IMG

Mächte Schule

Die Vergangenheit unsere Engel aus der sechsten Prüfung.


  1 bis 10 von 82 Geschichten 1 2 3 ... 9 »  


 Meriva Mächte Schule
IMG
Die Schamanin

Lady Meriva hatte schon öfters Geschichten über die Seherin gehört. Man sagt sie stamme aus der alten Zeit und könne einem die Zukuft vorher sagen. Doch Meriva hielt das Ganze mehr für eine Geschichte, die man Kindern vor dem Einschlafen erzählte. Zu ihrem 20. Geburtstag jedoch lud sie ihr Vater zu einem Ausflug ein. Er verriet nicht wohin die Reise gehen sollte und als sie in einem kleinen Dorf am Rande eines Sees ankamen, war Meriva sehr verwundert. Sie betraten ein kleines Haus. Im Haus war es dunkel und so brannen überall kleine Kerzen. Von der Decke hingen viele getrocknete Pflanzen und in der Mitte stand ein Tisch mit zwei Stühlen und ein Spiegel stand in der Mitte des Tisches. Der Vater sagte ihr sie solle sich auf den Stuhl setzen, dann verlies er den Raum. Eine Frau betrat den Raum und setzte sich auf den gegenüberliegenden Stuhl. „Ich bin die Seherin!“ sagte sie. Mervia hatte sich die Sehrein als alte Frau vorgestellt, diese Frau jedoch war jung und hübsch und blond. „Gib mir deine Hand und schau in den Spiegel.“ sagte die Seherin und Meriva tat so. „Ich sehe deine Zukunft. Dein Leben wird fantastisch und du wirst immer gesund sein und sehr alt werden. Das wichtigste jedoch kommt nach dem Tod.“ Meriva blickte auf. Sie war erstaunt. „Sieh in den Spiegel.“ ermahnte sie die Seherin. Da konzentrierte sie sich auf ihr Spiegelbild und plötzlich sah sie sich selbst in anderem Licht. Sie war hübscher als sonst und bei genauerem Betrachten erkannte sie, dass ein heller Schein um ihren Kopf hing und sie Flügel besaß. „Du wirst viel Gutes tun. Du wirst eine andere Gestalt annehmen als jetzt und dann wirst du ewig leben.“ beendete sie ihre Vorsehung. Dann stand sie auf und verließ den Raum. Meriva war ganz verblüfft und als ihr Vater herein trat um sie wieder ab zu holen sagte sie kein Wort bis sie zu Hause angekommen waren. „Was hat sie gesagt?“ fragten alle. Doch Meriva antwortete bloß: „Ich habe ein langes glückliches Leben!“

 Shika Mächte Schule
IMG
Heiligabend. Und wie ich mich darauf gefreut habe. Das erste Weihnachten mit den Tieren und meinem Verlobten in unserer gemeinsamer Wohnung. Die Wohnung habe ich dekoriert, alle Räume gereinigt und es duftete noch nach Plätzchen, die ich gestern gebacken habe. Wenn man nach draußen sah, lag der Schnee weiß auf den Dächern und es kamen Schneeflocken von oben herab, um die Landschaft noch schöner zu machen. Heute konnte es nur perfekt werden, denn es war einfach ein perfekter Tag.
„Heute öffnen wir das letzte Türchen“, sprach ich, als ich den Weihnachtskalender unserer Haustiere öffnete. Schecki miaute schon laut und weckte Sina aus dem Schlaf. Max, unser Hund, saß schon mit Vorfreude auf seinem Platz und wedelte brav den Schwanz. Ich verteilte das Futter unter ihnen und streichelte alle liebevoll über den Kopf. David, mein Verlobter, würde bald aufstehen, daher bereitete ich ihm ebenfalls eine kleine Leckerei vor.
Der Tag war schnell an uns vorbei gezogen, wir waren mit Max mehrmals draußen und rannten über die weißen Felder. Mit Schecki und Sina kuschelte ich öfters auf dem Sofa, denn wir schauten 2 Weihnachtsfilme an. David und ich spielten außerdem an der Wii, die er mir geschenkt hatte. Bald schon wurde es Abend so schnell, dass wir fast vergessen haben etwas zu kochen.
Das Abendessen war etwas ganz besonderes. Ich bereitete einen leckeren Fisch für uns zu und dekorierte den Tisch mit Kerzen. Max bekam leckeres Nassfutter und einen großen Knochen als Nachtisch. Meine Katzen durften leckeren Thunfisch essen, den sie so sehr lieben. Ich verwöhne alle zu gern, vielleicht gebe ich mir deswegen zu viel Mühe, aber wer tut das nicht gerne an Heiligabend?
Es war 20:00 Uhr und Zeit für die Bescherung. Schecki und Sina bekamen endlich einen neuen Kratzbaum, er war so hoch wie die Decke und Sina legte sich gleich nach oben und schlief, denn sie hatte sich ziemlich vollgegessen. Max bekam ein neues Hundekörbchen in dem ich seine Spielzeuge hineinlegte.
„Du...“, sprach David und senkte seinen Kopf zu Boden. „Ja?“, antwortete ich und legte meine Hand auf seine Wange. „Was bedrückt dich denn?“ „Nun... ich habe leider kein Geschenk für dich...“, sagte er und wollte den Kopf noch weiter senken, doch ich drückte ihn mit meiner Hand nach oben. „Das stimmt leider nicht ganz!“, sagte ich und lächelte. „Hm?“ David begriff nicht ganz und sah mich verwundert an. „Du hast mir das schönste Geschenk schon gemacht. Es liegt hier i meinem Bauch.“ Ich nahm seine Hand und legte sie auf meinen Bauch, noch würde man keine Bewegungen spüren können, aber so konnte er verstehen, was ich meinte. Wir umarmten uns, lächelten und tanzten sanft ohne Musik im Wohnzimmer.
Es war das schönste Weihnachten in meinem Leben, selbst als Engel hatte ich dies nie vergessen.

 Merve Mächte Schule
IMG
Chaotisch… Ich hab die Lösung… oder sowas xD

„Merve wo bleibst du denn?“, tönte es aus meinem Handy. Verstohlen und noch total verschlafen schaute ich auf die Uhr. Mit einmal stand ich im Bett.

„Scheiße! Ich hab verpennt! Mist!“, ich sprang aus dem Bett und fing an mich fertig zu machen. Am anderen Ende hörte ich eine Freundin nur noch seufzten und dann legte sie mit den Worte „beeil dich“ auf. Hektisch packte ich alles zusammen, schnell waschen, zum schminken und Haare machen blieb keine Zeit, auch Frühstück musste ausfallen… total chaotisch ab ins Auto und in die Werkstatt. Das war das dritte Mal diese Woche, dass ich verschlafen hatte. Das konnte nicht wahr sein. So k.o. war ich abends gar nicht, als dass ich ständig einen Grund hätte zu verschlafen. Naja konnte man nichts dran ändern. In der Werkstatt angekommen entschuldigte ich mich wiedermal ausführlich bei unserer Lehrerin. Der Rest des Tages verlief chaotisch wie er begonnen hatte. In der Eile hatte ich natürlich die Materialien für unser Projekt vergessen und zusätzlich wollte heute keine einzige Zeichnung gelingen. Genervt stand ich in der Pause draußen und rauchte schon meine dritte Zigarette. Meine Freundin, welche in letzter Zeit als Wecker fungierte, gesellte sich mit den anderen Rauchern der Klasse dazu.

„Na meine Süße! Was ham wa denn die Nacht wieder gemacht?“, feigste sie mich an.

„Eigentlich nichts! Aber du kennst mich…. Chaos pur!“, antwortete ich, genervt von mir selbst. Meine Mitschüler grinsten sowas von… leider zu Recht.

„Aber das wir heute Abend feiern gehen, dass hast du hoffentlich nicht vergessen!?“, wurde ich von der Seite gefragt. „Und auch nicht, dass du für das Geschenk zuständig bist! Mal abgesehen davon, dass du die einzige bist, die wissen sollte wie es dahin geht!“

Verwirrt schaute ich zur Seite. Feiern, Geschenk, ich Navi… was? Wieso? Äh?
Dann schoss es mir wie ein Blitz durch den Kopf. Stimmt ein Kumpel von uns hatte Geburtstag und wir hatten Geld gesammelt. Das Geschenk stand bei mir auf dem Schreibtisch. Soweit so gut. Aber wo war die Party eigentlich….

„Ähm… wo wollen wir nochmal hin?“, fragte ich vorsichtig.

„Ah es ist der Geburtstag von… .“, fing meine Freundin an.

„Ja das weiß ich!“, unterbrach ich sie „Auch das Geschenk ist alles kla… aber gib mir mal nen Hinweis wegen der Örtlichkeit!“

„Keine Ahnung, irgend ne Halle, irgendwas Jugendclub ähnliches…, du hattest dir alles notiert und solltest raussuchen wo es lang geht!“, bekam ich als Antwort. Ich nickte nur.

Den restlichen Tag verbrachte ich damit, mich zu besinnen, wo denn die Party sei. Bis es mir endlich einfiel, ich es allen aufschrieb… hektisch versteht sich… bevor ich‘s wieder vergessen konnte. Nach der Schule gingen alle nach Hause und ich machte mich sogleich an die Hausaufgaben, weil ich am Rest des Wochenendes keine Zeit haben würde. Danach Duschen, Anziehen, Schminken, Stylen, etc.. Ich war übermäßig pünktlich fertig und wollte mich schon los machen. Tat ich dann auch… bis ich auf der Autobahn war und mir auffiel, ich hatte das Geschenk vergessen… also noch einmal retour und nach Hause. Dann endlich, eine halbe Stunde später als geplant, war ich auf dem Weg, mit Geschenk! Dem entsprechend kam ich auch zu spät an und hatte kaum gute Laune. Die Party war schon im Gange. Ich begrüßte alle. Wir sammelten uns. Das Geschenk wurde überreicht und dann konnte ich eine Rauchen gehen und mich erst mal beruhigen. Der Abend verlief irgendwie anscheinend gut, aber an mir vorbei. Die gesamte Woche war eigentlich voll für‘n Arsch. Und dass zog sich durch.

„Hast du Feuer?“, wurde ich von der Seite gefragt.

Ich fuhr erschrocken zusammen. Neben mir war das Geburtstagskind aufgetaucht. „Ja klar!“, antwortete ich.

„Du bist heute nicht ganz bei dir, oder?“, fragte er mich.

„Nein, die ganze Woche schon! Irgendwie geht alles schief. Ich hoffe ich versau dir nicht deine Party“

Er schüttelte den Kopf. „Nein. Ist nur schade. Du hast dir so eine Mühe gegeben, bei dem Geschenk. Haben die anderen mir erzählt. Und dann hast du keine Freude hier.“ Ich zuckte nur mit den Schultern. Dann legte er den Arm um mich und knuffte mich.

„Kopf hoch Kleine!“, sagte er aufmunternd „Alles halb so schlimm. Einfach mal abschalten und fallen lassen!“ Ich schloss die Augen und… es funktionierte. Einfach mal Abschalten. Nicht daran denken, dass irgendwer, irgendetwas von mir wollen wird, oä..

„Danke!“, entgegnete ich. Er lächelte nur und ging wieder rein. Ich stand noch eine Weile draußen und ging dann wieder rein. Und was soll ich euch sagen. Ich hatte Spaß ^^ sehr sogar. Und noch etwas… ich habe seit dem nicht mehr verschlafen ^^ es hilft sehr, einfach mal los zu lassen.

Wenn es dir Sch**** geht, dann nehme dir die Zeit und betrachte die Schönheit der Natur, die Verbundenheit von deiner Seele und deinem Körper. Denn wenn deine Seele leidet, dann leidest du. Stress ist nur in Maßen gut… kenne deine Grenzen! Weite sie! Aber vergiss nie. Einfach mal abzuschalten.

 Losaria Mächte Schule
IMG
Erblühen

Wie fast jeden Tag war ich Skaten und powerte mich so vollkommen aus. Im Internat liefen gerade die Vorbereitungen für den Abschlussball. Ich war nun schon 14 Jahre auf dieser Schule, doch nie gab es so viel Aufwand um diesen Tag wie in diesem Jahr. Als kleines Mädchen habe ich die Oberschüler immer bewundert, sie sahen aus wie Prinzessinnen und Prinzen. Da ich im Kindergarten eher ein einsames Kind war, wollte ich irgendwann genau wie sie sein. Doch nach und nach verlor ich das Interesse daran, denn auch wenn ich nun Freunde hatte, ich hatte immer noch niemanden, der stolz auf mich war, keine Familie… niemanden der mich bewundern konnte, wenn ich dort stand und mein Zeugnis bekam. Bis hin zum Abschlusszeugnis hatte ich noch ein paar Jahre, doch meine Freundinnen machten seit ein oder zwei Jahren solch einen Aufriss um diesen Abend, dass ich es niemals vergessen konnte. Wir jüngeren durften stets mit auf den Ball, wir saßen am Katzentisch, doch die meisten nutzten diesen Abend um auf sich aufmerksam zu machen. „Schließlich muss man den Jungs schon früh zeigen, wer am meisten zu bieten hat!“, sagte Miri immer. Sie war meine beste Freundin soweit man das sagen konnte, denn wir waren urverschieden. In diesem Moment machte sie wahrscheinlich eine Gesichtsmaske und irgendwelchen anderen Schönheitskram. Nach einer kurzen Pause wollte ich mich gerade wieder aufs Brett schwingen, als ich beim aufstehen jemanden um schupste. Ich hatte mal wieder meine Gedanken überall, die Ohren voller Musik und die Augen auf den Boden gerichtet. Ich war echt ein Tollpatsch und zu sehr verträumt. „Hast du dir was getan? Das tut mir voll leid!“, bekundete ich. Als ich meinem “Opfer“ die Hand reichte bemerkte ich erst, dass es __ war, er ging in meinen Jahrgang, war allerdings ein Jahr älter als ich. „Nix passiert! Nur ein paar blaue Flecken, aber das ist hier ja normal!“, sagte er mit einem Lächeln und tätschelte sich den Hinterkopf. Als er aufblickte schaute er ein wenig verwundert. „Was machst du denn hier? Ich dachte alle Mädchen wäre um diese Zeit mit Haare machen oder ähnlichem beschäftigt!“, dieses Mal lachte er sogar. Ich glaube er wusste nicht einmal wer ich bin. Ich bin und bleibe eben doch ein Mauerblümchen, dachte ich. „Nein, das ist nicht so ganz mein Ding.“, antwortete ich verlegen. Er grinste nur uns hielt mir seinen ausgestreckten Arm mit einer Faust hin. Diese Geste kannte ich nur zu gut, es war eine Aufforderung zum „SKATE“, ein netter kleiner Wettkampf unter Skatern ^^ einer macht einen Trick vor und der Andere macht ihn nach, wenn man einen Fehler macht, kassiert man einen Buchstaben, wenn das Wort voll ist, dann hat man verloren. Wir spielten eine ganze Weile gegen einander, er war echt nicht schlecht, eigentlich nicht besser als ich, doch irgendwie konnte ich mich nicht konzentrieren. Er sah so elegant auf dem Brett aus. Nachdem ich dann endlich verloren hatte, fielen wir beide auf die Wiese. „Du bist gut! Hätte ich nicht gedacht, so für…“, er stockte. „Für ein Mädchen, wolltest du sagen.“, ergänzte ich ihn mit einem Lächeln. „Weißt du, den Spruch kenne ich ^^ aber wenn man sich nicht so viel um Mädchenkram kümmert, dann hat man halt Zeit für andere Dinge.“ Wir lagen eine Weile da und dann traute ich meinen Ohren nicht. „Sage mal, gehst du heut Abend auch auf diesen Ball. Ist ja eigentlich ne lächerliche Veranstaltung, aber… naja“, er grinste, „… mit dir wäre es sicher lustig!“ Ich wusste echt nicht, was ich sagen sollte, ich fühlte wie die Farbe aus meinem Gesicht wich und mein Magen sich umdrehte. Damit er nicht merkte, dass ich augenscheinlich nervös war (warum ich, sowas lässt mich doch sonst auch kalt!), legte ich meinen Arm über das Gesicht, als würde ich mich vor der Sonne schützen wollen. „Soll das eine Einladung werden? Wenn ja, dann war das nicht sehr elegant!“, entgegnete ich. Dann stand ___ auf und ging in Richtung Jungstrackt. „Dann also bis heute Abend, so um sieben an der Haupttreppe!“ Das sagte er so einfach und ließ mich sitzen. Ich konnte es nicht fassen. Sollte das so etwas wie ein Date werden… Mit einem Mal sprang ich auf. Die anderen Mädchen waren seit Wochen damit beschäftigt sich auf diesen Tag vorzubereiten, wie zum Himmel sollte ich diese Vorbereitung innerhalb von Stunden aufholen. Hektisch rannte ich zurück auf mein Zimmer. Wie erwartet war Miri gerade dabei die letzte Schönheitsbehandlung abzuschließen. Völlig außer Atem stand ich im Türrahmen. Miri schaute mich nur verwundert an. „Ich, __, er, Ball,….“, stotterte ich. „Jetzt beruhig dich doch mal, was hat ___ getan, dass du so verwirrt bist?“, sagte sie während sie mir bedeutete mich zu setzten. Ich erzählte ihr, was in der letzten Stunde so passiert war. Kaum das ich fertig war, sprang sie vom Bett auf und quietschte. „OMG, er hat dich aufgefordert. Der Schwarm aller Mädchen, möchte ausgerechnet mit dir zum
Ball gehen. Weißt du eigentlich, was das für eine Ehre ist. Was willst du überhaupt anziehen und hast du dich mal angeschaut, deine Haare, diese blauen Flecken, das geht gar nicht….“ Miri plapperte und plapperte. Es war beinahe so als wäre sie in meiner Situation und deshalb so aufgeregt. „Ich dachte ich kann so gehen, oder zumindest so ähnlich.“, antwortete ich achselzuckend. Ihr Blick sagte mir, dass das genau die falsche Antwort gewesen war. Sie fing an zu Grinsen und ich wusste, dass sie dafür sorgen würde, dass ich “ordentlich“ aussehen würde. So war es dann auch. Zum ersten Mal in meinem Leben durchlief ich die gesamte Prozedur des Mädchendaseins. Augenbrauen, Haare, Gesichtsmaske, etc.. Während ich so da saß und diese Wundermittel auf mich wirken ließ, kramte Miri in ihrem Schrank rum. Nach gefühlten 12 Stunden, waren wir fertig. Ich stand vor Miri‘s großem Spiegel und konnte meinen Augen nicht trauen. Meine Haare sahen aus wie aus einem Magazin, total locker und weich, Miri hatte sie ein wenig durch gestuft, wie sie mir erklärte. Meine blauen Flecken hatte sie so gut es geht mit Makeup überdeckt und auch im Gesicht hatte ich mehr Farbe als sonst. Doch das ungewöhnlichste für mich, was das Kleid, welches sie aus den Tiefen ihres Schrankes gekramt hatte. Es war im Nacken zusammen gebunden und bis kurz unter die Brust schwarz. Unter der Brust hatte es ein ebenfalls schwarzes Band, weiterhin fiel es locker herab in einem leuchtenden Blau Ton. Miri erklärte mir, dass es ein Babydollkleid sei. Eigentlich interessierte mich das nicht wirklich. Ich wollte eigentlich nur wissen, was dieser ganze Aufwand bringen sollte, schließlich war ich neu auf dem Gebiet der Weibersachen. Zehn Minuten nach Sieben kam ich dann die Haupttreppe hinunter. Miri meinte, eine echte Dame kommt immer zu spät. Irgendwie fand ich das albern, doch __ hatte es verdient, dafür dass er mich vorhin so hatte sitzen lassen. Er stand am Fuße der Treppe, als er mich bemerkte drehte er sich herum und schien wie erstarrt. Auch er hatte sich in Schale geworfen, mit Hemd und so… „Du siehst bezaubernd aus!“, empfing er mich. „Danke!“, entgegnete ich mit einem schüchternen Lächeln. Wir gingen gemeinsam in Richtung des großen Saals in dem der Ball stattfand. Der gesamte Abend war traumhaft. Ich hatte noch nie erlebt, wie angenehm es doch ist, ab und an ein echtes Mädchen zu sein. Dass ich nach einer Weile locker wurde fiel auch den anderen auf und seit dem nahmen mich alle anderen irgendwie anders wahr.
Nach dem Ball traf ich mich öfter mit __ zum Skaten. Er erzählte mir irgendwann, dass er es total toll mit mir fand auf dem Ball, doch ich sei ihm auch als Kumpel sehr recht. Wer hätte gedacht, dass ich beides sein könnte, das sture, eigensinnige Mädchen, welches sich gerne zurück zieht und ein typisches Mädchen ^^

 VanaVanille Mächte Schule
IMG
„Nun los! Komm schon!“ rief Edmund und rannte voraus.
„Hast du vielleicht schon einmal daran gedacht, dass es sich mit einem Kleid nicht so gut laufen lässt?“ schrie ich ihm nach, aber er war schon um die nächste Ecke verschwunden. „Was für ein Gentleman …“ grummelte ich.
Man konnte ihm seinen Übermut allerdings nicht übelnehmen, denn heute war Premiere seines selbstgeschriebenen Stückes. Es war ein Meisterwerk, das wusste ich, und meine Wenigkeit durfte sogar eine wichtige Rolle darin spielen.
Edmund Kopf tauchte wieder auf und er sah mich mit funkelnden Augen an: „Das ist der wichtigste Tag meines Lebens und du kriechst hier über die Straßen wie eine Schnecke.“ Ich rollte mit den Augen. Edmund war schon immer ein Spinner, aber deswegen mochte ich ihn auch so.
Er kam auf mich zugerannt, legte die Arme um mich und eh ich mich versah, hatte er mich hochgehoben. Wie eine Braut, die über die Schwelle getragen wurde, rannte er mit mir durch die Straßen, direkt auf das Theater zu. Mein Gesichtsausdruck wechselte der Weile immer wieder zwischen Lachen und Scham.
Vor dem Theater angekommen, öffnete man uns schon von innen die Türen. Noch eine Stunde bis zur Aufführung, wir hatten also genug Zeit um noch die Kulissen fertig aufzubauen und schwierige Passagen durchzugehen. Dachten wir jedenfalls.
„Edmund, Edmund …“ japste Benjamin unser Maskenbildner als er auf uns zugerannt kam. „Victor ist krank, er kann heute nicht spielen.“
Edmund lies mich runter und fasste sich durchs Haare. Sein Traum schien zu platzen, so kurz vor der Premiere. Der Anblick versetzte mir einen Stick durchs Herz. Es kam selten vor, dass man den sonst so coolen Edmund in dieser Lage sah.
„Du kannst doch seine Rolle spielen.“ Es sprudelte nur so aus meinem Mund. Edmund kannte die Rolle des Protagonisten am besten, er hatte ihn ja selbst erfunden, und ich fand bisher immer, dass der Charakter sehr viel Ähnlichkeit mit ihm hatte. Benjamin stimmte mir zu: „Das ist eine fantastische Idee. Du bist zwar Regisseur, aber wir haben das Stück schon so oft geübt … es ist unsere einzige Möglichkeit.“
Edmund schüttelte den Kopf: „Nein, das geht nicht, ich bin überhaupt kein Schauspieler, ich bin nicht professionell.“
Benjamin und ich schauten uns an. Bescheiden wie immer, das ging uns beiden wohl durch den Kopf, aber es war die einzige Chance, die wir hatten und so legten wir keinen Wert auf Edmunds Worten. Mit einem Pfiff rief Ben seine Gehilfen und schon wurde Ed angekleidet.
Der Auftritt wurde ein voller Erfolg.

 Teddy Mächte Schule
IMG
Ihr scheint ja richtig süchtig nach Geschichten zu sein. *Lächelt* Nun dann möchte ich euch von meiner ersten Weihnacht im Heim erzählen. Wie schon gesagt war ich gerade mal 13 Jahre alt, als ich meine Eltern verlor. Das Heim war nicht sonderlich komfortabel. Es besaß ein paar Schlafsäle in denen mehr Kinder schliefen, als ich bis dahin zählen konnte. Und auch sonst hatte das Heim nicht viel …. einen kleinen Garten, für deren Zeit die Angestellten kaum Zeit hatten, ein paar Spielsachen , ein Spielsaal, eine Küche, so wie ein Schlafsaal für die Erwachsenen und eine Halle die vor allem als Speisesaal genutzt wurde.

Ich hatte nicht viel Hoffnung was das Weihnachtsfest betraf. In den letzten Wochen vor Heilig Abend zog ich mich immer mehr zurück und versank in Kummer und alten Erinnerungen. Ich verstand nicht, wie sich die anderen Kinder auf Weihnachten freuen konnten. Der große Tag rückte näher und näher ohne, dass ich irgendetwas festliches im Heim entdecken konnte.

Dann war es endlich so weit. Wie gewöhnlich wurden wir zum Essen in die große Halle gerufen. Erst wollte ich gar nicht hin, doch die anderen Kinder … jene mit denen ich mich zu dem Zeitpunkt halbwegs angefreundet hatte … zerrten mich mit sich. Widerwillig ergab ich mich meinem Schicksal und betrat die Halle. Da sah ich es. Ein gigantischer Weihnachtsbaum, welcher über 2 Etagen groß war. Und an ihm hingen viele bunte Lichter, Kugeln, Lametta und kleine Basteleien, welche wir zuvor machen sollten. Unter dem Baum erkannte ich sogar einige Berge von schön verpackten Geschenken so wie ein wahres Festessen.

Einer meiner Freunde erzählte mir schließlich, dass die Angestellten für Weihnachten immer etwas auf ihren Lohn verzichteten, damit das Heim die ganzen Sachen kaufen kann. Hinzu kamen noch ein paar Spenden aus der Nachbarschaft. Und all dies nur, um uns Heimkindern etwas Glück zu schenken, selbst wenn es nur für so kurze Zeit war.

Ich bekam übrigens ein kleines Engelpüppchen, welches all die Zeit die ich noch lebte mein Glücksbringer war.

 Kia Mächte Schule
IMG
Es war Nacht in Ägypten gewesen und Atemu und ich saßen in seinem Gemach und versorgten seine Wunden die er im Kampf erlitten hatte. „Hoffentlich ist das alles bald zu Ende“ murmelte ich leise vor mich hin wehrend ich seien Arm verband. „Ja ich hoffe auch das dieser Kampf gegen das Reich der Schatten und diesen Bakura bald ein Ende hat, aber es sieht momentan nicht gut für uns aus, sein Monster wird immer stärker und zerstört immer mehr, einige der Priester haben sich ja bereits schon geopfert um uns und Ägypten zu beschützen“ hörte ich dann von Atemu in einem verbitterten Tonfall . „Ich bin mir sicher irgendwie schaffen wir das Schon, wenn wir jetzt die Hoffnung Aufgeben wäre alles verloren“ meinte ich dann und versuchte Atemu damit etwas Mut zu machen. „Du hast recht, wenn zusammen halte können wir es schaffen“ stimmte Atemu mir dann zu, wehrend ich das Verbandsmaterial weg legte.“Ich werde jetzt wieder zu den Priestern gehen sie werde sicher meine Unterstützung brauchen“ meine Atemu dann, als das Verbandsmaterial weggeräumt war und stand auf um sein gemach zu verlassen ich folgte ihm aus seinem Gemach da ich auch raus musste um den anderen bediensteten zu helfen. Wir gingen gemeinsam bis zum Palast Garten, da dort sich unsere Wege dann Trennten, da Atemu hinaus zu den Priestern auf das Schlachtfeld wieder musste. Doch gerade als Atemu und ich uns von einander abgewandt hatten, bemerkte ich aus dem Augenwinkel heraus wie sich eine Gestalt durch das Gebüsch des Palastgartens mit schnellen Schritten an Atemu ran pirschte, mit einem Dolch in der Hand. So schnell ich konnte lief ich zu Atemu und stieß ihn gerade noch rechtzeitig mit den Worten ´Vorsicht pass auf´ weg, als ich kurz darauf von hinten schon spürte wie der Dolch sich durch meine Brust bohrte und das Blut unaufhörlich zu fliesen begann. Der Attentäter zog Blitzschnell das Messer zurück und flüchtete mit eiligen schritte, was ich aber nur noch dumpf mit bekam da ich langsam zusammen sackte, und begann das Bewusstsein zu verlieren. Das letzte was ich dann noch dumpf war nah war das Atemu mich in seinen Armen hielt und darum flehte das ich durch hielte bis einer der Mediziner oder Magier kämme, eher alles um mich herum schwarz wurde. Das nächste was ich dann wieder wahrnahm war das ich in einem Unendlichen Raum aus weisem Licht war und mich eine Stimme fragte ob ich ins Reich der Toten ein kehren wollte oder ob ich ein Engel werden wolle, in diesem Moment war mir klar das ich tot war…

 Nyaasu Mächte Schule
IMG
Von den Erlebnissen, die ich als Mensch auf der Erde hatte, sind mir vor allem die mit meiner Mutter in Erinnerung geblieben. Die meisten davon sind peinlich, aber sie erinnern mich daran, wie viel Spaß wir im Endeffekt hatten.
Einmal war ich z.B. mit meiner Mutter und meiner besten Freundin Christin im Urlaub in einer kleinen Stadt in Ostfriesland. Wir übernachteten bei der besten Freundin meiner Mutter.
Damals lief ein Film namens „Freundinnen und andere Monster“ im Kino, und wir wollten ihn unbedingt sehen. Zum Glück gab es in unserem Urlaubsort auch ein kleines Kino, und so fuhr meine Mutter uns am späten Nachmittag dorthin. „Wenn der Film zu Ende ist, ruft bei Tanja an und ich hol euch ab. Die Nummer ist 15671“.
Im Kinosaal waren wir unter uns, denn außer mir und Christin wollte anscheinend niemand den Film sehen. Vielleicht lag’s aber auch am Wetter, denn es war sehr heiß.
Nach Ende des Films gingen wir in eine Telefonzelle und wählten die Nummer, die meine Mutter uns genannt hatte.
„Hallo?“, meldete sich eine fremde Stimme.
„Äh...“, sagte ich verwirrt, „spreche ich da mit Haberstroh?“
„Nein.“
„Oh, dann hab ich mich verwählt, Entschuldigung!“
Ich legte auf. „Das war falsch“, sagte ich zu Christin, doch die schüttelte den Kopf. „Nein, die Nummer im Display war korrekt.
Das Ende vom Lied war, dass wir die Auskunft anrufen mussten. Meine Mutter hatte einen Zahlendreher drin gehabt, die Nummer lautete 15617.
Als meine Mutter als endlich vor dem Kino hielt, wurde es schon dunkel und vor dem kleinen Einkaufszentrum wimmelte es von Jugendlichen. Sie parkte ihren Wagen auf der anderen Straßenseite, hupte, schrie „Juhuuuuu, hier bin ich“ und winkte heftig aus dem offenen Autofenster. Christin und ich taten so, als würden wir nur zufällig in Richtung des Autos mit dieser peinlichen Fahrerin gehen und waren froh, dass uns hier niemand kannte...

 Ittip Mächte Schule
IMG
Ja... eine Geschichte über mich als Mensch. Das ist eine schwere Aufgabe. Einmal ist mir etwas passiert, und das war so...
Als ich an einem regnerischen Mittwoch Morgen mal wieder gelangweilt und mit Kopfhörern in den Ohren zur Schule ging, ahnte ich noch nicht das nach diesem Schultag nichts so sein würde wie vorher. Jemand rief meinen Namen "Hey Am! Sorry hab verpennt." , hörte ich. Ich seufzte und machte meinen Player aus. "Kein Problem Cari" , sagte ich, "du kannst auch schon vor fahren. Brauchst nicht auf mich warten." "Sicher?" , fragte sie. Ich nickte. "Okay, dann bis gleich." Ich sah ihr noch eine Weile nach, dann drehte ich die Musik wieder auf. Das hier würde ein Tag wie jeder andere werden, dachte ich. 10 Meter weiter kamen Alex und Ole, ich machte in wieder aus und beschloss ihn lieber ganz weg zu packen, bevor mir hier auch noch Larry(so nenne ich meine beste Freundin Laura) begegnet, oder sonst wer... "Ey Alter hör auf man..." , rief Ole. Alex war der typische Klassenclown. "Hey Am" , sagte Alex und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich lächelte und schaute ihm hinterher. Er war mein bester Freund... und er war süß. Ich war nicht in ihn verknallt dafür war ja schon jemand anderes da... Alex und Ole hampelten auf der Straße rum, und machten ihre Späße während ich einfach weiter ging. Ich war heute nicht in Stimmung irgentwelche Späße zu machen. Ich schaute nach vorne als ich sah wie jemand auf dem Fahrrad auf uns zukam. "Hey Leute" , rief Cari , "ihr wisst nicht was bei uns gerade passiert!" Alex und Ole hörten auf mit ihrem Quatsch und wir alle sahen sie besogt an. Sie hatte wieder ihr besorgtes Gesicht. Das war kein gutes Zeichen. Sie machte eine Vollbremsung. Die Reifen Quietschten." Hjalle tickt voll aus! Er hat ein Messer mit und bedroht alle! " Wir drei guckten, als hätten wir 20 Geister auf einmal gesehen. Alex und ich sagten zur gleichen Zeit "Scheiße..." , dann rannten wir los so schnell wir konnten, während Cari mit ihrem Fahrrad natürlich schneller war als wir. Meine Clique meinte schon lange, dass ich Menschen sehr gut Überzeugen konnte, ich war aber sehr wenig davon übereugt. Alex sah mich an. Ich wusste genau was er dachte. Ich sollte es versuchen ihn zu beruhigen. Wir verstanden uns ebenfalls sehr gut. Ich könnte es versuchen dachte ich während ich ihn ansah. Wir waren schon immer gut darin Wortlos zu reden. Er nickte und schaute weg. Mittlerweile waren wir bei unserer Schule angekommen. "Wo?" , fragte ich nur. "110" , sagte Cari. "Pass auf", sagte ich im rennen zu Alex und lies meinen Rucksack bei ihm fallen. Er hielt mich am Arm fest. "Pass auf" , sagte er und sah mich an. Der Blick ging mir durch Mark und Bein. Ich nickte und rannte rein. 110 hatte sie gesagt, Raum 110.Ich rannte die Treppe hoch und da sah ich ihn schon. Er stand mit dem Rücken zu mir da. An der Wand standen Leute. Ich konnte von hier nicht genau erkennen wer es war. Ich ging noch ein paar Schritte vor. Jetzt sah ich sie. Ida, Nils, Leonard, Markus, Michelle, Nele, Merle. Oh, nein dachte ich als ich auch meine beste Freundin Larry sah. Ich ging noch ein Stück ran. Ich gab den anderen ein Zeichen das ich ihn ablenken würde und dann höchstens 3 erstmal in den nächsten Gang rennen sollten. Dort waren ein paar Lehrer und ältere bzw. befreundete Schüler außerdem war dort eine Treppe nach unten. Jetzt stand ich nur noch ein paar Meter weg von ihm. "Hjalmar" , sagte ich, "was soll das?" Er drehte sich um und ging langsam auf mich zu. Ida konnte verschwinden. Jetzt stand er ganz nah vor mir. Auch Nils und Leo konnten abhauen. "Was willst du? " zischte er durch seine Zähne. "Was willst du?", fragte ich ihn. Ich konnte Menschen gut steuern. Das war mein Voteil. Mein Nachteil war, das er unberechbar war. Wen ich nur ein mal etwas falsh machte, hatte ich ein riesen großes Problem. "Was willst du" , sagte er jetzt deutlich angefressen. "Ich will wissen warum du hier so eine Scheiße machts." , sagte ich. Markus ging ganz langsam den Gang entlang. Auch er war gerettet. "Ich lass mich hier nicht verarschen." , sagte Hja. ," Dieses Schwein hat meinen Bruder abgestochen. Soll er doch herkommen diese feige Sau." "Wer? ich Hol ihn her, aber nur wenn du alle freilässt." , sagte ich.Michelle und Nele hatten es geschafft. "Moke dieses Schwein." , anwortete er. Ich schaute zur Treppe. Alex war hoch gekommen. Er schien sich ganz schön Sorgen zu machen. "Alex hol Lennart" , rief ich ihm zu. Er rannte die Treppe runter. Ich sah wie auch Merle es schaffte. Nur noch Laura stand da. Ich musste es schaffen ihn noch ein bisschen abzulenken. "Aber deswegen musst du doch nicht sowas hier veranstalten. Begeb dich doch nicht auf sein Niveau herab!" , sagte ich , in der Hoffnung das er sich nicht umrehte. "Ja du hast ja recht " , sagte er, "aber jet
zt ist es eh zu spät." "Noch nicht, wenn du jetzt aufhörst dann nicht!" Ich blinzelte zu Laura die schon fast am Ziel war. Nur noch ein paar Sekunden musste ich ihn aufhalten. Ich war mir ziemlich sicher das ich es machen konnte, also packte ich ihn bei den Schultern und schüttelte ihn. Er seufzte und ließ seine Hand mit dem Messer sinken. Ich atmete auf, ihm hintergrund hatte es auch Laura geschafft. Hjalmar drehte sich um und guckte an die Wand nach hinten. Das war jetzt also der Fehler den ich machte. Ich schluckte, wegrennen war jetzt zu spät. Hja. drehe sich wieder zu mir um und sagte " Du Schl*mpe!" Er packte mich am Shirt und drückte mich auf den Boden. Ich sah wie ihm hintergrund Alex auf uns zu gerannt kam. Hja. war gerade dabei auszuholen als Alex kam und ihm das Messer entriss. Er packte ihn an den Haaren und zog ihn hoch. Ich atmete aus. Wir hatten es geschafft. Die Polizei war mittlerweile auch schon da. Sie kamen und nahmen ihn fest. Ihn und auch Lennart. Alex kam auf mich zu und reichte mir die Hand. Ich lag ja noch auf dem Boden. "Alles klar?" , fragte er. "Ja" , sagte ich, "das war ganz schön knapp." Er lächelte.

 Lilie Mächte Schule
IMG
Ich lebte ja in einem Weißenhaus in der Stadt. Doch ich kenne einen Weg von dort aus in einen Wald zugelangen. Ich geh dort öfters hin da sind all meine Freunde. Die Rehe, Eichhörnchen, Füchse, Hasen, Vögel, Igel, ect. . Doch heute war da keiner. Ich rief den ganzen Tag nach ihnen doch keiner antwortete mir. Als ich gerade gehen wollte entdeckte ich ein Schild "Betreten verboten! Der Wald wird nämlich abgesegt" als ich das las bekahm ich einen Schrek. Ich lief sofort durch den ganzen Wald um meine Freunde zufinden. Als ich sie fand konnte ich nicht lächeln ich musste mit ansehen wie sie von einem Tierfänger eingesammelt wurden. Als die Leute weg waren schlich ich mich in den Laster und fuhr mit ihm weg. Ich schaute unterwegs nach ob wir an einem Zoo vorbei kommen würden und tatsächlich kahmen wir an einem Vorbei. Ich öffnete die Tür vvon den Käfigen und dann vom Laster. Und wir gingen alle gemeinsam zum Zoo. Dort gab ich sie dann ab und der Zoodirektor schwor mir das es ihnen gut geht und das ich sie so oft besuchen kann wie ich will und das umsonst! Mir fiehl ein Stein vom Herzen alls er mir erlaubte mich um meine Freunde auch zu kümmern. Naja nicht soaufregend wie ein Engel des Feuers zusein aber besser als immer nur im Kinderheim sitzen und Däumchen drehn. Also besuchte ich meine Freunde jeden Tag (so wurde mir nie langweilig) und ab und zu kahm soger das ganze Kinderheim mit. Die interessierten sich zwar mehr für die Löwen und Tigern aber so hatte ich wenigstens meine Freunde für mich ganz alleine. Und wisst ihr was? Als ich bei meiner Oma mal zu besuch war und ferhn sah, sah ich wie ich und die ganzen Tiere in den Zoo gingen. Weil ürgendwer das aufgenommen hatte. Natürlich wurde die ganze Zeit wild darüber diskotiert. Aber jetzt kommt das beste, einen Tag nachdem dies in dem Fehrnsehn, Radio, Zeitung und so kahm war der Zoo foller Besucher! Ich hätte mich fast verlaufen (und ich kenn den Zoo in und auswendig) und mit der Zeit kahmen immer mehr Tiere. Ich war also nie alleine.

1 2 3 ... 9 »