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Gewalten Schule

'Geschlossene Freundschaften' aus der neunten Prüfung.


  Empfehlungen
Merve Mond und Sonne 1 Stimmen  
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 Mika-chan Gewalten Schule
Ich erinnere mich noch genau daran. Ich meine, wie ich das erste Mal einen anderen Engel traf. Es war in einer kalten Winternacht. Ich hatte wieder bis spät in die Nacht hinein in der Bibliothek gesessen und gelesen. Die Zeit war wieder wie im Fluge vergangen. Als ich merkte, wie spät es überhaupt schon war, machte ich mich daran meine Sachen zusammenzusuchen und den Heimweg anzutreten.
Ich ließ mir Zeit und schlenderte die Straße entlang. Hier und da fielen schon die ersten Schneeflocken in diesem Jahr hinunter. Ich hielt inne und beobachtete die wunderschönen kleinen Schneeflocken die langsam auf die Straße hinab rieselten. Langsam setze ich völlig in Gedanken verloren meinen Weg fort - bis ich in jemanden hineinlief.
\"Au!\", rief ich, als ich unsanft auf dem Boden landete. \"Oh! \'tschuldigung! Hab\' dich gar nicht bemerkt! Tut mir wirklich Leid!\", hörte ich jemanden über mir sagen. Als ich aufblickte reichte mir jemand seine Hand entgegen, welche ich danken annahm und wieder aufstand. Ich schaute mir meinen Gegenüber ein wenig genauer an. Turnschuhe - und das bei der Kälte?! Eine dunkle, schwarze Jeans und einen Mantel den er dich an sich gezogen hatte. Darunter konnte ich den Ansatz eines grünen Hemdes erkennen. Mein Blick wanderte weiter nach oben bis ich in tiefgrüne Augen blickte die mich ansahen. \'Eine Mütze\', dachte ich. \'Gut, dass er wenigstens eine Mütze trägt.\'
\"Uhm - danke\", murmelte ich vor mich hin. \"Kein Problem\", erwiderte mir mein Gegenüber mit einem Lächeln. \"Du solltest das nächste Mal vielleicht ein wenig besser aufpassen und nicht so gedankenverloren durch die Straßen laufen\", fuhr er mit einem Schmunzeln und Augenzwinkern fort. \"Naja, dasselbe kann ich auch zu dir sagen\", erwiderte ich ihn und zog dabei die Augenbraue hoch. Wir standen da, blickten uns an - und fingen lauthals an zu lassen. \"Tut mir wirklich Leid\", brachten wir dann gleichzeitig unter unseren Lachern hervor. \"Mein Name ist übrigens Zen`ami. Du kannst mich aber auch gerne einfach nur Zen nennen\", sagte er nach einer Weile und reichte mir nochmals seine Hand. \"Schön dich kennen zu lernen Zen. Ich bin Mika\", erwiderte ich und reichte auch ihm meine Hand. \"Sag mal, wollen wir vielleicht einen Tee oder so trinken gehen? Es ist schon verdammt kalt geworden und wenn der Schnee weiterhin so dicht fällt werden wir wohl noch erfrieren\", entgegnete ich ihm. \"Klar, wieso eigentlich nicht?\", antwortete er mir.
Ich merkte schon damals, dass Zen nicht irgendjemand für mich bleiben sollte. Nein. Er sollte zu meinem besten und vertrautesten Freund werden.

 Meriva Gewalten Schule
Meriva war damals als Mensch eine Prinzessin. Und obwohl sie als Engel nun andere Aufgaben hatte, zog es sie gerne zu alten Schlössern und Burgen. Eines Tages nahm sie sich einen Tag frei um eine besonders schöne Ruine zu besuchen. Nachdem sie ein wenig Proviant eingepackt hatte sattelte sie Crystall und machte sich auf den Weg, Jaman im Schlepptau. Die Burg war nicht weit entfernt uns so kam sie bald an. Dort machte sie zuerst mal ein Picknick. Die Pferde grasten in der benachbarten Wiese. Gerade wollte Meriva mit dem Essen beginnen, als plötzlich eine Fee vor ihr auftauchte. „Hilf uns bitte!“ piepste die Fee. Meriva war verdutzt. „Ich bin Lamella, die Fee von Lis-chen und wir brauchen bitte deine Hilfe!“ sagte die Fee. Meriva war natürlich sofort bereit zu helfen. „Wie kann ich euch helfen?“ fragte sie. „Lis-chen ist dort vorne in einen Graben gefallen und hat sich die Flügel verstaucht, draum kommt sie jetzt nicht mehr heraus!“ piepste die Fee mit Tränen in den Augen. „Kein Problem“ antwortete Meriva und folgte der Fee, welche zu einem Loch folg. Sie spähte hinunter und erblickte einen anderen Engel. „Hallo? Ich bin Lis-chen. Kannst du mir bitte helfen?“ „Natürlich“ antwortete Meriva. Der Spalt war breit genug und so holte Meriva ihre Pferde. „Ich schicke dir Jaman runter.“ erklärte Meriva. „Super! Danke!“ antwortete Lis-chen. Das Pferd flog mit Leichtigkeit hinunter und Lis-chen setzte sich drauf. Dann flog Jaman hinauf und oben angekommen konnte Lis-chen bequem absitzen. „Ich danke dir vielmals!“ meinte Lis-chen. „Wie war noch mal dein Name?“ fügte sie hinzu. „Entschuldigung, ich hab mich noch nicht vorgestellt. Mein Name ist Meriva.“ antwortete Meriva. „Na dann, vielen Dank, Meriva!“ meinte Lis-chen. Die beiden machten dann gemeinsam ein Picknick und merkten schnell, dass sie sich gut verstanden. Lis-chen war bereits ein Cherub und in allen Engelsdiensten erfahren. Meriva konnte als Fürst einen fortgeschrittenen Schüler gut gebrauchen, wo sie doch kurz vor der Prüfung stand um zu den Gewalten zu gehören und endlich auch eine Fee zu besitzen. Von diesem Tag an waren die beiden Freundinnen und halfen sich gegenseitig wo es nur ging.

 Sylmeria Gewalten Schule
Sonne & Mond – Abenteuer auf Shamayim
Auf der Suche nach magischen Relikten verschlug mich meine Mission in die untere Sphäre des Himmels - Shamayim. Obwohl dieser Ort ein Teil des Himmels ist, beherbergt er viele gefallene Engel, die hier nach dem großen Krieg Reue zeigen und voller Hoffnung auf Sühne warten. Auch Dämonen verirrt es manchmal hierhin, da der Schleier zwischen den beiden Dimensionen des Himmels und der Hölle recht dünn ist. Ideale Bedingungen für das Auftauchen eines magischen Reliktes!
Der Astraldektor empfängt ein starkes Signal und führt mich durch ein steiniges Tal. Hier scheint es keinerlei Anzeichen von Leben zu geben, nur das Signal wird stärker. Ich schaue mich genau um, entdecke weit und breit nur Felsen. Seit ich auf dieser Sphäre weile, bin ich die ganze Zeit zu Fuß gegangen, aufgrund der Gefahr von anderen entdeckt zu werden. Um mir einen besseren Überblick zu verschaffen, spreize ich meine Flügel und hebe ab. Wie ich mir dachte, weit und breit nur Felsen, keinerlei Leben ist zu spüren. Ich fliege einige Kilometer, entdecke aber nichts Besonderes. An einer Wasserstelle schlage ich ein Lager auf. Zwar bin ich ein Engel, doch Hunger und Müdigkeit empfinde ich genauso, wie jedes andere Lebewesen auch. Ich setze mich zur Ruhe, ein zwei Stündchen aufs Ohr hauen sollte ok sein, immerhin spüre ich keine Gefahr….
„VORSICHT!! FEHLGESCHLAGENER ZAUBER VORAUS!“, hörte ich es schreien. Ich schreckte auf und sah nur einen riesigen Feuerball auf mich zu fliegen. Nichts mit wach werden, direktes Handeln ist gefragt, sodass ich mit einer hektischen Handbewegung und einem schnell gemurmelten Zauberspruch den Feuerball mit einer Wasserfontäne auflöste. Dunst steigt auf, mein Herz klopft wie wild. Das hätte auch schief gehen können.
Oben sah ich eine leuchtende Gestalt in einem langen sonnengelben Kleid schweben. Sie hatte wunderschöne weiße Flügel, braune Haare, die zu einem kunstvollen Zopf gesteckt wurden.
„Tut mir leid!“, sagte die Gestalt und schwebte langsam auf mich zu. Sie setzte sanft zur Landung und klopfte sich das Kleid ab: „ich komme hierhin um meine Zauber zu üben, gerade weil hier normalerweise niemand ist… ist dir was passiert?“
„Na ja, bis auf das ich nun hellwach bin, geht’s mir ganz gut!“, antwortete ich.
„Was macht ein gefallener Engel wie du so abseits von den Sektoren?“, schaute sie mich misstrauisch an.
„Wenn ich mich vorstellen darf, mein Name ist Sylmeria. Richtig. Ich bin ein gefallener Engel. On Mission. Sozusagen. Ich bin auf der Suche nach magischen Relikten“
„Du kommst also direkt aus der Hölle. Super. Hätte ich dich besser getroffen“
„Was soll das denn heißen?!?“
„Es wird gesagt, dass gefallene Engel aus der Hölle immer noch versuchen gegen Gott zu rebellieren. Und da du ja sozusagen etwas im Himmel suchst, scheinst du ja was mit deinen Brüdern auszuhecken“
„Gut kombiniert. Leider muss ich dich enttäuschen. Ich bin auf der Suche nach magischen Relikten. Mir ist ein Zauber daneben gegangen. Um ihn rückgängig zu machen, brauche ich ein bestimmtes Relikt. Eine Rebellion meinerseits kam mir eigentlich nicht in den Sinn.“
„Oh! Das Problem kenne ich. Kann ich dir dabei helfen? Mein Name ist übrigens Merve“, sie reichte mir die Hand. Sie schien schnell die Meinung über mich geändert zu haben. Ich schlug ein, zu zweit ist man meist immer besser dran.
Zusammen mit Merve und meinem Astraldektor machten wir uns auf den Weg. Vor einer Höhle schlug der Astraldektor richtig aus. Hier sollten wir also auf den richtigen Weg sein. Der steinige Pfad enthält einige Fallen für uns bereit. Im Team können wir diesen ausweichen. Nach einer gewissen Zeit stehen wir vor mehreren Abzweigungen mit einer Holztafel. Darauf schien ein Rätsel zu sein.
„Es hat keine Farbe, trotzdem kann man es sehen. Es wiegt nichts, aber jeder Gegenstand wird damit leichter. Es strahlt kein Licht aus, aber oft ist es nötig um etwas zu sehen. Was ist das? Die Lösung wird euch den weiteren Weg weisen“, las Merve vor, „Was könnte das denn sein?“
„Die Antwort steht ja quasi da drin“, fiel mir auf.
Merve las das Rätsel noch einmal durch und verstand. Sie murmelt einen Spruch und eine Lichtkugel erscheint über unseren Köpfen. Die Höhle wird durch ein sanftes Licht erleuchtet, die Abzweigungen werden ebenfalls mit dem Licht durchflutet. Doch ein Durchgang bleibt verdunkelt, Rätsel gelöst. Sanft berühre ich die dunkle Fläche, scheint wie ein Schleier, eine Art Portal zu sein. Wir gehen gemeinsam vorsichtig dadurch. Auf der anderen Seite steht eine wundersame Höhle vor uns. Überall schillert ein türkises Licht, die Wände funkeln, als seien sie von Diamanten besetzt. Inmitten der Höhle steht ein Podest, ein Lichtstrahl setzt dieses in Szene. Mitten auf den Podest steht ein violett funkelnder Kristall in einem Sockel, ist das das Relikt, dass ich suche? Langsam näher ich mich dem Ziel, hebe es langsam vom Sockel und begutachte es. \"Wow, der Kristall beinhaltet sehr starke Kräfte!\", sagt Merve begeistert. \"Ja, das stimmt, wenn nicht sogar zu stark\", entgegnete ich. \"Wie meinst du das?\", fragte sie. Ich gab ihr den Stein in die Hand, auch sie hatte das Gefühl alles in der Hand zu haben, die absolute Macht.
\"Unglaublich, dass so etwas zuvor noch niemand entdeckt hat. Ist es denn das Relikt, das du suchst?\"
\"Ne, es ist nicht diese Macht, die ich suche\", antwortete ich und blickte nur auf den funkelnden Stein. \"Du erlaubst?\". Merve nickte. Ich nahm den Kristall an mir. Murmelte einen Spruch und warf ihn mit voller Wucht auf den Boden. Er implodierte in allen Regenbogenfarben.
„Ich denke es ist besser so“, murmelte ich. „Du bist anders als die anderen gefallenen Engel“, meinte Merve: „dieser Kristall war voller Magie und besaß eine unglaubliche Stärke. Statt diese für euer Reich zu nutzen, zerstörst du sie lieber“
„Na ja, ich kämpfe allein für meine Freiheit. Solange ich mein Schicksal selbst bestimmen kann, habe ich nicht vor sinnlos irgendwelche Leben auszulöschen. Ich bin mein eigener Herr. Wo mein Wille ist, führt mein Weg. Allerdings habe ich nur einen kleinen Fehler auszumerzen, wobei dieser bis dato noch keinen erheblichen Schaden zugefügt hat… ich bin halt nur jemandem was schuldig.“
„Das widerspricht sich dem was ich von anderen gefallenen Engeln gehört habe. Lass‘ uns Freunde sein. Ich habe schon lange keine derartigen Abenteuer mehr erlebt und möchte mehr von der Welt sehen, zudem finde ich deine Lebensweise recht interessant. Ich bin gespannt wie es weiter geht“, lächelte sie und bewegte sich langsam Richtung Ausgang.
„Wenn du kochst, geht das in Ordnung. Ich bin eine miserable Köchin.“
Nachdem wir die Höhle verlassen haben, sind wir zum nächstbesten Ort geflogen und haben unsere Vorräte aufgefüllt. Bereit für neue Abenteuer. Jetzt auch mit einer guten und weisen Freundin an der Seite.

 Xenia Xarifa Curya II Gewalten Schule
Bis in die Ewigkeit

Arinarn war die Gewalt der Unendlichkeit. Wir hatten nie viel miteinander unternommen und lernten uns erst durch das Trading Card Game kennen. Damals hatte sie mir dabei geholfen, mein erstes Set fertigzustellen. Mir war sie von Anfang an sehr sympathisch gewesen, aber ich konnte nicht wirklich sagen, was Arinarn von mir hielt. Manchmal saß ich einfach nur da und dachte an sie, ich fragte mich auch manchmal, ob sie mit ihren Haustieren, Darien und Chiara, oder mit ihrer Begleiterin, Fayenne, etwas unternehmen würde. Ich hatte zwar eine Begleiterin, aber noch war sie – nun ja – nicht ganz vollständig. Sie trug einen Namen, Allegoria, aber ich hatte noch nie viel mit ihr gemacht.

Es war ein wunderschöner Sommertag, die Sonne strahlte von einem blauen, wolkenlosen Himmel herab und machte mich glücklich. Ich hatte heute schon einige Runden auf meiner Wolke gedreht, irgendwann aber war mir das zu langweilig geworden und ich hatte mich meinem größten Hobby, dem Schreiben, gewidmet.
Ich wunderte mich, als Arinarn bei mir auftauchte und mich kräftig schüttelte.
\"Xenia!\", rief sie laut, \"Xenia!\"
Damit hatte ich nun nicht gerechnet, eigentlich wollte ich zurzeit für mich allein sein, irgendwo versunken in meinen Fantasiewelten mit Elfen und Werwölfen. Ich sah zu Arinarn hoch.
\"Was ist, Ari?\", fragte ich, an meiner Stimme konnte man deutlich hören, dass ich noch abwesend war.
\"Xenia, bitte, komm mit!\", rief sie.
Ich legte meine Schreibsachen zur Seite, ich hatte mitten im Satz unterbrochen, und wusste genau, was ich nun denken würde, bis ich wieder zu meinem Schreibsachen kommen würde: \"und mit dir bis in die Ewigkeit zusammen sein.\"
Ich folgte Arinarn auf ihre Wolke, einfach dorthin, wo sie mich hinführte. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah: Arinarns Begleiterin, Fayenne, lag da, Arme und Beine von sich gestreckt. In diesem Fall beruhigte es mich, dass Fayennes Körper bebte, sonst hätte sie wohl wirklich den Eindruck einer Leiche gemacht.
\"Tu was, Xenia!\", flehte Arinarn.
In diesem Moment zuckte Fayennes Körper, sie drehte sich um; und fiel. Die Wolke entglitt unter ihr, sie fiel, tief hinunter, in die Welt der enschen. Entsetzt sah ich zu ihr hinunter.
\"Sie kann ihre Flügel nicht benutzen...\", Arinarn klang betroffen.
\"Allein schaff ich das nicht, Ari!\", rief ich und sprang, ich wusste über den Einsatz meiner Flügel, ich versuchte sie festzuhalten, aber ich war zu schwach.
\"Ari!\", rief ich, da sprang auch sie.
Arinarn war zu langsam, wohl aus Reflex hatte ich Fayenne am Arm gepackt, jetzt fielen wir zusammen. In diesem Moment kam der rettende Wind von oben, er trieb Arinarn an, sie war bald bei Fayenne und mir. Arinarn packte ihre Begleiterin am anderen Arm, behende schlug sie mit ihren Flügeln, ich tat ihr gleich und so flogen wir gemeinsam mit Fayenne durch den Himmel.
\"Oh, danke!\", rief Arinarn, \"Danke, Xenia!\"
Ich lächelte, da wurde auch Fayenne wach.
\"Was... ist mit mir?\", fragte ein zartes Stimmchen, \"Lasst mich doch schlafen...\"
\"In Zukunft in deinem Bett\", antwortete ich Fayenne und sah Arinarn leicht vorwurfsvoll, aber lachend an.
Vorsichtig landeten wir auf der nächstgelegenen Wolke.
\"Ich will deine Freundin sein\", sagte Arinarn leise zu mir.
Da sah ich meinen Stift und den Anfang meines Textes auf der Wolke liegen.
Manchmal war es so, dass ich einfach nur das sagte, was ich als nächstes schreiben wollte: \"Und mit dir bis in die Ewigkeit zusammen sein.\"

 Shika Gewalten Schule
Eigentlich war dies ein ganz normaler Tag, wie jeder andere. Eigentlich wollte ich nur schnell vor Ladenschluss Kekse kaufen. Eigentlich wollte ich nur nach Hause.
Nun sitze ich hier, sehe auf ein kleines Wesen und kämpfe um sein Überleben. Tränen fließen wieder aus meinen Augen, da ich verzweifelt bin und niemand in der Nähe ist. Niemand hört unsere Schreie. Dieses Tier muss gerettet werden, doch niemand hilft... und ich, bin bald am Ende.
Das Tier saß hing an einem Felsen und rutschte immer tiefer herab. Von weitem hörte ich es nach Hilfe schein und eilte schnell zur Klippe, jedoch kam ich nicht heran. Ich konnte durch meine Jacke und dem Einkaufbeutel eine Verlängerung basteln und es nach unten lassen. Das Tier biss sich daran fest, aber es war zu schwer für mich. Ich konnte es einfach nicht hinaufziehen und mit der Zeit wurde es immer schwerer, das Tier zu halten.
\"Kann uns denn niemand helfen?\", schrie ich wieder umher, doch wieder gab niemand eine Antwort.
Ich sah dem Tier in Augen und für einen Augenblick hatte ich das Gefühl, das es wusste, was ich denke. Ich würde es nicht mehr lange halten können und auch das Tier hatte keine Kraft mehr um sich fest zu beißen. \"Ich werde dich retten. Wir geben nicht auf, ja?\", sprach ich, doch das Wimmern des Tieres sagte mir, dass es aufgeben würde, wenn es nicht anders ging.
\"Hilfe!\", schrie ich ein letztes Mal heraus, dann wurde meine Kraft wieder schwächer und ich bemerkte, wie die Jacke aus meinen Händen rutschte. Ich sah die Jacke schon aus meinen Händen gleiten, als auf einmal 2 weitere Hände daran zogen. \"Zieh!\", sprach der Engel und wir zogen mit ganzer Kraft. Endlich hatte das Haustier wieder Boden unter den Füßen und war gerettet. Vor ganzer Freude musste ich wieder weinen, auch das Haustier sprang in meine Arme und wimmerte.
\"Curly!\", rief der Engel verwundert und ging auf die Knie. Sofort drehte sich das Tier um und sprang freudig dem Engel entgegen. Der Engel weinte und umarmte Curly. \"Das ist dein Tier?\", fragte ich verwundert. \"Ja, ich habe Curly schon überall gesucht. Er ist leider ein Abenteurer und reist mir gerne aus. Danke, dass du ihn gerettet hast. Ich wüsste nicht, was ich ohne ihn tun sollte.\" \"Gerne, ich dachte schon, es wäre vorbei. Ich bin so glücklich darüber, dass es ihm jetzt wieder gut geht. Mein Name ist Shika.\" \"Ich weiß nicht, wie ich dir danken soll. Mein Name ist Marcy.\" \"Also ich wäre durstig und Curly sicher auch. Ich denke das wäre eine nette Geste.\", sagte ich und grinste. \"Also wenn das dein Wunsch ist, den erfülle ich dir sofort.\" Marcy nahm mich an die Hand und wir gingen zu ihr nach Hause.

Am Ende wurde doch noch alles gut und noch heute besuche ich Curly gern, denn ich wurde so Marcys Freundin. Und Curly? Der ist seither nicht mehr ausgebückst und erlebt nun lieber Abenteuer in Begleitung.

 Sirena Gewalten Schule
Zu dem damaligen Zeitpunkt wurden die Zustände der Welt immer beunruhigender. Ich wusste mir nicht mehr zu helfen. Die Menschen entnahmen der Erde immer mehr und mehr Erdöl, verschmutzten das Meer mit ihrem Müll und fischten es leer. Unzählige Fischarten sind deshalb schon ausgestorben. Ich wusste, irgendetwas musste schnellstens passieren, sonst würde das Meer noch kippen und die Erde und die Menschheit wären somit ihrem Untergang geweiht! Aber was ich ebenfalls wusste: Alleine schaffe ich das nicht. Also ging ich zu Flora, dem Engel der Umwelt. Sie sagte mir damals, dass sie auch schon überlegt habe, was man tun könnte, wenn es nicht schon zu spät sei. Wir einigten uns darauf, dass sie zu dem Engel der Gedanken geht, um ihn zu überzeugen, dass er eine Bewusstseinsänderung bei den Menschen in Bezug auf den Umgang mit ihrer Umwelt vornehmen musste. Ich selbst hatte die Aufgabe, oder besser gesagt die Herausforderung zu Sera Noctem, dem Engel der Apokalypse zu gehen. Ich musste sie davon überzeugen, dass es noch nicht soweit war und sie den Menschen noch eine Chance geben musste. Mir wurde mulmig. Sera Noctem hatte nicht gerade den Ruf als einer der freundlichsten Engel und viele haben Angst vor ihr. Das würde bestimmt ein anstrengendes Gespräch werden, dachte ich mir. Trotzdem flog ich fest entschlossen zu dem Knochenturm, ihren Wohnort. Was dann passierte hätte ich allerdings kaum erwartet. Sie war ganz anders als das was man von ihr hörte. Ganz im Gegenteil, sie war offen, höflich und hatte Sinn für Humor. Ich hielt sie von Anfang an für sympathisch. Sie hatte ein offenes Ohr für meine Belange und hörte mir geduldig zu. Nach einiger Zeit jedoch, drehte sich das Gespräch nicht mehr nur um den Untergang der Menschheit und ob sie diesen abwenden möchte oder nicht. Nein, wir redeten über vieles mehr. Wir erzählten uns unsere Geschichte, wie wir zu dem Engel geworden sind, die wir nun sind und stellten fest, dass wir einige Parallelen besitzen. So zum Beispiel auch, dass wir früher beide einmal Menschen waren. Die Zeit verging, wir lachten, wir scherzten, aber wir diskutierten auch über weitaus ernstere Themen. Leider musste ich aber bald wieder los. Bei unserem Abschied, wusste ich, dass Sera Noctem mir dieses Mal helfen würde. Ich wollte sie noch darauf ansprechen, aber sie sagte von sich aus, dass ich mir keine Gedanken machen brauche. Ich wusste sofort, dass das Gespräch beziehungsweise das Verhältnis zu Sera etwas Besonderes war. Ich bin nicht jedem Engel oder Menschen gegenüber bei einem Kennenlernen so offen und kontaktfreudig, und ich denke sie ebenfalls nicht. Dank ihr konnte ich das Unheil fürs Erste abwenden, Flora wird mir dankbar sein, und hatte sie nebenbei noch als Freundin gewonnen. Es würde zwar keine Freundin sein, mit der ich oft Kontakt habe und die ich regelmäßig sehe, aber ich wusste dass unsere Beziehung immer herzlich sein wird und wir auf irgendeine Art miteinander verbunden sind.

 Merve Gewalten Schule
Mond und Sonne

Nun war ich schon eine ganze Weile ein Engel. Es ist immer ein heiteres Treiben. Vor allem, wenn ich meiner Kunst nach gehe. Bei jedem meiner Schritte, stand ich unter Beobachtung. Helios überwachte, dass ich seiner Sonne keinen Schaden zufügte. Gott bewachte eh alle und in der Schule achteten die Lehrer auch auf die Richtigkeit meiner Handlungen. Doch ab und an spürte ich noch eine Kraft, welche mich beobachtete. Zumeist wenn ich die Sonne verdunkelte. Eines Tages hatte mich Losaria begleitet und mir im Nachhinein erklärt, dass sie auch diese Kraft vernommen hatte und sich 100pro sicher war, dass diese aus der Unterwelt kommt. Sie musste es ja wissen, denn sie war zur Hälfte ein Dämon. Ich bat sie, sich in der Unterwelt einmal umzuschauen, ob sie etwas heraus finden könne. Doch sie war erfolglos. Sie machte mir den Vorschlag, dass ich einmal mitkommen solle. Denn da die Kraft mich beobachtete, würde ich sie stärker spüren, wenn sie in der Nähe sei. Mir war mulmig, doch ich stimmte zu. Vor unserem Besuch packte Losaria mich in ein langes dunkles Gewand, damit mein Glanz in der Unterwelt nicht all zu auffiel. Sie konnte so gehen, denn sie war dort unten halb zu haus. Wir streiften herum, doch ich spürte Garnichts, bis wir an einem großen Anwesen vorbei kamen. Ich blieb wie angewurzelt stehen.

„Das ist Luzifers Anwesen!“, erklärte Losaria… sie schaute mich verwirrt an…

Ich kam nicht dazu etwas zu sagen, denn das Tor schwang auf. Ich war wie erstarrt, doch meine Begleiterin ging durch das Tor.

„Warte! Dürfen wir das?“, fragte ich.

„Das Tor ist offen! Es ist eine Einladung!“, sie lächelte. Anscheinend hatte sie zu viel von ihrem Stiefbruder gelernt, sie brachte sich gerne in Schwierigkeiten. Also gingen wir über das Anwesen zur Villa hinüber. Dort angekommen sahen wir Luzifer… in einem Sonnenstuhl. Ein sehr suspekter Anblick, doch es tat seiner Eleganz keinen Abbruch.

„Ah, ich hatte mich schon gefragt wann du hier her kommen würdest.“, er drehte sich zu mir herum und schien verwundert, dass ich nicht allein war, oder er war über Losaria an sich erstaunt.

Wir verbeugten uns, denn er war immerhin ein Herrscher.

„Kinder, nicht so förmlich, setzt euch ^^“ Luzifer war so freundlich, wie ich ihn aus meinem Beuch im Garten Eden in Erinnerung hatte. Wir unterhielten uns und ich fand heraus, dass auch Losaria eine Verbindung zu Luzi hatte. Doch das erzählt sie euch sicher selbst.

„Herr, warum beobachtet ihr mich?“, fragte ich zwischendurch. Doch Luzi kam nicht zum antworten, denn plötzlich dran ein Schrei an unser Ohr. Im nächsten Moment kann ein junger Engel angerannt. Sie hatte langes, blaues Haar, strahlend blaue Augen ein elegantes zweiteiliges schwarzes Kleid an, welches mich ein wenig an die Barockzeit auf Erden erinnerte. Ihre Flügel waren weit geschwungen, doch an den Enden grau bis schwarz. Es gab Flügel welche von Natur aus so waren, doch hier, war es das Zeichen eines gefallenen Engels.

„Meister, Meister… es ist so schrecklich…!“, sie bekam kaum Luft.

„Beruhige dich Sylmeria! Was ist denn passiert?“, entgegnete Luzi in einem ruhigen Ton… naja wie immer eigentlich. Uns hatte der junge Engel anscheinend noch gar nicht mitbekommen.

„Ich war am Brunnen… Ich habe geübt… sie haben gesagt, ich soll üben…“, sie schien verwirrt, oder einfach nur erschrocken, „… plötzlich kamen zwei Chias… sie wollten Spielen… mein Zauber… sie sind im Brunnen…“

Zwei Chias… ich wusste nicht genau, ob es meine Süßen waren, doch mein Herz begann zu rasen. Hektisch sprang ich auf und rannte in die Richtung aus der Sylmeria gekommen war. Nun hatte sie mich und auch Losaria bemerkt, denn sie schaute verwirrt. Doch kam mir sogleich hinterher. Losaria blieb bei Luzi, die beiden waren die Ruhe selbst. Am Brunnen angekommen stellte ich fest, dass es sich tatsächlich um meine Chias handelte, sie waren mir anscheinend gefolgt. Die beiden waren in einer Luftblase gefangen.

„Nein, Hanna, Marek… was macht ihr hier?“, ich schrie beinahe.

„Es tut mir Leid! Ich wollte das nicht,… sie haben mich beim Zaubern überrascht.“ Man sah Sylmeria an dass sie das nicht gewollt hatte und dass es ihr Leid tat.

Ich drehte mich zu ihr um und Lächelte. „Es ist nicht deine Schuld. Die beiden lieben das Wasser und sind sehr übermütig. Doch nun lass uns versuchen, sie zu befreien. Alleine schaffe ich das nicht ^^ und du kennst dich doch mit Wasser aus.“

Gesagt getan… Sylmeria sprach einige Zauber und tatsächlich das Wasser begann sich zu bewegen. Meine Süßen hoben sich in die Luft. Sylmeria strengte sich sehr an. Schnell sprach ich einen Zauber, der die Natur anregte und das Wasser um meine Chias wegwirbelte. Meine Haustiere waren befreit. Ich fing die Kleinen auf.

„Danke!“, sagte ich zu Sylmeria. Diese sank zu Boden, es hatte sie viel Kraft gekostet. Ich hatte erkannt, dass sie ein Erzengel war, doch es kostete sie Kraft das Wasser unter Stress zu bändigen. Ging mir mit meinem Element nicht anders ^^ und ich war „schon“ Fürst… wenn man das so sagen kann…

Nach einer Weile fing ich an zu Lachen. Sylmeria schaute verwundert. Ich freute mich einerseits, meine Haustiere wieder in Sicherheit zu wissen und andererseits konnte ich nicht glauben, dass es jemanden gab, der mich so sehr verblüfte, dass ich mich selbst nicht erst nehmen konnte. Wisst ihr was ich meine… nein… auch egal…
Mein Lachen schien so ansteckend zu sein, dass Sylmeria auch anfing zu Lachen. Wir saßen da und unterhielten uns…

Losaria und Luzi hatten uns Beobachtet und zogen sich nun wieder zurück. Sie wussten, dass dort eine neue Freundschaft entstanden war, welche es wert war in Ruhe zu reifen.

 Losaria Gewalten Schule
Viel Arbeit

Eigentlich war es ein ganz normaler Tag. Ich saß in meinem Garten und genoss die Sonne, doch plötzlich wurde es stock dunkel und das mitten am Tag. Im selben Moment vernahm ich die Stimmen vieler neuer Seelen. Das hieß dann wohl nix da mit ausruhen, auf zur Arbeit. Als ich am Schleusentor ankam staunte ich nicht schlecht. So viele Seelen hatte ich lange nicht mehr an einem Tag. Doch irgendetwas schien merkwürdig. Es waren überwiegend alte Leute und ich konnte niemanden auf meiner Liste finden. Es musste auf der Erde irgendetwas Unvorhergesehenes passiert sein. Doch das sollte mich nicht interessieren, meine Aufgabe war es nun diese Seelen an ihren bestimmten Platz zu bringen. Also ging ich meiner Arbeit nach und musste feststellen, dass es heute besonders anstrengend war. Nun gut, es war immer anstrengend wenn Menschen starben ohne genau zu wissen warum. Jeden einzeln zu erklären, dass er doch schon ziemlich alt sei, stieß dabei nicht auf Zuspruch. Abends fiel ich hundemüde ins Bett. Hoffentlich kommt das jetzt nicht allzu oft vor, dachte ich. Am nächsten Morgen schien alles wieder normal. Ich holte die Post und setzte mich zum Frühstück. Ein Brief von der Obrigkeit? Ich war verwundert und hoffte, dass ich Gestern nicht eine Seele übersehen hatte, das gäbe Ärger. Rücksendeauftrag! Bitte? Ich sollte alle Seelen von Gestern zurück zur Erde bringen, die gestrigen Ereignisse, welche mit der neuen schwarzen Sonne zu tun hatten wurden ins Zeitgeschehen aufgenommen und deshalb wären die Seelen zurück zu senden. Wer zum Donnerwetter noch eins hatte den bitte eine schwarze Sonne erfunden? Und wieso musste ich darunter leiden… Alles Zaudern half ja doch nichts, also machte ich mich wieder auf den Weg zum Tor. Dort angekommen holte ich meine Liste von gestern und begann die Seelen wieder einzusammeln. Bei jedem einzeln musste ich einen Zauber sprechen, damit er/sie/es sich an nichts erinnerte und einfach weiter leben konnte und am Ende hatte ich noch das Glück das sich einige Seelen in der Zeitschleife verfangen hatten. Das kam dann vor, wenn die Engel etwas in der Zeit geändert hatten. Nachdem auch dieser Tag zu Ende war flog ich auf dem Heimweg in der Stadt vorbei, ich wollte doch zu gerne wissen, wem ich die ganze Arbeit zu verdanken hatte. In der Stadt bekam ich mit, dass sie Merve hieß und einer unserer Neulinge war. Wegen so einem Tollpatsch hatte ich so viel Arbeit? Ich war wütend und machte mich auf den Weg zu ihr, um ihr mal ein paar Worte zu sagen. Bei Merve angekommen musste ich nicht einmal klingeln, denn sie war im Garten zu Gange. „Bist du die schwarze Sonne?“, fragte ich etwas zickig. „Ja ^^. Und du bist?“ entgegnete sie mir locker. „Ist eigentlich egal, wollte nur mal hören wie du zu der Ehre gekommen bist, dass sie wegen dir die ganze Zeit geändert haben.“, fuhr ich barsch zurück. Merve fing freudestrahlend an zu erzählen. Desto mehr sie erzählte, desto weniger konnte ich sauer auf sie sein. Ich hatte schließlich auch einen eher schlechten Start hier und ich glaube in ihrer Situation wäre es mir ähnlich ergangen. Als sie fertig war mit erzählen seufzte ich: „Nagut, pass aber in Zukunft ein bisschen besser auf, ja! Denn Änderungen in der Zeit machen Engeln wie mir das Leben echt schwer.“ Ich wollte gerade wegfliegen, da entschuldigte sie sich so ausgiebig bei mir, dass ich anfing zu lachen. Also entschuldigen musste sie sich nun echt nicht, passiert war passiert, konnte ich mit leben. Nachdem ich mich wieder gefangen hatte blickte ich in ein verwirrtes Gesicht. „Darf ich einen Tee haben?“, fragte ich. Merve nickte und rannte in die Küche um gleich darauf mit Tee und Kuchen wieder in den Garten zu kommen. Wir setzten uns und ich erzählte ihr ein wenig von mir. Unser Gespräch dauerte fast bis zum nächsten Morgen. Sie ist eine nette Person, ein wenig unbeholfen, aber nett ^^ Seit dem treffen wir uns öfter und sind schon recht gute Freunde geworden.

 VanaVanille Gewalten Schule
Es ist seltsam. Manchmal ist man selbst als Engel, so wie ich einer bin, traurig und frustriert. Ich frage mich dann selbst immer wieso, aber eine richtige Begründung finde ich nie. Gott ist mir doch so nahe, und das ist das Wichtigste, aber dennoch, es scheint mir so, als würde mir etwas fehlen.
Es war wieder so ein Tag. Die Sonne schien nur halb zu strahlen, die Vögel nur halb so laut wie sonst zu zwitschern und die Luft nur halb so frisch. Mein Herz war schwer, schwer wie ein Stein auf dem sich zusätzlich noch ein Schwein gesetzt hatte. Ich war einfach nur müde und wünschte mir ein Bett in das ich, ohne einen weiteren Gedanken verschwenden zu müssen, fallen konnte. Aber es gab kein Bett, überall um mich herum waren hohe Gebäude und lärmende Menschen. Eigentlich sollte ich nach neuen Talenten suchen, so wie es immer meine Aufgabe war als Engel der Poesie, aber eine Auszeit wäre sicherlich erlaubt. Ich suchte also den nächstgelegenen Stadtpark auf um etwas zu verschnaufen. Selbst als Engel kommt man nicht jeden Tag mit Trubel zurecht. Sobald ich allerdings den grünen Rasen sah und mich setzen konnte, fiel das Schwein von meinem Herzen.
Im selben Augenblick spürte ich einen Windhauch und plötzlich saß ein anderer Engel neben mir. Keine Ahnung wieso ich so genau wusste, dass es sich auch um einen Engel handelte, aber ich denke, Engel erkennen sich wohl einfach untereinander.
Der Engel, es war eine sie, hatte struppige blonde Haare und strahlend blaue Augen. Ein breites Lächeln huschte über ihr Gesicht und dann fing sie mit einer himmlischen Stimme an zu sprechen: „Das Gefühl kenn ich auch. Wir Engel sollten glücklich sein, aber, kaum einer weiß, wie einsam wir eigentlich sind.“ Ich nickte, auch wenn ich nicht einmal wusste, wer sie genau war. Aber sie strahlte solch Vertrautheit aus, dass ich nicht anders konnte. „Ich bin übrigens Mildrith, Engel der Wü…“
„AHHHHHHHH!“ Direkt hinter uns hatte ein Junge angefangen zu schreien. Er warf Papier und Stift von sich und schmiss sich rücklings aufs Gras. „Was ist denn mit dem los?“ fragte ich und schaute skeptisch zu ihm. „Er will seiner Freundin ein Liebesgedicht schreiben um sie zu überzeugen, dass er auch ein netter Kerl sein kann.“ Sagte Mildrith und schaute mich dann verwundert an. „Jetzt, wo ich so drüber nachdenke, ist das eigentlich perfekt. Wir beide, hier, bei ihm. Er braucht auf der einen Seite poetische Inspiration und auf der anderen braucht er auch die Erfüllung seines Wunsches. Wir als Engel der Poesie und der Wünsche sind doch vollkommen dafür geeignet ihm zu helfen.“ Da hatte sie recht, und sie las mir von den Augen ab, dass ich das eingestand. „Na dann los!“ sagten wir beide im Chor und mussten anfangen zu kichern.
Wir wurden unsichtbar und schlichen uns an den Jungen heran, der immer noch im Gras lag und wütend in den Himmel blickte. Ich legte mich links neben ihn und Mildrith rechts, und so begannen wir unsere Zauber zu flüstern und keine Minute später, hatte er seine Sachen wieder eingesammelt und schrieb wie ein Verrückter drauf los. „Perfekt!“ rief er bald und rannte davon.
Mildrith drehte sich zu mir, lächelte und schüttelte meine Hand: „Wir sind ein echt gutes Team. Und weil ich dich mag und hoffe, dass wir gute Freunde werden, werde ich dir ebenfalls einen Wunsch erfüllen.“ Mit diesen letzten Worten wurde sie auch für mich unsichtbar und ich fragte mich gerade, was sie gemeint hatte, als jemand sich neben mich ins Gras setzte. Ich erkannte ihn sofort, er aber konnte mich nicht sehen. Es war Scandar: langes, dunkles, gewelltes Haar, helle, grüne Augen… kein Zweifel. Wieder saß er, wie schon im Englischen Garten vor ein paar Tagen, mit einem Stift in der Hand da und überlegte. Seine andere Hand war vollgekritzelt mit Notizen und Reimen. Ich musste in mich hinein lächeln und so schaute ich ihm noch stundenlang zu.

 Annabel Gewalten Schule
Wir trafen uns eines Tages in einem kaffe als wir nigs zu tuhen haten und kammen ins gesprech .
Ich : Hallo . wie gehts dr ?
Der Engel : Hallo . Gut dir ?
Ich fragte : wie heißt du eigentlich?
der engel :Lillie und du ?
ich heiße : annabel sehr angenehm Lillie . der engel : auch sehr angenem . Ich : gut was ist deine lieblingsfarbe ?
der engel : orange und gelb und du ?
Ich : blau und rot und was sind deine Hobbys ?
der engel : ich helfe den menschen und den tieren auch es macht sehr spss und du ?
ich : ich helfe auch menschen und tieren wie du auch ja es macht mir auch spass .
Der Engel : Was ist deiin Lieblingstier ?Ich : Mein Lieblingstier ist ein hund , ein Pferd und ein delefin und du ?
der engel : eine Katze und ein Fisch und eine maus .
ich : Hast du auch eins zu hause ?
Der engel: ja eine katze du ?
ich: Ich hab ein pferd und ein delefin . der Engel : Spielst du auch oft mit deinen tieren ?
ich : ja sehr gerne spiele ich mit ihnen und du ?
Der engel : ich auch sher gerne wir können wen wir uns negstes mas sehen sie mit bringen wen du willst ? ich : Ja sehr gerne . der Engel : find dich sehr nett und ich hab ne frage wollen wir befreundet sein .
ich : fand das gesprech auch sehr schön mit dir und ich bin gerne deine Freundin .
Ich : Wir können uns irgent wan noch mal unterhalten okey ich muss los ich fand es sehr schön .
der Engel : ja okey wir können uns irgent wan mal unterhalten ich muss auch es war auch sehr schön tschüss biss bald.
Ich: tschüss ja biss bald .
und wir ginge beide vort wieder an die arbeit und wir traffen uns mit den tieren irgent wan an einem tag wieder . wir hatten genau so ein gutes gesprech wie letztes mal und wir wurden besteh Freundinen bis heute und noch weiter .
das war die beste freundin die ich jeh kennen gelehrnt hab es war sehr schön .

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