. Eine geniale Erfindung, wenn man mich fragt. Zumindest soweit, wie man sagen kann, dass sie einigermaßen zuverlässig ist.
Kleine Strecken wie von Regensburg nach Ingolstadt, so etwas erledigt die Gleisanlage sofort. Aber eine Strecke wie Landshut Nürnberg, da wird’s schon gefährlicher. Zwar ist dabei nur eine halbe Stunde Unterschied, aber wenn man seinen Anschlusszug nicht verpassen will, dann sollte man möglichst nicht in Nürnberg umsteigen müssen.
Meine letzten beiden Ausflüge nach Frankfurt am Main, die ich ungefähr alle 2 Monate auf mich nehme um eine gute Freundin dort zu besuchen, standen zwei Mal wegen dieser Verbindung unter einem schlechten Stern.
Es bringt zwar nichts sich im Nachhinein darüber aufzuregen, aber dass ich den gleichen Fehler doppelt gemacht habe, das nagt doch sehr an meinem Stolz.
Beim ersten Mal hatte ich es bei der Strecke nach Nürnberg mit einer ganz gemeinen Weiche zu tun, die sich einfach nicht stellen lassen wollte. Deswegen hatte ich die Ehre, eine dreiviertel Stunde lang das niederbayerisch-unterfränkische Grenzgebiet zu bestaunen. Entsprechend der ausgeprägten Verspätung verpasste ich meinen ICE nach Frankfurt in Nürnberg und hatte wiederum das Vergnügen ausgeprägte Runden durch den Nürnberger Bahnhof zu ziehen auf der Suche nach einem völlig überfüllten Informationsschalter. Der arme Mann dahinter tut mir immer noch Leid. Aber wie das so ist. Da macht der Schienenarchitekt einen Fehler und der kleine Bahnbeamte darf ihn ausbaden. Mit eineinhalb Stunden Verspätung kam ich letztendlich in Frankfurt an. Froh, das stinkende Raucherabteil des EC verlassen zu können.
Beim zweiten Mal ging’s noch ein Bisschen verrückter zu. Eine gemeine Schiene UND, man glaubt es kaum, eine gemeine suizidgefährdete Person, die mir den Weg ins hessische Paradies versperrte. So kann’s also kommen, wenn man als minderjähriges Individuum einen Ausflug in eine kulturelle Hauptstadt machen will. Ärgern kann man sich da gut drüber…
Aber ein Lichtblick bleibt mir. Der dritte Versuch mit der Bahn heil ans Ziel zu kommen, ohne Zeit und Geld zu verlieren startete circa einen Monat danach. Dieses Mal wählte ich die Route nach Regensburg, Direktverbindung, mit anschließendem Umsteigen in den EC, nicht ICE, ebenfalls Direktverbindung. Weniger Verspätungsgefahr. Ob’s funktioniert hätte, hab ich nie herausgefunden, denn mittlerweile verleiht mir Black Cat ja Flügel.

  Engel des Hasses  Engel des Hasses
~Gemeinheiten des Engels des Hasses~

Mein Kind, mein Kind, was ist Dir geschehen?
Wie kommt es, dass Du so fühlst?
Wie kommt es, hast Du nicht eingesehen,
Dass Dir dieses Schicksal blüht?

Ein Schicksal, das all Deine Schmerzen bewirkt,
Dem Du nicht mehr entkommst im Leben.
Ein Schicksal, dass alles Gute verbirgt,
Es lässt sich nicht mehr beheben.

Du weißt in Dir drin, es ist Dein eigener Fall.
Wenn Du der Versuchung nicht widerstehst
Denn auch wenn Du dich an Verpflichtungen krallst
So wird es doch sein, Du vergehst.

Es musste so kommen, ich besitze Dich nun
Mit Haut und mit Haaren, gesamt.
Das hier ist die Wirkung für Dein Tun
Du hast Dich am Hass verbrannt.

Dem Hass, dem Element unter meiner Hand
Dem bist Du verfallen bis zuletzt
Denn Du hast die Gefahr zu spät erkannt
Und Dich ihr nicht widersetzt.