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  Engel der Liebe  Engel der Liebe
Der Engel der Liebe

Wenn er mich anlachte
Und wenn er vor Trauer weinte,
Und auch wenn er Scherze machte,
Dann waren wir schon immer vereint.

Ich dachte es wäre nur Freundschaft,
Doch es war eine andere Macht,
Die uns vereinte.
Welche es war?
Das erfuhr ich erst nach meinem Tod,
Dessen Engel stelle ich nun dar,
Es war die Macht der Liebe!

  Heldentat  Heldentat
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Wie jeden Abend wollte Oinkwitch gerade mit einigen der anderen Engel und Engelsschülern in die einzige Kneipe am See gehen, als ihr plötzlich etwas einfiel: Sie hatte ihren Tagesbericht noch nicht abgegeben! Also rannte sie schnellst möglich zurück zu ihrem Haus, doch noch bevor sie die Tür öffnen konnte viel ihr etwas endgegen. Etwas? Nein, Jemand würde da besser passen, denn es war eine Brieftaube mit einem Brief an dem Fuß. Sie band den Brief los und die Taube flog davon. Der Brief sah aus wie jeder Andere, weißer Umschlag und eine schnökelige Schrift, die wohl ihre Adresse darstellte(Pinkwitch hatte schon immer Probleme diese Schrift zulesen). Sie dachte sich nichts Großes bei, legte den Brief auf den Küchentisch und suchte ihren tagesbericht zusammen, den die Taube quer über den Boden verteilt hatte. Als sie sich fluchend wieder aufrichtete um den Bericht wegzubringen, flog eine zweite Taube hinein und landete auf ihrem Arm, Pinkwitch verlier das Gleichgewicht und wieder lag alles auf dem Boden zerstreut. Laut fluchend schnürte sie den zweiten Brief vom Bein der Taube und legte ihn zum ersten. Da sie eh nicht mehr in die Kneipe kommen würde, da ihre Zeit eh nur knapp war, ging sie direkt nachdem sie den Bericht bei Hermes abgeliefert hatte wieder zurück in ihre Küche. Als erstes öfnete sie den ersten Brief. \"Werte Pinkwitch, Engel der Harmonie,...\", las sie und brummte, da sie Erzengel und nicht Engel war, \"Nach einigen Überlegungen..:\", \"Na das fängt ja gut an\", murmelte Pinkwitch und setzte sich auf ihren Sessel. Als sie weiterlas stand ihr der Mund so weit offen, dass man ein ganzes Schwein hätte hinein legen können. \"...haben wir beschlossen, dass Sie der richtige Engel sind um den Krieg, den Amerika schon lange Zeit gegen den Osten führt, zu beenden.\" Jetzt wusste Pinkwitch garnichtmehr was los war. Wieso sie? Wieso nicht der Engelfürst der Amerikaner? Oder ein anderer Engel? Sie lies den Brief fallen und öffnete den zweiten \"Zu Ihrer Unterstützung werden drei Engelschülerinen und zwei Engel Ihnen beistehen. Die Schülerinnen dürfen Sie selber erwählen, die Engel werden zeckchen, Engel des Selbstmordes und Eternity, Engel der Sündertoten, sein.\"
\"Ohje, drei Schülerinnen und drei Engel gegen einen ganzen Staat....das kann ja was werden....\", seufzte Pinkwitch.
Am nächsten Morgen wurde sie schon früh von einem Kopfen an der Tür geweckt, verschlafen öffnete sie die Tür. Vor ihr standen zwei hellwache und gutgelaunte Engel die eine lange Liste in der Hand hielten und anscheinend angeregt über diese Diskutierten. \"Morgen....wieso muss man eigentlich die Welte immer zu je dritt retten?\", fragte einer der Engel. \"Moooooment mal...ihr seid zeckchen und Eternity?\", fragte Pinkwitch verwirrt. \"Jep!\", antworteten beide, als sei es abgesprochen gewesen, \"Und das ist eine Liste aller EngelsschülerInnen!\", sagte der Engel mit schwarzen Haaren und zwei blauen Strähnen vorne drin. Später stellte sich herraus, dass dies Eternity ist.
\"Also, wir haben uns gedacht, dass SoraH, Yukino und blackdahila ewentuell gut wären, sie sind zwar noch nicht in den Prüfungen so sehr weit, aber bei den Prüfungen geben sie sich immer sehr viel Mühe.\", sagte zeckchen, als Pinkwitch sich gerade ein Toast schmiert. Mit vollem mund antwortete sie: \"Gja, Pfint ich auf.\" \"Bitte was?\", fragte zeckchen verwirrt. Pinkwitch schluckte den Bissen runter und sagte: \"Ich habe gesagt, dass ich das auch finde.\" Eternety stand auf und meinte noch im Rausgehen: \"Ich schicke ihnen eine Nachricht, wir sehn uns morgen um sechs an der alten Eiche, okay?\" Sie winkte noch kurz und schon war sie verschwunden. Nach einiger Zeit ging dann auch zeckchen.
Am nächsten Morgen waren 5 Mädchen an der alten Eiche als Pinkwitch dort um viertel nach sechs auftauchte. \"Tschuldigung, verpennt\", nuschelte sie. Doch die anderen meinten nur, es sei schon okay und dann ging es auch schon los, denn bei der alten Eiche war das Portal zur Menschenwelt. Sie beratschlagten kurz was sie als erstes machen würden und dann packte jede ihren Rucksack aus, in dem sie \"normale\" Kleidung hatten, die ihre Flügel verstecken würden. Nacheinander gingen die Sechs durch das Portal.
\"Auf Gleis 3, bitte zurücktreten, der Zug nach München Hauptbahnhof über Ingolstadt Nord, Dessau Hauptbahnhof und Hof Hauptbahnhof fährt jetzt ein. Bitte zurücktreten am Gleis 3!\", kam lautstark aus einem Lautsprecher. SoraH schaute sich um. \"Wo sind wir?\", fragte sie nach einem Moment. \"Wir müssten in....tja...also...\", zeckchen stotterte und suchte nach einem Bahnhofsschild, \"Wir sind in Berlin Wannsee\", sagte sie dann, als sie endlich das Schild gefunden hatte und das alt Deutsch von \"Wannfee\" in \"Wannsee\" umgeändert hatte. \"Und wo müssen wir hin\", fragte daraufhin Yukino. Diesmal war es Pinkwitch die antwortete. \"Es wäre am schlausten wenn wir den Zug nach Berlin Tempelhof finden, weil schließlich ist dort ein Flughafen und wir wollen doch nach New York, oder?\" Also machten sie sich auf den Weg nach Berlin Tempelhof. Nach vielem Nachfragen und etwas mogelei hatten sie dann auch das Geld für die Flugtickets zusammen. \"Man, soviel Kleingeld hatte ich noch nie!\", meinte blackdahila, bis dahin hatte sie kaum gesprochen, doch jetzte redete sie nur noch. Sie redete über ihre Zeit als sie noch gelebt hatte und wie oft sie da geflogen sei. \"Ich musste sooft zwischen London und Hamburg hin und herfliegen, dass ich das schon garnicht mehr zählen konnte, das glaubt ihr garnicht!\" So ging es den ganzen Flug über. Dreizehn elend lange Stunden. \"Meine werten Damen und Herren, in wenigen Minuten setzen wir zur zwischenlandung in Madrid an, bitte schnallen sie sich wieder an. Während des Aufenthaltes steigen sie aus sicherheits Gründen bitte aus dem Flugzeug aus. In 2 Stunden geht der Flug wieder weiter.\", die Stewardess beendete ihre Durchsage und die Anschnallleuchten gingen an. Zwei Stunden aufenthalt in Madrid, dass hatte Pinkwitch gerade noch gefehlt. Als sie endlich in New York waren, durften sie sich wieder durchfragen nach Washington DC um zum Weißen Haus zu gelangen. Drei Tage später, blackdahila war Gott sei dank wieder verstummt, kamen sie dann immerhin bis nach Washington DC. Aber ins Weiße Haus, kamen sie dann doch nicht. Wie denn auch ohne diesen komischen Ausweisen? Aber was ist wenn der Ursprung des Krieges auch garnicht hier lag? Sie beratschlagten drei Nächte und drei Tage lang, was sie tun sollten. Sie kamen zu dem Entschluß wieder zurück in die Engelswelt zugehen und dort in der Unterwelt zu forschen. Sie fanden das nächste Portal schnell und so landeten sie wieder bei der alten Eiche. Sie verabredeten sich für den nächsten Tag und gingen schlafen. Am nächsten Tag gingen sie zu den zehn Geboten, beteten und gingen dann zum Eingang der Unterwelt. Doch nun musste Pinkwitch alleine weiter, denn es war nur ihr gestattet die Unterwelt zu betreten, da sie auserwählt wurde den Frieden wieder herzustellen und auch, weil ihre Zwillingsschwester, die sich nur durch eine blonde Haarsträhne von ihr unterschied ein Dämon war. Pinkwitch versteckte ihre weißen Flügel unter einem Umhang. Sie ging gebeugt und schaute sich nicht um, da man sie sonst erkennen würde. Rings um sie war es glühend heiß. Lave stieg aus allen Ritzen empor und seltsame Kreaturen, die einmal Menschen waren, schufteten angekettet an ihre Maschienen. Manche drehten sich um und schauten Pinkwitch an. Am Ende des Ganges war eine große Tür in der ein umgedrehtes Kreut in einem Pentagramm eingeritzt war. Als sie an die Tür trat, öffnete sich diese. Ihr gegenüber stand nun ein Spiegel. Pinkwitch ging hinein, hinter ihr schlug die Tür zu. Angst beschlich sie. Sie zog die Kapuze von ihrem Kopf um besser zu sehen, doch dort war Nichts zu sehen. Der Spiegel spiegelte Nichts. Ansonsten war der Raum leer. Als sie sich umdrehte war die Tür verschwunden. Nun verwandelte sich die Angst in Panik. Doch sie musste ruhig bleiben. Auf garkeinen Fall die Fassung verlieren. Ihre Aufgabe erledigen. Sie spürte sie war hier richtig, doch was sie tun sollte war ihr immer noch unklar. Aufeinmal flimmerte etwas in ihrem Augenwinkel. Sie drehte sich ruckartig um. Nichts. EIn Geräusch. Doch auch da war Nichts. Aufeinmal sah sie sich im Spiegel. Nein, nicht sie. Ihre Schwester. \"Hallo Schwesterchen\", hörte sie eine fürchterliche Stimme, die wusste, dass sie ihre Beute hätte. Als Pinkwitch nicht antwortete sprach sie weiter. \"Du bist also auf meine Brieffälschung reingefallen.\" Ein hämisches Lachen folge diesen Worten. Pinkwitch stand jetzt erstrecht der Mund offen. Zumindestens würde er das, wenn sie nicht vollkommen erstarrt wäre. \&q
uot;Ich werde dich nun töten, denn dann bin ich frei.\" Pinkwitch verstand nicht was sie redete. \"Was? Du weißt nichtmehr warum ich in diesm Spiegel gefangen bin?\", fragte die Stimme verächtlich, \"Ich habe deine Mutter umgebracht, erinnerst du dich? Du wolltest es doch. Du wolltest sie tot sehen!\" Pinkwitch brach in sich zusammen und weinte. Sie meinte es damals nicht so, nein, sie würde nie jemand töten wollen! \"Du hast es selber gesagt!\", nun äffte sie ihre Stimme nach, \"Mutter ist gemein, immer mischt sie sich in meine Angelegenheiten ein. Ich wünschte sie wäre tot!\", dann fuhr sie verächtlich fort, \"Als sie dann tot war hast du geweint, genau wie jetzt, hast mich geschlagen und mich an die Richter verraten...MICH deine SCHWESTER!\" Das Spiegelbild wollte irgendetwas tun, doch Pinkwitch lies es nicht dazu kommen. Sie sprang auf, in Wut entbrannt, sie meinte das damals nicht ernst. Sie liebte ihre Mutter! \"Du hast nicht nur Mutter getötet, du hättest auch fast drei Schülerinnen getötet, da der Durchgang nicht für Schüler gedacht ist!\", brüllte Pinkwitch ihr ins Gesicht und wischte sich die Tränen weg. \"So, wie SoraH, Yukino und blackdahila während dem Übergang gelitten haben, weil du falsche Briefe verschickt hast. So sollst auch du leiden!\", sie warf den Umhang weg und ihre weißen Flügel erstrahlten in einem hellen Schein. Ein heller Lichtblitz erschien. Ein klirren. Ein Schrei. Und dann schwarz.

  Luzifer  Luzifer
Ich werde es euch allen heimzahlen,
Nie wieder werdet ihr jemals wieder lieben.
Ich räche mich mit den schrecklichsten Qualen
Und den schmerzvollsten aller Hieben.

Die Welt wird bald untergehn,
Dunkelheit entsteht überall,
Ihr werdet das Licht nie wieder sehn,
nach diesem einen, schrecklichen Knall.

Was heißt es jemanden zu lieben?
Den Geliebten aus dem Paradies zu verstoßen?
Was tut mehr weh als ein Hieb des Geliebten?

Diese Fragen gehört zu den großen Fragen,
Die euch bis zu eurem Tode plagen.

  Begegnung mit einem Engel  Begegnung mit einem Engel
Melanie kam wie immer total genervt und schlecht gelaunt nach hause. Genauer gesagt, war sie auf dem Weg zurück in ihre Wohnung. Als sie auf den Bus wartete, der wie immer Verspätung hatte, kam ein Mann auf sie zu. \"Ist das deins?\", fragte er und Melanie schaute sich das Handy an. Es war ein Siemens C 55 mit einer schwarzen Schale, es sah aus wie das von ihr, doch zur Sicherheit schaute sie in ihrer Tasche nach. Tatsächlich ihr Handy war nicht da. \"Ja, danke!\", sie nahm dem Mann das Handy aus der Hand und steckte es in die Tasche. Als sie wieder hochblickte war er verschwunden. Sie kümmerte sich nicht weiter drum und wartete weiterhin auf den Bus, in Gedanken ärgerte sie sich immer noch über den Schultag, den sie gerade hinter sich hatte. Als der Bus kam, stieg sie ein und setzte sich neben eine alte Frau, da sonst nirgends ein Platz frei war und sie nicht stehen wollte. Die alte Frau lächelte Melanie die ganze Zeit an. Endlich musste Melanie aussteigen und ging das Treppenhaus hoch zu ihrer Wohnung. Von oben hörte sie schon das Telefon klingeln und sie rannte den Rest der Treppe hoch, doch vor ihrer Tür angekommen fand sie ihren Wohnungsschlüssel nicht \"Scheisse!\", fluchte Melanie ein weiteres mal und kippte ihre Tasche auf den Fußboden. Sie fand ihren Schlüssel und rannte zum Telefon \"Hallo?\", fragte sie vollkommen ausser Atem und ging dabei zurück ins Treppenhaus um ihre Sachen aufzusammeln. Doch auf der Häfte der Strecke blieb sie abprubt stehen. \"Was sagst du?\", sagte sie vollkommen entsetzt in das Telefon. Eine runtergehende Frau schaute missbilligend auf die verstreuten Sachen im Treppenaufgang und dann noch abwertender zu Melanie. \"Ich war garnicht auf dem Raucherhof. Wer hat das gesagt?\", Melanie war den Tränen nah. Ihre beste Freundin Sonja hatte angerufen und hält ihr nun vor sie angelogen zu haben und über Sonja hinter ihrem Rücken zu lästern. \"Was heißt Alle?\", fragte Melanie weiter. Die erste Träne kullerte ihr über die Wange, sie wischte sie wütend weg und setzte sich in den Flur. \"Alle heißt Steffi und Mark oder wie?\", Melanie machte sich nun nicht mehr die Mühe die Tränen wegzuwischen die ihr mittlerweile auf die Hose tropften. Sie konnte es einfach nicht fassen, ihr wurde etwas vorgeworfen was sie nie machen würde und es gab nichtmal wirkliche beweise, ausser, dass \"Alle\" das sagten. Nach einer Weile drückte Melanie einfach auf den Auflege-Knopf und ging in die Küche. Sie öffnete das Fenster und schaute hinunter. Sie war im vierten Stock, wenn sie springt wär sie sicher tot, ansonsten würde bestimmt eins der Autos sie überfahren. Melanie kletterte auf das schmale Fensterbrett und war bereit hinunter zu springen. \"Tu das nicht, sie ist es nicht wert!\", eine klare, helle und sanfte Stimme kam von hinten. Melanie drehte sich vorsichtig auf dem Fenstersims um und schaute in die Küche, doch dort war nichts. Als sie eine weile so saß, sah sie aufeinmal einen hellen Lichtschimmer der langsam eine Form annahm. Melanie kniff ihre Augen zusammen um besser erkennen zu können was dort geschah. Ein Mädchen erschien. Sie hatte lange blonde Haare. Das Mädchen würde in der Stadt sicher nicht auffallen, da sie modische Klamotten trug, doch etwas war anders. Aufeinmal gab es einen hellen Lichtschein und zwei große Flügel sprossen aus ihren Schulterblättern. Melanie war so erstaunt, dass sie garnicht wusste, was sie machen solte geschweige denn, dass sie sich bewegen konnte. \"Komm dort runter.\", sprach das Mädchen und streckte ihr die Hand entgegen. Melanie kletterte mühselig von der Fensterbank hinunter. Das Mädchen ging zu ihr und schloss das Fenster. \"Ich bin Ellen, Engel Herrschaft der Freundschaft.\", stellte sie sich endlich vor. Jetzt war Melanie erst recht baff: ein Engel! Und das mitten in ihrer Küche! Schlagartig fiel ihr ein, dass ihr Fotoapperat keine Batterie mehr hatte. \"Ich bin Melanie...\", setzte sie an und wollte Ellen die Hand schütteln, doch Ellen war verschwunden. Nur eine Feder lag noch auf dem Boden.

  Parabel des Elements  Parabel des Elements
Vor langer Zeit, als die Menschen noch nicht die Welt verpesteten, gab es eine Sage. Diese Sage handelte von den großen Göttern, die seid Jahrhunderten untergegangen sind. Es gab für alles einen Gott, auch für die Bestäubung der Blumen. Dieser Gott war aber eigentlich eine Frau und schon damals wurden Frauen minderbewertet nur einer war mit Nathalia, der Göttin der Blume, befreundet, es war der Windgott Òman. Er half ihr im Frühling die Blumen zu bestäuben und den Menschen die pracht der Früchte zu zeigen. Doch irgendwann starb Òman, es wurde nicht mehr an ihn geglaubt. Nathalia weinte bitterlich und alle Blumen verwalken. Keiner der Götter verstand sie, sie machten sich Sorgen darum, dass sie auch bald sterben würden, die Menschen hörten auf an Götter zu glauben. Viele Jahre lang trauerte Nathalia um den verstorbenen Òman. Viele Jahre lang hatten die Menschen schlechte Ernten und keine blühenden Blumen. Ein paar Blumen kämpften darum zu blühen, doch bald walken auch sie. An einem warmen Sommertag, wo keine Blume blüte und die Menschen deswegen verbittert waren, wehte auf einmal ein kühler Wind durch die Luft. Nathalia schaute auf und ihr verquollenes Gesicht zierte ein Lächeln, denn in dem Wind hörte sie ein Wispern, eine Stimme, es war Òman. Er hatte sie nicht verlassen, er war immer noch für sie da und seine Seele half ihr weiterhin.

  Krieg der Engel  Krieg der Engel
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Der Krieg der Engel

Am Tage deiner Verbannung,
Wurde es dunkel.
Und es erhob sich eine unglaubliche Spannung.

Ein Heer der dunkelsten Gestalten,
Erhob sich mit dir,
Sie behielten Alles, was sie sich krallten.

Die Engel kämpften bis zum Ende,
Nur dank deinem Bruder,
Bekam der Kampf diese Wende.

Es schien als hätte das Gute verloren,
Luzifer war beim Sieg
Und die Dunkelheit geboren.

Doch da erhob sich sein Bruder Michael,
Er schlug den verbannten Luzifer nieder.
Es schaffte weder Uriel, Gabriel oder Raphael.

Allein der Bruder konnte Luzifer bezwingen,
Durch ihn gewannen die Engel den Krieg.
Ohne ihn könnten sie nie gewinnen.


  Freundschaft mit einem Engel  Freundschaft mit einem Engel
Es war kurz nach meiner Engelsprüfung, als es passierte. Ich hatte sie gerade abgeschickt und die Taube flog noch, als mir einfiel, dass ich etwas vergessen hatte, aber es war eindeutig zu spät, es nützte nichts mehr, die Taube war losgeflogen. Ich setzte mich auf die Stufen meines Hauseingangs, die Sonne schien sehr hell und warm auf meine Haut. Genervt stütze ich meinen Kopf auf meine Hände und diese auf meine Knie. Um mich zu entspannen schloss ich meine Augen. Ich hatte die ganze Nacht an dieser Prüfung gesessen und war total übermüdet. Kaum hatte ich meine Augen geschlossen, wurde es noch heller, fast grell um mich herum. Ich öffnete meine Augen und kniff sie sofort wieder zusammen. Ich sah nichts. Garnichts. Langsam erlosch die grelle Lichtquelle wieder und eine freundliche, leicht verstörte Frauenstimme quasselte auf mich ein: „Oh je, tut mir leid, ich wollte dich nicht blenden. Die Sonne hat mich grad irgendwie überwältigt.“ Nach einer kurzen Weile erkannte ich auch den Körper zu der Stimme. Sie war schlank und hatte lange blonde Haare die wirkten, als wären sie aus Gold. Ihre elegante Figur hob sich von der tristen Umgebung sehr ab, sie passte überhaupt nicht hier herein. Na gut, trist war mein Garten nicht unbedingt, aber es war halt Herbst. „Ach, ’tschuldigung, ich bin übrigens Karina, Engel des Lichtscheins – wie du ja schon bemerkt hast.“, fügte sie in einem leicht neckischen Ton hinzu. Ihre strahlend blauen Augen funkelten mich fröhlich an. „Ich bin Fiona“, sagte ich etwas verstört und hielt meine Hand über meine Augen, damit ich nicht geblendet wurde, wenn ich nach oben schaute. Sie musterte mich kurz. „Na, noch kein richtiger Engel?“, sie fragte das, als würde sie sagen „Der Ball ist rund und ein Spiel geht 90 Minuten.“ Ich schaute sie kurz böse an, aber nicht lange, dafür wirkte sie einfach viel zu freundlich. Ich antwortete ihr nicht, aber sie setzte sich einfach neben mich und streckte sich aus. „Hach ist das Wetter heute schön.“, stellte sie fest. Und somit nahm eine lange und sehr gute Freundschaft ihren Lauf, die es hoffentlich auch noch lange bleiben wird.