Erzengel der Menschlichkeit Erzengel der Menschlichkeit
Name Riske IMG
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Letzter Besuch 28.02.2010 16:17 Uhr
 
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Ich bin der Engel der Menschlichkeit, das heißt, dass ich dafür sorge, dass die Menschen sich auch menschlich verhalten und nicht aufgrund von Einflüssen der Dämonen nur noch ihre guten oder ihre schlechten Seiten ausleben, denn beides schadet dem natürlichen Gleichgewicht. Ich sorge dafür, dass dieses Gleichgewicht in der Welt vorhanden ist.


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  Aufstiege und Zauber

Ich habe einem Mädchen, das von den Mächten des Bösen dazu verführt worden war, ihren Freund umbringen zu wollen, klar gemacht, dass sich ihre Probleme nicht mit einem Mord lösen lassen, sondern dass sie sich so menschlich verhalten muss und ihren Freund nicht umbringen darf.
Daraufhin wurde ich von Gott zum Erzengel ernannt.


  Als ich zum Engel wurde...  Als ich zum Engel wurde...
Es war ein regnerischer Tag auf der Erde, drei Wochen vor meinem einundzwanzigsten Geburtstag. Ich stand gerade im Flur der kleinen, gemütlichen Wohnung, die ich mir mit meinem Freund Marc teilte und schnürte meine Stiefel zu.
Als ich gerade meinen dunkelbraunen Mantel überzog, erschien Marc hinter mir und legte mir die Hand auf die Schulter. Mit der Anderen hielt er mir meine graue Wollmütze vor die Nase.
"Du vergisst sie auch immer wieder!", meinte er lächelnd. Ich drehte mich um, legte die Arme um seinen Hals und gab ihm einen langen Kuss.
"Dafür habe ich ja dich!", meinte ich lächelnd und stülpte die Wollmütze über meine blonden Locken.
"Ich geh Einkaufen, bevor ich nach hause komm. Um drei ist die Uni aus, also...", ich dachte kurz nach, "komm ich etwa um halb fünf! Ciao!"
Ich machte die Tür auf, winkte Marc zu und ging nach draußen. Während ich auf den Fahrstuhl wartete, prüfte ich noch einmal, ob ich alles in meiner Tasche hatte. Alles da.
Ich fuhr die drei Stockwerke nach unten und trat auf die recht belebte Straße, die an unserem Wohnhaus vorbeifürhte. Ich besorgte mir mein Fahrrad aus dem Keller und radelte los. Leichter Nieselregen tropfte in mein Gesicht, doch das störte mich nicht.
Ich bog gerade um die dritte Ecke, da sah ich ein kleines Mädchen, höchstens drei, auf der Straße sitzen und mit einer Puppe spielen, ohne sich um alle anderen Leute zu kümmern. Am anderen Ende der Straße tauchte ein Lastwagen auf und hielt direkt auf das Mädchen zu, ohne dass der Fahrer es sah. Keiner der Leute zu beiden Seite der Straße schien das herannahende Unglück kommen zu sehen.
"Jemand muss ihr helfen...aber das ist nicht meine Sache..", ich war kurz davor, einfach weiterzugehen und drehte mit einem sehr schlechten Gewissen den Kopf weg. Doch dann überlegte ich es mir anders und sprang mit einem Satz vom Fahrrad. Der Lastwagen hatte das Mädchen jetzt gesehen, konnte aber nicht mehr rechtzeitig bremsen und hupte mehrmals. Ich lief kurz an und machte einen Hechtsprung nach vorne, schnappte mir das Mädchen und warf es in Richtung des Bürgersteigs. Dann spürte ich einen schrecklichen Stoß und es wurde schwarz um mich herum. Als ich wieder aufwachte, lag ich auf der kalten, nassen Straße und eine Menge Leute schauten entsetzt auf mich herab.
"Die arme Frau!", meinte ein Mann, "so mutig...das Kind gerettet und sich selbst geopfert..."
Ich konnte nicht fassen, was er da sagte...ich sollte tot sein? Ich versuchte aufzustehen und das gelang mir auch, aber mein Körper blieb am Boden liegen, der Rumpf nur eine einzige blutige Masse. Meine Seele war das einzige, was noch stand.
Auf einmal bemerkte ich einen Lichtschein neben mir und drehte mich erstaunt um. Ein wunderschöne Frau stand dort und lächelte mich an.
"Ich bin Lisanja, der Engel der Wiedererweckung. Eigentlich bin ich hier, um dich ins Reich der Toten zu bringen, aber ich habe dies hier beobachtet. Du hast dich menschlich verhalten, indem du erst gezögert hast und das Kind dann doch getötet hast. Ich habe mit Gott geredet und er ist einverstanden. Hiermit ernenne ich dich, Riske, zum Engel der Menschlichkeit!"
Sie nahm mich bei der Hand und ich spürte, dass sich in diesem Moment alles veränderte.
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  Persönliches Statement  Persönliches Statement
Ja, ich glaube an Engel, da ich oft das Gefühl habe, dass jemand um mich herum ist, aber eben kein menschliches Wesen, sondern ein Licht- bzw. Geistwesen, ein Engel eben. Außerdem habe ich schon Situationen bei mir oder anderen erlebt, die man ohne einen Schutzengel nicht überlebt hätte. Engel bringen Glück und Frieden und sie sind immer für einen da.


Ich denke, dass Engel Licht- oder Geistwesen sind, die im Himmel leben und auf der Erde den ihnen zugeteilten Aufgaben nachgehen. Das kann vom Schutzengel bis zu einem Engel der Vergebung alles sein. Ich denke, dass die Engel von Gott geschaffen wurden, um als seine Botschafter auf Erden zu wirken. Es gibt sie höchstwahrscheinlich, da jeden Tag Dinge passieren, bei denen Menschen großes Glück haben oder ihnen eine wunderbare Wandlung widerfährt, dass nur ein Engel seine Hand im Spiel haben kann.
Dass Engel einen festen Tagesablauf haben, halte ich eher für ein Gerücht, da für sie Tag und Nacht wahrscheinlich keinen Unterschied macht, von daher ist es müßig, darüber nachzudenken, wie sie ihren Tag verbringen. Ich glaube nämlich auch nicht, dass sie so menschlich sind, wie wir sie gerne darstellen oder dass sie besondere Namen haben. Die Engel gehen den ihnen gestellten Aufgaben nach und sorgen dafür, dass Gottes Botschaft in der Welt verbreitet wird, indem sie in seinem Auftrag Gutes tun. Das Bild vom kleinen Engel, der, während er auf einer goldenen Harfe klimpert, nackt und pausbäckig auf einer Wolke sitzt, finde ich eher lächerlich als ernst zu nehmend.

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