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Pets Heaven Poetry Contest 11
Nacht, Gespenster, wilde Stimmen, die Dunkelheit beginnt zu singen, es klingt aus tiefstem schwarzen Wald, die Mondnacht wird heute kalt. Und auf in diesen düstern Wald, macht sich ein katzenähnliches Wesen, es miaut, von den Bäumen es widerhallt. Sein großes eine Auge leuchtet hell, wer sich fürchtet, rennt weg schnell. Es strahlt geld in die Dunkelheit, sonnt sich bester Heiterkeit. Die Party kann beginnen, mit allen Bäumchen Lieder singen! Pets Heaven Poetry Contest 14 Frühling ist es und es blühn auf der Wiese Pflanzen grün. Blumen strecken ihre Pracht, leuchten hell sogar bei Nacht. Und im Boden da steckt nun eine Rübe, was zu tun? Pets, herbei!Kommt nur her! Setzet euch doch nicht zur Wehr! Seht, wie lecker sie da steckt, wie sie euren Hunger weckt. Und herbei! Zieht sie heraus! Los, ihr Pets, oh welch ein Schmaus! Und mit größten, ärgsten Mühn, können sie die Rüb\' rausziehn. Mit einem Ruck ist sie heraus, genießet euren Festtagsschmaus! Pets Heaven Poetry Contest 9 Ich träumte letzte Nacht von einer Schneeballschlacht. Der Wind pfiff eisig kalt, weiß vor Schnee der Wald. Doch plötzlich kamen heraus aus dem schneeweißen Wald, grün und groß wie eine Laus, was bei uns als Alien galt. Grinsend und die Augen rot, warfen sie die Kälte tot. Als der Morgen endlich kam, war ich wenig arbeitsam. Seufzend dachte ich zurück, an den Traum vom Schneeballglück. Pets Heaven Poetry Contest 10 Das Feuer, der starke Bruder der Sonne, ist an für sich ein grober Zerstörer, jedoch erfüllt mit Wärme und Wonne, ist er im Wesen ein Betörer. Das Wasser, der blaue Vater der Erde, ist eine drohende Gefahr, donnernde Wellen wie eine Herde, sanft, belebend ganz und gar. Lass uns vereinen diese Gewalten, bändigen wir das Licht und das Meer, so komme zusammen, was ewig gespalten, der Ritter der Glut, das Wellenheer. Spring, edler Fisch, durch diesen Reifen, Himmel und Erde gibt es nicht, auf dass wir beide endlich begreifen, unsere Freundschaft ist stärker als Licht. |
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TCG Fanfic Wettbewerb 11
Und GOtt schuf 6000 Engel im Himmel und er liebte einen besonders. Er war der Träger des Lichts und durch seine Liebe fast ebenso mächtig wie Gott selbst es war. Sein Name war Luzifel. Und Gott sah, dass die anderen Engel Gottes Schein kaum aushielten, so überwältigt waren sie von ihm. Er stellte Luzifel vor seinen Thron, um die anderen Engel zu schützen. Als die Engel sich mehrten, entstanedn starke und schwache Geschlechter und Gott sah, dass die Engel sich sehr unterschieden. Die einen hielten seinem Schein problemlos stand und entwickelten sogar drei Flügelpaare um ihre Kinder zu schützen. So entstanden die Seraphim. Gott sah, dass eine rdnung nötig war und ernannte die Seraphim zu den WÄchtern der unendlichen Lieb und erklärte sie zu den höchsten Engeln. Nacheinander stellte er die Engelhierarchie auf, sodass schwache und stärkere Engel in Gruppen untergliedert waren. Die Engel gaben sich mit dieser Hierarchie zufrieden. Anfangs auch Luzifel... doch das ist eine andere Geschichte. Als die Hierarchie vollständig war, benannte Gott jede Engelgruppe nach ihren Aufgaben. Die Sechsflügrigen nannte er Seraphim (=\"Feurige\"), da sie vom Feuer seiner Liebe umrandet waren. Darunter standen die Cherubim, danach die Throne. Hierauf folgten die Herrschaften, die Gewalten und die Mächte, bis schließlich auch die Fürsten, Erzengel und Engel folgten. TCG Fanfic Wettbewerb 14 Peophin schwebte über dem Wasser. Sie bot all ihre Kraft auf, um bei der gewaltigen Flugshow zusehen zu können. Deshalb schwebte sie nun über dem Wasser. Denn die Pets der Luft Gruppe veranstalteten den alljährlichen Tanz der Flugtiere. Und das war immer ein sehr heiteres Vergnügen. Zunächst kam der kleine Scorchio herbei und begrüßte durch ein Mikrofon alle anwesenden, zahlreichen Besucher und Zuschauer. Es war ein Heidengetümmel. Und alle schnatterten aufgeregt. Doch als Scorchio sich räusperte, verfielen alle in ein angenehmes Schweigen. \"Liebe, liebe Freunde!\" Alle klatschen bei diesen Worten und verstummten, als Scorchio weiterredete: \"Wir sind heute hier versammelt, um den Tag der Flugtiere zu feiern. Wir werden ihnen heute eine einzigartige Show mit tollen Effekten und Stunts zeigen. Sie werden sehr fasziniert sein von der edlen Dame des Drachens. Sie ist eine Herrin der Drachen und beherrscht ihren Gehorsam. Also versteht sie sich auf das Trainieren dieser unglaublichen Tiere! Und dies, meine lieben, lieben Freunde, dies ist der absolute Höhepunkt der Show! Doch nun, wie immer, zunächst einmal eine kleine Einführung in die Geschichte der Luftpets...\" Es folgte eine fünf Minuten lange Rede und obwohl jeder natürlich bescheid wusste über jedes einzelne Detail. Jedes Jahr wurde erneut die Geschichte der Luftpets erzählt. Und obowhl jeder die Luftpets schätzte und liebte, wurde ihnen auch das Zuhören nicht langweilig. Die Show begann. Herrliche Kunststücke wurden vollführt. Die Zuschauer grölten und jubelten. Die Luftpets schwangen sich durch die Lüfte und tanzten in schönsten Reigen. Es war ein herrlicher Anblick. Es verzückte alle. Der Tag näherte sich seinem Ende und alle erwarteten voller Hochspannung den absoluten Höhepunkt der Show. Und tatsächlich. Die Dame der Drachen ers chien. Und es brach ein Jubel aus und alle Welt freute sich. Die Dame vollführte mit den Drachen wundersame Dinge. Es gab tosenden Beifall. Jeder war begeistert und kein Auge blieb trocken, da alle vor Freude zu Tränen gerührt waren. Als es Nacht wurde kam Scorchio erneut heraus. \"Meine lieben lieben Freunde!\" sagte er:\" Ich danke euch für die Aufmerksamkeit. Es war ein herrlicher Tag und ich muss mich für alles bei allen bedanken!\"Liebe Erdpets, Lichtpets und all die andeen Pets! Vielen Dank für euer kommen. Die luftpets sind euch sehr verbunden. Bis bald, euer Scorchio!\" TCG Fanfic Wettbewerb 9 Am Vorabend des Engelkrieges saßen die Gott treu gebliebenen Engel zusammen und berieten, was geschehen sollte. Gott hatte ihnen den klaren Befehl gegeben, Luzifel zu beseitigen. Doch das löste eine Diskussion aus. \"Wir können ihn nicht einfach umbringen. Damit wären wir keinen Deut besser als er!\" schrie ein Erzengel. Michael antwortete: \"Gott hat uns den Befehl gegeben. Wirst du ihm etwa nicht Folge leisten?\" Der Erzengel schwieg zornig. \"Luzifel verdient es nicht, dass er getötet wird!\" erklang eine sanfte Stimme. Eine Throne erhob sich und schritt langsam zu Michael. \"Du musst dich von ihm trennen! Du wirst dich sonst selbst verlieren! Er hat sich geändert!\" sagte Michael. \"Er kann sich nicht so verändert haben! In ihm lebt immer noch die Liebe, aus der er geschaffen wurde. Es ist der Hass auf den Menschen, der ihn blind macht. Aber er ist immer noch der Lichtträger!\" meinte die Throne. \"Du liebst ihn noch immer!\" stellte Michael fest. \"Ich liebe ihn noch immer, da hast du recht.\" pflichtete die Throne ihm bei. \"Gott hat einen Befehl gegeben, ich werde mich ihm nicht widersetzen!\" \"Michael, du darfst ihn nicht umbringen! Du würdest die Welt durcheinander bringen! Er muss leben!\" schrie die sonst stille Throne. \"Nach diesem Krieg wird es kein böses Blut im Himmel mehr geben!\" beharrte Michael. Tränen stiegen in die Augen der THrone und sie ging fort. Die Versammlung wurde aufgelöst. Der Krieg würde beginnen. Der Kampf zwischen Luzifel und Michael dauerte drei unendlich lange Tage und Nächte an. Luzifel war geschwächt durch seinen Hass und er merkte, dass Michael ihm nun ein Ende setzen konnte. \"Was ist, Michael? Tu es doch!\" grinste Luzifel teuflisch. Michael ließ sein Feuerschwert auf Luzifel niedersausen und brachte es vor dessen Nase zum Stillstand. \"Verschwinde, du Abschaum. Und wage es nicht, dich länger den Lichtträger zu nennen. Von nun an bist du Luzifer, der Teufel der Hölle. Du bleibst am Leben, weil noch immer Liebe für dich existiert. Danke ihr für dein Leben. Und nun verschwinde!\" Luzifers Zorn schien für eine Sekunde gebrochen. Sie liebte ihn noch. Plötzlich stieß Michael ihn aus dem Himmel. \"So weit hat dein Hass dich gebracht!\" sagte der. \"Ja.\" meinte Luzifer nur und überrraschte Michael dadurch sehr. Daraufhin flog Luzifer davon... TCG Fanfic Wettbewerb 10 Das Mädchen, von dem die Rede ist, kennt ihr alle. Sie heißt Sailor Moon und mit der Kraft eines Engels konnte sie tatsächlich einmal einmal das Böse besiegen. Das kam so: Mit der Macht des Mondes konnte sie viele Dämonen bezwingen. Doch eines Tages erstand aus den Mächten des Dunkeln ein übermäßig starker Dämon, es war Leviathan, ein Herrscher der Unterwelt, der ein treuer Knecht Luzifers war. Niemals hätte man an eine solche Zerstörungskraft geglaubt, doch die Menschen erfuhren sie am eignen Leibe. Sailor Moon wusste nicht weiter. Keiner ihrer Freunde und auch keine ihrer Mächte vermochte es mit diesem Höllendämon aufzunehmen. Verzweifelt glaubten alle an das Ende der Welt. Luzifer selbst lachte schallend über die Schäwche der Menschheit und konnte es kaum glauben, dass ein einfacher Knecht aus seiner Hölle die Erde bezwingen konnte. Was für ein leichtes es für ihn gewesen wäre, für Luzifer selbst, die gesamte Erde zu zerstören. Doch im tiefsten Inneren wusste Luzifer, wie sehr er die Erde liebte. Darum schritt er selbst höchstpersönlich aus den Feuern der Hölle, um Leviathan aufzuhalten. Denn einerseits konnte er es nicht zulassen, dass die Menschen dachten, dass es einen stärkeren Teufel als Luzifer selbst gab und andererseits liebte er den Planeten und selbst die Menschen, die auf ihm lebten. Er wusste es, doch weil er sie nicht erreichen konnte und aus dem Himmel verstoßen war, hasste er die Menschheit. Luzifer ging zu Sailor Moon, doch bei seinem Anblick fiel sie in Ohmacht und konnte seiner Macht nicht standhalten. Ein wenig erzürnt über die Schwäche dieser Menschenretterin, schickte er eine Botschaft in den Himmel zu seiner leibhaften Tochter, dem Cherub Aurora. Als sie von den Geschehnissen hörte und die Botschaft ihres Vters sie ereilte, flog sie sogleich zu Luzifer. Ein wenig zitternd und doch aufrecht stand sie ihm gegenüber. \"Morgenstern, du sollst Leviathan vernichten.\" Aurora dachte sich verhört zu haben. \"Wie bitte? Wie soll ich das denn schaffen? Er ist viel zu mächtig für mich!\" Luzifer schnalzte entnervt mit seiner Zunge und zeigte mit seinen langen Fingern auf die in Ohmacht liegende Sailor Moon. \"Gib ihr deine Kraft und sie wird sie mit der ihren vereinen. Sie steht für die Macht der Menschen und deine Kraft ist genug, um für die Macht der Engel zu sprechen. Vereint könnt ihr diesen Widerling besiegen. Er ging mir sowieso schon auf die Nerven.\" Aurora nickte und weckte Sailor Moon auf. Luzifer verschwand sogleich, um eine erneute Ohnmacht zu verhindern. Verdutzt und bewundernd ob der wunderschönen Aura des Engels saß sie vor Aurora. \"Sprich nicht, frag nicht. Nimm hier meine Macht. Du wirst wissen, wie du damit umzugehen hast. Vertrau deiner Macht. Und nun geh und vernichte diesen Teufel!\". Daraufhin verschwand Aurora. Sailor Moon spürte wie die endlose Wärme und Liebe durch sie strömte und sie die Kraft aller Engel in sich spüren konnte. Sie trat Leviathan gegenüber. Die gesamte Gewalt der Menschheit lähmte ihn und die Kraft der Engel vernichtete ihn. So besiegten Sailor Moon und die Engel den DÄmon der Hölle. TCG Fanfic Wettbewerb 11 Mein Urlaub verlief wie ein Traum und es ist fast schon schade, dass er so schnell vorbeigegangen ist. Zunächst flogen wir nach London, wo wir den Menschen auf der Straße wunderschöne Ostern wünschten. Zwei Straßenkindern verhalfen wir hier zu neuen Adoptiveltern. Als wir nach zwei Tagen weiterflogen, wir, das sind drei Fürsten und ich, kamen wir nach Portugal. Wir schoben ein paar Wolken beiseite, sodass die Menschen die Sonne genießen konnten. Nach einem Tag Aufenthalt in Portugal flogen wir über sieben Stunden über ein weites Meer, die Menschen nennen es Atlantik. In New York angekommen, verhinderten wir zehn Banküberfälle. Nach drei Tagen flogen wir weiter nach Argentinien, Buenos Aires, wo wir uns niedersetzten und für die Menschen Musik machten. Die haben sich vielleicht gefreut! Zwei Tage später flogen wir über den Pazifik (dauerte 10 Stunden!!!) nach Japan, wo wir in die überfülltesten Straßen Bäume als Lebenszeichen setzten. Viele Menschen kümmern sich nun täglich um diese. Beim unserem Weiterflug nach Australien, Canberra, erlebten wir auf den Philippinen einen wunderschönen Engeltanz, der von kleinen Mädchen uns zu Ehren aufgeführt worden war. In Canberra selbst blieben wir zwei Tage und halfen den vielen Menschen bei ihrer Selbstfindung, indem wir sie auf die uns treu gebliebenen Aboriginis aufmerksam machten. Ein elf stündiger Flug nach Afrika machte uns alle sehr müde, sodass wir die Nacht über bei einem Eingeborenenstamm schliefen, die uns dann tagsüber ein riesiges Fest gaben. Das war die reinste Freude! Wir segneten sie und beendeten unseren wunderbaren Urlaub! Wieder zurück im Himmel muss ich sagen, dass ich bei meinem nächsten Trip auch noch die Arktis sehen möchte. Ansonsten war es wunderwunderbar. TCG Fanfic Wettbewerb 14 Ich erzähle hier nur ungern über so persönliche DInge wie der Begegnung mit einem Seraph. Denn wer kann schon von sich behaupten, einmal der klaren Liebe begegnet zu sein. Und doch, weil es hier verlangt wird, bin ich bereit, eine kleine Begegnung mit meiner persönlichen Liebe preiszugeben. Mein Vater, als der höchste aller Seraphim überhaupt, fiel. Trotzdem ist er in meiner Ansicht immer noch der alliebende Seraph, den ich voller Stolz Luzifel, meinen Vater nennen kann. Es war wieder mal eine dieser ewigen Besprechungen, die entscheiden sollten, wie gegen die Dämonen vorgegangen werden sollte, die in unseren himmel einfielen. Ich kämpfte hart und voller Elan, doch sie hörten mich nicht an. Nein, wer hört schon eine Engel Macht des Morgensterns an? Siesollen sich hüten vor mir, denn ich bin die Tochter des Luzifer. Bin ich erst Seraph, werdet ihr sehen, wie ihr es bereuen werdet, dass ihr mich nicht angehört habt! Ihr meint imer nur, dass ihr die Dämonen töten müsst. Ja, tötet sie, tötet sie alle! Doch den Hass könnt ihr nicht töten! Ihn gilt es zu mildern und nicht noch zu entfachen! DOch ihr seid zu verbläut um das zu merken! JEdenfalls nahm mich Azanariel, mein geliebter Azanariel in den Arm danach. Und ich darf sagen, dass er ein Seraph ist. Und er ist einer der prächtigsten Seraphim und er freut sich schon darauf, dass ich eines Tages mit ihm bei Gottes Thron sitzen werde. Und dann werde ich es euch zeigen, ich werde euch zeigen, was es heißt, wenn man die Tochter des Teufels ist. Ich werde euch zeigen, wie man mich zu behandeln hat. Ich habe die Hölle in der Hand, auf einen Handwink würde Luzifer auf euch alle niederstürzen. DOch ich liebe euch zu sehr. Ja verdammt, ich tue es! Und ich liebe Azanaraiel. Ohne ihn kann ich nicht leben und er müsste für den Kampf gegen meinen Vater sterben. Es sei denn, wir würden uns der d unklen Macht anschließen. Doch wie lange hält das alles? Alles liegt in Trümmern, keiner weiß mehr wohin. Die Engel sind gefallen und sie wollen zurück! Ihr müsst ihnen die Chance geben! Ihr seid ein Volk der Einbezogenheit. Ihr lasst neimanden herein, der ausgestoßen ist und war. Ich weiß noch, wie ihr mich ansaht, als ich in den Himmel kam. Oh ja, ich konnte die FURCHT in euren Augen lesen und anstatt, dass ihr mich ängstigtet, habt ihr mich stark gemacht und ich fühlte bloßen Stolz in meinem Herzen! Ihr habt keine Ahnung, wie es einmal werden wird! Doch ich warne euch! Seid bereit, zu geben, was ihr liebt, denn nur so wird euer eigener Hass überwunden! Ihr seid es nämlich, die voller Hass sind! Schneidet ihm den Hals ab, tötet nicht, sondern mildert! TCG Fanfic Wettbewerb 9 Luzifers Wut und orn auf Gott und über Gottes Handeln wuchs jeden Tag. Die Pforten der Hölle donnerten und die Flammen umschlugen die Mauern. Luzifers Schreie waren bis ans Höllentor zu hören und all die Seelen, welche in die Hölle geschickt wurden, zitterten vor Furcht. Weitere Teufel umgaben Luzifer und genossen seine Raserei. \"Luzifer, wie wärs wenn du deine Wut auch mal andere spüren lässt. Zum Beispiel diesen Adam oder sein Weib!\" schlug Belial ihm vor. Ein angsteinflößender Zornesschrei entwich Luzifers Kehle. Sein ehemals so schönes Gesicht war nur noch eine Grimasse seiner teuflischen Wut. \"Die Menschen,\" sagte jener und ließ seine Reißzähne knirschen, \"haben bereits die verbotenen Früchte gegessen. Sie sind aus dem Paradies gestoßen worden. Und dennoch... dennoch lächeln sie, dennoch freuen sie sich, dennoch LIEBEN sie sich!\" Luzifer zerschlug einen riesigen Felsbrocken. Die einzelnen Stücke gingen in Flammen auf. Beelzebub fing einen flammenden Stein mit der Hand auf und zerdrückt ihn zu Staub. Grinsend sagte er: \"Du, Luzifer, weißt genau, warum sie sich lieben können. Du warst es, der die Liebe erst so richtig aufklingen ließ. Hattest du nicht mit fröhlichster Stimme unserem einst geliebten Vater gesungen? Warst du es nicht, der den Engeln als Vorbild der Liebe vorauseilte? Warum nur so zornig, mein Liebster? Es ist dein Werk. Also dulde es.\" Luzifer sah Beelzebub an, als wollte er ihn in der Luft in Stücke zerreißen. Doch dann fing er an, schallend zu lachen und das Lachen ließ die Seelen der Menschen gefrieren. \"Nun Beelzebub, wie recht du hast. Doch bin ich es, der den Hass in die Menschen hineintrieb. Mit jedem Atemzug sündigen sie und mit jeder Tat morden sie. Selbst wenn sie sich lieben. Die Erbsünde lastet auf ihnen und ich habe Zwiespalt unter den Menschen gesät. Solange die Menschheit lebt, werde ich leben und zwar in ihnen. Denn die sieben Todsünden lasten an ihnen wie ihr Herz.\" \"Das, Luzifer, ist der Preis für ein Leben in der Hölle!\" fügte Belial hinzu. Luzifer ließ sich auf einem Felsen nieder und blickte auf seine Hände. \"Einst lobpreisten sie Gott. Einst vollbrachten sie die wundersamsten und schönsten Werke. Doch für diese Werke war unser Vater bling. Er war blind. Und er liebte nur seinen Menschen. Und nicht mehr uns.\" Luzifers Blick verfinsterte sich. \"Noch heute, so schwöre ich, wird sich das Menschengeschlecht einander Leid antun. Es wird sich berauben und sich morden. Es wird ein Hass entfachen auf mich und ich werde aus ihm trinken.\" Luzifers entsetzliches Lachen ertönte erneut und mit seinen gewaltigen Schwingen flog er gen Erde, dem Menschen entgegen. |
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