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| Engel der Liebe |
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Gedicht Nr. 1 Reine Liebe Leise Winden und Verbinden sich Gedanken. Einander berühren die stillen Worte. Es ist so wundersam dieses Geschenk an uns und gleichzeitig so herrlich. Im innersten begleiten sich die Seelen und sind ganz nah verschlungen. Ein unsagbar schönes Gefühl, beflügelt ihr Wesen. Getragen von der Liebeswärme des anderen. Der Mensch den man am meisten liebt, ist auch der Mensch den man am meisten hasst, denn er ist der einzige, der einen wirklich verletzten kann. Ich liebe dich jedenfalls glaub ich\'s, ich weiß nicht was mich innerlich zerfrisst, vielleicht der Gedanke an dich oder die Frage Liebst du mich?? Gedicht Nr. 2 HERZEN herzen brechen, herzen fühlen herzen schlagen oder erkühlen, ganz egal was die andern sagen, lass dein herz ganz laut aufschlagen. weißt du wie lange es noch schlägt? weißt du wie lange es noch fühlt? oder ob es bald erkühlt? weiß man wie oft ein herz brechen kann? fühl dein herz,ganz deutlich fühl auch den schmerz. doch irgentwann, weil gott es so will, höhrt es auf zu schlagen, dein herz, ganz leis,still! |
| Heldentat | |
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David und das Wasser aus Betlehem : Die großen Rivalen im Kampf um die Macht im Land zu Beginn der Königszeit Davids (1012-972) waren die Philister. Aus dieser Zeit wird eine Episode berichtet, die ein Beispiel für das Verhältnis Davids und seiner Männer untereinander ist. Die Philister sind zur Ebene Refaim (südwestlich Jerusalem) hinaufgezogen, um die Verbindung Davids zu Israel abzuschneiden. In Betlehem hatten sie einen Stützpunkt eingerichtet. David hielt sich in der Bergfeste Adullam auf. Das Ereignis schildert ein kühnes Unternehmen, wonach drei Helden in Betlehem eindringen und aus der Zisterne am Tor kühles Wasser holen und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen. David gießt das Wasser auf die Erde, mit der Begründung: Er will sich an dem nicht laben, woran seine Männer ihr Blut gewagt haben. Sein Verhalten läßt begreifen, warum seine Leute für ihn durchs Feuer gingen, und es wirft ein helles Licht auf die Persönlichkeit des Königs.
Rut liest Ähren auf dem Feld des Boas : Während einer Hungersnot wandert ein gewisser Elimelech mit seinen Söhnen ins Moabiterland aus. Dort heiraten seine Söhne moabitische Frauen. Dann abersterben Elimelech und seine Söhne. Die Witwe Noomi (Meine Anmutige) kehrt nach Betlehem zurück. Die jüngere der beiden Schwiegertöchter, Rut, schließt sich ihr an. Sie findet in dem Betlehemiter Boas einen tüchtigen, gutherzigen Mann und eine neue Heimat. Boas und Rut bekommen einen Sohn namens Obed. Dieser wird der Vater Isais und Großvater Davids. - Die Moabiterin Rut steht für das Zeugnis, daß Gottes Erwählung allen Menschen gilt und er alle Menschen aus allen Völkern zu seinem Volk herbeiruft. Rebekka am Wasserbrunnen : Als Abraham alt geworden, sandte er seinen Großknecht Elieser (= Mein Gott ist Hilfe) in seine Heimat nach Mesopotamien, um für seinen Sohn Isaak aus der eigenen Verwandtschaft eine Frau zu gewinnen. An einem Zeichen will Elieser erkennen, welches Mädchen Gott ihm bestimmt habe. Das Zeichen soll die Bereitwilligkeit sein, mit der sie seiner Bitte um Wasser für Menschen und Tiere willfährt; auch ist es eine berechnende Prüfung, in der sich frauliche Hilfsbereitschaft, Herzensgüte und Sinn für die Tiere zu erweisen hatten. In der Schönen Rebekka mit dem Krug auf der Schulter, »der Tochter des Bruders (Betuel) seines Herrn«, hat er die Frau für Isaak gefunden. Der Erzengel Rafael und der junge Tobias : Das Buch Tobit erzählt von einem frommen Israeliten, der in Assyrien lebt und in schwerer Glaubensprüfung die Hilfe seines Gottes erfährt. Tobit, der seinen Stammesgenossen jede Art von Barmherzigkeit erweist, wird vom Unglück verfolgt und verliert auch noch sein Augenlicht. In dieser Not schickt Gott seinen Engel Rafael (Gott hat geheilt) zu Hilfe. Dieser begleitet Tobias, den Sohn Tobits, auf einer gefahrvollen Reise nach Medien, gewinnt ihm dort Sara, die einzige Tochter des reichen Reguel, zur Frau und mit der Galle eines Fisches heilt er seinen alten Vater von der Blindheit. Das Fresko zeigt wie Rafael und Tobias Mahl halten mit Fisch und Brot. Simson schöpft Wasser aus dem Eselskinnbacken : Hintergrund der Szene ist eine der außergewöhnlichen Heldentaten des Richters Simson im Kampf gegen die Philister. Die Männer von Juda beugen sich der Forderung der Philister und liefern ihnen Simson aus. Dieser befreit sich aus ihren Händen, indem er mit einem Eselskinnbacken tausend Mann des Feindes erschlägt. Das geschah bei Rammat-Lehi (Kinnbacken-Höhe). Mit dem Ort verbindet die Heldengeschichte eine weitere Begebenheit, die das Bild festhält. So wird erzählt, wie der starke Simson aus der Gefahr des Verdurstens gerettet worden ist, indem der HERR auf seine Bitte hin aus der Vertiefung in der »Eselskinnbackenhöhe« Wasser hervorsprudeln ließ, so daß er trinken konnte und sein »Geist« wieder auflebte. Die Versuchung Jesu : Nach dem biblischen Zeugnis bei Matthäus und Lukas wird Jesus, bevor er sein öffentliches Wirken, seine messianische Tätigkeit beginnt, vom Teufel versucht. Wie einst für das Volk Israel ist auch für Jesus die Wüste der Ort der Erprobung durch Gott. Die Versuchung macht Jesu Bereitschaft sichtbar, den vom Vater gewiesenen Weg zu gehen. Uns Menschen aber wird gesagt, alles Böse und alle Bedrohung wird überwunden durch das »ihm allein dienen« und durch das Festhalten an Gottes lebenspendendem Wort. Unser Fresko zeigt den guten Ausgang der Versuchung. Der Teufel läßt von Jesus ab und Engel treten heran und bedienen ihn mit Speise. Paulus begegnet Hananias in Damaskus : Paulus widerfährt auf seinem Weg von Jerusalem nach Damaskus, um die dortigen Christen zu verfolgen, die Bekehrung zum Glauben an Jesus Christus. Wie er selbst im Galaterbrief schreibt, hat Gott ihm »seinen Sohn offenbart« (1,16). Von nun an ist er »Knecht Jesu Christi«, wie er sich in seinen Briefen nennt. Das Licht der Erscheinung des HERRN warf ihn zu Boden und »als er seine Augen aufschlug, sah er nichts« (Apg 9,8). Seine Begleiter »nahmen ihn aber bei der Hand und führten ihn nach Damaskus; und er konnte drei Tage nicht sehen und aß nicht und trank nicht« (ebd.). Hananias vermittelt Paulus den Weg in die Gemeinschaft der Kirche durch Taufe und Handauflegung. Unser Fresko hält anschaulich und eindrucksvoll fest, was die Apostelgeschichte schildert: »Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften« (9,19). Das Ährenraufen am Sabbat : Jesus geht am Sabbat mit seinen Jüngern durch ein Ährenfeld. Nach Auffassung der Pharisäer war das Abreißen von Ähren am Sabbat, um das Korn zu essen, eine Art Erntearbeit und darum am Sabbat verboten. Jesus, der für seine Jünger Verantwortung trägt, macht sich nach Ansicht seiner Kritiker schuldig. In seiner Antwort nimmt Jesus für sich und auch die Seinen die Freiheit in Anspruch, die einstens König David beanspruchte. Damit wollte Jesus zum Ausdruck bringen: »Hier ist ein Größerer als David«. Hier spricht der Menschensohn, der von Gott Auftrag und Vollmacht erhalten hat. Der Sabbbat ist dem Menschen gegeben und das heißt: Um des Menschen willen da. Jesus legt dar, was der eigentliche Sinn des Sabbatgebotes ist. Auf diese Weise bekundet er, daß er kraft göttlicher Autorität handelt und spricht. Die Emmausjünger erkennen Jesus am Brotbrechen : Am Osterabend gehen zwei Jünger voll tiefer Enttäuschung von Jerusalem nach Emmaus. Sie hatten gehofft, daß Jesus »der sei, der Israel erlösen werde«. Der Auferstandene selbst wird unerkannt ihr Wegge-fährte und erschließt ihnen den Sinn der heiligen Schriften. Am Ende des Weges wird der »fremde« Begleiter ihr Gast. Beim Brotbrechen erkennen sie Jesus als den Gekreuzigten und Auferstandenen zugleich. In der Begegnung des Brotbrechens haben sie die Gewißheit erhalten, daß der Gekreuzigte lebt. Der Auferstandene »ist in die Herrlichkeit Gottes eingegangen« (vgl. Lk 24,26). In der Feier der Eucharistie ist der Auferstandene selbst gegenwärtig; die an ihn glauben, haben diese Gewißheit. |
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