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  Von -Annesta-  Von -Annesta-
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Einsamkeit
kommt schleichend,
ganz langsam um die Ecke,
siehst sie nicht kommen,
kannst sie nicht fühlen,
riechen,
oder gar spüren.

Jeden Tag,
einen Schritt näher,
näher an dich ran.

Wird zur Normalität,
bemerkst gar nicht wie die Freunde,
Freundinnen weniger werden,
denn in Gedanken,
in deiner Phantasie leben sie weiter,
weiter bei dir,
sind stets präsent wenn du die Augen schließt,
in deiner Nähe, in dir ...

Doch dann kommt der Tag,
und die Nacht danach,
wo die sie öffnest.
Dann dein Blick ins Leere schweift,
kein Mensch,
kein Freund mehr im Blickwinkel,
das Sichtfeld nur noch leer ...

Verzweiflung wie eine kalte Hand nach deinem Herzen greift,
und du anfängst dich zu wehren.
Doch zu spät, zu abgehoben,
zu weit hast du dich entfernt,
von den Menschen
vom Leben.

Allein stehst du in der Welt,
die du dir geschaffen,
und allein,
wirst du sterben ...

<p align=right>-Annesta-</p>

  Von Andrina  Von Andrina
Düster liegt der Weltenthron
Zeitenlos im Schattenreich
Herrschaft ist nur blanker Hohn
Markerschütternd, starr und bleich

Manifest der kalten Nacht
Fluch der Menschheit und der Welt
Herrschaft ist benutzte Macht
Die sich selbst zusammenhält

Leiberscharen ohne Herz
Eingepfercht im Kettenstahl
Macht ist grenzenloser Schmerz
Herrschern bleibt nur diese Wahl

Zornesflammen lodern wild
Opfer leisten Widerstand
Macht erzeugt ihr Gegenbild
Rache heißt die Spiegelwand

Tausend Kriege sind entfacht
Um den nie besetzten Thron
Rache fordert noch mehr Macht
Herrschaft heißt ihr blinder Sohn

Sklavenfäuste sind geballt
Dienerherzen voller Wut
Herrschaft endet in Gewalt
Dämme brechen durch die Flut

<p align=right>Andrina</p>

  Von Lucia  Von Lucia
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„Vertraue mir, Gott plant Verderben!
Doch wir werden nicht erliegen.
Wenn du alle Engel bringst,
können wir über die Bosheit siegen!“

Luzifer haucht einen zarten Kuss
Auf Lailas ros’ge Wangen.
„Beeile dich, meine Schönheit,
ich will nicht um uns’ren Siege bangen!“

Ganz von ihm in Besitz genommen,
schenkt sie seinen Lügen Glauben.
Gott will den Engel ihrer Freiheit,
ihrer Seele und ihres Glückes bald berauben!

So spricht mit vielen Engeln sie,
viele wechseln sofort die Seiten.
Im Morgengrauen das Horn erschallt
Und tausend Engel durch den Himmel gleiten!

Michael versucht zu warnen,
doch ein wilder Krieg entbrannt.
Laila steht in dessen Mitte
Vor Erschrockenheit wie gebannt.

Da trifft ein Schlag sie hart am Kopf,
sodass bewusstlos sie zu Boden fällt.
Alsbald sie ihre Augen öffnet,
man hat vors Jüngste Gericht sie gestellt.

Kein Wort ihrer Kehle kann entrinnen,
sie wusst doch nicht, was sie da tat!
Verurteilt werden Luzifer und Schar,
Gott gibt ihnen nur einen Rat:

„In der Hölle sollt ihr fortan leben
und als Dämonen euer Dasein fristen!
Mich und meine Engelsheere
Werdet ihr nie wieder überlisten!“

Ohne Verteidigung muss Laila fallen,
wie konnten sie ihr Leben klauen?
„Vom heutigen Tage an
werde ich niemandem mehr vertrauen!“

by Lucia/ Saskia^^

<p align=right>Lucia</p>

  Von -Annesta-  Von -Annesta-
Und du schreist hinaus in die Nacht,
flehst um Mut und Kraft,
doch sollst du sie niemals erfahren,
denn du musst sie für andere verwaren.

Und du schreist hinaus in den Tag,
wünschst dir nur einen Platz für einen Sarg,
doch wirst du ihn niemals bekommen,
denn all deine Dinge wurden dir genommen.

Und du schreist hinauf zum Firmament,
weil deine Seele innerlich verbrennt,
denn du willst das Paradies erleben,
doch das wird es leider niemals geben.

Und du schreist entgegen tauber Ohren,
fühlst dich hilflos, fühlst dich verloren,
weißt nicht wie's weiter gehen wird,
wenn wieder ein Teil von dir stirbt.

Und du schreist hinaus in die Welt,
dass dir dein Leben nicht mehr gefällt,
weißt nicht, was der nächste Tag dir bringt,
wenn dir wieder nur Kummer und Schmerz winkt.

<p align=right>-Annesta-</p>

  Von -Karina-  Von -Karina-
Gegensätze

Vor langer Zeit trafen sie sich,
Gegensätze sah man schnell,
Freundschaft währte unendlich,
Die Eine dunkel die Andere hell.

Von Karina strahlte das Licht,
Schnell und voll Gefühl sie ist.
Doch Laila kümmerte es nicht,
Sie denkt und benutzt die List.

Sie trafen sich in der Nacht,
Die Sterne schienen klar,
Und staunten über ihre Macht.
Nun waren neue Freunde dar.

Karina umgab das Himmliche,
Unschuld sah man in den Augen.
Laila beherrscht das Teufliche,
Ihr kann man immer vertrauen.

Im Kampf sind sie Gemeinsam,
Mit Zauberkraft und Schwert.
Vorher waren sie hier Einsam,
Sieg dem Bösen es erschwert.

Karina schleudert mit Sternen,
Geblendet fallen sie nieder.
Laila kämpft nicht im Fernen,
Schwerterhiebe fallen nieder.

Freundschaft in vielen Arten,
Offt muss man lange warten.
Jede einzelne ist es wert,
Sich so das Gute vermert.

<p align=right>-Karina-</p>

  Von DaisyDark  Von DaisyDark
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Jeder hat es, ob groß, ob klein,
es hüllt sich tief in deiner Seele ein.
Oft packt es dich, du wirst benommen,
weißt nicht mehr, wie es hat begonnen.
Du schämst dich für dies Ärgenis
und hütest sorgsam dein Geheimnis.
Niemand soll es je erfahren,
allein erträgst du deine Plagen.
Willst es vergessen, vertuschst es sehr,
dass niemand etwas bemerke mehr.
Schadest dir, ersparst es anderen,
kannst nicht deinem Gewissen entwandern.

Hinter dir, los, gib schnell acht,
unbemerkt kommt sie des nachts.
Will dir dein Geheimnis entlocken,
mit offenen Augen liegst du erschrocken.
Kannst es doch nicht geheim halten,
du spürst hier andere Kräfte walten.
Hinter dir steht Laila schnell,
und ihre Augen leuchten hell.
Konzentration ist angesagt,
hat sie dich doch gar nicht gefragt!
Sie will es wissen und zieht sogleich,
deine Gedanken in ein anderes Reich.
Nun kann sie frei in ihnen lesen,
es war einmal nur deins gewesen!

Wache auf und beruhige dich,
von deinem Geheimnis weiß nich nicht.
Allein Gott steht es frei mit deinen Gedanken,
zu überbrücken unüberwindliche Schranken.
Deine Freunde hingegen werden weiter,
unwissend besteigen die ewiger Leiter.


  Von Andrina  Von Andrina
Oben die Sterne, unten ich.
Weit in der Ferne, weint sie bitterlich.
Stumm gesandt kommt es als Echo zurück.
Ich greif nach den Sternen doch es gelingt mir nicht.

Wo ist das Lachen, das sie einst umgab?
Und wo nur das Lächeln, das ihre Lippen umspielte?
Jetzt stehe ich da vor ihrem Grab.
Wer weiss wie viele male sie schon in diesem lag.

Tiefste Sehnsucht steigt in mir auf.
Ich will ihr folgen, will zur Seite stehen.
Doch es wird nichts bringen,
Diesen steinigen Weg muss sie wohl selber gehen.

Mit blutigen Händen, greif ich nach ihr.
Mit peinvoller Miene blickt sie mich an.
Zurück will sie nicht und zu meiner Last,
Lässt sie mich hier, auf dies ewiger Rast.

Schreie hör ich widerhallen,
und leise Stimmen wieder weinen.
Sie bin ich, wie ich auch sie.
Auch wenn es scheint, getrennt waren wir beide nie.

<p align=right>Andrina</p>