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  Engel der Liebe  Engel der Liebe
Liebe ist…
Ein Gefühl, dass ich nicht hegen darf,
ansonsten werde ich bestraft.

Bestraft von meiner selbst mit Kummer und Leid,
mein Herz vor Liebe schon richtig schreit.

Ich kann nicht mehr, ich muss es tun!
Meine Liebe zu dir kann nicht Ruhn’.

Die ganze Welt umrunde ich,
alles, alles nur für dich!

Doch du bist nicht da! Kommst nie wieder.
Wo bist du bloss? Ich träume wieder….

  Heldentat  Heldentat
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Es war mal wieder einer der Tage an dem ich mein da sein als Engelsschülerin verfluchte. Es fing so an, dass ich meine Hausaufgaben wieder vergaß und mir eine 15 minütige Standpauke anhören musste. Zu dem habe ich dadurch den ganzen Unterricht gestört und wurde heute von der Engelsschule ausgeschlossen. Das kam mir auch irgendwie recht … ich hatte heute eh keine Lust und Engel wollte ich schon lange nicht mehr werden. Warum ziehe ich diese Show denn überhaupt ab? Ach ja genau, weil ich nicht sterben wollte….
Ich ging durch die Straßen von Cloud City auf der Suche nach etwas echt aufregendem. Und da entdeckte ich sie! Die Erzengel Schule, die mich schon immer interessierte. Ich fragte mich ob ich diese einfach so betreten darf. Statt nachzudenken, bin ich einfach losgegangen. Die Schule war echt groß, echt fantastisch und kaum zu glauben! Ich schaute mir alle Gänge an… „Die Schule ist ZU groß“, dachte mir. Kein Wunder, denn ich hatte mich auch verlaufen. Plötzlich hörte ich Schritte. Oweia dachte ich mir und versteckte mich hinter einer großen Säule. Ich sah 3 unheimliche Engel vorbei gehen, die nicht nach Erzengeln, sondern nach gefallenen Engel aussahen. Sie redeten von der Einnahme der Erzengelschule und verschwanden in einem dunklen Durchgang. Bei mir schlug es sofort Alarm und ich musste die Engel warnen! Ich versuchte den richtigen Weg zu finden, obwohl ich noch nicht mal wusste wohin ich musste. Ich rannte rechts, links, Treppe runter und wieder links … plötzlich stieß ich mit jemanden zusammen. „Aua!“, rief ‚es’ und kratzte sich am Kopf. „Sorry, aber ich hab’s ziemlich Eilig!“, erwiderte ich. „Sag mal, was machst du hier? Du bist doch überhaupt kein Erzengel, geschweige denn überhaupt ein Engel“, fragte ‚es’. Ich erkannte das ‚es’ ein Mädchen war, wie ich, ungefähr in meinem Alter. „Ich … ich muss sofort zum Leiter dieser Schule!“, antwortete ich.
„Warum denn das?“
„Ich hab ein Gespräch vorhin mitbekommen!“
„Das ist ganz normal hier. Oder meinst du wir sollen den Mund halten?“
„Nein, aber ich hab vorhin 3 gefallene Engel gesehen. Sie sind oben in einem dunklen Gang verschwunden und haben etwas von der Einnahme dieser Schule gefasselt.“
„Wie bitte? Das meinst du doch nicht ernst, oder?“
„Ja klar, oder meinst du ich würde ohne Grund durch die Gänge hier rasen?“
„Bleib mal locker. Wenn das stimmt, müssen wir schnell handeln. Da bleibt keine Zeit um den Leiter zu informieren. Wo sagst du war es? In der Nähe eines dunklen Ganges?“
„Joa!“
„Das kann nur der Gang zum verbotenen Klassenzimmer sein. Wir müssen los!“
Sie nahm mich an der Hand und wir rannten den ganzen Weg zurück… rechts, Treppe hoch, rechts, links … große Säule, wir sind daha!
„Du hast recht“, sagte das Mädchen.
„Wieso?“, fragte ich.
„Ich spüre eine dunkle Macht an diesen Ort“
„Aja… wieso heißt der Gang da drüben, der verbotene Gang?“
„Weil dort etwas aufbewahrt wird“
„Und was?“
„Das weiß selbst ich nicht“
„Und das soll schon was heißen, oder?“, grinste ich.
„Was soll das denn heißen? Ist aber auch egal, wir müssen erstmal diese Engel aufhalten“
„Da hast du recht :D!“
Wir gingen zum Ende des Ganges. Ich spürte etwas. Es war unheimlich und furcht ein flößend. War das die Macht Satans? Des Luzifers, dem gefallenen Engel? Schon erschreckend wenn man darüber nachdenkt….
„Am besten du bleibst hier, ich regel das schon“, flüsterte das Mädchen.
„Wieso?“
„Du ist noch kein ausgebildeter Engel“
Sie machte die Tür auf. Ich blinzelte hinein und sah eine Art Stein auf einen Sockel liegen. Ziemlich schlechte Sicherheitsvorkehrungen. Dabei soll dieser Stein soooo wichtig sein. Ich ging mit hinein, wieder setzte mich ihrer Worte, dass ich draußen bleiben sollte. Komisch, der Raum war leer. Keine gefallenen Engel zu sehen. Der Raum war ziemlich groß und war wunderbar bemalt. Die Bilder zeigten das Leben der Engel hier oben im Himmel. Zu früh gefreut. Die Stille wurde gestört. Und zwar von den gefallenen Engeln, die plötzlich von einer Ecke sich anschleichen wollten. Gott sei dank sah ich sie sofort und warnte meine Begleiterin. Diese griff die drei sofort an. Aber die drei sind dem Angriff ausgewichen und feuerten diesmal ab. Ein dunkler Strahl traf mich und ich klatschte gegen die Wand. In mir entflammte die Wut. Das Mädchen schlug sich gegen die drei echt gut. Wirklich viel hatten sie nicht drauf und waren schnell besiegt. Meine Wut formte ich in einen magischen Spruch um, der unsere Feinde fesselte. Mich fesselte aber eher die Kraft meiner Begleiterin. Sie war echt bewundernswert und jung. So stark wollte ich auch werden. Mein Ehrgeiz nahm wieder zu.
„So, das hätten wir erledigt“, meinte das Mädchen
„Sag mal, wie heißt du eigentlich?“
„Du kannst mich Akiko nennen!“
„Ich bin Mel“, sagte ich und lächelte: „eines Tages möchte ich mal genauso ein Engel werden wie du!“
Akiko lief rot an. „Wenn du meinst“, sagte sie. Wir lieferten die drei gefallenen Engel an den Leiter der Schule ab. Der bedankte sich herzlichst und Akiko und ich wurden als Helden des Tages gefeiert ;).
Wir gingen zum Tor der Erzengelschule und umarmten uns.
„Freunde?“, fragte Akiko.
„Freunde!“, antwortete ich und ging los.

  Luzifer  Luzifer
Einsam und alleine sitze ich hier
Die Hölle ist mein Himmel

Wurde verbannt, verbrannt… und wieder geboren
Als Teufel, als Satan als die Dunkelheit in Person

Voller Hass und voller Gier
Wurde ich geboren und lebe nun hier

Keine Chance rauszukommen
Denn im ewigen Exil lebe nun ich

Liebe und Freundschaft kenne ich nicht
Was soll ich auch damit?

Fühle mich verraten, missbraucht
Doch ich war es der missbrauchte und verriet

Fühle Schmerzen und Qualen
Und das was ich fühle muss wohl so sein

So ist das Schicksal…
… mein Schicksal
… in aller Ewigkeit!

  Begegnung mit einem Engel  Begegnung mit einem Engel
Es war ein warmer Sommertag und meine Freunde und ich beschlossen deswegen ans Meer zu fahren. Kaori freute sich am meisten, da sie noch nie am Meer war. Katsuya und ich kannten es ja noch von früher, weil wir sehr oft hierhin gefahren sind. Am Meer nun endlich angekommen, sprangen wir sofort ins Wasser. Es war angenehm warm und wir hatten eine menge Spaß. Selbst Kaori, die eigentlich sehr Wasserscheu ist, gefiel es.
Ich schwamm ein bisschen weiter raus und tauchte in die Unterwasserwelt des Meeres. Ich liebte das Meer. Ein paar Fische schwammen an mir vorbei und ich genoss einfach die Zeit unter Wasser.
Nach einer Zeit hatte ich keine Luft mehr und musste auftauchen. Als ich das auch tat, war die Überraschung groß. Ich war mitten im Wasser und nirgendswo war auch nur ein bisschen von Land zu sehen. Panik über kam mich. Ich wusste weder ein noch aus.
„Ganz ruhig Mel! Das Wasser ist dein Element. Das schaffst du schon!“
Solche Gedanken gingen mir durch den Kopf. Und ich hoffte, dass sie mir auch nützten. Denn der Glaube soll ja angeblich Berge versetzen. Na, ob das stimmt? Ich versuchte in die Richtung zu schwimmen, die ich entlang getaucht bin. Hoffnungslos. Es ist nichts zu sehen. Ich leg mich lang und treibe ein bisschen vor mir hin. Meine Gedanken kreisen um meine Freunde, um meine Familie. Werde ich sie jemals wieder sehen?
Plötzlich sah ich etwas vor meinen Augen Flattern. Es leuchtete grell, aber man konnte trotzdem erkennen… dass es ein Engel war! Ich konnte meinen Augen nicht trauen, bis es plötzlich mit mir sprach:
„Hallo, verirrte Seele! Ich bin der Engel des Lichtes. Meine Aufgabe ist es dir den rechten Weg zu weisen!“
„Super“, dachte ich mir, „besser hätte es nicht kommen können … oder träume ich etwa?“
Der Engel des Lichtes zauberte eine Seifenblase um mich. Mit ihr stieg ich hoch in die Lüfte. Der Engel zeigte mir die Welt und ich kam nicht mehr aus den staunen heraus. Wir flogen mit den Vögeln, sahen die Welt von oben. Die Menschen sahen aus wie Ameisen und die Häuser bzw. Wolkenkratzer sahen aus wie Bauklötze. Nach einer Zeit kam der Abschied. Der Engel des Lichtes sagte zu mir, dass ich nie über ihn reden dürfte. Ich versprach es ihr. Und ein paar Sekunden später wurde ich auch in Licht getaucht….
Ich wachte auf. Es war sandig und eine kleine Welle machte mich nass. Dann sah ich sie.
Kaori und Katsuya riefen und liefen mir zu.
„Sag mal wo warst du die ganze Zeit?“ seufzte Katsuya.
„Wir haben uns vielleicht Sorgen gemacht!“, keuchte Kaori.
„Ist doch egal“, sagte ich zu ihnen und nahm sie in den Armen.
„Ich bin nur froh, euch wieder zu sehen!“

  Parabel des Elements  Parabel des Elements
Ich flog auf die Erde, weil Gott es mir aufgetragen hatte. Er schickte mich zu einen alten Schloss, hoch oben auf einen großen Berg. Dort sah ich den Schlossherrn und einen alten Butler, der anscheinend sehr treu und zuverlässig zu sein scheint….
„Warum willst du uns verlassen? Ich weiß Ihre Aufrichtigkeit durchaus zu schätzen. Nicht wie Sie denken….“, sagte der Schlossherr.
„Mein Herr, ich habe jahrelang für Sie und Ihre Familie gearbeitet. Doch diese Anerkennung kommt leider etwas spät. Außerdem möchte ich zu einer neuen Familie gehen, die mir mehr Geld bieten als Sie es jemals taten!“, antwortete der alte Butler schlicht.
„Du verlässt uns nur wegen des Geldes wegen? Deswegen lässt du uns in Stich?“
Ich konnte nicht fassen was da vor sich ging, aber es gibt eine Erklärung….

Aufrichtig ist von Geburt an jeder Mensch. Doch wenn er einen Packt mit dem Teufel schließt fängt er an zu Lügen, er wird unzuverlässig, er schmiedet Intrigen, er flieht in eine Scheinwelt, in eine Welt ohne Wiederkehr.

Es gibt Notlügen, diese darf man nutzen, doch sollte man sie nicht missbrauchen.
Man darf sie nur nutzen, wenn sonst etwas Schlimmeres als eine Lüge geschieht.
Doch schon eine Lüge ist schlimm, sie treibt dich hinab, hinab zum Teufel.
Willst du nicht aufsteigen? Aufsteigen in den Himmel, zu Gott!

Wenn du einmal fällst, ist es schwer wieder auf zu stehen, also lasse dich nicht fallen!
Kämpfe! Kämpfe für deine Wahrheit, den du muss aufrichtig und zuverlässig sein, Aufrichtig und Zuverlässig für dich und die Menschen in deiner Umgebung!
Aufrichtigkeit ist wichtig, denn ohne sie bist du verloren, verloren bis ans Ende deiner Tage!

  Krieg der Engel  Krieg der Engel
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Krieg der Engel

Der Krieg der Engel geht überraschend los,
die Qualen, das Leid und der Schmerz sind groß.
Jeder kämpft gegen seine eigene Art,
und an Waffen wird keinesfalls gespart….
Die wahren Engel haben mächtig zutun,
denn Luzifer wird nicht eher Ruhn.
Bis er Gott schmeißt von den hohen Thron,
denn er meint es sei sein wahrer Lohn.
Ein Kampf entfacht zwischen Bruder und Bruder,
keiner gibt auf, keiner schmeißt das Ruder.
Michael erhebt sein Schwert,
Luzifer tut es ihm gleich,
gegen seinen eigenen Bruder zu kämpfen ist nicht leicht….
Und trotz dieser Bindung gewinnt das Gute,
Michael ist nicht wohl zu Mute.
Sein eigen Fleisch und Blut zu richten,
seinen eigenen Bruder zu vernichten….
Doch Gott verbann das Böse auf die Erde,
weit, weit tief in die größten Berge.
Dort soll er von nun an leben,
und kein Unheil mehr erstreben.
Friede kehrt im Paradiese ein,
wird das so für immer sein?

  Freundschaft mit einem Engel  Freundschaft mit einem Engel
Der Seelendieb

Der Herbst kam endlich und da dies meine liebste Jahreszeit ist, entschloss ich mich dazu einen kleinen Spaziergang in den nun bunten Wäldern der Menschenwelt zu machen.
Ich schaute mir dir bunten Bäume an und war wie jedes am staunen wie viele verschieden farbige Blätter es gibt.
Die kurzzeitig friedliche Idylle wurde aber durch ein paar Schreie gestört. Ich schreckte auf und folgte ihnen. Als ich den genauen Standort gefunden hatte, vergingen nicht mehr als 5 Minuten. Mir erbot sich ein Bild des Schreckens. Überall lagen seelenlose Menschen auf den Boden, wahrscheinlich wurden sie von einem mächtigen Dämonen geraubt. Der Dieb hinterließ eine mehr als deutliche Spur von weiteren seelenlosen Menschen. Woher die bloß alle kommen? Frau folgte der Spur, bis plötzlich ein rascheln aus den Gebüschen kamen. Ein weiteres Mal schreckte ich auf. Ein Mädchen mit roten Haaren und einem roten Kleid kam aus dem Versteck. Als sie sich gerade hinstellte und sich am Kopf kratzte, erkannte ich, dass auch sie ein Engel war. Ich schaute sie verdutzt an, sie schaute mich verdutzt an und keiner wusste wie er anfangen sollte.
„Hey Kollegin!“, sagte sie zu mir mit einen sanften lächeln: „bist du hier um mir zu helfen?“
„Wenn du die Sache da mit den seelenlosen Menschen meinst… jop!“, antwortete ich: „was ist denn überhaupt passiert?“
„Nun ja, hier sollte ein Herbstfest stattfinden. Viele Menschen kamen. Ich sollte dafür Sorgen das alles in Harmonie abläuft. Leider kam da ein Dämon dazwischen und hat die Harmonie gestört, indem er die Seelen der Menschen raubte. Danach hat er mir einen über den Deckel gegeben und ist abgehauen!“
„Hört sich ja berauschend an…“, murmelte ich.
„Weißt du wo er hin ist?“, fragte sie mich.
„Ja klar! Schau mal nach da drüben“, entgegnete ich ihr und zeigte mit dem Daumen hinter mir zu den nicht übersehbaren Spuren.
„Hm… dann lass uns die Sache mal gemeinsam angehen!“, rief sie: „Ich heiße übrigens Pinkwitch!“
„Ich bin Mel!“
Gemeinsam machten wir uns auf den Weg und folgten den Spuren. Diese endeten dann schließlich vor einer dunklen Höhle hinter einem Wasserfall.
„Meinst du wir sollen hineingehen?“, fragte mich Pinkwitch.
„Auf jeden!“, flüsterte ich und zückte mein Schwert. Pinkwitch tat es mir gleich und gemeinsam gingen wir in die Höhle.
„Bisschen dunkel hier… meinst du nicht?“, grinste ich zu ihr rüber.
„Das kann man schnell ändern!“, zwinkerte sie mir zu. Sie ließ ihre starke Flammen Aura erglühen, sodass man jeden Teil der Höhle nun sehen konnte. Wir entdeckten einen weiteren Gang und noch einen anderen. Alles schien wie ein großer Irrgarten zu sein, bis wir jemanden laut Lachen gehört haben.
„Meister, meint ihr es sind genügend Seelen für euren abgeschwächten Körper?“, sagte eine dunkle Stimme.
„Ich denke, dass sind mehr als genug! Du hast mir gute Dienste geleistet!“, sagte eine weitere noch dunklere Stimme.
Ich schaute um die Ecke und erkennte einen Dämon, der in den Händen ein Seelenamulett hielt. Vor ihm stand ein Mann in einer dunklen Kutte. Der Dämon überreicht dem Mann in der Kutte das Amulett. Ich musste so schnell wie möglich handeln, Pinkwitch konnte ich dabei nicht informieren.
„HALT!“, rief ich und sprang dazwischen. Danach riss ich das Amulett an mich und warf es zur überraschten Pinkwitch rüber. „Hau ab, Pinky! Hau ab und befrei die Seelen!“, rief ich noch zu ihr. Der Mann in der Kutte löste sich in Luft auf.
Der Dämon sagte zu mir: „Sei bereit zu sterben!“
Ich grinste. „Aber ich bin doch schon tot!“, entgegnete ich ihm. Danach stellte ich mich zum Kampf….
Erst bewarf er mich ständig mit Feuerbällen, die ich Gott sei dank alle mit meinen Schwert abwehren und zurückschmettern konnte. Er hatte nicht damit gerechnet…. Dabei versuchte er es mit Nahkampfangriffen, schlug erst mit seiner rechten, dann mit seiner linken Kralle und wieder von vorne. Ich konnte diese Angriffe ebenfalls gut kontern. Einen Moment lang hatte ich nicht aufgepasst. Es erwischte mich. Ich wurde gegen eine Felswand geschleudert und mein rechter Arm war schwer verwundet. Nur wenige Bewegungen konnte ich mit ihm machen. Der Dämon schritt langsam auf mich zu. Wollte mir den letzten Stoß versetzen…. Gerade holte er seine langen scharfen Krallen heraus, als ein Schwert plötzlich sein Herz durchstößt. Blutüberströmt sank er zu Boden. Über ihm stand meine Schwester Miru und zog wieder ihr Schwert heraus.
„Hab gehört, dass du Hilfe brauchst!“, lächelte sie: „Pinky lässt übrigens gerade alle Seelen frei, ansonsten hätte sie dir natürlich geholfen! Zum Glück habe ich von diesem Fall gehört und bin sofort hierhin gekommen… wer weiß was sonst noch passiert wäre?“
Ich nickte. Sie half mir hoch und gemeinsam verließen wir diese Höhle. Zusammen gingen wir dann zu Pinkwitch und halfen ihr alle Seelen wieder an ihre Besitzer zu geben.
„Tut mir leid, dass ich nicht wieder gekommen bin, um dir zu helfen!“, sagte sie.
„Ach was soll’s! Ich hab dir gesagt, dass die Seelen höchste Priorität haben und du dich darum kümmern solltest. Außerdem hast du mir ja Miru vorbei geschickt.“, antwortete ich ihr und zeigte ihr meinen Arm.
„Na dann!“
Als wir nun die Sache mit den Seelen abgeschlossen hatten, kehrten wir ins Paradies zurück, wo ich erstmal meinen Arm behandelten ließ. Danach trafen Pinkwitch und ich uns öfters und stellten fest das wir wahre Seelenverwandte sind xD! Natürlich wurden wir durch diesen Abenteuer richtig dicke Freunde und werden es auch immer bleiben :3.

  Vergangenheit  Vergangenheit
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Verlorene Liebe?

Es war ein wunderschöner Frühlingstag und ich lag im hohen Gras auf einer Lichtung. Meine Freunde und ich hatten einen Ausflug hierhin gemacht. Leider hab ich sie im Wald aus den Augen verloren. Anfangs hatte ich sie gesucht, aber schnell aufgegeben. Deswegen machte ich erstmal eine kleine Pause auf dieser wunderschönen Lichtung mit dem hohen Gras.
Nach einer kurzen Zeit schlief ich ein. Erst sah ich rot, dann schwarz, dann wieder rot und plötzlich landete ich auf einer Straße. Überall waren Leute und schauten mich an. Meine Kleidung hatte sich auch ein wenig geändert. Ich trug keine Jeans mehr, sondern einen schwarzen Rock und dazu schwarze Stiefel.
„Hey Mel, hast du was gefunden?“
Verdutzt schaute ich auf. Vor mir zwei Typen und lächelten mir entgegen. Der eine hatte kurzes rotes Haar und der andere hatte braune, ja sogar fast blonde Haare! Beide trugen ebenfalls schwarzes Leder.
„Wer seit ihr?“, fragte ich. „Sag bloß der Sturz war so schlimm, dass du alles vergessen hast?“, lachte der blonde Typ.
„Mach dich nicht darüber lustig!“, meinte der andere und lief feuerrot wie seine Haare an. Er wendete sich mir zu: „Und alles okay?“ Ich nickte. „Wer seit ihr nun?“, fragte ich noch mal.
„Hey, Ryo, es scheint so als hätte sie uns wirklich vergessen“, meinte der blonde Typ.
„Jop, es scheint so, als hättest du Recht, Setsuna!“, erwiderte Ryo: „Na ja, ist ja auch egal! Komm wir müssen nun zur Basis!“ Ryo griff meine Hand und schlenderte mich hinterher. Nach ein paar Metern riss ich mich endlich los. „Sag mal, habt ihr nen Rad ab?“, schrie ich und lief vor Wut weg. Ich lief lange und traute mich auch nicht umzudrehen. An einen grünen Park mit einem Spielplatz hielt ich an. Danach setzte ich mich auf eine Schaukel und dachte scharf nach. Wo war ich? Träume ich etwa? Was wollten Ryo und Setsuna von mir?
Ich schaute auf meine schwarzen Stiefel und wippte hin und her mit der Schaukel. Es verging eine ganze weile und es wurde dunkel. Ich wusste nicht ein und nicht aus. Wo sollte ich nun schlafen? In Gedanken versunken ging ich durch die Straße. Plötzlich griff eine große Hand aus einer abgelegenen Gasse und zog mich ins dunkeln. „Ich denke wir werden eine menge Spaß haben!“, sagte eine unbekannte Stimme. Eine große kräftige Person presste mich gegen die Wand. Er versuchte mich zu küssen, aber ich gab nicht schnell auf. Ich wehrte mich stark. Leider war er stärker und so schaffte er es mir einen Kuss zu verpassen.
Plötzlich gab es einen Knall. Eine mir nicht ganz unbekannte Hand griff meinen Arm und zog mich aus der Gasse.
„Hey, alles in Ordnung?“
„Ryo?“
„Richtig!“ und lächelte mir entgegen: „Hier ist es zu gefährlich, lass uns abhauen!“
„Okay“, antwortete ich und wir gingen durch die Straßen. Geht’s dir auch wirklich gut?“, fragte er nochmal.
„Ja!“, antwortete ich ihm. „Dann ist ja gut… warum bist du vorhin eigentlich so wütend verschwunden?“
Ich dachte nach… warum eigentlich? Ein wirklicher Grund viel mir nicht ein. Mein Blick schweifte den Boden entlang. Plötzlich blieben wir an einen Park stehen. „Mel, du brauchst dir keine Gedanken machen!“, meinte Ryo. Mit einem traurigen Blick schaute ich in seinen Augen. Er schaute mit einem verständnisvollen Blick in meine Augen und lächelte. Er kam näher. Viel zu Nahe. Wir küssten uns leidenschaftlich. Mir kam es so vor als würd ich ihn kennen, obwohl ich ihn noch nie gesehen hatte.
„Mel? Hallo Mel?“, rief eine laute Stimme. „Ich glaub ich muss jetzt gehen!“, sagte ich zu Ryo. „Ich werde immer bei dir sein!“, meinte er und hielt meine Hand.

Ich wachte auf. „MEL! Endlich bist du wach, wir haben uns Sorgen gemacht!“, rief Kaori: „Los, lass uns endlich aus diesen verflixten Wald verschwinden“. Ich nickte. Auf den Weg aus dem Wald erzählt mir Katsuya die Legende dieser Wälder.
„Wusstest du, dass dieser Wald einen in die Vergangenheit transportiert? Zumindest ist es eine Legende…ob es wahr ist?“, sagte er. Er wusste es nicht. Aber ich. Mit eigenen Augen hatte ich es erlebt….

  Engel des Hasses  Engel des Hasses
Der Engel des Hasses, das bin ich,
Liebe und Freundschaft kenne ich nicht….

Ich hasse sie alle, ich hasse selbst mich,
Freunde habe ich natürlich nicht.
Wozu denn auch?
Es bringt doch nichts!
Hass und Zorn erfüllt mein Herz,
selbst andere verspüren diesen Schmerz.
Meine Wut ist groß und ich lasse sie beben,
Gott ließ mich dieses Leben leben!
Der Hass, er frisst meine Seele auf,
ich würde alles geben,
um ein anderes Leben zu leben,
Es ist krass, dafür nehm ich alles in Kauf!
Es lastet hart, es lastet schwer,
was will man mehr?
Mein Sinn, den gibt’s schon lange nimmer,
ihr habt keinen blassen Schimmer.

Der Engel des Hasses, das bin ich,
Liebe und Freundschaft kenne ich nicht….

  Gottes Engel  Gottes Engel
Am Anfang war Gott einsam und allein,
das durfte nicht so sein.
Drum schuf er die Menschen und füllte die Erde.
Doch die Menschen brachten nur Schmerzen und Leid,
sündigten und vergaßen ihren Eid.
Ein Versprechen das sie Gott für immer gaben?
Oh sie da,
was steht denn da?
Ein guter Mensch, der über die anderen klagt,
Hat Gott da etwa vollkommen versagt?
Er denkt nach, lang nach.
Wusste nicht, wieso und warum diese Menschen dies Taten.
Drum erschuf er die Engel,
diese sollten ihn nie mehr verraten.
Die Engel fielen über die Menschen her,
sortierten aus, töten mehr.
Doch Gott war damit einverstanden,
die Menschen haben es doch selbst verdient,
anders hätten sie es nicht verstanden.
Das ganze Blut im Boden der Erde gerinnt….

  Gott und die Welt  Gott und die Welt
Ich hatte nun viele Missionen erledigt… trotzdem verstand ich immer noch nicht mein da sein als Engel. Es stauten sich viele Fragen zu mir, zu der Welt und zu unser da sein auf. Also beschloss ich zu Gott zu gehen, in der Hoffnung er könnte mir diese Fragen beantworten. Gott war wie immer schwer beschäftigt, jedoch fand er trotzdem etwas Zeit für mich.
„Mel, wieso bist du heute zu mir gekommen? …Du hast doch heute frei!“, fragte mich Gott.
„Nun ja“, fing ich an: „ich habe eine menge Fragen… ich verstehe noch so einiges nicht!“
„Ich höre …“, sagte Gott in einer ruhigen Stimme. „Wieso hast du die Welt erschaffen? Wieso hast du Menschen, Tiere, Pflanzen, uns Engel und noch so vieles erschaffen?“, sprudelte es aus mir heraus. Meine Wortwahl ließ mal wieder zu wünschen übrig. „Es war so, dass auch ich Gefühle habe. Ich war einsam und alleine… drum erschuf ich das alles hier.“
„Aber wieso liebst du uns trotzdem, auch wenn wir sündigen, Fehler begehen, so vieles falsch machen?“, fragte ich weiter. „Das ist doch ganz einfach!“, lächelte er: „Meinst du ich empfinde nicht auch so etwas wie Vaterliebe? Außerdem weißt du doch am Besten das man aus Fehlern lernt….“
Das war richtig… ich hatte oft so vieles Falsch gemacht und wurde trotzdem nicht bestraft….
„Oft ist es auch so, das wenn man nicht bestraft wird, das die beste Strafe ist“
„hm? Das verstehe ich nun nicht!“, rief ich. „Wenn jemand z.B. jemanden der dir wichtig ist verletzt und das ihm nun leid tut und nicht mehr leben will… dass es am besten ist ihm an Leben zu lassen und ihn nicht zu richten. Das ist eigentlich die höchste Strafe… noch schlimmer als der tot.“
„Ist das der Grund, das du mich als Engel hattest am leben gelassen?“
Gott nickte. „Aber wenn du doch so etwas wie Vaterliebe empfindest, warum hattest du damals die große Flut gebracht und alles Leben ausgelöscht?“
Das Gesicht Gottes verdunkelte sich. Es wurde unheimlich. „Die Menschen waren kurz davor sich und alles andere auszulöschen, was hätte ich denn sonst tun sollen?“, hallte seine Stimme.
„Das stimmt schon, wäre es aber nicht besser gewesen, wenn sie sich alle selbst ausgelöscht hätten um zu sehen wie schlimm es ist? Es ist doch genauso gerade wie in deinem Beispiel. Schön ruhig am Leben lassen, das ist die höchste Strafe!“, grinste ich schämisch. „D U V E R S T E H S T M I C H N I C H T!!“, rief Gott Zorn erbrannt. Ich schreckte auf. Jetzt hatte ich nun endgültig was Falsches gesagt. Prompt flog ich raus. Aber heute hatte ich wenigstens was gelernt. 1. Aus Fehlern lernt man und 2. auch Gott hat eine dunkle Seite 3. Gott war langweilig. Nicht umsonst hätte er ja die Welt erschaffen. Selbst schuld und nun klagt er das er Überstunden hat. Geschieht ihm recht.
Ich kratzte mich am Kopf. „Also diese Wächter heutzutage haben echt keine Manieren. Klatschen einen einfach gegen die Wand!“
Mit ein bisschen Kopfschmerzen zog ich nun nach Hause und genoss meinen freien Tag mit einen ordentlichen Buch. Danach ging es wieder normal weiter. Gott schien sich auch wieder beruhigt zu haben, als ich am nächsten Tag eine neue Mission starten musste.

  Lob- und Preisgesang  Lob- und Preisgesang
Chorus:
Gott, wir sind stehts bei dir!
Preisen und beten dich an.
Der Himmel ist dein Reich und Wier.
Es gibt keinen anderen, der sowas kann.

Stehts ist er dort, stehts ist er hier.
Regieren tut er über Himmel und Erde.
Gott wir danken dir!
Das du dich so um uns kümmerst, wie um eine Schafsherde.

Chorus:
Gott, wir sind stehts bei dir!
Preisen und beten dich an.
Der Himmel ist dein Reich und Wier.
Es gibt keinen anderen, der sowas kann.

Liebe unterstützt du,
Hass unterdrückst du.
Hast die Welt und den Tag erschaffen,
sowohl die Nacht als auch die Menschen.
Wir beschützen diese Herrschaften....

Chorus:
Gott, wir sind stehts bei dir!
Preisen und beten dich an.
Der Himmel ist dein Reich und Wier.
Es gibt keinen anderen, der sowas kann.

Gott, wir glauben an deine großen Taten.
Wir schwören, wir werden dich nie verraten.
Dein Wort ist Gesetz,
niemand soll sich deinem Wort wiedersetzen....

Chorus:
Gott, wir sind stehts bei dir!
Preisen und beten dich an.
Der Himmel ist dein Reich und Wier.
Es gibt keinen anderen, der sowas kann.

Gott, wir beschützen deine heilige Schöpfung,
bis zu unserer eigen Erschöpfung.
Wir werden die Menschen nun endlich lenken,
das sie bald auch richtig denken....

Drum bringen wir ihnen dein helles Licht.
Es lässt sie nie wieder im Stich!

Chorus:
Gott, wir sind stehts bei dir.
Preisen und beten dich an.
Die Menschen sind deine heilige Schöpfung.
Es gibt keinen anderen, der sowas kann.

  Cherubs Gedicht  Cherubs Gedicht
Ich schau den Menschen auf der Erde zu,
beneide andere Engel, die ab und zu,
auf die Erde reisen können.
Aber mir kann man so was nicht gönnen….

Ich bin ein Cherub und bin daher da,
Gott zu preisen,
nicht zu reisen.

Eifersucht staut sich mir auf,
mein Job ist echt nicht schwer….
Eine Herausforderung die wäre schon schön,
verstehst du nicht, Herr?

Doch dann erkenne ich,
Kummer, Leid, Hass und Tod.
In so einer Welt würde ich nicht leben,
eher sterben….

Ich habe genug von dieser grausamen Welt gesehen,
nie wieder möchte ich dorthin gehen.
Doch dann erinnere ich mich an eine schönere Zeit,
ein Engel kommt und er sagt es eilt.

Gott und die Cherubs bräuchten mich.
Warum weiß ich bis jetzt noch nicht.
Also mache ich mich geschwind des Weges.
Als Cherub hat man es leicht,
oft viel zu leicht….

  Junger Engel  Junger Engel
Der falsche Fleiß

Endlich ist es soweit! Ich kann es kaum noch abwarten. Es sind nun 8 Stunden her gewesen als ich mein letztes schriftliches Examen abgegeben hatte. Nun warte ich hier, starre auf die Uhr und betete, dass diese unendliche Qual des Wartens bald ein Ende nähme. Angespannt saß ich auf meinen Stuhl mit noch weiteren 9 Engel Anwärter. Ob ich mein Examen schaffen werde? Wie das wohl ein Gefühl ist? „Hey, mach dir keine Sorgen Raphael, ich wette wir schaffen es!“, sagte eine Stimme hinter mir und schlug auf mein Schulterblatt. „Ja, du hast Recht Muriel, wir müssen es schaffen!“, zwinkerte ich ihr zu. „Ob du mal so ein großer Engel wie dein Namensvetter wirst, Raphie-Chan?“, meinte sie.
„Keine Ahnung“, grinste ich: „du weißt doch ich lass alles immer auf mich zukommen! Und bisher ist nie was schief gelaufen….“ „Das ist aber genau dein Fehler“, hielt Muriel ein: „bisher bist du immer damit durchgekommen, aber eines Tages wendet sich alles gegen dich!“. So was wollte ich nicht gerade hören und daher vergaß ich auch ihre Worte schnell.
Ich wollte antworten, jedoch schlug die Glocke und das Komitee betrat den Raum.
„Herzlichen Glückwunsch erstmal, das ihr so weit gekommen seit. Wir haben nun das letzte Examen ausgewertet und wollen die Ergebnisse bekannt geben. Die Namen die wir vorlesen, stehen bitte auf!“, erklärte eine alte ergraute Frau aus dem Komitee. Mein Herz schlug schneller und schneller. Nun liest sie die vor, die weitergekommen sind….
„Arilel… - Manuel… - Nejiel…- Keil…- Prupiel“, fing sie an, mein Herz fing an zu stocken… nennt sie noch meinen Namen? „…Sasykel und Luciel“
Enttäuscht senkte ich meinen Kopf nach unten… und dafür diese ganze Schufterei? „Die Namen die ich nun vorgelesen habe, verlassen den Raum“, ging es dann weiter. Was? Hab ich nun richtig gehört oder nicht?
„Herzlichen Glückwunsch, Sie 4 haben den Test bestanden und sind ab jetzt Engel. Wenn sie nun bitte ihre Ausweise hier abholen könnten!“
Wir holten alle gleichzeitig unsere Ausweise ab. Glücklich fielen Muriel und ich uns in die Arme. Danach schauten wir in die Ausweise als welcher Engel wir nun offiziell unterwegs sind. „Schau mal, ich bin der Engel der Barmherzigkeit!“, rief Muriel. „Wirklich? Das passt zu dir!“, lächelte ich sie an: „ Mal schaun was ich …“
„Was ist los?“
„Ich bin der Engel des Fleißes“
„Des was?!“
„Des Fleißes“

Und so fing dann alles an. Ich sollte den Menschen vermitteln wie wichtiges es ist Fleißig zu sein. Da ich selber nie wirklich Fleißig war, viel mir das verdammt schwer. Ich machte meinen Namensvetter keine Ehre. Im Gegenteil, ich zog seinen Namen derartig in den Schmutz, sodass ich lieber in der Hölle als im Himmel leben wollte.
Ich missverstand meine Aufgaben, brachte den Menschen falsche Dinge bei, sodass sie sich mit fremden Federn schmückten.
Ich stürzte wahrlich die Welt ins Chaos. Und jetzt, jetzt wo ich gefallen bin, erinnere ich mich stark an Muriel’s Worte „Eines Tages wendet sich alles gegen dich!“.
Nun sitze ich hier. In einem Drecksloch. Traue mich nicht mehr heraus, in Angst noch mehr Unheil zu verrichten. Und da erschien er plötzlich, der große Engel der Heilung,… Raphael!
In einem hellen Licht erstrahlt sein Körper und sprach zu mir.
„Warum sitzt du hier?“, fragte er mich.
„Weil ich Unheil verrichtet habe, indem ich nicht auf die Worte einer ehemaligen guten Freundin hörte“, antwortete ich.
„Ist das ein Grund sich feige zurück zu verziehen? Wer sagt denn das es dein Fehler war?“, sprach Raphael.
„Inwiefern?“
„Das Komitee hat dir diese Aufgabe gegeben, obwohl es wusste wie du wirklich bist. Normalerweise geben sie dir Aufgaben, die zu deinen positiven Eigenschaften passen, aber diesmal haben sie einen entschiedenen Fehler getan.“, erklärte er mir.
„Aus dieser Sicht habe ich das noch nie gesehen. Aber nun sag mir, was ich nun tun soll?!“
„Komm mit mir. Du bist ein Engel, wie wir. Helfe mir bei meinen Aufgaben. Du bist doch auch ein begabter Heiler, oder sehe ich das falsch?“
Ich verstand nicht wirklich was er sagte…. „Du kannst den Schmerz von Menschen im Herzen lindern. Das beste Beispiel ist doch Muriel, oder nicht?“
„Muriel? Stimmt… sie war immer Einsam, litt unter den Tod ihres Bruders. Ich versuchte immer alles um sie glücklich zu machen…“
„Siehst du. Komm mit mir!“, rief Raphael ein letztes mal auf und hielt mir seine Hand hin.
„Okay!“, rief ich und nahm seine Hand. Danach wurde ich in hellen Licht getaucht, wieder gereinigt von all meinen Sünden.

Mir fiel ein Stein von Herzen als ich Muriel sah. Wir liefen uns gegenseitig in die Arme.
Von nun an half ich Raphael. Man könnte fast sagen, ich hätte einen großen Bruder bekommen.
Ich habe viel dazu gelernt. Viel positives, aber auch negatives.
Kurze Zeit später gestand Muriel mir ihre Liebe, ich erwiderte sie.
Wir sind glücklich… und hoffentlich auch für die Ewigkeit.