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  Engel der Liebe  Engel der Liebe
-Engel der Liebe-

Ich bringe euch die Liebe
Sie hat so viele Triebe
Und auch so viele Siege

Die Liebe gibt’s von A-Zett
Für groß und klein, für schlank und fett ;)
Für weiß und schwarz, für bös und nett.

Und hauptsächlich besteht das Leben
Aus Liebe haben, Liebe geben
Liebe machen, Liebe nehmen

Die Liebe ist so wichtig
Wem ist dies denn schon nichtig?
Der tickt ja nicht mehr richtig


  Heldentat  Heldentat
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Engel des Kampfes

Sango machte es sich auf der Couch vor dem Fernsehgerät bequem, grinste vor sich hin, nahm die Fernbedienung und schaltete den Fernseher auf den Fechtkanal. Heute kam die Entscheidung zwischen zwei, die beide unglaublich gut waren. Sango verfolgte aufgeregt das Spiel. Es war unglaublich spannend. Doch da fragte sie sich, warum sie das im Fernseher sieht. Sie könnte doch ganz einfach reinkommen, da sie ja keiner als Engel sehen würde. Also machte sie sich in der Pause auf den Weg und flog zum Turnierplatz. Unsichtbar ging sie in die Halle. Im Moment war viel Geplapper wegen der Pause, also beschloss sie sich in die Umkleidekabine der Fechter zu begeben. Ein bisschen unverschämt, aber Sango wollte schon immer mal den Körper ihres Lieblingsspielers sehen. Also ging sie rein. Doch leider war nur der andere da. Sie war erst mal enttäuscht und wollte gehen, doch da sah sie, wie dieser Typ irgendetwas nervös und schnell machte. Verwundert ging sie zu dem Spieler hin. Der machte doch tatsächlich das Schwert von ihrem Lieblingsspieler kaputt! Er machte es so, so dass Sangos Lieblingsspieler keine Chance mehr hätte irgendwie zu kämpfen. Sie wurde rot vor Zorn. ,,Na warte...“, dachte sie sich. ,,Kleine Sünden bestrafe ich sofort, hihi!“ Und da flog sie schnell wieder in den Kampfsaal und einige Zeit später ging es dann auch weiter. Der Mann, der das Schwert verschrottete grinste den anderen fies an. Sie stellten sich in ihre Positionen. Nun war es Zeit! Sango schloss ihre Augen und eine warme Luft und ein leichtes Licht ging durch die Arena. Sie hatte die Zeit gestoppt. Schnell ging sie aufs Feld und tauschte die beiden Schwerter aus. Dann flog sie wieder auf ihren Platz und stoppte den Zeitstop. Sie Männer fingen an zu kämpfen. Und sofort fing es an, dass der gemeine Mann kaum kämpfen konnte. Er stoppte das Fechten durch einen lauten Schrei:,, Der Typ mogelt! Ich habe doch sein Schwert und nicht mein Schwert kaputt gemacht!“ Und da Doofheit bekanntlich weh tut bekam er das Schwert vom guten Spieler auf den Kopf und ein paar andere Leute trugen in Weg. ,,Buuuh, Schummler!“, riefen die Leute aus dem Publikum. Sangos Lieblingsspieler wurde als Gewinner ernannt. Glücklich flog sie über dem ganzen Trubel und lächelte ihren Spieler an. Plötzlich guckte dieser nach oben, direkt zu Sango. ,,Danke“, flüsterte er lächelnd. Sango war erst mal geschockt doch dann flog sie schnell zu ihm, gab ihm einen Kuss auf die Wange und flog wieder zurück in ihr Paradies.


  Luzifer  Luzifer
Luzifer

Ich war schon immer super toll
Jeder fand mich wundervoll
So wollt ich schnell zu Gott hinflitzen
Und auf seinem Throne sitzen
Doch so einfach ging das nicht
Gott zu beschützen war Michaels Pflicht
Wir kämpften hart und irre lang
Bis ich verlor und er gewann
Ich flog aus meinem Paradies
Ab da ging es mir richtig mies
Ich war so sauer und auch verloren
Da bin ich einfach wieder geboren
Nicht als Engel mit Glück und Spaß
Nun war ich der Teufel voll Wut und Hass


  Begegnung mit einem Engel  Begegnung mit einem Engel
Begegnung mit einem Engel

Nach einem langen Schultag gingen meine Freundin Elena und ich zu mir nach Hause. Wir hatten uns vorgenommen, uns für den ganzen Tag zu verabreden, da wir etwas ganz bestimmtes vorhatten. Als wir bei mir zu Hause waren, besprachen wir alles. Elena hatte einen Jungen im Schwimmbad kennen gelernt und an diesem Tag wollten sie sich noch mal treffen. Aber da Elena sehr schüchtern war und noch nie eine Verabredung mit einem Jungen hatte, musste ich ihr helfen. Ich sollte ihnen heimlich hinterhergehen und Elena heimlich Tipps gebe. Um 15 Uhr gingen wir los in den Park. Kurz davor ging ich einen anderen Weg, versuchte Elena aber im Auge zu behallten. Und dann sah ich auch den Jungen. Elena gab ihm die Hand und da standen sie nun. Leider hörte ich nichts, aber ich sah, wie der Junge mit einer Handbewegung zeigte, dass er weitergehen wollte. Sie gingen los und leise folgte ich ihnen. Langsam gingen sie an den Büschen, Bäumen und Blumen vorbei, aber keiner sagte was. Elena wurde immer röter, ich sah ihr an, dass ihr das alles total peinlich war. ,,Und jetzt?“, fragte ich mich. ,,Was soll ich jetzt machen?“ Zu so einer Situation hatten wir uns leider gar nichts überlegt. Also ging ich einfach spontan zu ihnen hin. ,,Hi Elena!“, rief ich schon vom Weitem. Sie sah ein wenig geschockt und verärgert aus, aber was hätte ich sonst machen sollen? ,,Na, was macht ihr so?“, fragte ich sie und versuchte freudig und so, als ob ich von nichts wüsste zu wirken. Der Junge wurde auch immer röter und ich bereute es, dass ich zu ihnen hingegangen bin. Nun sagte keiner mehr was. Ich wurde immer nervöser. ,,Was soll ich denn jetzt machen?“ Plötzlich wurde alles um mich grau. Nichts bewegte sich mehr, sogar Elena und der Junge standen da, wie eingefroren. Geschockt schaute ich mich um. Ein helles Licht kam immer näher auf mich zu. Und dann erkannte ich, dass es eine Frau, mit einem Kleid und Flügeln war. ,,Äh, bin ich tot?“, fragte ich laut. Der Engel stelle sich vor mich. ,,Nö“, sagte der Engel und guckte mich verwundert an. ,,Ich wollte dir nur einen Tipp geben, wie du die peinliche Situation gerade beenden kannst und hab deswegen die Zeit angehalten.“ Jetzt verstand ich. ,,Lad die beiden ins Kino ein und dann gehst du heimlich weg.“ ,,Von meinem Geld??“, vorwurfsvoll guckte ich den Engel an. ,,Ja, ich kann auch wieder gehen“, sagte der Engel und flog weg. Langsam nahm alles wieder seine normale Farbe an und alles fing wieder an zu leben. Erst mal überlegte ich ein bisschen, doch dann entschloss ich mich, die beiden einzuladen. Ich flüsterte Elena im Kino noch ein paar Tipps zu, ging dann aber weg. Am nächsten morgen erzählte mir Elena, dass der Junge sie geküsst hatte.


  Parabel des Elements  Parabel des Elements
Als ich eines Tages an einem schönen, warmen und sonnigen Tag auf der Erde spazieren ging, traf ich an eine schöne Blumenwiese, in der ein kleiner Junge die Blumen zertrampelte. Es sah so aus, als ob er dabei weinen würde. Vorsichtig ging ich über die Wiese zu dem Jungen hin. ,,Hey, reg dich ab!“, sagte ich ihm an fasste ihn vorsichtig am Arm. ,,Lass mich in Ruhe!“, schrie er zurück und tritt nun noch fester auf die Blumen. ,,Was können denn die Blumen dafür, dass du so sauer bist?“, ich nahm ihn auf den Arm und nun fing er noch mehr an zu weinen, blieb aber ruhig auf meinem Arm. ,,Blumen haben doch eh keine Gefühle! Blumen sind das Unwichtigste auf der ganzen Welt, ich wünschte, es würde keine Blumen geben!“ Ohne, dass er es recht merkte, ging ich mit dem kleinen Jungen auf dem Arm aus dem Blumenfeld und setzte mich mit ihm auf eine Bank. ,,Dann erzähl mir mal, warum Blumen so schlimm sind.“ Ich gab ihm ein Taschentuch. Er hatte sich inzwischen beruhigt und fing seufzend an zu erzählen:,, Ich wollte meiner Mama Blumen schenken, weil es ihr im Moment nicht so gut geht, weil Papa eine andere Frau mehr lieb hat als sie. Sie sagt immer, keiner mag sie, aber das stimmt nicht, ich mag sie ja! Ich habe einen großen Bruder und der ist ziemlich gemein zu mir. Und als ich meiner Mama die Blumen schenken wollte, nahm er sie mir einfach weg und schenkte sie meiner Mama und die denkt jetzt, dass die Blumen von ihm sind, aber die habe ich doch selber gepflückt!“ Der Junge fing wieder an zu weinen. Ich nahm ihn auf den Schoß. ,,Wusstest du schon, dass es den Engel der Blumen gibt?“, fragte ich ihn. Er schüttelte den Kopf. ,,Oja, den gibt es. Eine ziemlich attraktive und hübsche Frau *hust*, die im Himmel wohnt. Und weil ihr Element ja die Blumen ist, hat sie eine sehr wichtige Aufgabe, so wie auch alle anderen Engel. Nun stell dir mal vor, es würde keine Blumen geben. Oder überhaupt, es würde keine Pflanzen geben. Die Welt würde aus Steinen bestehen. Nichts grünes, oder buntes, man würde Frühling, Sommer, Herbst und Winter nicht mehr feststellen können, keine schönen Geschenke, keine Gärten, keine Vögel, überhaupt keine Tiere, keine Menschen. Nur ein einziger Stein, wo es keine Lebewesen geben könnte. Also ist der Engel der Blumen, obwohl sein Element gar nicht so wichtig klingt, sehr wichtig, denn ohne ihn, würden wir gar nicht existieren. Und ohne Blumen, würde es deine Mutter auch gar nicht geben.“ Der Junge guckte mich erstaunt an. ,,Du hast recht, danke!“, sagte er. Er lächelte mich an. ,,Und jetzt geh zu deiner Mutter und erzähl ihr, dass die Blumen von dir waren und das du ganz froh bist, sie zu haben.“ Ich lächelte den Jungen nun auch an und wir beide standen auf. ,,Wie gerne würde ich jetzt auch dem Engel der Blumen danke sagen“, seufzte der Junge. ,,Hast du doch schon.“ Ich zwinkerte ihm zu, breitete meine Flügel aus und flog zurück in den Himmel.


  Krieg der Engel  Krieg der Engel
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Krieg der Engel

Durch Luzifer entstand der Krieg
Von Engeln, Teufeln, Wut und Sieg
Die Trauer wars, die übrig blieb

Der Krieg der Engel, so hieß er
Und alle Engel hattens schwer
Als gäb es keine Hoffnung mehr

Sie kämpften stark mit alle Mann
Bis Michael den Krieg gewann
Dämonen waren endlich dran

Er stieß sein Schwert in Luzifer
Und nun, da gab es ihn nicht mehr
Das freute all die Engel sehr

Doch viele Engel sind gestorben
Denn im Krieg da geht’s ums Morden
Hauptsache den Sieg erwerben

Dämonen kämpften wild und hart
Auf ihr eigne böse Art
Es gab ein schreckliches Blutbad

Wie gesagt, jetzt ists vorbei
Aus mit Grauen und Geschrei
Die Engel sind nun wieder frei


  Freundschaft mit einem Engel  Freundschaft mit einem Engel
Avril und ich

Ich war nun endlich Engel der Blumen, ich hatte meine Abschlussprüfung zum Engel geschafft und nun war ich kein Schüler mehr. Na ja, ich war schon noch ein Schüler, aber sicherlich kein Anfänger mehr. Ich freute mich so sehr, dass ich schon beinahe vergessen hatte, wie es dazu kam. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, aber ich war 2 Wochen zuvor an einer Krankheit gestorben. Aber da in der Zwischenzeit so viel passiert war, hatte ich das total vergessen und mich total in den Himmel eingelebt. Ich hatte meinen 14. Geburtstag gefeiert mit all den Engel. Natürlich vermisse ich furchtbar meine Familie und all die Freunde, die ich auf der Erde hatte, aber Omega, eine Lehrerin meinte, ich sollte das schnell vergessen. Vergessen konnte ich es nicht, aber ich konnte es wahr haben, bald würde ich sie nämlich wieder sehen, sobald sie sterben. Als ich mir eines Tages meine aller erste Prüfung holen wollte, die ich als Engel machen musste, lief es mir eiskalt den Rücken hinunter. Wie konnte ich als Anfänger so eine schlimme Aufgabe haben? Ich sollte ein Mädchen, dass gerade gestorben ist empfangen und ihr alles, was passiert ist erklären. Ich konnte einem jungen Mädchen doch nicht klar machen, dass es gestorben ist. Aber es war meine Aufgabe als Engel und Gott widersprechen konnte ich ja nicht. Also ging ich zum großen Licht, in dass die neuen Engelschüler reingingen nach ihrem Tod. Mir wurde gesagt, dass sie in 10 Minuten kommen würde, also stand ich im angenehm hellen Licht und wartete. Ich konnte mich noch gut daran erinnern, als ich empfangen wurde. Pinkwitch hieß der Engel. Sie war sehr anmutig als sie mich empfing und ich fand das unglaublich toll, wie sie das gemacht hat, ich hatte überhaupt keine Angst mehr. Pinkwitch war schon älter als ich, aber sie sagte mir, dass der Engel, der sie empfing so alt war wie ich und sie selber auch noch sehr jung war. Also atmete ich einmal tief durch und wartete gespannt, wann das Mädchen wohl endlich kam. ,,Hoffentlich mache ich ihr keine Angst“, dachte ich. Und auf einmal kam ein heller Lichtstrahl und ein Mädchen in meinem Alter kam zum Vorschein. Sie hatte lange, glänzende, lila Haare und sah sehr hübsch aus. Nun war ich dran, meine erste Aufgabe! Ich musste ihr zeigen, dass sie etwas Tolles erwartete. Ich reichte ihr die Hand und lächelte. ,,Nimm meine Hand“, sagte ich ihr ruhig und lächelte dabei so nett wie ich konnte. Sie zögerte ein wenig, nahm dann aber meine Hand. Dann flog ich mit ihr hoch in die Luft und weiter, bis war am großen Tor waren, am Eingangstor zum Himmel. Dann setzte ich sie wieder ab. ,,Du bist also.. äh... gestorben. Du brauchst keine Angst zu haben.. ähm..“ das Mädchen unterbrach mich mit ihrem Grinsen. ,,Du brauchst nicht elegant zu klingen, sag einfach was los ist.“ Mir fiel ein Stein vom Herzen und ich lächelte sie zufrieden an. ,, Du bist hier im Himmel und wirst eine Ausbildung zum Engel machen, da du ja gestorben bist. Im Himmel ist es toll, ich kann dir alles zeigen!“ Sofort gingen wir los und ich zeigte ihr den Himmel, mein Paradies und all das, was es noch so gab. Sie sagte mir, dass sie Avril heiße und aus China kam. Nach einiger Zeit wurde sie auch Engel – Engel des alten China. Wir wurden beste Freunde und unternehmen noch heute viel zusammen. Inzwischen haben wir uns beide super an den Himmel gewöhnt und warten auf den Tag, an dem wir unsere Familie und Freunde von der Erde wieder sehen werden.