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Menschen – Was seid ihr schon?
Ihr verdient nichts als Spott und Hohn.
Marionetten von Gott, nicht mehr.
Gefällt euch das etwa so sehr?

Ihr vernichtet euren Planeten.
Habt eh nie Zeit zum Beten.
Doch am Ende sehr ihr es ein,
Machte nicht Jesus aus Wasser Wein?

Ihr glaubt die Märchen der Bibel,
Sie ist für euch wie eine Fibel.
Glaubt an Jesus und Maria,
Schrieb er die Bibel nieder?

Schicksal bestimmt euer Leben,
Es besteht nur aus Nehmen und Geben.
Ihr glaubt an die Liebe,
Erntet ihr dafür nicht nur Hiebe?

Menschen – Ich verachte euch,
Tut ununterbrochen als wärt ihr keusch.
Denkt doch mal selber nach,
Wann werdet ihr endlich wach?

Sieh dich doch nur einmal um,
Ihr seid alle ja so dumm.
Vernichten sollte man euch,
Wann hört es auf, euer Gekeuch?

Ich kann’s nicht mehr sehen,
Euer Bitten und Flehen.
Es wird nichts mehr bringen,
Wann wird es zu euren Ohren dringen?


 
Ein Mangel an Zeit und Geld,
Endlich hast du es mir gesagt,
Ist das was dich aufhält,
Habe ich mich deswegen geplagt?

Du hast mir ein Zeichen gegeben,
Und ich habe dir verziehen.
Jetzt fange ich wieder an zu Leben,
Mein Leben fängt an wieder zu blühen.

Ich finde keine Worte,
Für das was ich dir sagen möchte.
Doch noch immer besuchen wir Orte,
Die uns teilen wie fremde Mächte.

Hältst du nun dein Versprechen?
Wird ich die je wieder sehn?
Oder wirst du es brechen
Und nie wieder hier her gehen?

Noch immer quälen mich Fragen,
Sie verfolgen mich Tag und Nacht.
Fangen an, an mir zu nagen,
Und fallen über mich her, wenn keiner wacht.

Dein Gesicht verfolgt mich nun wieder,
Ich sehe es überall.
Eine fremde Macht zwingt mich nieder,
Nichts stoppt meinen tiefen Fall.

Und doch sehe ich eine Hoffnung leuchten,
Sie strahlt mir hell entgegen.
Höre nicht mehr die Stimmen wie sie keuchten,
Es kommt mir vor wie ein Segen.


 
Versteckter Schmerz

Die Sonne geht unter,
Es wird schnell dunkel.
Ich schaue an mir herunter,
Mein Kleid funkelt.

Ich warte schon seid Stunden,
Wir wollten tanzen gehn.
Das Schlimmste ist überwunden,
Bald werden wir uns sehn.

Doch bis dahin muss ich weiter warten,
Denn ich bin viel zu früh dort.
Nun stehe ich hier im Garten,
An diesem geheimnisvollen Ort.

Mein nachtschwarzes Kleid,
Die glänzende Bestickung.
Sie verstecken all mein Leid,
Diese unglaubliche Verstrickung.

Mein Herz kämpft gegen die Tränen,
Ich halte es nicht aus.
Ich kann mich kaum wehren,
Es bricht aus mir raus.

Ich weine meinen bitteren Schmerz,
Heraus aus meiner Seele.
Es bricht mir das Herz,
Es zerschneidet mir die Kehle.

Was quält mein Herz so?
Wieso habe ich solche Schmerzen?
Warum bin ich nicht froh,
Was betrübt mich im Herzen?

 
Ein weiteres Mal...

Ein weiteres Mal sitze ich hier,
Ein weiteres Mal bist du nicht bei mir.
Ein weiteres Mal habe ich dir meine Lage erklärt,
Ein weiteres Mal hat sich meine Sehnsucht nach dir nur vermehrt.
Ein weiteres Mal dichte ich Zeilen für dich,
Ein weiteres Mal ignorierst du mich.
Ein weiteres Mal denke ich nur an dich,
Ein weiteres Mal hörst du mich nicht.
Ein weiteres Mal denk\' ich zurück,
Ein weiteres Mal seh ich kein Glück.
Ein weiteres Mal frag ich mich \"Warum?\",
Ein weiteres Mal scherst du dich nicht drum.
Ein weiteres Mal bist du weit weg,
Ein weiteres Mal wagt keiner den Weg.
Ein weiteres Mal leide ich,
Ein weiteres Mal vermiss ich dich.
Ein weiteres Mal schreibe ich Zeilen an dich,
Ein weiteres Mal liest du sie nicht.
Ein weiteres Mal schau ich zu den Sternen,
Ein weiteres Mal kann ein Foto von dir mich erwärmen.
Ein weiteres Mal fühl\' ich mich allein,
Ein weiteres Mal würde ich so gerne bei dir sein.
Ein weiteres Mal warte ich auch eine Nachricht von dir,
Ein weiteres Mal gehen deine Mails nicht zu mir.
Ein weiteres Mal berichtet sie mir von deinem Leben,
Ein weiteres Mal würd\' ich für dich Alles geben.
Ein weiteres Mal hör\' ich deine CD,
Ein weiteres Mal tut es mir im Herzen weh.
Ein weiteres Mal liege ich wach,
Ein weiteres Mal fühl\' ich mich wie ohne Dach.
Ein weiteres Mal wähle ich deine Nummer,
Ein weiteres Mal wird das Gefühl noch schlimmer.
Ein weiteres Mal verkrampft sich mein Magen,
Ein weiteres Mal werde ich es nicht wagen.
Ein weiteres Mal schreibe ich dir ein Gedicht,
Ein weiteres Mal erfährst du es nicht.


 
Warum meldet er sich nicht?
Kein Brief, keine Nachricht.
Ich vermisse ihn doch so sehr,
Warum meldet er sich nicht mehr?

Habe ich ihm etwas getan?
Übersah ich etwas in meinem Wahn?
Hörte er die Lügen?
Soll mich das noch weiter betrüben?

So viele Fragen stellen sich,
Die Trauer verzerrt mich.
Ich kann die nicht beantworten.
Wir sind an zu verschiedenen Orten.

Eine weite Strecke trennt uns.
Ihn nur einmal wieder zu sehen ist mein Wunsch.
Er hatte es mir doch versprochen!
Hat er es schon gebrochen?

Ich werde nicht verzagen,
Bis er beantworte meine Fragen.
Ich will mir sicher sein,
Dass seine Freundschaft nicht war nur Schein.

Er bricht mir das Herz,
Dieser stechende Schmez.
Ich werde es ihm nie verzeihen,
Unsere Freundschaft wird nie mehr gedeien.

Glaubte er die Lügen?
Würde ich jemanden für ihn Betrügen?
Was wurde im erzählt?
Habe ich diesen Weg gewählt?

Ich bitte dich,
Enttäusch nicht mich.
Red\' wieder mit mir,
Was tat ich nur dir?

 
Ihr lebt vor euch hin,
Seid undankbar wie nie zuvor.
Kassiert unseren Gewinn
Und schießt somit ein Eigentor.

Denn wer Gott nicht achtet,
Die Engel verhöhnt,
Nach des Anderen Leben trachtet,
Der wird verpönt.

Nie wird er je glücklich,
Kriegt nie wieder Dank.

Sieht nie wieder Licht,
Wird einsam und krank.

Die Seele zerfressen,
Wird er uns anflehen,
Die Strafe abmessen,
Doch bitte zu gehen.

Die Rache der Engel,
Ist grausam und fies.

Du kleiner Bengel,
Dir geht’s danach mies.

Du hast es gewollt,
Nie hast du’s bedacht.
Von Folgen überrollt,
Im Dunkel der Nacht.

Was nützt dir das Flehen,
Das endlose Bitten?
Wenn Flüche nicht gehen,
Genau wie die Sitten.

Dein Körper verwest,
Vergessen wirst du.
Wohin du jemals gehst,
Es hört keiner dir zu.

Dein Leid wird größer,
Du wirst es erfahren.
Dein Körper wird bloßer,
Seelen die waren,
Fallen über dich her in Scharen.



 
Verlassen

Bald ist dein Geburtstag und ich sehne mich nach dir,
Es ist lange her, doch einst gehörte dein Herz noch mir.
Ich habe mich selbst verschuldet,
Deine Liebe nicht geduldet.

Es ging mir Alles viel zu schnell,
Die Farben der Liebe schienen mir viel zu grell.
Für mich sah Alles zu einfach aus,
Bevor ich in eine Falle tappte, wollte ich heraus.

Ich begann einen der größten Fehler meines Lebens,
Aber ich werde nicht um Gnade flehn, denn es wäre vergebens.
Deine Liebe ist in Schmerz erloschen,
Doch die Liebe an dich noch nicht verflossen.

Am Anfang des Jahres konnte niemand uns trennen,
Doch dann find die Zeit an zu rennen.
Ich fühlte mich bedrängt und nicht mehr frei,
Unsere Beziehung hielt nicht einmal bis Anfang Mai.

Doch ich weinte bei unserer Trennung,
Doch du konntest es nicht sehn, uns trennte die Entfernung.
Mir tat es im Herzen weh,
Ich glaubte nicht was ich bei dir seh.

Ich hielt es nicht aus, war noch nicht bereit,
Doch vielleicht kommt noch einmal unsere Zeit.
Vielleicht führt uns das Leben noch einmal zusammen,
Dann ginge mein Herz auf und schlüge lichterlohe Flammen.