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| Engel der Liebe |
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Liebe ist die schönste Sache der Welt,
Darum ist es meine Aufgabe, Die mir wirklich gut gefällt & woran ich mich immer labe, Ist zu sehen, wie die Tiere Sich lieben wie die Stiere. Jedoch gibt es ein Wesen, Das gilt es zu beobachten & die Partner vorsichtig auszulesen, Da diese nicht nach Liebe trachten, Denn das Geld mögen sie viel mehr, Mit Menschen hat man es schwer. Wie soll ich sie zum Lieben bringen, Wenn sie sich doch nur schaden, Kann ich sie ja nicht immer zwingen, Diese kleinen Maden, Wie sie sich begehren, Sich jedoch nie verzehren. Doch die Liebe ist mein Element, Das niemand respektiert, Kaum jemand überhaupt kennt. Aber ich habe es perfekt kaschiert, Dass ich diesen Job hasse & es niemals sein lasse. |
| Heldentat |
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Tsuki strich durch die Wälder der Menschenwelt. Sie war wütend.
Verdammtes Menschenpack, fluchte sie leise & lächelte finster. Das, was ich ihnen zeige, glauben sie mir. Sie alle leben in meiner Illusion. Dumm & töricht bis auf den letzten! Der Engel stieß trotzig mit dem Fuß nach einem kleinen Stein, der auf dem Weg lag. Sollen sie doch froh sein, dass ich ihnen vortäusche mehr zu haben, als sie in Wirklichkeit besitzen. Aus einem mach ich scheinbar zwei, doch alle bezeichnen mich als Schwindlerin, als das Böse. Zornig stieß sie ihr Schwert in den Baum zu ihrer Rechten & zog es wieder raus. In diesem Augenblick landete ein Botenengel neben Tsuki. Eine Nachricht. Du sollst einen Menschen von der Illusion befreien, er wäre (der Engel lachte abfällig) Gott. Tsuki sah den Botschafter verblüfft an. Sie sollte noch niemals jemand eine Illusion NEHMEN, sonder immer nur geben. Auf Tsukis fragenden Blick antwortete der Bote mit einem Schulternzucken & flog wieder davon. Ärgerlich sah ihm der Engel nach. Sie überlegte, ob sie diese Aufgabe wirklich erledigen sollte. Dann entschied sie, dass es doch besser wäre, da sie schon zu viele andere verweigert hatte. Also machte sie sich auf den Weg. Als sie ankam, brauchte sie den fraglichen Mann nicht lange zu suchen. Er saß auf einem reich verzierten Thron, war edel bekleidet & reich beschmückt. Um ihn wuselten viele seiner privaten Diener herum. Auch sie waren in kostbare Stoffe gekleidet, zwar nicht so edel wie ihr Gebieter, aber dennoch unnormal reich. Sie sah sich weiter auf dem Platz um. Vor dem Mann auf dem Thron & mit einem gewissen Sicherheitsabstand knieten tausende von Menschen. Sie alle verbeugten sich vor dem Gott. Allerdings gab es einen gravierenden Unterschied zwischen den Tausenden & den Dienern bzw. dem Thronenden selbst. Alle Tausend waren ärmlich gekleidet & abgemagert, während die anderen wohl genährt waren. Doch diese Armut hinderte die Menge nicht daran, ihr letztes Geld in die Körbe zu werfen, die die Diener aufgestellt hatten & die, sobald sie voll waren, von diesen auch geleert wurden. Tsuki landete vor dem Gott & sah ihm fest in die Augen. Er sah durch sie durch, da sie für ihn ja unsichtbar war. Nein, lachte sie los. Der glaubt ja WIRKLICH, er wäre Gott. Oh man, wie peinlich. Sie nahm ihren langen Stab & wirbelte ihn kurz durch die Luft, um ein bisschen Eindruck zu schinden, obwohl sie ja niemand sehen konnte. Dann schlug sie ihn auf den Boden & wollte ihren eigentlichen Zauberspruch sagen, bis ihr einfiel, dass der etwas unpassend war. Doch dann beschloss sie, einfach nur zwei Wörter zu vertauschen & beschwor: Im Traum der Illusion gelebt Im Sinne des Lebens weitergestrebt Nie die trügenden Schatten vertrieben Der Alltag ist Realität geblieben. Der Papst wusste kaum, wie ihm geschah. Er hatte mitten im Gebet abgebrochen & starrte mit leerem Blick & aufgerissenen Mund nach unten. Schon kamen Helfer herbei, um ihm Beistand zu leisten. Dann starb der Mann. Tsuki wunderte sich. Eigentlich streben Menschen nicht von ihren Zaubern, aber wahrscheinlich war dieser schon so besessen von der Vorstellung Gott zu sein, dass es ohne diese Illusion keine Gründe mehr gab, weiter zu leben. Der Engel zuckte mit den Schultern & machte sich auf den Weg, zurück in den Wald, zurück zu ihrer liebsten Beschäftigung: Sich über die Menschen beschweren. | |
| Luzifer |
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Verstoßen von Gott,
Ohne seine Gnade, Mit mit Hohn & Spott. Mein Leben muss ich nun verbringen, Ohne ein Lichtblick, Mit finsteren Dingen. Auch wenn es niemand glauben will, Auch mein Herz noch glüht, Niemals steht still. JEdoch ist es mir vergönnt Mein Leben von vorn zu leben & diesmal nach Gutem zu streben. Doch ich habe Trost, Denn die Hölle ist mein Heim, Auch wenn ich dort bin allein... |
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