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| Von Losaria |
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Herzen zwischen Himmel und Hölle
Ich liebe mein Leben im Himmel, doch ab und an zieht es mich ins Reich der Dämonen, denn es ist das Reich meines Vaters und ich spüre immer wieder eine Verbundenheit mit diesem Ort. Heute war ich mit Marcel und Zyber verabredet. Die beiden hatten irgendetwas von einer Überraschung gesagt. Ich war mir nicht sicher ob das was Gutes zu bedeuten hatte, dennoch freute ich mich auf den heutigen Tag. Der Eingang zur Dämonenwelt befand sich praktischerweise direkt am Seelenfluss hinter meinem Haus ^^ In der Hauptstadt der Unterwelt traf ich die Jungs auf dem Marktplatz. Viel unterschied sich die Unterwelt nicht vom Himmel, es waren einfach nur andere Wesen mit anderen Fähigkeiten, die hier lebten. „Hey Schwesterchen. Du bist zu spät!“, empfing mich Marcel mit einem breiten Grinsen. „Das ist sie doch immer!“, fügte Zyber hinzu. Die beiden waren aufgedreht wie immer. „Ich muss mich halt öfter um Querschläger wie dich kümmern. Da komm ich halt mal zu spät!“, warf ich zurück und wuschelte Zyber durch die Haare. Er war ein wenig kleiner als ich, das gefiel mir ^^ auch wenn er mir ab und an Ärger machte, wenn er mal wieder im Himmel rumkletterte, so hatte ich ihn doch gern gewonnen. „Und was habt ihr nun für eine Überraschung für mich?“, fragte ich ungeduldig. Die beiden grinsten nur und gingen voraus. Wiedermal spannten sie mich auf die Folter. Wir liefen erst quer durch die Stadt und dann hinaus auf die Felder. In der Stadt wollten sie mit mir nicht fliegen, denn meine Flügel gaben doch ein anderes Licht ab als die ihren. Ich wurde zwar akzeptiert, da mein Vater in der Stadt sehr angesehen war, doch die Skepsis konnte man den Einwohner sehr deutlich ansehen. Auf den Feldern erhoben wir uns und flogen weiter. „Jetzt mal ehrlich Jungs, ihr wollt einfach nur testen wie lange ich sinnlos rufliegen kann, stimmt’s.“, so langsam wurde es echt albern, wir waren an einem Teil der Dämonenwelt angekommen, der sehr verlassen aussah. Die beiden schwiegen noch einige Minuten und setzten dann zur Landung an. „Wir sind da! Und haben wir zu viel versprochen?“ Nein hatten sie nicht. Von wegen verlassen. Vor uns lag ein Anwesen, welches mindestens halb so groß war wie Cloud City, wenn nicht sogar genau so groß. „Himmel. Was ist das? Wem gehört das?“, meine Kinnlade wollte beinahe nicht wieder zugehen. „Das gehört den ehrwürdigen Basares, er ist ein echt hohen Tier hier unten!“, erklärte Marci. „Wenn Luzifer nicht wäre, dann hätt er das sagen, verstehst du.“, ergänzte Zyber. „Alles klar,… und was wollen wir hier?“, meine Kinnlade war oben, doch verwirrt war ich allemal. Nun grinsten die beiden wieder hämisch. Das konnte auf keinen Fall etwas Gutes bedeuten. Mit einem Satz sprangen die Kerle hinab, direkt in den Park des riesigen Anwesens. „Seid ihr denn verrückt!“, versuchte ich sie aufzuhalten. Wenn dieser Basares so mächtig war wie sie erzählt hatten, dann konnte es nicht gut sein uneingeladen auf seinem Grund und Boden zu wandeln. Doch es half nichts, sie waren schon ein ganzes Stück durch den Park gestreiften. Also musste ich ihnen folgen. Vorsichtig durchkämmten wir das Gelände und kamen immer näher an das große Schloss in der Mitte. „Jungs, jetzt reicht’s! Ihr hattet euren Spaß, lasst uns gehen!“, bat ich ein wenig ängstlich. Die beiden hatten nicht so viel zu befürchten wie ich. Sie waren sozusagen schon verdammt. Doch wenn ich hier Ärger bekam, dann konnte ich dem Himmel Lebewohl sagen und hier unten bekäme ich sicher auch keinen Fuß auf den Boden. „Beruhig dich! Wir wollen nur eine seiner Früchte!“, zischte Zyber und deutete auf einen Baum direkt vor dem Eingang des Schlosses. „Und warum zum Geier wollt ihr so eine Frucht, die hätte ich euch aus meinem Garten mitbringen können. So einen blöden Apfel!“, ich war sauer! „Das sind keine gewöhnlichen Äpfel. Schau genau hin! Sie glänzen. Basares hat sie besonders behandelt. Es heißt sie machen jeden der sie isst unverwundbar.“, Marcels Augen leuchteten. Ich hätte auf mein Gefühl hören sollen, die beiden Jungs hatten nie etwas Gutes vor. Aber ich war ja selber schuld. Nun konnte ich sie nicht alleine lassen. Langsam näherten wir uns dem Baum. Mit einmal ging alles recht schnell. Ich wurde nach hinten, Richtung Mauerwerk geschleudert, während Marcel und Zyber an den Baum gekettet wurden. Danach wurde es dunkel um mich herum. Ich musste durch irgendeinen Geheimgang an der Mauer ins Innere gelangt sein, denn das nächste was ich sah war eine Art Verließ. „Shit, wo bin ich?“, meine Augen mussten sich ein wenig an die doch etwas düstere Umgebung gewöhnen und irgendwo hatte ich mich gestoßen, denn mein Hinterkopf tat weh. „In meinem Zuhause, allerdings ist das nicht der beste Ort für dich!“, vernahm ich eine Stimme die von den Gitterstäben her kam. Ich hob meine Hand über die Augen um genaueres zu erkennen, was ich sah verblüffte mich, es war ein Engel, um genau zu sein ein männlicher Engel. Er wirkte allerdings nicht wie die anderen Engel die ich kannte. Doch irgendwo hatte ich dies schon einmal erlebt. Er war in schlichtes Schwarz gekleidet, seine Haare waren feuerrot und seine Augen leuchteten in einer Mischung aus Smaragdgrün und Kastanienbraun. Seine Schwingen waren die eines Dämons, zumindest auf den ersten Blick, bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass sie immer noch einen Glanz ausstrahlten, der definitiv aus dem Himmelreich stammte. „Wer bist du? Hast du mich da oben weg geholt?“, fragte ich. „Ja, um deiner Sicherheit willen!“, entgegnete er. Mit einmal interessierte mich der Fremde nicht mehr. Was war mit meinem Bruder und Zyber? Sie waren noch dort oben. „Ich muss wieder raus. Die Beiden brauchen mich! Mein Bruder, Zyber…“, ich schlug gegen die Wand. „Mach dir keine Sorgen! Ich spüre, dass es ihnen gut geht!“, er war näher getreten und hatte die Hand auf meine Schulter gelegt. Mir kullerten Tränen über die Augen. Ich wollte nicht, dass den Jungs etwas passierte, sie waren meine Familie. „Woher willst du das wissen. Sie wurden doch gefangen, oder erinnere ich mich da falsch?“, es lag Verzweiflung in meiner Stimme. „Ich bin mir sicher, das ist meine Heimat, ich habe dieses Schloss noch nie verlassen, ich spüre jede Schwingung auf diesem Gelände.“, er lächelte. Sein Lächeln war so warm. Ich ließ mich in seine Arme fallen und fing an zu weinen. „Du musst Vertrauen haben! Vertraue auf Gott, dass er dir deine Familie nicht nimmt. Vertraue auf deinen Bruder, dass er kreativ genug sein wird, sich eine gute Ausrede einfallen lässt und vor allem glaube mir, ich vertraue auf Basares-sama, er ist kein Monster. Ein wenig gruselig, wenn er will, aber kein Monster!“, versuchte er mich zu beruhigen. Mein Schluchzten wurde weniger. „Wer bist du?“, fragte ich während ich zu ihm hinauf sah. „Mein Name ist Shiina, ich bin der Engel der Demut. Mein Leben verbringe ich hier, im Anwesen von meinem Herren Basares. Ich bin sozusagen ein Sklave, doch es geht mir gut. Ich bin recht gut gestellt.“ Wieder lächelte er. Diese Wärme und das an solch einem Ort. „Gestatte mir bitte eine Frage!“, sagte Shiina, ich nickte. „Du hast vorhin gesagt, dass einer dieser Dämonen dein Bruder sei, doch du… du bist ein Engel, da habe ich doch recht, oder?“ wieder nickte ich. Mittlerweile hatte ich mich beruhigt und saß neben ihm. Ich erzählte ihm meine Geschichte und er hörte aufmerksam zu. Nicht eine Sekunde verlor er seine Eleganz. Zwischendurch bemerkte ich, dass ich ihn die ganze Zeit anstarrte. Ich wurde rot und unterbrach. Er lächelte nur. „Du hast es gut. Ich würde auch gern in beiden Welten umher wandeln. Also versteh mich nicht falsch. Ich bin meinem Herren Basares dankbar, dass er mich aufgenommen hat, ich hätte es auch schlimmer treffen können.“ Wir saßen noch eine ganze Weile in dem Verließ artigen Raum und unterhielten uns. Er war faszinierend. Anmutig wie ein Engel, stark und robust wie ein Dämon, und ehrgeizig wie beide. Ich merkte nicht einmal wie die Zeit verging, so sehr war ich in seinen Augen verloren. Irgendwann vernahm ich ein Gefühl dass durch meinen Kopf huschte, ich wusste, dass es Marcel war, der mich suchte. Ich unterbrach das Gespräch und konzentrierte mich auf ihn um ihm zu übermitteln, dass es mir gut ging. Halbdämon zu sein hatte ab und an echt Vorteile. ^^ „Und du verlässt niemals dieses Gelände? Ich meine die Unterwelt ist groß und irgendwie auf ihre eigene Art wundervoll ^^ und wie ist das mit der Engelschule, machst du sozusagen ein Fernstudium?“, ich wollte alles über Shiina wissen. „Ja, glaube ich und ja ^^“, antwortete er. Im ersten Moment war ich verdutzt, doch dann mussten wir beide lachen. Unser Lachen schallte durch den Keller und plötzlich: „Shiina, Shiina, bist du hier unten mein Engel?“, hallte eine kräftige Stimme zu uns. „Ohje, das ist Basares-sama. Er darf dich nicht sehen, ein solch reiner Engel, er kennt seine Sklaven, er duldet keinen Besuch.“, flüsterte Shiina, „Bitte, versteck dich dort hinten!“ Er deutete auf eine Ecke. Ich tat wie er mir riet und noch bevor ich richtig hockte, warf er eine Decke über mich, die meinen Glanz verdecken sollte. Eigentlich eine komische Idee, doch hier war es dunkel genug, dass dies genügte. Dann trat er aus der Zelle hervor in der wir gesessen hatten. „Ja Herr, ich bin hier! Was gibt es denn?“, fragte er unschuldig. „Was tust du hier?“, wollte der groß gewachsene Mann wissen. „Ich lese!“, erklärte er und wedelte mit einem Buch, welches er unter seinem Umhang hervorzog, „Dort oben war solch ein Trubel, ich wollte meine Ruhe habe. Sie wissen doch, meine nächste Prüfung steht an!“ Basares tätschelte Shiina über das Haar. „So ein fleißiger Junge! Komm dafür hast du dir ein leckeres Mahl verdient.“ Die beiden gingen Richtung Treppe. Shiina drehte sich vorsichtig herum und hängte einen Schlüssel zwischen zwei Gitter und deutete auf die Mauer. Ich wusste, dass dies hieß ich solle über irgendeinen Geheimgang hinaus. Als die Zwei die Treppe halb hinauf waren schlich ich zum Schlüssel und ging zur Wand hinüber. Ich fand einen kleinen Schlitz in den der Schlüssel genau hinein passte. Ich drehte ihn und die Wand ging ein Stück auf. Leider hatte ich nicht genug Kraft um die Mauer weit genug auf zu drücken, deshalb stolperte ich zurück und fiel gegen die Gitter. Das verursachte so viel Lärm, dass Basares stehen blieb. „Was war das!“ „Sicher die Ratten!“, fuhr es Shiina raus und er wollte weiter laufen. Doch Basares ging wieder zurück in den Keller. „Mein Herr, was haben sie vor!“, fragte Shiina nervös. „Das waren keine Ratten, irgendwer ist dort unten und ich finde heraus wer!“ Ich für meinen Teil hing noch in den Gittern. Warum war ich nicht ein wenig kräftiger, dann wäre mir eine weitere Beule am Hinterkopf erspart geblieben. Gerade als ich mich wieder aufrichten wollte, packte mich etwas am Kragen. Es war Basares, der mich hiermit erwischt hatte. Ich bekam Angst. „Was haben wir denn da!“, er klang zornig, „Was machst du in meinem Schloss?“ Seine Stimme dröhnte. Ich versuchte mich zu befreien, doch es gelang nicht. „Sie ist mein Gast!“, rief Shiina. Basares drehte sich zu ihm herum: „Dein Gast?“ Er schien sauer! Doch dann ließ er mich fallen und ging hinauf. Shiina half mir auf und vorsichtig folgten wir ihm. Er saß im großen Saal auf einem prunkvollen Thron. Shiina deutete mir an draußen zu warten, ich tat wie mir geraten. Ich hörte nicht was sie sprachen, dazu war der Saal zu weitläufig. Nach gefühlten 100 Jahren kam Shiina wieder raus und bat mich herein. Voller Demut trat ich vor Basares. Solch ein Gefühl hatte ich noch nie. Es war eine Mischung aus Angst und Ehrgefühl. „Nun, Shiina ist einer meiner liebsten Kinder, weißt du das! Niemals würde ich ihn gehen lassen! Außerdem geht es ihm hier gut!“, begann er zu erzählen. „Das weiß ich wohl, Herr!“, gab ich zart von mir. Basares lächelte. „Nun, mein getreuer Shiina erzählte mir, du seist halb Dämon, halb Engel… ich kannte deinen Vater, ein sehr ehrenwerter Dämon!“ Ich war überrascht, er schien wie ein Vater, der ganz ruhig sprach, weil er sich lediglich Sorgen machte und nicht sauer war. „Und mir ist aufgefallen, dass die Begegnung mit dir Shiinas Sehnsucht nach seiner Heimat gesteigert hat.“ Shiina und ich schauten uns an. Worauf wollte Basares hinaus? „Du bist der Engel des Zwielichts, nicht wahr?“, fragte Basares mich. Ich nickte. „Als solcher wandelst du zwischen den drei Welten und erhältst einen Einblick in alles… was würdet ihr davon halten, wenn Shiina ab und an, wenn er sich gut führt, zu dir gehen darf…“ Uns klappte die Kinnlade hinunter. Mit so etwas hätten wir beide nicht gerechnet. Shiina begann zu strahlen. Er fiel Basares-sama um den Hals. „Danke Meister, danke…!“, ihm liefen Tränen über die Wangen. Basares tätschelte seinen Kopf. Ich wollte nicht stören, doch mir brannte noch eine Frage auf der Seele: „Herr, in eurem Garten habt ihr zwei Dämonen gefangen geht? Was ist mit ihnen geschehen?“ „Ich habe sie laufen lassen. Solche Knaben wollen hier öfter einmal meine Äpfel stehlen. Ich mache mir einen Spaß daraus ihnen Angst einzujagen und dann lasse ich sie laufen. Das ist wirksamer als jede Strafe!“, erklärte er und wand sich wieder Shiina zu, der jetzt wie ein kleiner Junge aussah, der sein größtes Vorbild traf. „Mein Junge, ich stelle allerdings noch eine Bedingung, damit du gehen darfst. Du darfst dich nur auf Losarias Grundstück aufhalten und nicht weit vom Tor entfernt, damit ich dich immer spüren kann! Außerdem bist du jeden Abend wieder hier! Verstanden?“ Shiina nickte und dann bedeutete Basares und zu verschwinden. Mit einem Lächeln sprang Shiina auf und nahm meine Hand. Wir flogen gemeinsam hinaus, über die Grenzen des Geländes, weiter über die Felder, durch die Stadt, zum Tor der Zwischenwelten. Davor blieben wir stehen. „Willst du das wirklich tun?“, fragte ich. Er nickte. Gemeinsam schritten wir durch das Tor und ich geleitete meinen wundervollen Gast hindurch. Drüben angekommen, zeigte ich ihm meinen Garten, mein Heim ^^ und vor allem meine Himmelsfamilie. Ireth, Seth, Lyrenia und Goldschuppe… sie freuten sich über den Besuch und so musste Shiina wieder einmal seine Geschichte erzählen. Wir redeten ein weiteres Mal heute Stunden. Den Abschluss des Tages bildete der wundervolle Sternenhimmel. Ich saß mit Shii-kun alleine auf der Wiese und wir betrachteten den Himmel. Unicosya hatte Dienst, das hieß es fiel eine Sternschnuppe. Shiina war verwundert, klar er kannte dieses Phänomen noch nicht, es war ja auch recht neu ^^ „Weißt du, du musst dir etwas wünschen, wenn du eine Sternschnuppe siehst und wenn dein Wunsch stark genug ist, dann geht er in Erfüllung!“, erklärte ich. Er schloss die Augen und wünschte sich etwas. Ich wollte fragen, doch ließ es schließlich. In weniger als einer halben Stunde musste er zu seinem Meister zurück, ich wollte ihn noch ein wenig betrachten und die Stille nicht stören. Shiina ist wundervoll, trotz des blödsinnigen Einfalles meines Stiefbruders, die Äpfel klauen zu wollen, hatte dieser Ausflug etwas Gutes gehabt. Ich hatte einen neuen Freund gewonnen und hoffentlich würde ich ihn nicht mehr verlieren. Shiina schien meine Gedanken zu lesen, denn als wir uns verabschiedeten sagte er nur: „Ich werde dich nicht mehr gehen lassen. Du bist echt wundervoll!“ Und wieder einmal zeigte sich, dass auch die Zwischenwelt, das Zwielicht, gefangen zwischen zwei Dingen, die Macht hat, Herzen zu verbinden. <3 Kiss <3 | |
| Von jule |
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Es war ein einem sehr kalten Novembermorgen, als Shiina, zu der Zeit noch ein Mensch, sich auf den Weg zur Schule machte. Sie war sehr wütend, da ihre Mutter sich weigerte, sie mit dem McLaren zur Schule zu fahren. Shiina musste also wie jedes andere normale Kind mit dem Fahrrad zur Schule. In dieser miesen Stimmung kam sie dann in der Schule an. Als ihre Freundinnen sie sahen, tuschelten sie wild drauf los: oh guckt mal, shiina ist sauer! bestimmt lässt sie ihre schlechte laune wieder an uns aus, kommt, lasst uns gehen! Shiina war sprachlos. Wie konnten diese dummen Hühner sie einfach hier stehen lassen? Sie fuhr sich verwirrt mit ihren Fingern durch ihr schönes, langes, rotes Haar. Sie sah sich nach den Jungs um, doch die nahmen keine Notiz von ihr...auf einmal wurde sie von hinten angerempelt. Sie fuhr auf dem Absatz herum, endlich war jemand da, an dem sie nun ihre Wut auslassen konnte. Hey, schimpfte sie los, als sie das kleine, schlampige Mädchen sah, das sie geschubst hatte. Shiina merkte mit Verachtung, dass das Mädchen nur alte und ausgeleierte Klamotten trug. Hey schimpfte sie weiter, kannst du kleine Laus nicht aufpassen?Verdammt wegen dir dreckiges etwas sind meine Sachen versaut, jetzt kann ich mich wieder umziehen gehen!! das mädchen starrte sie mit großen verweinten Augen an. Entschuldignung, flüsterte es, es war nicht meine schuld, ich wurde geschubst. Soso, geschubst?na von wem denn? Shiina war nun ehrlich zornig, denn das Mädchen log sie anscheinend auch noch an, denn es war keiner in der nähe zu sehen. sie drehte sich wieder um, doch das Mädchen war weg. Shiina seufzte laut und verzog sich auf die toilette um ihre kleidung in ordnung zu bringen. Danach machte sie sich auf den Weg zum unterricht. Am Nachmittag, als die Schule aus war, ging sie mit ihren Freundinnen shoppen. in dem Einkaufszentrum entdeckte sie wieder das kleine Mädchen von vorhin. es ranntevor ein paar Jungen weg, d
ie es hänselten und mit kleinen dinegn bewarfen. shiina erschrack. hatte das mädchen also doch recht gehabt! doch als sie es ihren freundinnen erzählen wollte,bemerkte sie, dass diese schon weiter gegangen sind. sie beeilte sich, hinterher zu kommen. am Abend trodelte Shiina gemütlich nach Hause, da hörte sie einen Schrei und leise Stimmen. Neugierig ging sie um die Ecke, da sah sie das Mädchen wieder. Diesmal stand sie zusammengekauert in der mitte, von einer Jungenbande umzingelt. diese schubsten sie herum und zogen an ihren Haaren. Na du kleine Diebin, wieder aus den Mülltonnen gegessen...usw. Shiina schaltete sich ein, sowas konnte sie garnicht leiden: hey ihrda lasst sie los! lasst sie sofort in ruhe oder ich hole die Polizei!!Sie ging näher und zückte drohen ihr handy. Die jungs sahen sie unsicher an, einige lachten unsicher. das war doch nur spass, kein grund sauer zu sein. außerdem ist das nur ne kleine diebin, kein grund sich sorgen um die zu machen! Shiina fing nun an, eine nummer auf ihrem handy zu wählen...die jungs rannten los und das mädchen sackte schluchzend zusammen. Shiina ging zu ihr und setzte sich neben sie, komm mit mir, da bekommst du was zu essen und waschen kannst du dich auch, du erzählst mir dann alles und dann sehen wir weiter. Wir finden schon eine Lösung. Das Mädchen blickte sie dankbar an und stand auf. Shiina legte einen Arm um sie und nahm sie mit nach Hause. Von dem Tag an hatte sie eine kleine Schwester, um die sie sich kümmern konnte und sie schnitt sich ihre schönen langen Haare ab, um wie das Mädchen auszusehen, das auch kurze rote haar hatte. So konnte jeder von weitem sehen, dass sie zusammen gehörten. | |
| Von Far-rahien-alantar |
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Shiina, hallte es durch die dunklen Gänge der Höhlen, in denen Shiina mit seinem Meister Basares hauste. Shiina saß an einem kleinen Tisch in einer Ecke und ging seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Lesen. Was er laß, darauf möchte ich nicht eingehen, weil Shiina es mir nieee erlaubt, einen Blick rein zu werfen. *pöh*
Aufjedenfall versuchte er angestrengt den Ruf seines Meisters zu ignorieren. Es konnte nicht sein, dass Basares schon wieder fit war. Shiina zumindest atmete immer noch ein wenig schwer. Aber es gab kein Entkommen, was durch ein erneutes: SHIINA!, nur allzu deutlich wurde. Leicht genervt blickte Shiina auf und wischte sich dabei eine Strähne seines Haares aus den Augen. Verdammt, und dabei war die Geschichte gerade so spannend. Er stand auf und merkte erst jetzt, dass er dabei das Buch zugeklappt hatte. Böse fluchend, hoffte Shiina, dass er die Seite irgendwie noch finden könnte. Shiina! Komm her!, herrschte Basares aus seinem Schlafgemach. Ja! Bin gleich da. Shiina kletterte etwas steif von der krummen Haltung aus seiner Ecke und schlurfte zu der Tür, hinter welcher er seinen Meister finden würde. Vor bestimmt nur 10 Minuten war er durch diese Tür wieder heraus gekrochen und hatte sich wieder in seine LieblingsLeseNische gesteckt und nun sollte er wieder darein? Das war doch nicht normal… SHIIIINAA! Shiina atmete tief durch, rollte noch einmal leicht genervt die Augen und öffnete die angelehnte Tür mit einer. Sofort schloss er sich wieder. Hatte er das eben wirklich gesehen? Sein Meister in. Nein, dass konnte nicht sein. Shiina rieb sich noch einmal die Augen und öffnete die Tür ein weiteres Mal. Tatsächlich. Kein Zweifel. Dort stand sein Meister in Damenunterwäsche. In roter Damenunterwäsche. In roter Spitzen-Damenunterwäsche. Mit einem verschmitzten Lächeln präsentierte Basares sich so auf dem Bett und räkelte sich auf der Seiden Bettwäsche. Hey, Shiina, wie gehts?, schnurrte sein eigentlich sehr dominanter Meister. Naja, wie sollte es einem schon gehen, wenn man seinen immer als durch und durch männlich angesehenen Meister in Damenunterwäsche vorfand? In erster Linie war Shiina wohl geschockt. Ja, dass dürfte es ganz gut beschreiben. Basaras stand auf und stellte sich vor einen der großen Spiegel. Dort drehte er sich in alle Richtungen und begutachtete sich. Hier und dort drückte er etwas zusammen oder zog daran, sodass es ihm gefiel: Na wie findest du meinen neuen Stil? Er ist ääähm… toll!, Shiina stand noch immer mit aufgerissenen Augen in der Tür und betrachtete den Verschluss des BHs, der an dem stämmigen Rücken seines Meisters zu reissen drohte. Ich dachte, jetzt wird es Sommer, da könnte ich auch mal was Neues wagen. Auch wenn der Tanga dauernd klemmt, mit leichten Verrenkungen versuchte Basares ihn zurecht zu zupfen. Shiina hatte das Verlangen, sofort seine Bücher zu verbrennen und stattdessen die Bibel zu lesen, aber er hatte nicht lange Zeit, da hatte sich Basares ihm schon wieder zugewandt: Schluss mit dem Vorspiel, jetzt können wir ja endlich mal anfangen, er warf sich wieder aufs Bett und winkte seinen Engel der Demut zu sich heran. Dieser hatte keine Wahl. Es graute ihm zwar, einem… weiblich gekleideten Mann, die Bedürfnisse zu befriedigen, aber Shinna sprang über seinen Schatten und folgte demütig der Anweisung seines Meisters. |


