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 Mein Haustier
 Gottes Macht

  Engel der Liebe  Engel der Liebe
-\"Liebe?
Was ist das schon?\"
-\"Vertrauen?
Was hab ich davon?\"

Das ist,
was die Menschen sich fragen
und ich bin der,
dem es ist das zu tragen.

Ich versuche und zeige
immer aufs ein Neues
wie Liebe hilft im Leide
wie es ist, wenn man treu ist.

  Heldentat  Heldentat
IMG
Ein seltsames geflügeltes Wesen glitt rasch zwischen den Baumstämmen hindurch, über Büsche und kleine Bäche. Einmal tauchte es geschickt unter einem großen hervorstehenden Ast, mal über einen höheres Gewächs.

Ilona flog schnell und konzentriert. Heute hatte sie schon wieder verschlafen! Derweil sollte doch heute das große Treffen der Waldbewohner stattfinden! So fest hatte sie sich vorgenommen diesen Monat pünktlich zu erscheinen, aber wie es aussah würde sie es schon wieder nicht schaffen. Es war wohl ihr Schicksal immer zu spät zu kommen....
Als sie endlich an der großen Lichtung ankam waren schon alle da. Einige sahen genervt, andere amüsiert und wieder andere schienen sie gar nicht bemerkt zu haben.

- ich grüße dich geflügelter Wächter des Waldes Ilona, sprach der große Adler.
Nachdem er gesprochen hatte begrüßten sie auch alle anderen Wesen.
- es tut mir, Leid, ich bin schon wieder zu spät...
mit einer leichten Röte im Gesicht nahm Ilona neben dem Adler auf dem Baumstupf platz.
- nun, da unser Engel auch eingetroffen ist lasst uns beginnen. Als erstes steht auf heute auf der Tagesord......

Doch weiter kam er nicht, den aus der Ferne tönten Schüsse. Ilona sprang auf und fuhr herum. Das konnte nicht sein, nicht heute! Die Jagd war doch erst für nächsten Monat angesagt! Ein Jagdhorn schallte in der Luft. Jetzt gab es gab keinen Zweifel mehr! Das waren die Gewehre der Schützen und das gefürchtete Jagdhorn!
Das Wild wurde schon unruhig und sah sich nervös um. Sofort versuchte Ilona die Kontrolle zu übernehmen
- na los! Auf was wartet ihr noch?! Lauf los, zu meiner Höhle!
Die Tiere trampelten los, bis auf einige unter denen auch der große Adler war
- warum hast du uns nicht gesagt, dass die Jagd beginnt?! Jetzt siehst du, wie wir unter deinen Nachlässigkeit leiden müssen! Wenn auch nur einer von uns stirbt übertrage ich dir die ganze Verantwortung!!
Geschockt sah Ilona zu dem prächtigen Vogel auf, der sie erzürnt anstarrte!
- jetzt mach schon! Tu was! Noch einmal gebe ich dir die Möglichkeit dich unter Beweis zu stellen, ein Mal!!

Ilona stieß sich ab und stieg mit kräftigen Flügelstößen nach oben. Als sie hoch genug war wurde sie sich erst dem erst ihrer und dem der Waldbewohner klar. Die Jagdgemeinschaft hatte begonnen die Lichtung zu umstellen. Sie kamen von Norden und teilten sich dann auf in zwei Gruppen, die von Osten und Westen auf die Lichtung zuritten, als wüssten sie, dass sich die Tiere dort aufhielten.
Ilona zog ihren Stab und richtete ihn auf die Zweigung der großen Jägerschar. Der Kopf ihres Stabes fing an zu leuchten und ein greller Lichtstrahl fuhr auf die angezielte Stelle nieder. Doch was war das? Er pralle dort ab, als wäre eine unsichtbare Barrikade zum Schutz der Jäger errichtet worden. Ilona fuhr es eiskalt den Rücken hinunter. Die Jagd begann überraschend einen Monat früher und ihre Magie funktionierte nicht? Es handelte sich also definitiv nicht um sterbliche Umtriebe.
Ilona äderte plötzlich dir Richtung und flog nun nach Süden. Ihre Schützlinge sollten doch in ihre Höhle flüchten. Wenn das keine Menschen waren bot die Höhle aber keinen Schutz mehr, was sollte sie jetzt bloß machen? Sie stürzte sich hinab und rief einem kleinen Rehkitz und seiner Mutter noch zu
- nicht in die Höhle! Sie werden euch finden! Rennt auf den Hügel! Der Sonne entgegen!!
Das Muttertier horchte auf und blieb sofort stehen und machte kehrt. Das kleine Kitz jedoch hatte Ilonas Schreie in seiner eigenen Panik nicht mitbekommen und lief weiter.
Ilona landete und bedeutete dem aufgescheuchten Wild auf den Hügel zu laufen, dann irrte sie dem Kitz hinterher.
Nach einer langen Verfolgung hatte sie das kleine in eine Ecke getrieben. Sie nahm das verängstigte Junge auf den Arm und flog eilends zurück zu den anderen auf den Hügel. Auf einen Blick sah sie, dass alle da waren. Sie brachte das Kitz zu seiner Mutter und stellte sich vor die tierische Gruppe.
Sie ließ ein grünliches Feuer erscheinen, das alle Nichtsterblichen für gewöhnlich vernichtete.

Auch in diesem Fall hatte es funktioniert und wie sich später herausstellet waren es tatsächlich Dämonen, die sich den Wald zu eigen machen wollten.
So hatte Ilona sich von den Waldbewohnern bewiesen und wacht nun aufmerksamer über die ihr anvertrauten Lebewesen.

  Luzifer  Luzifer
Oben im Himmel, ich war dort
Es ist ruhig, idyllisch...
ein schöner Ort.

Nun, hier unten, Tag und Nacht.
In der Hölle.
Umhüllt mich das Dunkel, eisern und sacht.

Als Vorbild diente ich ihnen doch.
Dann stürtzten sie mich hinab.
In ein grausames Loch.

Hier unten, ich warte auf etwas.
Während ich vor mich hintarre
Wächst mein Hass.

Rüstungen muss ich den meinen geben.
Zum Kampf der noch nicht begonnen hat.
Keiner von denen soll überleben!

  Begegnung mit einem Engel  Begegnung mit einem Engel
Seit Wochen hatte ich mich auf diesen Tag gefreut, denn endlich fingen die Sommerferien an und außerdem sollte heute Abend mein portugiesischer Austauschschüler am Flughafen ankommen. Um 17 Uhr war es dann so weit. Meine Mutter rief mich und wir brachen auf. Auf der Hinfahrt war ich ganz aufgeregt. Ich hatte mir lange überlegt, was ich anziehen könnte. Letztendlich hatte ich mich dann für eine Jeans und meine weiße Adidasjacke entschieden.
Meine Mom und ich spazierten gerade ins Terminal, als mir ein sehr hübscher Südländer ins Auge fiel. Er schien auf etwas zu warten. Leider hatte ich nicht lange Zeit ihn anzusehen, weil mich meine Mutter schon weiter zog.
Der Flug, der uns für einen Monat einen neuen Mitbewohner schenken sollte in ein einer halben Stunde ankommen. Auf so eine lange Wartezeit hatte ich mich nicht vorbereitet. Seufzend setzte ich mich auf eine Bank und beobachtete die Leute. Als nach 45 Minuten immer noch keine Spur dem Flieger aus Portugal zu sehen war, wurde ich langsam ungeduldig. Ich stand auf und beschloss einen kleinen Spaziergang zu machen. Ich sagte meiner Mutter bescheid und ging den Weg zurück, den wir gekommen waren. Als ich wieder in der Haupthalle ankam saß der Junge immer noch da und sah sich fragend um. Ich nahm all meinen Mut zusammen und sprach ihn auf englisch an. Wir unterhielten uns gut und mir fiel, mehr als vorher auf, wie toll diese Gestallt da vor mir aussah! Und so nett war er auch noch...
Er erzählte mir, dass er hier an einem Austauschprogramm teilnehme und auf seine Gastfamilie warten würde. Aber bis jetzt sei noch keiner aufgetaucht und er wisse nich, was er jetzt tun solle.
Plötzlich ging mir ein Licht auf. Ich fragte ihn wie er heiße und als er mir seinen Namen nannte bestand kein Zweifel mehr. Ich reichte ihm die Hand und stellte mich vor. Genau in diesem Augenblick kam meine Muter angelaufen und berichtete mir, dass der Flug von unserem gast zu früh angekommen sei.
Ein schöner Zufall, der mir erlaubte einen wahren Engel kennen zu lernen.