Engel der Blutes Engel der Blutes
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Letzter Besuch 06.11.2005 23:17 Uhr
 
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Meine Aufgaben sind: Wenn es Verletzte gibt, die sehr stark bluten, kann ich das Blut zum stoppen bringen.


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Als ich zum Engel des Blutes wurde

Ich habe mich schon immer sehr für Blut und Ähnliches interessiert. Deshalb wollte ich schon als kleines Kind Ärztin werden, da man in diesem beruf viel mit Blut zu tun hat. Wenn jemand verletzt war, bin ich immer sofort hingeeilt und habe mich um die Wunde gekümmert. Die meisten meiner Freunde fanden das nicht gerade sehr schön, weil sie kein Blut sehen konnten, doch ich war das reinste Gegenteil. Außerdem interessierte ich mich sehr für Engel und überhaupt „übermenschliche Sachen“. Aber nun zu dem eigentlich Tag.
Ich war 13 Jahre alt und mal wieder auf dem Weg nach Hause. Da sah ich plötzlich einen kleinen Jungen am Straßenrand liegen. Er blutete wie verrückt und ich wollte natürlich gerade helfen, doch so wie es aussah, konnte ich nicht viel tun. Die Wunde war so groß, dass ich ärztliche Hilfe brauchte. Doch ich hatte mein Handy nicht dabei, der Junge hatte noch keins und weit und breit kein Mensch in Sicht. Ich bekam Panik. Doch auf einmal sah ich ein helles Licht und tatsächlich, ein Engel kam zu mir und half mir den Jungen zu retten. Als wir den Jungen nach Hause gebracht hatten, fragte mich der Engel, ob ich nicht auch zu einem Engel werden möchte. Dazu müsste ich nur die Erde verlassen und ins Paradies ziehen. Ich stimmte freudig zu, doch vorher verabschiedete ich mich noch traurig von meinen Freunden, da ich nun nicht mehr bei ihnen sein kann.
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  Persönliches Statement  Persönliches Statement
Ich glaube auf der einen Seite an Engel, weil es „irgendetwas“ geben muss, was einem in schwierigen Sachen hilft. Wenn zum Beispiel ein kleines Mädchen aus dem 2. Stock fällt und nur leichte Schrammen hat, muss es einfach einen Schutzengel gehabt haben. Oder wenn jemand vorher automatisch vor etwas Schlimmen gewarnt wird und der Gefahr doch gerade so entgangen ist. Aber auf der anderen Seite kann ich auch nicht wirklich glauben, dass es Engel gibt, weil es manchen Menschen so schlecht geht und sie eigentlich einen Schutzengel haben müssten, der ihnen in schwierigen Situationen hilft. Doch das ist nicht immer der Fall.

Ich stelle mir das Leben als Engel einerseits ziemlich ruhig und angenehm vor, doch andererseits auch wieder stressig. Ich glaube sie leben in einer Art Paradies. Dort gibt es alles Mögliche was Spaß macht. Wie zum Beispiel ein Schwimmbad, Restaurants, ein Kino und noch vieles mehr. Es gibt einen riesigen See, wo sich immer viele Engel treffen und den Nachmittag verbringen. Es gibt nur Liebe und Frieden und jeder versteht sich gut mit dem anderen. Falls es mal Streit gibt, helfen die anderen Engel sofort. Doch außer Freizeit müssen sie auch auf die Erde fliegen und sehen ob alles in bester Ordnung ist. Wenn es jedoch Ärger gibt, müssen sie eingreifen und versuchen die Sache zu regeln, damit wieder alles gut ist. Es gibt auch eine Schule. Dort können sie sich weiterbilden. Ich denke, dass die Engel von Gott „erschaffen“ wurden, damit sie den Menschen helfen können, wenn es mal Schwierigkeiten gibt. Also glaube ich, dass sie zuerst bei Gott lebten und er ihnen dann eine „eigene Welt“ erschaffen hat. Ich denke auch, dass manche Menschen von Gott auserwählt werden und als Engel weiterleben können und eine spezielle Aufgabe erhalten. Ich finde, es gibt Schutzengel, die einen in schlimmen Tagen beistehen und helfen, wenn man Hilfe braucht.
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