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Letzten Samstag, als ich vom Kino nach Hause ging, sah ich auf dem Weg von der U-Bahn ein Kind auf der Wiese sitzen. Es war schon gegen 20.00 Uhr. Beim Näher kommen hörte ich sie auch weinen. Mitleid biss mich an. Ich sprach dieses Mädchen an: Was ist denn los, warum weinst du? Sie antwortete: Meine Mutter ist gerade ins Krankenhaus geliefert worden. Ihr Lungenkrebs hat sich erweitert. Es kann sein, dass sie in jenem Moment das Leben verlieren kann! Ich bin weggelaufen von Zuhause, gleich nachdem sie abgeholt wurde. Ich weiß nicht ob es noch Sinn hat zu leben. Mein Vater ist bei einem Autounfall gestorben und meine Großeltern leben in Ungarn. Wow! Das war zu viel für ein kleines Mädchen. Ruckartig nahm ich sie an der Hand und führte in ein Kaffe, um ihr etwas zu trinken anzubieten. Dort erzählte ich ihr Witze und sie lachte unaufhörlich. Ich bemerkte, was für ein nettes Mädchen sie ist. Nach einer halben Stunde machte ich mich auf den Weg nach Hause und sie ins Teresienkrankenhaus. Später, als ich schlafen ging stiegen mir Gedenken hoch. Was wir geschehen, wenn ihre Mutter es nicht überlebt? Was wird sich Milla antun. Doch die Müdigkeit begehrte mich und ich schlief ein. Im Traum hörte ich eine Stimme, die mir folgendes sagte: Du musst Milla weiter unterstützen, nämlich ihr Glauben verleiht ihrer Mutter Lebenskraft. DU musst die Lebensfreude in ihr steigen lassen. Mit Lebenslust geht es leichter im Leben. Sie hat dann auch Kraft zum Glauben. DU bist der Engel der Lebenslust. Ich wachte auf. Was war das für eine Stimme? Doch beim Nachdenken begriff ich es: es war Gottes Stimme. Nun lief ich zu dieser Stelle, wo das Mädchen gestern war und mit Erfolg, sie war auch dort. Ich redete mit ihr und lud sie ein in den Park um zu spazieren. Im Park machten wir Quatsch und lachten viel. Diese Mal war sie viel fröhlicher als gestern. Nach dem Park begleite ich sie zum Krankenhaus und erklärte, dass ihr Glauben ihrer Mutter die Lebenskraft gibt. Milla versprach mir fest daran zu glauben. Nun trafen wir uns schon eine Woche lang. Die Operation ihrer Mutter war schließlich auch vorüber. Heute müsste das Ergebnis festgestellt werden. Ich lief mit Milla zum Doktor. Der hatte das Ergebnis dieser Operation. Zuerst zögerte er und machte einen Ernsten Eindruck, aber dann lächelte er auf und teilte uns mit, dass die Mutter wieder völlig gesund ist. Milla umarmte den Doktor und mich auch. Sie bedankte sich bei mir. Und ging ihre Mutter besuchen. Was für ein Glück! Nächste Nacht hörte ich wieder Gottes Stimme, die mir sagte: Du hast deinen Auftrag erledigt und bewiesen, dass du der Engel der Lebenslust bist.
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