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| Engel der Liebe |
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Engel der Liebe
Als Engel sollt\' ich lernen, Was mir als Mensch untersagt. Musste jeglichen Hass von mir entfernen, Hab\' mich deswegen nie beklagt. Doch die Liebe ist mir zuwieder, Was soll Liebe ohne eigene Meinung sein? Blut beschmückte darum mein weißes Gefieder, Und sei der Fleck auch noch so klein. Liebe gäb es ohne Hass nicht, Genauso wie die Dunkelheit ohne Licht. Wenn es keinen Krieg gäbe, Woher wüssten wir, dass es Frieden gibt? Auch wenn ich mir mein Herz mit Hass verderbe, So weiß ich doch, dass die Liebe von Mensch zu Mensch fliegt. |
| Heldentat |
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*+*Die Macht des Wandels*+*
Es war Nacht. Die Dunkelheit umhüllte die Stadt. Alles schlief. Nein, nicht alles. In einer Seitengasse lag, auf dem Boden zusammen gekauert, eine Gestalt. Sie lag wach da und schluchtzte. Bei genauerem Hinsehen hätte man vielleicht gesehen, dass dort ein Mädchen lag und weinte, doch die Menschen die vorüber gingen beachteten sie nicht. ~Etwas früher am selben Tag...~ \"Maria, Liebling!\", rief eine sanfte Frauenstimme von unten hinauf. Maria horchte auf. Sie war ein schlankes, hoch gewachsenes Mädchen mit engelsblonden Haaren, ihre Augen bildeten einen schönen Gegensatz, denn sie waren sehr dunkel, fast schwarz. Ihr blasses Gesicht bekam durch Sommersprossen und rosige Wangen einen sehr jungen Eindruck, obwohl sie jetzt schon fast siebzehn Jahre alt war. Sie lächelte eigentlich immer, nur sehr selten konnte man sie ernst erblicken. Als Maria nun ihre Mutter rufen hörte stand sie von ihrem Bett auf. Sie hatte gelesen und so das Telefon nicht gehört. Unten empfing ihre Mutter sie mit einem freundlichen Lächeln, wie immer, und hielt ihr das Telefon entgegen: \"Da ist ein junger Mann für dich am Telefon.\" \"Danke Mama\", sie nahm das Telefon, gab ihrer Mutter einen Kuss auf die Wange und verschwand mit dem Telefon in ihrem Zimmer. Der junge Mann am Telefon war Alex, Marias Freund. Aber ihre Mutter wusste nichts von ihm, warum auch? Maria und Alex telefonierten sehr lange, immer wieder beteuerten sie die Liebe zueinander und am Schluss verabredeten sie sich für Samstagabend, Alex wollte ihr unbedingt etwas zeigen. Am nächsten Tag fuhr Maria mit einigen Freundinen in die Stadt um ein wenig zu entspannen und vielleicht etwas zu Shoppen. Maria hatte schließlich genug Geld. Ihre Eltern hatten große Firmen aufgebaut und sie besaßen eine große Villa. Doch das sollte sich bald ändern. Die dreu Mädchen gingen eine Weile am Fluß spazieren und setzten sich dann in ein Café und ein Eis zu essen und eine Cola zu trinken. Es war ein schöner Tag, sie lachten viel, die Sonne schien und alles war einfach nur schön....bis Maria nach hause kam. Ein entsetzlicher Anblick bot sich ihr, ihre Villa war nur noch ein Haufen Schutt. Alles war Schwarz. Nichts war mehr zu erkennen. Das rot-weiße Absperrband flatterte leicht im Wind. Maria war wie gelähmt. Sie rannte los. Im Haus war nichts mehr so, wie es einst war. Sie wusste, ihre Familie lebt nicht mehr, denn alle waren zuhause geblieben, ausser sie. Ihr liefen Tränen über die Wangen. Ihr Lächeln war einem vor Trauer und Verzweiflung verzerrtem Gesicht gewichen. Dann rannte sie. So weit sie konnte und ohne Orientierung. Einfach nur weg. Nach einer Weile blieb sie stehen. Sie war in einem Stadtteil gelandet, wo sie sich nit auskannte. Ihre Tasche hatte sie verloren. Es war schon dunkel. Sie setzte sich auf den Boden und vergrub ihr Gesicht in den Händen. Nach einer Weile lag sie auf dem Boden und es war nur noch ein Schluchtzen zu hören. Als sie aufblickte schaute sie direkt in einen hellen Schein, doch bald kam eine Gestalt daraus auf sie zu. Maria hielt sich die Hand vor die Augen, um nicht geblendet zu werden. \"Keine Angst, ich will dir helfen.\", sagte die Stimme einer jungen Frau. Als der helle Schein weg war erkannte sie, dass eine Frau mit braunen Haaren vor ihr stand. Die Frau hatte einen blauen Wollpulli und eine schwarze Hose an, vollkommen unpassend zu dieser Jahreszeit. Vorne hatte sie zwei blonde Strähnen. \"Ich bin der Engel der verlorenen Hoffnung, ich heiße --Annesta--.\" Erst jetzt fielen Maria die großen, schwarzen Flügel auf, die sich hinter dem Körper der Frau zu verstecken schienen. Dann fühle Maria, wie sie langsam wieder Hoffnung bekam, das Leben war für sie noch nicht am Ende. Sie spürte, dass jemand hinter ihr stand. Doch als sie sich umdrehte war dort niemand, auch vor ihr war niemand. --Annesta-- schien wie vom Erdboden verschluckt. | |
| Luzifer |
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Luzifer
Einst war ich der schönste Engel im Himmel, Mich umwog stehts helles Glocken gebimmel. Die schönsten Steine schmückten meinen Leib, In mich vernarrt war ein jedes Weib. Welch Schande hatte ich getan, Was tireb mich in diesen Wahn? Zum Teufel wurde ich, Hässlich machte Gott mich. Ich fiel neun lange Tage, Es verstummte jede Klage. Gott jedoch schmauste in guter Geselschaft, Nutzte aus seine Macht. Ich werde es im rächen, Es sollen Wunden in seiner Haut kläffen. Dämonen werden zu euch kommen, Und mir holen, was ihr mir genommen. |
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| Begegnung mit einem Engel |
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Den ganzen Sommer hatte es nur Gewittert und geregnet. Es war mehr Herbst als Sommer. Ich hielts fast nicht mehr aus, da hörte ich "Morgen soll es 38°C werden!". Ich konnte das nicht glauben, denn mit einem Blick aus dem Fenster bestätigte ich mir selber die Kälte, den Regen und den Wind. Eklig, dachte ich nur. Aber meine Meinung sollte bald geändert werden. Ich starrte aus dem Fenster, hatte die Knie und Füße eng an meinen Körper gezogen und schlürfte eine Tasse heißen Tee, als plötzlich ein heller Blitz über den Himmel zuckte. Ich erschrack. Aber als es wieder dunkel war, dachte ich schon nicht mehr daran, konnte ja Gewitter sein. Ich lehnte mich an die Wand hinter mir und schloss die Augen. Ich öffnete sie erst wieder, als ich merkte, dass jemand neben mir stand und mich geduldig anschaute. Langsam öffnete ich meine Augen und blinzelte meine Mutter verwirrt an. "Was ist los?", fragte ich sie mit leicht müder Stimme. Sie schaute mich etwas besorgt an und meinte dann: "Naja...Die Blutergebnisse von Dienstag sind da...du weißt doch, auch wegen dem Ultraschall und so..." Ich war noch verwirrter, ich konnte mich an Dienstag kaum erinnern, weil ich die meiste Zeit Bewusstlos war, aber ich weiß, dass irgendwas mit meinem Eierstock, fürchterlichen schmerzen und dem Krankenhaus war. Wenn ich mal bei bewusstsein war, konnte ich nur die besorgten Blicke der Ärzte, Krankenschwestern und meiner Eltern sehen. Aber am meisten hatte mich der Blick meines Bruders getroffen, als er nur noch sah, dass ich mit einem Krankenwagen von zuhause wegfuhr. Meine Mutter räusperte sich, als sie merkte, dass ich mit den gedanken wo anders war. Schlagartig war ich wieder in der Gegenwart. "Also..der Bluttest bestätigt unsere Befürchtung...du bist schwanger.", schloss meine Mutter. Ich fiel beinahe vom Fensterbrett als sie das sagte. Schwanger? Ich? Wieso? Warum jetzt? Ich mein...ich mochte Kinder...aber ich war doch erst 16. Ich war noch nicht einmal mit der Schule fertig und mein Freund auch nicht. Ich geriet in spontane Panik. Meine Mutter beruhigte mich und meinte dann, ich solle, sobald ich soweit bin, es meinem Freund mitteilen. Ich wusste schon was er sagen würde. Er hatte strenge Eltern und mochte keine Kinder. Er sagte immer, sie würden so schrecklich nerven, ich htte ihn nämlich schoneinmal gefragt, ob er Kinder mögen würde. Er wollte auch nie selber welche haben. Warum bekam ich dann jetzt ein Kind? Ich lag die ganze Nacht wach und dachte darüber nach. Am nächsten Tag brach eine plötzliche Hitze ein und mein Kreislauf war ziemlich am Ende, trotzdem rief ich meinen Freund am Abend an und versucte ihn langsam auf das KInd vorzubereiten. Aber ich war so aufgeregt, dass ich gleich nach dem "Hi Maus." am anderen Ende rausplatzen musste: "Ich bin schwanger" Ich hatte alles erwartet nur nicht das, was dann passierte. Es passierte nämlich nichts. Kein Mucks. Nichts. Dann hörte ich, wie mein Freund tief einatmete und fragte: "Seit wann weißt du es?" Ich war verwirrt, das war alles, was er dazu zu sagen hatte? "Ich habe gestern die Blutwerte von Dienstag bekommen", stammelte ich ins Telefon. Dann war wieder Stille. Ich schickte ein Stoßgebet gen Himmel, dass er das Kind akzeptiern würde und legte meine Hand schützend auf meinen Unterleib. "Ich komm gleich vorbei, ok? Ich liebe dich." Dann hörte ich nur noch ein gleichmäßiges Tuten. Kaum eine halbe Stunde später hörte ich, wie sich ein Schlüssel in der Wohnungstür umgedreht wurde. Da meine Eltern meistens schon schliefen und mein Bruder nie da war, hatte mein Freund einen Schlüssel zu unserer WOhnung bekommen, was manchmal für ganz schöne Überraschungen sorgte. Ich blieb in meinem Zimmer sitzen und lauschte. Normal kam er direkt in mein Zimmer, aber an diesem Tag dauerte es eine Weile und er machte eine Menge Krach. Als er in mein Zimmer kam schob er ein rieiges Paket vor sich her. Überrascht wie ich war sprang ich auf und wollte ihm helfen, aber er war schneller als ich und drückte mich aufs Bett, wober er nur sanft sagte: "Zuviel Anstrengung tut dem Kind nicht gut" Jetzt war ich erst recht überrascht. Auspacken durfte ich dann trotzdem. Das Paket enthielt so einige Sachen, die man in den ersten Wochen mit einem Baby gebrauchen kann, verwirrt fragte ich: "Woher...woher wusstest du das?" Er lächelte mich an, setzte sich neben mich und nahm mich in seine Arme: "Anscheinend weiß ich besser als du, wann du deine Periode bekommst." Ich wusste, dass das nicht stimmte, sein Gedächnis war schlechter als meins, aber das war mir jetzt auch egal. In der Nacht blieb er bei mir und als ich mitten in der Nacht aufwac
hte sah ich wie eine halb durchsichtige Gestalt in den Kindersachen wühlte. Die Gestalt war eine schlanke, hochgewachsene Frau mit blonden langen Haaren, großen blauen Augen und weißen Flügeln. Erst nach einer Weile bemerkte ich, dass sie den Bauch einer schwangeren Frau im neunten Monat hatte. Sie zwinkerte mir zu und verschwand. Am nächsten Tag konnte ich mich an nichts erinnern. |
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