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 Mein Haustier

  Engel der Liebe  Engel der Liebe
Ich sah vom Himmel herab,
da sah ich kurz und knapp.
Einen Jungen mit Tieren,
er nahm was aus den Körper:die Nieren.
Ich musste was tun,
hat er keine Liebe in sich?
Ich glaube nich!
Ich flog herab.
Versteckte mich,
ein bisschen Zauberkraft,hilft sicherlich,
und schon war er nett.
Ich glaub jetzt wisst ihr was ich bin:
Engel der Liebe so stell ich mich hin.

  Heldentat
Eine schwere Mission

Eines Morgens, als Laila, ich und unsere Haustiere gemütlich beim Frühstück saßen, betraten plötzlich mehrere Engel mit schnellen Flügelschlägen unser Haus. Einer davon war sogar ein Seraphim, wie ich voller Erstaunen bemerkte. Ich erschrak ziemlich, nur Leila war unbeeindruckt und fragte ziemlich vorlaut: „Was ist denn hier los?“. Der Seraphim stellte sich als Michael von der Beobachtung der Dunklen Seite vor. Er erklärte uns, dass die Dämonen sich zur Zeit merkwürdig verhielten. Sie unternahmen keine Angriffe und stahlen auffallend oft bei den Menschen Behälter aus Glas wie z.B. Marmeladengläser und Mineralwasserflaschen. Laila und ich sollten in die Unterwelt gehen und herausbekommen, was denn da los war. „Warum denn gerade wir?“, fragte ich verzweifelt. Michael zögerte etwas, als er antwortete: „Laila kennt sich wegen ihrer, wie soll ich sagen, etwas ungewöhnlichen Vergangenheit gut aus mit der Dunklen Seite. Außerdem fällt sie als Halbengel in dieser düsteren Welt nicht so auf. Du dagegen bist uns treu ergeben, und beide seid ihr gute Freundinnen. Wir denken, dass ihr ein gutes Team für diese Aufgabe seid.“ Beim Hinausgehen murmelte er noch: „Jedenfalls das beste, das wir im Moment haben.“

Mir gefiel das ganze gar nicht, aber Laila war richtig aufgeregt. Wir brachen sofort auf und stiegen hinab in die Unterwelt. Nach zirka einer Stunde waren wir dort angekommen, es war düster und die Wolken waren nicht weiß, sondern schwarz. Dann sagte Laila, dass wir uns bis zur Höhle der Versammlung im Zentrum der Unterweltstadt schleichen müssten. Ich vertraute mich Lailas Führung an. Wir benutzten Schleichwege und Abkürzungen, denn wenn uns auch nur ein einziger Dämon entdeckt hätte, wäre es mit uns aus gewesen!

Endlich erreichten wir einen Seiteneingang der Versammlungshöhle. Lautlos betäubten wir die einzige Wache am Eingang und schlichen uns einen dunklen Gang entlang. Dann kamen wir an eine Stelle, aus der von unten durch einen Spalt lautes Gebrülle und übler Gestank kam. Wir hielten unseren Atem an und zwängten abwechselnd unsere Köpfe in den Spalt. Ja, das schien eine wichtige Versammlung der Monster zu sein! Irgendwie ging es darum, dass sie einen großen Angriff auf den Himmel führen wollten. Sie erwähnten auch eine „geheime Waffe“, und dass sie bald genug Gläser gestohlen hätten. Laila und ich sahen uns an. Darüber mussten wir mehr herausbekommen. Doch plötzlich fiel Laila, die gerade über mir kniete, wie leblos auf meinen Rücken, und ich stieß einen unterdrückten Schrei aus. Was war mit Laila passiert? Dann fühlte ich einen heftigen Schmerz hinten zwischen meinen Flügeln und sackte auch zusammen. Ein Lähmzauber! Ich war zwar noch bei Bewusstsein, aber ich konnte mich nicht mehr rühren! Wir waren also entdeckt worden. Ich merkte noch, wie sich grinsende Wächterdämonen von hinten näherten.
Dann ergriff mich eine unglaubliche Müdigkeit, ich wollte einfach nur schlafen, nur schlafen. Meine Lider wurden immer schwerer, bis ich es nicht mehr aufhalten konnte.

Als ich aufwachte, saß ich in einem Käfig, Laila genauso. Ich wollte die Gitterstäbe aufsprengen, aber es ging nicht. Ich hatte keine Zauberkräfte mehr. Lag es an dem Käfig? Nein, das war ein stinknormaler Käfig. Ich weckte Laila auf, denn sie hing direkt neben mir. Sie fragte benommen, was los sei. Ich erklärte, dass zumindest ich keine Kräfte mehr hätte. Sie wollte gleich einen Energieball schleudern, aber aus ihrer Hand kam nicht mal ein Funken. Zugleich kam der Chef der Dämonen. Er war größer als die anderen und stank fürchterlich. Er stieß ein lautes Gelächter aus und brüllte: „Das wird wohl nichts mit euren Attacken, muhahahahaaaa!!! Ich habe euch nämlich eure Zauberkräfte entzogen und dann in Marmeladengläser verschlossen! Wir haben nämlich herausgefunden, dass Glas Engelkräfte gefangen hält, und ihr dann schwach wie Menschen seid! Wir haben schon Tausende von Gläsern beisammen, und bald werden wir euren Himmel angreifen!“ „Aber so etwas ist doch nicht möglich!“ erwiderte ich erschrocken. Darauf lachte der Dämon brüllend: „Mit dem Zauberspruch: Irrtyschamakeeseire kann ich euch die Kräfte rauben oder euch die Kräfte wiedergeben!“. Daraufhin verlies er den Kerker. Kurz darauf fühlte ich, dass in mir eine Energie zurückkam. Das mussten wohl meine Kräfte sein. Wie das? Moment, hatte der Dämonenchef nicht den Zauberspruch laut ausgesprochen? Bewirkte das nicht die Aufhebung des Banns? Ich sah Laila an, und sie verstand sofort. Wir schleuderten beide Energiebälle und der Käfig sprang auf und wir waren frei. Ich flog zur Kammer wo die Gläser waren ,mit einer riesigen Energieball sprengte ich die Kammer. Schnell flog ich zu Laila. Sie packte mich am Arm und kicherte: „Dämonen sind ziemlich stark, aber nicht besonders schlau, hihi“. Und somit flogen wir in den Himmel wo uns Michael erwartete.
ENDE