Erzengel der Demut Erzengel der Demut
Name Shiina IMG
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Letzter Besuch 22.08.2016 16:46 Uhr
 
Meeresberaterin in Gilde "Unterwasserwelt Atlanta"
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Ich bin der Engel der Demut. Meine einzige Aufgabe ist es, meinem Herrn in Demut zu dienen und ihm zu gehorchen. Es schickt sich zwar nicht, als Engel einem Dämon dienlich zu sein, doch ich knie ebenso demütig vor meinem Herrn wie vor Gott, sodass Er mich oft als Beispiel zitiert, wenn ein anderer Engel sich nicht demütig vor Ihm verhält.


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  Aufstiege und Zauber

Schon einige Zeit bin ich nun an der Schule der Engel eingeschrieben. Ich lerne was es über mein Volk zu wissen gibt, erledige meine Prüfungen über die Aufgaben und Lehren der Engel, und bin ihnen doch so fremd wie nur irgend möglich. Seit einiger Zeit hatte mich diese Dikrepanz häufiger geplagt, war es schwieriger geworden, meinem Herren Basares-sama zu dienen. Denn wie kann es sein, dass sich ein Wesen des Lichts willenlos von einem Dämonen unterjochen und beherrschen lässt?
Ich fühlte mich als Verräter an meinem Volk, ich zweifelte an mir und - schlimmer noch - ich zweifelte an Gott, der mich doch geschaffen, an meiner Qual schuld war.
Eines Nachts jedoch, als ich im hellen Licht des Vollmonds die heilige Schrift studierte, um Erlösung für meine bitteren Fragen zu finden, entdeckte ich die Antwort in einem der Briefe Petrus. \"Haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.\" steht da, und auf ein Mal wurde mir bewusst, warum man mich den Engel der Demut hiess. Nicht, weil statt mir selbst ein Dämon die Herrschaft über meinen Körper hat, nein, sondern weil ich bewusst und willentlich in Demut mein gottgegebenes Schicksal akzeptiere und gerade dadurch wertvoll für Ihn bin.
Im Moment dieser Erkenntnis durchflutete mich ein Gefühl der Glückseligkeit, und ich drohte vor Liebe und Dankbarkeit zum Höchsten fast zu zerbersten. Ich fiel auf die Knie und betete, mit Tränen in den Augen und einem Lächeln auf den Lippen. Nie zuvor hatte ich mich Gott so nahe gefühlt. Und so wurde mir die Gnade zuteil, die Stufe der Erzengel zu erreichen.

Nicht Hoch- noch Kleinmut sollst du zeigen,
dich vor dem Herrn in Demut verneigen;
Sei immer dir deines Selbst bewusst,
und dass dus auch kniend nicht aufgeben musst.


  Als ich zum Engel wurde...  Als ich zum Engel wurde...
Nun, es ist lange her, da ich zum Sklaven des Dämons Basares wurde. Damals war ich noch ein Kind, und wusste nichts von Gut und Böse. Doch seither hat sich vieles verändert. Ich lebe im Dämonenreich, im Schloss meines Herrn. Ich bin ihm zu Diensten, ich knie vor ihm; und doch, im tiefsten Innern ist immer noch ER, Adonai-sama, mein alleiniger Herr. Basares-sama mag mein Körper gehören, doch meine Seele, obwohl auch sie dunkle Flecken aufweist, wandelt beständig im Lichte des Höchsten.
Doch Basares-sama ist, obwohl streng, ein gerechter Mann. Er weiss, wie es um jeden seiner Sklaven steht, und er sorgt gut für sie. So weiss er auch, dass ich den Himmel, das Licht, meinen Herrn, vermisse. Jede Faser meiner Seele schreit beständig danach, dem Licht nahe sein zu können. Ohne Erfolg. Die Bande, die mich mit meinem neuen Herrn und seiner Welt verbinden sind zu stark geknüpft, niemand könnte sie je lösen.
Doch zu meinem 15. Geburtstag überraschte mich mein Herr mit einem genialen, und doch so simplen Kompromiss. Er würde mich niemals in meine Heimat zurücklassen. Stattdessen, so sagte er, holte er mir den Himmel in meine kleine Zelle. Und so tat er es.
Er meldete mich in der offiziellen Schule an, die jeder Engel, und hat er auch nur einen Funken Verstand, im Himmel besucht. Er liess mir Bücher über die Geschichte und die Werte meines Volkes zukommen, damit ich auf die Prüfungen lernen könnte, er besorgte mir Schreibfedern und schönstes Papier, die prächtigsten Farben, und er freute sich mit mir über jede bestandene Prüfung.
Doch schliesslich nahte die zehnte Prüfung. Die Wahl des Elements, der Aufgabe, die jeder junge Engel gemäss seinen Talenten, seinem Können bekommt, der er nachgeht bis an sein Lebensende. Eine schwierige Wahl. Denn was nützt ein Engel weit ab von seiner Heimat seinem Volke..? Doch mein Herr Basares half mir auch über diese Schwelle.
Und so wurde ich, Shiina, fern des Lichts, und ihm doch so nahe, zum Engel der Demut. Demütig vor Zweien, jedem treu ergeben. Eine Aufgabe, die mein Leben immer bestimmte, und immer bestimmen wird.
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  Persönliches Statement  Persönliches Statement
Was sind schon \'Engel\'?
Engel sind doch eigentlich nur Boten.. nur Überbringer..
Von daher glaube ich schon an Engel. Daran, dass es bestimmte Kräfte gibt, die Hoffnung, Mut, Trost bringen.. Aber an Engel, wie sie Henoch beschreibt.. naja.. Ich denke nicht, dass sie \'wirklich\' existieren.
Wohl aber existiert das Gefühl, das solche Gestalten auslösen.. Eben das, was sie überbringen..

Wie sagt Goethe so schön: \'Den schönsten Boten, Unglücksbotschaft hässlicht ihn\'. Daher \'glaube\' ich, dass es stets dieselbe Kraft, Energie, wieauchimmer man das nennen will, ist, die uns Botschaften überbringt. Nur benennen wir Menschen den Boten dann nach der Art seiner Botschaft. So entstanden \'Engel des Hasses\', \'Engel der Liebe\', \'Engel der Hoffnung\', \'Engel des Todes\'.. und viele andere..

Ich mag es, mir Engel vorzustellen, mit ihrer Erscheinung zu spielen. Mir gefällt Henochs Vorstellung von Engeln genauso, wie ich Tamuras Geschichte \'zerbrochene Seele\' (lesen!! *schleichwerbung mach* XD) zu lesen liebe. Aber diese \'Engel\' sind nicht Abbilder der echten Angeli, sondern verzerrte, verschönerte, in menschliche Gestalt gekleidete Botschaften.
Und an diese reinen Botschaften glaube ich!

Das Volk der Engel lebt im Himmel, an einem ruhigen, friedlichen Ort mit natürlichen Landschaften und sauberen Städten. Natürlich sind alle Engel direkt Gott unterstellt, doch manche sind Ihm etwas näher als andere, und haben darum besondere Aufgaben. Die Seraphim beispielsweise bilden den Rat der Engel und entscheiden, was passieren soll. Die Herrschaften verwalten die einzelnen Städte, die Cherubim beschützen sie, und die Gewalten und Fürsten sorgen für die Harmonie unter den Himmelsbewohnern. Normale Engel und Engelschüler sind sozusagen das Fussvolk dieser Städte.
Ich selbst lebe allerdings nicht im Reich meines Volkes. Als ich ein kleines Kind war, wurde mein Dorf von Dämonen überfallen und dem Erdboden gleichgemacht. Ich und einige andere Engel wurden ins Reich der Dämonen verschleppt, als Sklaven und Kanonenfutter für ihre Kriege. Seither lebe ich bei dem Dämonen Basares, der mich damals kaufte und aufzog. Das Reich der Dämonen ist wärmer und trockener als das der Engel, aber auch hier finden sich Landschaften und Städte, wobei diese von Adelsfamilien regiert werden, nicht von einem Rat.
Im Reich der Dämonen gibt es nicht sehr viele Engel, und die meisten sind Sklaven, viele von noch niedrigerem Rang als ich es bin. Aber es gibt auch Engelwesen, die nur als reine Geiste existieren, die man fühlen, aber nicht sehen kann. Die Präsenz von solchen Engeln nehme ich sogar im sündigen Dämonenreich immer wieder tröstlich wahr.
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