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Die Sonne erstrahlt in schönstem Glanz,
die Sonne scheint wie ein Sternenkranz, so hell, so heiß, so wunderschön, ich lass sie auf und untergehn. Ich überwache mit großem Herzen, die Leiden und des Menschen Schmerzen, ich schicke ihnen Liebe sogleich, sodass es für zehn Jahre reicht. Mensch und Sonne gehören zusammen, ich halte sie liebevoll beisammen. Ich bleibe bei ihnen Tag und Nacht, bis auch bei ihnen die Sonne lacht. |
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Ein Wesen ist erwacht auf Erden,
es ist blutrünstig und gefährlich. Sein treuester Gefährte ist das Verderben, seine Gefühle sind eher spärlich. Das Wesen verfügt über Wissen, es beherrscht die Welt eisenhändig. Intelligenz ist dem Geschöpf nicht zu missen, sinnlos reißt es Beute ständig. Die schlimmsten Kriege führt es unter sich, Blut fließt in Strömen unaufhaltsam, Hass bei diesem Wesen nicht verwunderlich, dem Willen der Hoffnung ist es unbeugsam. Seine Seele ist gehüllt in Finsternis, die Angst reißt ihn entzwei, doch die lösende Rettung der Erkenntnis, varhallt in dem verzwifelten Geschrei. Luzifer, du hast dem Menschen hassen gelehrt, dem liebsten Geschöpf des Herrn, wieso hast du ihm die Liebe verwehrt, die du vergabst so gern? |
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Mondschein
Laternen sind schwach, schwach nur Können sie den Weg deuten. Ich folge der endlosen Spur, es soll mir die Welt bedeuten. Denn heute verlor ich mein Licht, meinen Glanz, wohin nur gehen? Mir versperrt es die Sicht, ich kann nur noch die Spur sehen. Sie führt weiter, weiter mich, weiter hinein in die Nacht. Es tummeln auf den Straßen sich, alle, denen das Schicksal nicht lacht. Sie begleiten mich auf dem Weg, der endlosen Spur immer hinterher, So sehr es mich auch bewegt, ich fühle mich innerlich leer. Und so schreite ich voran, der Bedeutung laufe ich nach, Ich nehme es, so gut ich es kann, schwärzer wird mir nun die Nacht. Ich suche nach des Lebens Sinn, doch die Spur zeigt mir nicht wohin, zeigt mir nicht wohin. Und ich brauche mein Licht. Die Spur ist der Schatten des Mondscheins, denn ihr folgen heißt suchen, nach dem Sinn des ewigen Seins. Und die, die das Leben verfluchen, können ihr geborgen sein. |
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In meinen Augen strahlt ein Licht,
es scheint mir hell und klar ins Gesicht. Es zeigt mir alle Herrlichkeit, es zeigt mir alle Ewigkeit. Es ist das Licht des Morgensterns, des hellsten, klarsten, schönsten Sterns. Des Sterns der Liebe und des Sein, voll Pracht erstrahlt und gänzlich rein. Ich fliege mit meinen Schwingen hinauf, in den strahlenden Sternenlauf, dort fange ich die Liebe ein, so lieblich klar, so schön und rein. Auf der Erde wird sie verteilt, wird dort gehalten in Seeligkeit. Ich fliege zurück zu Azanariel, von dem ich mir weitere Liebe erstehl. ;-) |

